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Fernsehen im Leben von Preteens

Eine empirische Studie zum Fernseherleben der 10- bis 15-Jährigen

Title: Fernsehen im Leben von Preteens

Master's Thesis , 2010 , 159 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julia Mehnert (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Fernseherleben der 10- bis 15- Jährigen, die direkt an der Schwelle von der Kindheit zur Jugend stehen. Es handelt sich um eine empirische Forschung mit 275 Kindern und Jugendlichen, die durch zwei leitfadengestützte Gruppeninterviews vertieft wurde. Themenschwerpunkte sind Medienkonvergenz, Mediennutzung, Motive, die zur Fernsehnutzung führen und Vorlieben hinsichtlich des Genres, den Inhalten, Emotionen und Erwartungen an präferierte Sendungen. Außerdem werden die Heranwachsenden nach ihrer Zufriedenheit bezüglich des Fernsehangebotes befragt, sowie gebeten eigene Formatvorschläge zu bringen. Die Ausarbeitung beschäftigt sich des weiteren mit Ansätzen aus der strukturanalytischen Forschung, die besagt, dass die Heranwachsenden in ihren präferierten Sendungen nach handlungsleitenden Themen suchen und der Annahme, dass Fernsehen sinnstiftend ist. Die Aussagen der Heranwachsenden zu ihren Vorlieben werden in Bezug zu ihren Lebenswelten und Entwicklungsthematiken gesetzt, um die Bandbreite dessen zu untersuchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0.Einführung

1. Lebenswelt von Kinder und Jugendlichen

1.1 Soziokulturelle Faktoren: Werte, Freizeit- und Themeninteressen

1.1.1 Werte

1.1.2 Nonmediale Interessen und Freizeitaktivitäten

1.2 Entwicklungspsychologische Phasen: Identitätsbildung und Jugendkulturen

1.2.1 Entwicklungspsychologischer Kontext

1.2.2 Die körperliche Entwicklung

1.2.3 Die kognitive Entwicklung

1.2.4 Die emotionale Entwicklung

1.2.5 Die soziale Entwicklung

1.3 Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen

2. Relevanz von Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen

2.1 Medienausstattung

2.2 Mediennutzung

2.2.1 Fernseher

2.2.1.1 Dauer

2.2.1.2 Nutzungssituation

2.2.2 Computer und Internet

2.2.3 Handy

2.3 Fernsehangebote für Kinder und Jugendliche

2.3.1 Senderlandschaft und Sendungen

2.3.2 Vorlieben der Kinder und Jugendlichen im Fernsehen

2.3.2.1 Lieblingssendungen und –genre

2.3.2.2 Lieblingssender

2.4 Fernsehnutzungsmotive der Kinder und Jugendliche

3. Forschungsdesign

3.1 Ableitung der Hypothesen

3.2 Stichprobe und methodisches Vorgehen

3.3 Operationalisierung der Variablen

4.Ergebnisse

4.1 Rezeptionssituation

4.1.1 Fernsehrezeption mit unterschiedlichen Rezeptionspartnern

4.1.2 Fernsehrezeption auf unterschiedlichen Trägermedien

4.2 Fernseherleben und Sendungsbewertung

4.2.1 Motive der Fernsehnutzung

4.2.2 Genrepräferenzen

4.2.3 Lieblingssendungen

4.2.4 Emotionen und Stimmungen

4.2.5 Thematische Präferenzen

4.2.6 Erwartungen an Sendungen

4.2.7 Fernsehen als Hilfestellung im Alltag

4.3 Einschätzung des Sendungsangebots

4.3.1 Zufriedenheit mit Sendungsangebot

4.3.2 Sendungsideen der 10- bis 15-Jährigen

4.3.3 Fernsehsender mit der Zielgruppe 10 bis 15 Jahre

5. Fazit

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Verifizierung Hypothesen

5.3 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Fernseherleben von 10- bis 15-jährigen Kindern und Jugendlichen, um zu verstehen, welche Rolle das Medium in ihrem Übergang von der Kindheit zur Jugend spielt. Ziel ist es, die spezifischen Erwartungen, Bedürfnisse und Motive dieser Altersgruppe zu identifizieren und zu analysieren, ob und wie das Fernsehen sinnstiftend wirkt sowie bei der Identitätsbildung unterstützt.

  • Mediennutzungsverhalten und Nutzungsmotive der 10- bis 15-Jährigen
  • Stellenwert des Fernsehens im Kontext von Sozialisation und Identitätsbildung
  • Präferenzen hinsichtlich Genres, Sendungsthemen und Sendungsformaten
  • Einfluss von Medienkonvergenz auf das Rezeptionsverhalten
  • Zufriedenheit mit dem aktuellen Fernsehangebot und Anforderungen an altersgerechte Programmgestaltung

Auszug aus dem Buch

1.2.4 Die emotionale Entwicklung

In der emotionalen Entwicklung steht das Ausprobieren und Ausloten des eigenen Spielraums im Vordergrund. Mit den neu entwickelten Fähigkeiten und veränderten Wahrnehmungen erschließen sich Experimentierräume, die im Gegensatz zum Kindesalter nicht mehr praktisch durchgeführt werden, sondern es eher um ein Handeln und Fühlen auf Probe geht. Während Kinder im Rollenspiel nicht nur Erlebtes wiederholen, sondern sie sich mit Erlebnissen auseinandersetzen, um sie für sich nutzbar zu machen, setzt beim heranwachsenden Jugendlichen die reflexive Verarbeitung im Probehandeln und –fühlen ein. In diesem Probehandeln und -fühlen können die verschiedensten Lebensentwürfe und Möglichkeiten nach überhöhten oder auch realen Maßstäben durchgespielt, wieder verworfen oder weitergesponnen werden, so dass die Jugendzeit mit all ihren daraus resultierenden Erfolgen oder auch Enttäuschungen in der Regel als sehr intensive und ereignisreiche Zeit wahrgenommen wird. Anregungen medialer Geschichten können somit beim Kind wie auch beim Jugendlichen entwicklungsfördernde Funktionen einnehmen. Sie motivieren die Rezipienten zu der inneren Auseinandersetzung mit den Strukturen und kulturellen Deutungen der Realität. Die Identifikation mit Medienfiguren ermöglichen das mentale Probehandeln in der Übernahme gesellschaftlicher Rollen und in der Ausgestaltung und Inszenierung der Identität.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die hohe Relevanz des Fernsehens als Leitmedium für Heranwachsende und stellt die Forschungsfrage nach den spezifischen Erwartungen und Bedürfnissen der 10- bis 15-Jährigen.

1. Lebenswelt von Kinder und Jugendlichen: Dieses Kapitel analysiert die soziokulturellen Hintergründe, Werte und die entwicklungspsychologischen Identitätsbildungsprozesse, die das Handeln von Preteens prägen.

2. Relevanz von Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen: Hier werden der aktuelle Stand der Medienausstattung sowie die empirischen Grundlagen zur Mediennutzung und bestehenden Fernsehangeboten für diese Altersgruppe diskutiert.

3. Forschungsdesign: Dieses Kapitel begründet die Wahl der qualitativen und quantitativen Untersuchungsmethoden und die Ableitung der sechs Arbeitshypothesen.

4. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert detailliert die empirischen Daten zur Rezeptionssituation, den Nutzungsmotiven, Genre- und Themenpräferenzen sowie der Zufriedenheit der Zielgruppe mit dem Programmangebot.

5. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und verifiziert die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Relevanz und der sinnstiftenden Wirkung des Fernsehens.

Schlüsselwörter

Preteens, Fernseherleben, Mediensozialisation, Identitätsbildung, Mediennutzungsmotive, Genrepräferenzen, Medienkonvergenz, Handlungsleitende Themen, Jugendkulturen, Rezeptionssituation, Altersgruppe 10-15 Jahre, Medienkompetenz, Sinnstiftung, Sendungsbewertung, Pubertät.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit dem Fernseherleben von 10- bis 15-Jährigen – einer Übergangsphase zwischen Kindheit und Jugend – und untersucht empirisch, wie diese Heranwachsenden das Fernsehen nutzen und erleben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Mediennutzungsmotive, die Rezeption von Fernsehinhalten im Kontext von Identitätsbildung und Peergroup-Dynamiken sowie die kritische Einschätzung des vorhandenen Fernsehangebots durch die Zielgruppe.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, ein genaues Bild der Ansprüche dieser Altersgruppe zu erhalten, um besser zu verstehen, welche Inhalte sie warum konsumieren und wie Fernsehsender ihre Angebote für diese heterogene Zielgruppe optimieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Studie kombiniert eine Sekundäranalyse bestehender Studien mit einer eigenen quantitativen Befragung von 275 Kindern und Jugendlichen sowie zwei ergänzenden qualitativen Gruppendiskussionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil präsentiert detailliert die Ergebnisse zur Rezeptionssituation, zu Genrepräferenzen, Lieblingssendungen, sowie zu Emotionen und Themeninteressen, die das Fernsehen für die Probanden attraktiv oder relevant machen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Preteens, Identitätsbildung, handlungsleitende Themen, Medienkonvergenz, Rezeptionsmotive und Medienaneignung.

Warum wird die Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen als "Preteens" bezeichnet?

Der Begriff dient der Klassifizierung dieser speziellen Übergangsphase, in der sich Heranwachsende zwischen Kindheit und Jugend befinden und wissenschaftlich oft unterschiedlich definiert werden.

Welche Rolle spielt die Medienkonvergenz in dieser Untersuchung?

Die Arbeit untersucht, wie Jugendliche neben dem klassischen Fernseher auch neue Medien wie Internet, Computer oder mobile Geräte nutzen, um Fernsehinhalte zeit- und ortsunabhängig zu konsumieren.

Was ist das Ergebnis zur Zufriedenheit mit dem Sendungsangebot?

Ein Großteil der Befragten kritisiert, dass es wenig explizite Angebote für ihre Altersgruppe gibt, wobei ein signifikanter Anteil der älteren Preteens (14-15 Jahre) eine klare Unzufriedenheit und den Wunsch nach einem eigenen, passenden Sender äußert.

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Details

Title
Fernsehen im Leben von Preteens
Subtitle
Eine empirische Studie zum Fernseherleben der 10- bis 15-Jährigen
College
Film & Television Academy “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg
Grade
1,3
Author
Julia Mehnert (Author)
Publication Year
2010
Pages
159
Catalog Number
V149208
ISBN (eBook)
9783640610440
Language
German
Tags
Preteens Lothar Mikos Claudia Wegener Fernsehen Kinder Jugendliche Rezeption Medienkonvergenz Serien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Mehnert (Author), 2010, Fernsehen im Leben von Preteens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149208
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