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Kinder und Fernsehwerbung: Strategien der Werbeproduzenten und deren Auswirkungen

Die Wirkung von Fernsehwerbung auf Kinder

Title: Kinder und Fernsehwerbung: Strategien der Werbeproduzenten und deren Auswirkungen

Scientific Essay , 2003 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Magister Artium Melanie Bobik (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Kinder sind die Kunden von morgen. Werbeproduzenten haben sich darauf spezialisiert, die Zielgruppe Kind mit ihren Werbeideen anzusprechen. Das allgegenwärtige Medium Fernsehen ist ein besonders einflussreicher Werbeträger, der die Werbebotschaft direkt ins Wohn- bzw. Kinderzimmer überträgt. Um das Bedürfnis nach dem beworbenen Produkt zu wecken, werden fiktive Welten geschaffen, die ein erfülltes „perfektes“ Leben zeigen.

Es ist umstritten, ob und in wie weit sich Werbung tatsächlich schädlich auf Kinder auswirkt.
Wie Werbung im TV tatsächlich auf Kinder wirkt und welche Konzepte bei Kindern besonderen Gefallen finden, wird in der vorliegenden Erörterung ausgeführt.

Inklusive knapp 20 weiterführender Quellen in deutscher und englischer Sprache zum Thema.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kinder und Werbefernsehen

2.1. Entwicklung von Werbung im Kinderprogramm

2.2. Sehzeiten von Kindern

2.3. Werbung: Favorit der Kleinen

2.4. Werbekompetenz von Kindern

2.4.1. Erkennen von Werbung innerhalb des Programms

2.4.2. Erkennen der persuasiven Absicht von Werbung

3. Zielgruppe Kind: Strategien der Werbeproduzenten

3.1. Die Würze der Kürze

3.2. Originalität

3.3. Musik

3.4. Fiktionale Werbewelt

3.4.1. Zeichentrickfiguren in der Hauptrolle

3.4.2. Die ideale Familie

3.5. Prominente in der Werbung

3.6. Humor als Stilmittel

3.7. Zielgruppe „Tweens“

4. Der Einfluss von Werbung auf die kindliche Lebenswelt

4.1. Kaufentscheider Kind

4.2. Phantastische Werbewelten und kindliche Realität

4.3. Stereotypen und Rollenklischees in der Werbung

4.4. Markenbewusstsein

4.5. Alkoholwerbung und ihre Auswirkungen

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mechanismen und Strategien, mit denen Werbeproduzenten die Zielgruppe Kinder im Medium Fernsehen ansprechen, und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf die kindliche Lebenswelt und das Konsumverhalten.

  • Werbekompetenz und Wahrnehmungsfähigkeit von Kindern in verschiedenen Altersstufen.
  • Gestalterische Strategien der Werbeindustrie, wie Humor, Musik und der Einsatz von Identifikationsfiguren.
  • Die Rolle von Kindern als Kaufentscheider und Beeinflusser familiärer Konsumentscheidungen.
  • Soziologische und psychologische Auswirkungen, einschließlich der Vermittlung von Geschlechterrollen und Markenbindung.
  • Die ethische Problematik der Werbung, die für Kinder nicht altersgerecht ist, insbesondere im Bereich Alkohol.

Auszug aus dem Buch

3.4.2. Die ideale Familie

Werbespots gaukeln uns eine Realität vor, die nicht existiert. Mütter und Väter, die immer guter Laune sind, intelligente Haustiere, die genau wissen, was sie fressen wollen und Kinder, die überdurchschnittlich intelligent sind - bei so vielen Idealfiguren ist es für Kinder nicht leicht, die Realität von der fiktionalen Werbewelt zu unterscheiden.

Die Werbefamilie entspricht keineswegs der normalen Durchschnittsfamilie. Meist erfolgt eine Umkehrung des Generationenverhältnisses zwischen Kindern und Erwachsenen. Kindern wird ein hohes Maß an Wissen und Kompetenz zuerkannt. Dadurch bestimmen sie den Handlungsablauf und dominieren über den Erwachsenen. Ein Werbespot für „Mc Donald´s“, in dem ein kleiner Junge seine Eltern dahingehend austrickst, dass diese mit ihm in das Fast-food-Restaurant gehen, zeigt dieses Muster genauso wie der Werbespot für „Fruchtzwerge“ in dem das Kind der Mutter erklärt, warum diese so gesund sind.

Werbespot-Eltern sind perfekt. Sie kaufen ihren Kindern gerne ihre Lieblingsschokolade, wie beispielsweise „Kinder“- Überraschungseier, da diese „Spiel, Spaß und Spannung“ bringen. Mütter zeigen sich gegenüber den Problemen ihrer pubertierenden Söhne überaus verständnisvoll, wie z.B. in der Werbung für Knorr, in der Mama ihrem Sohn, der Liebeskummer hat, ein leckeres Hähnchen zubereitet, damit dieser die „Hühner“ wieder zu schätzen lernt. „Echte“ Eltern haben häufig wenig Zeit für ihre Kinder, da sie berufstätig sind, und somit fehlt dem Nachwuchs die nötige Orientierungshilfe im Umgang mit Werbung. Dadurch hat Reklame ein leichtes Spiel bei der Beeinflussung von Kindern. Jene Kinder, in deren Familien es nicht so harmonisch zugeht, sind besonders anfällig dafür, sich in die fiktionale Werbewelt zu flüchten und diese als Ersatzbefriedigung für ihr weniger befriedigendes Leben zu benutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Relevanz des Mediums Fernsehen als Werbeträger für Kinder und definiert das Forschungsziel der Arbeit.

2. Kinder und Werbefernsehen: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung der Fernsehwerbung im Kinderprogramm, die Sehgewohnheiten und die altersabhängige Entwicklung der Werbekompetenz bei Kindern.

3. Zielgruppe Kind: Strategien der Werbeproduzenten: Hier werden die kreativen und psychologischen Methoden der Werbeindustrie analysiert, um die Aufmerksamkeit von Kindern zu gewinnen, einschließlich der Nutzung von Musik, Humor und fiktionalen Welten.

4. Der Einfluss von Werbung auf die kindliche Lebenswelt: Dieses Kapitel untersucht die konkreten Auswirkungen von Werbung auf Kinder, wie ihre Rolle als Kaufentscheider, Markenbewusstsein und die Verstärkung von Stereotypen.

5. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer kritischen Medienkompetenz bei Kindern sowie die Verantwortung von Eltern und Erziehern.

Schlüsselwörter

Kinderfernsehen, Werbestrategien, Werbekompetenz, Konsumverhalten, Markenbindung, Zielgruppe, Werbepsychologie, Rollenklischees, Fiktionale Werbewelt, Medienkompetenz, Kaufentscheidung, Alkoholwerbung, Zielgruppe Tweens, Werbewirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie Fernsehwerbung gezielt auf Kinder als Zielgruppe ausgerichtet ist und welche psychologischen sowie sozialen Folgen dies für die Entwicklung und das Konsumverhalten der Kinder hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Werbekompetenz von Kindern, die Werbegestaltung, den Einfluss auf die kindliche Realitätswahrnehmung, Geschlechterrollen sowie die Markenbindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Strategien der Werbeproduzenten aufzudecken und zu verstehen, wie diese Strategien die Bedürfnisse und das Handeln von Kindern manipulativ beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung zahlreicher medienpädagogischer und psychologischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert Werbestrategien wie Musik, Humor und Zeichentrickfiguren sowie deren Auswirkungen, etwa auf die Rollenbilder und den Einfluss von Kindern als Kaufentscheider.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kinderwerbung, Werbekompetenz, Markenbindung, Konsumsozialisation und Medienkompetenz beschreiben.

Warum fällt es kleinen Kindern schwer, Werbung von Programm zu unterscheiden?

Laut der Studie liegt dies an der unzureichenden Kennzeichnung der Werbeblöcke sowie der kindlichen Unfähigkeit, die persuasive Intention hinter den Botschaften zu begreifen.

Was sind „Tweens“ und warum werden sie gesondert betrachtet?

Tweens sind Kinder zwischen 10 und 13 Jahren; sie werden gesondert betrachtet, da sie sich in einer Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenwerden befinden und spezielle Werbebotschaften benötigen.

Welche Rolle spielen Prominente bei der kindlichen Zielgruppe?

Prominente dienen als Identifikationsfiguren und autoritäre Referenzen, die durch ihre Präsenz in der Werbung die Glaubwürdigkeit und Attraktivität der beworbenen Produkte für Kinder steigern.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von Alkoholwerbung auf Kinder?

Der Autor warnt vor einer gefährlichen Beeinflussung, da Kinder Werte und Assoziationen (wie Geselligkeit oder Entspannung) mit Alkohol verknüpfen, was ihr späteres Konsumverhalten negativ beeinflussen kann.

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Details

Title
Kinder und Fernsehwerbung: Strategien der Werbeproduzenten und deren Auswirkungen
Subtitle
Die Wirkung von Fernsehwerbung auf Kinder
College
Free University of Berlin
Grade
1,0
Author
Magister Artium Melanie Bobik (Author)
Publication Year
2003
Pages
20
Catalog Number
V149220
ISBN (eBook)
9783640598427
ISBN (Book)
9783640598465
Language
German
Tags
werbung fernsehen TV kinder werbewirkungsforschung medienwirkungsforschung medienwirkung medien wahrnehmung werbebotschaft werbeproduzenten advertisement alkoholwerbung kaufentscheidung sehzeiten nielsen private fernsehsender öffentlich rechtlich zielgruppe prominente markenbindung kinderwerbung medienökologie werbekompetenz commercial kommerz Profit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Magister Artium Melanie Bobik (Author), 2003, Kinder und Fernsehwerbung: Strategien der Werbeproduzenten und deren Auswirkungen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149220
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