Die Reisewelle der Fünfziger Jahre – Der Beginn des Massentourismus

Eine Betrachtung der Entwicklungen nach dem Ende des II. Weltkrieges bis zur ersten wirtschaftlichen Rezession 1966/67


Hausarbeit, 2007

27 Seiten, Note: 3.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Zeit zwischen dem Ende des II. Weltkrieges und dem Wirtschaftswunder
1.1. Die Situation Deutschlands und der Menschen nach Kriegsende
1.2. Die touristische Lage
1.3. Politische Veranderungen - der Aufschwung kommt
1.4. Das Wirtschaftswunder - eine kritische Betrachtung

2. Die Mobilisierung - eine wichtige Zutat zur bevorstehenden Reisewelle

3. DieReisewelleder50erJahre-derBeginn desMassentourismus
3.1. Die Sehnsucht nach dem Reise
3.2. Inlandreisen und Reiseverhalten
3.2.1. Campin
3.3. Auslandische Ziel
3.4. KleinerExkurs: Sozialtourismus

4. Resumee

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis

Einleitung

Wahrend intensiver Beschaftigung mit vorliegendem Thema, hat mich zunachst die Situation der Menschen nach Kriegsende sehr beschaftigt, erstaunt und beruhrt. Folgende Fragen waren fur mich wegweisend: Welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten taten sich nach Kriegsende auf? Wie konnte diese Kriegsgeneration in diesem Land nach einer Zeit, in der sie selbst meist nicht wusste wofur sie kampfte und die am Ende nur noch Schrecken beinhaltete, zu einem einigermafien „normalen Leben“ ubergehen? Woher hatte sie diese Kraft genommen, dieses Land wieder zu verandern, mit einem unbandigem Willen? Die Antworten darauf versuche ich im ersten Kapitel ausfuhrlich zu erarbeiten, denn in dieser kurzen Zeit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder werden auch die Vorraussetzungen fur die spatere Reisewelle geschaffen. In der Literatur wird meistens das Wirtschaftswunder als der Ausloser fur die Prosperitat der westdeutschen Gesellschaft der ,,Langen Funfziger“ Jahre angesehen. In Punkt 1.4. werde ich diese Aussage kritisch und aus der Situation der Zeitgenossen diskutieren.

Die Mobilisierungschancen der Westdeutschen haben sich in den ,,Langen Funfzigern“ sehr stark gewandelt. Das Auto rollte nun uber die neugebauten Strafien und hatte damit ebenso eine enorme Bedeutung fur den Tourismus. In Kapitel 2 soll dieses Thema kurz und pragnant behandelt werden.

Nachdem die ersten 2 Wellen, die Fress- und Bekleidungswelle[1], abgeflaut waren, widmeten sich die Bundesburger immer mehr dem Reisen, so dass eine Reisewelle, die ganz in der Tradition des Reisefiebers der 30er[2] steht, dokumentiert werden kann. Ich mochte in Kapitel 3 erortern, wie es zu dieser Reisewelle kam. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wer waren die Reisenden und wer die Nicht-Reisenden? Welche Unternehmen boten uberhaupt Gesellschaftsreisen an? Wohin reiste man? Welche Lander wurden zuerst bereist? Wie kam man zum ersehnten Urlaubsort? Wurde die Urlaubsreise zum „Prestige-Objekt“? Gab es Ahnlichkeiten mit der Entwicklung in der DDR?

1. Die Zeit zwischen dem Ende des II. Weltkrieges und dem Wirtschaftswunder

Die Zeit der Besatzerjahre vom Ende des Krieges 8. Mai 1945 bis zur Grundung der Bundesrepublik Deutschland mit der Verkundung des Grundgesetzes fur die BRD am 23.5.1949 - und auch noch kurze Zeit daruber hinaus[3] - ist wahrscheinlich die schlimmste Etappe nach dem Ende des II. Weltkrieges fur die Menschen auf dem Weg zu einem besseren Leben, zur Prosperity der 50er und 60er Jahre. Denn dieser Zeitraum ist gekennzeichnet von Zerstorungen, Hunger, Vertreibung und Flucht, aber auch von Kraft, Mut und dem unbandigen Willen zum Wiederaufbau.

1.1. Die Situation derMenschen nach Kriegsende

,,Wenn man uberleben wollte, musste man bereit sein, alles zu tun.“[4]

Schatzungsweise zwolf Millionen Ost- und Sudetendeutsche waren nach Kriegsende auf der Flucht vor der Roten Armee der Sowjetunion. Sie furchteten die schreckliche Rache der Siegermacht. Solche, die trotzdem blieben, wurden misshandelt, ermordet oder vertrieben. Schliefilich zogen etwa 25 Millionen Obdachlose durch das zerstorte Deutschland[5]. Nachdem 1,3 bis 2 Millionen Tonnen Bombenlast wahrend des Krieges auf das ehemals Dritte Reich abgeworfen wurde, lag der durchschnittliche Zerstorungsgrad bei 40 %[6]. Deutschland lag in Trummern: Kriegsschaden im Verkehrwesen, besonders beim Eisenbahnnetz machten eine Personenbeforderung nahezu ausgeschlossen[7]. Von den noch vorhandenen Lokomotiven waren 39,1 % betriebsbereit und auch die Binnenschifffahrtswege und Hafen waren noch durch Wracks blockiert[8]. Vor allem aber war die desolate Wohnraumsituation fur die Menschen deutlich spurbar: 25 % aller Wohnungen waren total oder fast zerstort - somit fehlten etwa sechs Millionen Wohnungen - wahrend gleichzeitig die Bevolkerungszahl durch Fluchtlinge und Vertriebene gewaltig anstieg[9]. Ebendiese fanden Notunterkunfte in Scheunen, Baracken, Bunkern, Lagerhallen[10] und das Untermieterdasein wurde fur alle zum

Massenschicksal[11]. Hotels und ahnliche Unterkunfte waren ebenso zerstort, von Fluchtlingen, Vertriebenen und Verletzten belegt oder von den alliierten Siegermachten beschlagnahmt[12]. Hunger und Kalte bestimmten den Tagesablauf der Menschen. Es gab kaum etwas zu essen[13]. Der Schwarzmarkt bluhte auf. In den Tauschgeschaften wurden Zigaretten zur besten Wahrung. Man musste irgendwie die Familie, die nicht selten aus funf und mehr Personen bestand, ernahren. 70 Stunden hartes Arbeiten in der Woche war keine Seltenheit, nur, dass es kaum Arbeit gab. Aber ,,man wollte raus aus den Trummern, dem Schmutz, dem Elend (...)“[14]. Infolgedessen wurde der Wiederaufbau einmal mehr angepackt.

1.2. Die Touristische Lage

Der II. Weltkrieg markierte eine tiefe Zasur in der Entwicklung des Urlaubstourismus[15]. Kurz nach Ende des Krieges war naturlich noch nicht an Urlaub zu denken. Doch trotz der strukturellen Hemmnisse, wie der Zusammenbruch des Transportsystems, die Kriegsschaden im Beherbergungssystems, die Aufteilung Deutschlands mit den dazugehorigen Reisebeschrankungen und der materiellen Misere der Bevolkerung[16] gab es Ende der Vierziger Jahre einen touristischen Aufschwung. Man hatte ein ,,touristisches Nachholbedurfnis“[17], man wollte aus dem Elend der zerstorten Nachkriegsstadte fliehen, wenn auch nur fur kurze Zeit[18]. Zudem war das touristische Know-how der Vorkriegszeit noch vorhanden, wie das eindrucksvoll Dr. Carl Degener beweist. Er ist 1948 neben dem Amtlichen Bayrischen Reiseburo (ABR) und Hapag Lloyd, Mitbegrunder der DER- Gesellschaftsreisen, die im Winter 1948/49 19 Ziele im bayrischen Raum anbieten konnen, weil sie die Vorkriegskontakte zu den Zielorten erhalten haben[19]. 40 000 Reisende nehmen diese Dienste 1949 in Anspruch. Spater wurden mit dem Turnus-Sonderreiseverkehr je 1200 Urlauber von Hamburg in die Bayrischen Alpen in 22 Stunden transportiert[20].

Nichtsdestotrotz war die Bettenzahl durch den Krieg auf dem spateren Bundesgebiet von 485000 auf 388000 zuruckgegangen, wobei stadtische Hotels in zentraler Lage besonders durch Zerstorungen betroffen waren[21]. Davon stehen im Oktober 1947 in der Bizone[22] 125000 Fremdenbetten (32%) fur Urlaubsreisende zur Verfugung. Zwei Jahre spater sind es 60% und 1956 wurden nur noch 6% der Fremdenbetten fur Streitkrafte, Fluchtlinge etc. genutzt[23]. Insgesamt kann man aber sagen, auch nach eingehender Betrachtung der Entwicklung der Herbergskapazitat, dass das geschrumpfte Angebot am Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre immer noch deutlich grofier war als die Nachfrage. Der deutsche Fremdenverkehr von 1949/50 erreichte insgesamt ein Drittel des Standes von 1938[24].

Der Bayrische Fremdenverkehr allein hatte 1949 bereits uber 40% des Vorkriegsstandes erreicht. Einzelne bayrische Orte wiesen dabei eine noch dynamischere Entwicklung auf, wie zum Beispiel Bad Wiessee. Der Ort richtete 1948/49 die erste Nachkriegs-Wintersaison aus und lag derzeit schon bei etwa 85% des Vorkriegsniveaus[25]. Entgegengesetzt dessen findet man schwierigere Situationen in den ostfriesischen Badern[26] und auch in den stark zerstorten Grofistadten Koln, Hamburg, Berlin und Munchen. Doch auch hier bemuhte man sich um eine rasche Rekonstruktion des Vorkriegsangebots fur den Urlaubstourismus. Dies zeigen auch die Werbematerialien dieser Zeit: Um den schnellen Einstieg wieder zu finden nutzte man die Prospekte der 30er Jahre. Damit forderte man das ,,Erlebnis des Wiedererkennens“[27]. Der Tourismuswerbung wurde nun langsam wieder eine wichtige Rolle zugesprochen. Sie weist zu Beginn der 50er Jahre meist auf turnusmafiig stattfindende grofie Feste hin, die es schon vor dem Krieg gegeben hat, oder nun neu hinzukamen und richtet sie sich in ihrer Form zum grofien Teil nur an das burgerliche und mittelstandische Publikum, da Urlaubsreisen zu dieser Zeit noch als Luxus galt[28].

1.3. Politische Veranderungen - der Aufschwung kommt

mein lieber freund, mein lieber freund,

die alten zeiten sind vorbei,

ob man da lacht, ob man da weint,

die welt geht weiter, eins, zwei, drei.

ein kleines hauflein diplomaten

macht heut die grofie politik,

sie schaffen zonen, andern staaten.

und was ist hier mit uns im augenblick?

wir sind die eingeborenen von trizonesien,

hei-di-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!

Karl Berbuer, 1948[29]

Jede fuhlbare Besserung der miserablen Notlage mussten die Menschen als Wunder empfinden. „Und dieses Wunder, das kein Wunder war, stellte sich ein.“[30] Der Grundstein fur das „Wirtschaftswunder“ wird am 18. Juni 1948 gelegt: der oberste Finanzberater der amerikanischen Regierung verkundet uber Rundfunk, dass fur die drei Westzonen eine neue Wahrung geschaffen wurde[31]. Doch mit der Wahrungsreform kommen die ersten schwerwiegenden sozialen Ungerechtigkeiten: wer Besitz in Form von Fabriken, Maschinen oder Hauser hatte war dem ,,kleinen Mann“ uberlegen. Jener verlor fast sein ganzes Bares, denn nur 60 Reichsmark wurden gegen 40 D-Mark getauscht[32]. „Wer 1948 vorne war, der blieb es auch[33] “, der Startvorteil der Kapitalinhaber wurde so schnell nicht aufgeholt. Nichtsdestotrotz vollzog sich uber Nacht in allen Geschaften und auf allen Markten ein totaler Wandel: Lebensmittel, Gemuse, Obst und andere Dinge des personlichen Bedarfs lagen plotzlich in den Schaufenstern und Regalen[34]. Der enorme Nachholbedarf und die neue soziale Marktwirtschaft[35] forderten nun das Aufbauen, Leben, Arbeiten und Geniefien[36]. Das Motto lautete: ,,Konsum schafft Arbeitsplatze“, „wer viel frisst, kauft, reist - erfrisst, erkauft und erreist sich seinen eigenen Arbeitsplatz[37]. In diesem Sinne rollt erst die Fresswelle, dann die Bekleidungswelle und als letztes die Reisewelle uber die Bundesrepublik Deutschland[38].

Allerdings wurde der private Pro-Kopf-Verbrauch von 1936 erst 1951 wieder erreicht[39] und auch noch 1955 lebt noch 1/5 der erwachsenen Bevolkerung mit einem Haushaltseinkommen von 250 DM am Existenzminimum[40].

Denn der Aufschwung verlief langsam. Wirtschaftliche Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und Kaufkraftmangel bestimmte die Zeit nach Einfuhrung der Wahrungsreform[41]. Die Wandlung von der Arbeiter- zur Wohlstandsgesellschaft fand erst in den 50ern statt[42].

Tabelle: wirtschaftliche Entwicklung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Jahrbuch fur die Bundesrepublik Deutschland 1952 - 1954; Wirtschaft und Statistik 1952 - 1954, in: Abelshauser, S.78.

Anhand der Tabelle kann man schlussfolgern, dass mit wachsender Produktion, stetig zunehmender Beschaftigtenzahl und steigenden Lohnen bei gleichzeitig stabilem Preisniveau die Kaufkraft als auch der Lebensstandard der Menschen ansteigt. Ab 1951/52 tritt die deutsche Wirtschaft in eine Phase der sichtbaren Erfolge[43]. Ludwig Erhards Forderung ,,Wohlstand fur alle“ geriet in greifbare Nahe, nun auch fur Arbeiter und Angestellte[44]. Zwischen 1950 und 1960 verdoppelten sie ihr Einkommen, Unternehmer verdreifachten es[45]. Zudem trugen die in der Bundesrepublik der 50er Jahre geschaffenen Gesetze, die als „Wiedergutmachung“ fur die Benachteiligten der Wahrungsreform gelten sollten, zum neuen Wohlstand bei. 1950 wurde das Erste Wohnungsbaugesetz verabschiedet: in sechs Jahren sollten 1,8 Millionen staatlich subventionierte Sozialwohnungen gebaut werden, gleichwohl wurde diese Zahl weit ubertroffen. Im ersten Jahrzehnt der BRD wurden mehr als 5 Millionen Wohneinheiten erstellt. Dabei konzentrierte sich dieser Massenwohnungsbau vor allem auf die Grofistadte[46]. Im gleichen Jahr trat das Bundesversorgungsgesetz in Kraft[47] und weitere wichtige Gesetze folgten: Montan-Mitbestimmungsrecht und Kundigungsschutzgesetz 1951, Lastenausgleichsgesetz, Vertriebenengesetz, Rentengesetz und Betriebsverfassungsgesetz 1952[48], und auch die 5-Tage-Woche bei vollem Lohn- und Gehaltsausgleich mit taglich 8-stundiger Arbeitszeit konnte ab 1955 durch den Deutschen Gewerkschaftsbund Schritt fur Schritt verwirklicht werden[49]. Mit der Rentenreform 1957 hatte man den Durchbruch zum Sozialstaat nach Artikel 20 des Grundgesetzes der BRD vom 8. Mai 1949 geschafft und brachte Deutschland damit wieder zuruck in die Reihe der wohlfahrtsstaatlichen Industrielander.[50]

Unterdessen verscharft sich der Kalte Krieg. Die Sowjetunion hatte sich in den Augen des Westens aus einem Verbundeten in einen Feind verwandelt. Ungarn und die Tschechoslowakei wurden von der Roten Armee eingenommen, China ideologisch erobert, West-Berlin umzingelt und somit die Welt mit einem ,,Eisernen Vorhang“ in Kommunismus und Kapitalismus geteilt[51]. Dadurch wird auch der Personenverkehr zwischen Ost und West auf Fluchtbewegungen und einem sparlichen Austausch von politischen, okonomischen und wissenschaftlich-technischen Experten reduziert[52] und durch die Menschen flieBt die lahmende Angst vor der Atombombe[53] und prinzipiell auch die vor einem neuen Krieg. Diese Angst verhartet sich besonders durch den Ausbruch des Koreakrieges 1950[54] und spater durch die Mitgliedschaft Deutschlands im westlichen Verteidigungsbundnis NATO 1955 und der Grundung der Bundeswehr mit Einfuhrung der Wehrpflicht 1956[55].

Zusammenfassung

Experten prophezeien nach Kriegsende der deutschen Wirtschaft 30 Jahre, um sich von den Kriegsschaden zu erholen, doch es dauert noch nicht einmal die Halfte der Zeit[56]. Dieser

[...]


[1] Kordon, Klaus, Wir haben einfach zugepackt. Mit Volldampf ins Wirtschaftswunder, Otto Maier Verlag, Ravensburg 1983, S. 123.

[2] Zur Geschichte des Tourismus im Dritten Reich siehe Spode, Hasso, Wie die Deutschen „Reiseweltmeister“ wurden. Eine Einfuhrung in die Tourismusgeschichte, Landeszentrale fur politische Bildung Thuringen, Thuringen 2003, S. 112-130.

[3] Der Besatzungsstatus wird offiziell erst am 5.Mai 1955 aufgehoben.

[4] Kordon, Zeitzeugenbericht von Max-Bruno F., S. 48.

[5] Kordon, S.91.

[6] Schildt, Axel, Die Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1989/90. R. Oldenburg Verlag, Munchen 2007.

[7] Berktold-Fackler, Franz, Eine kleine Tourismusgeschichte. Von Franz Berktold-Fackler und Hans Krumbholz, Munchen, Wien, Oldenburg 1997, S. 108.

[8] Schildt, 2007.

[9] Pfortner, Rudolf (Hrsg.), Kinderjahre der Bundesrepublik. Von der Trummerzeit zum Wirtschaftswunder, Deutscher TaschenbuchVerlag GmbH & Co. KG, Munchen 1992, S. 244.

[10] Kordon, S. 93.

[11] Schildt, 2007. 1950 kamen auf 100 Personen 20 Wohnungen. Zum Vergleich: 1939 waren es 27 Wohnungen.

[12] Berktold- Fackler, S. 108.

[13] Die Nahrungsmittel- und Energieknappheit hatte naturlich negative Auswirkungen auf die Entwicklungen im Bereich der Gastronomie in der erstenNachkriegsjahren, in Berktold-Fackler, S. 108.

[14] Kordon, Zeitzeugenbericht von Max-Bruno F., S.51.

[15] Schildt, Axel, Moderne Zeiten. Freizeit, Massenmedien und „Zeitgeist“ in der Bundesrepublik Deutschland der 50er Jahre, Christians, Hamburg 1995, S. 182.

[16] Ebd.

[17] Berktold-Fackler, S. 108.

[18] Andersen, Arne, Der Traum vom guten Leben. Alltags- und Konsumgeschichte vom Wirtschaftswunder bis heute, Campus Verlag, Frankfurt/Main, New York 1997.

[19] Berktold-Fackler, S. 109.

[20] Ebd.

[21] Schildt, 1995, S. 182.

[22] Die Bizone grundet sich am 1.1.1947 durch den Zusammenschluss der britischen und amerikanischen Zone.

[23] Schildt, 1995, S. 183.

[24] Ebd.

[25] Ebd., S. 184.

[26] Ebd. Auf den grofien Nordseeinseln Norderney, Borkum und Wangerooge war die Zahl der Kurgaste auf die Halfte der Vorkriegszahlen zuruckgegangen, gleichzeitig hatte sich die Einwohnerzahl durch Fluchtlinge etc. um etwa 50% erhoht. Infolgedessen herrschte eine hohe Arbeitslosigkeit. Eine Umsiedlung der Fluchtlinge wurde gefordert.

[27] Ebd., S. 186.

[28] Schildt, 1995, S. 187.

[29] Gedicht in: Maenz, Paul, Die Funfziger Jahre. Formen eines Jahrzehnts, DuMont, Koln 1984, S. 30.

[30] Pfortner, S. 246.

[31] Kordon, S. 96.

[32] Ebd.

[33] Ebd., S. 99.

[34] Ebd., S. 100.

[35] Zur sozialen Marktwirtschaft siehe: Abelshauser, Werner, Die Langen Funfziger. Wirtschaft und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland 1949 - 1956, Schwann, Dusseldorf 1987.

[36] Kordon, S. 123.

[37] Kordon, S. 126.

[38] Ebd., S. 123. Siehe auch ausfuhrlicher zu Fress- und Bekleidungswelle: Andersen, 1997.

[39] Abelshauser, S.59.

[40] Ebd., S.31.

[41] Ebd., S. 30.

[42] Ebd.

[43] Pfortner, S. 265.

[44] Kordon, S.116.

[45] Ebd., S. 129.

[46] Schildt, 2007.

[47] Abelshauser, S. 48.

[48] Zur Wiederherstellung elementarer arbeits- und sozialversicherungsrechtlicher Schutzbestimmungen siehe: Hegner, Friedhart, Arbeitszeit, Arbeitsmarkt und soziale Sicherung. Ein Ruckblick auf die Arbeitsdiskussion in der Bundesrepublik Deutschland nach 1950, Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1988.

[49] Abelshauser, S. 47. Die Einfuhrung der 40-Stunden-Woche wurde entgultig im Januar 1967 durchgesetzt, in: Hegner, S.1.

[50] Abelshauser, S. 49.

[51] Maenz, S. 17.

[52] Ausfuhrlich zu West-Ost-Beziehungen siehe: Ropers, Norbert, Tourismus zwischen Westund Ost. Ein Beitrag zum Frieden?, Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Campus Verlag, Frankfurt/Main, NewYork 1986.

[53] Maenz, S.14.

[54] Am 25.6.1950 uberfallen nordkoreanische kommunistische Verbande Sudkorea, welches zum westlichen Einflussgebiet gehorte. Sie nehmen die Hauptstadt Seoul ein und besetzen fast das ganze Land. Der Krieg dauert 3 Jahre. Zu diesem Zeitpunkt wird schon offentlich uber die Wiederbewaffnung der BRD debattiert. In: Pfortner, S. 129.

[55] Kordon, S. 146 f.

[56] Ebd., S. 7.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Die Reisewelle der Fünfziger Jahre – Der Beginn des Massentourismus
Untertitel
Eine Betrachtung der Entwicklungen nach dem Ende des II. Weltkrieges bis zur ersten wirtschaftlichen Rezession 1966/67
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Reisen um zu reisen – Eine Einführung in die Tourismusgeschichte
Note
3.0
Autor
Jahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V149237
ISBN (eBook)
9783640597000
ISBN (Buch)
9783640597062
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reisewelle, Fünfziger, Jahre, Beginn, Massentourismus, Eine, Betrachtung, Entwicklungen, Ende, Weltkrieges, Rezession
Arbeit zitieren
Stefanie Roehling (Autor), 2007, Die Reisewelle der Fünfziger Jahre – Der Beginn des Massentourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149237

Kommentare

  • Stefanie Roehling am 20.5.2010

    Ich finde die Benotung unangemessen, da ich mich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe und, wie ich finde, sehr gut das tlw. Chaos der 50er Jahre analysiert habe.

Im eBook lesen
Titel: Die Reisewelle der Fünfziger Jahre – Der Beginn des Massentourismus



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