Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Investment and Finance

Franchising als Alternative zur Unternehmensgründung

Title: Franchising als Alternative zur Unternehmensgründung

Seminar Paper , 2009 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Adam Sitko (Author)

Business economics - Investment and Finance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Unternehmensgründungen spielen eine immer stärkere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft. Dies liegt nicht zuletzt darin begründet, dass vor allem in der Gründung innovativer Unternehmungen ein Schlüssel zum Abbau der Arbeitslosigkeit und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen wird. In vielen Fällen scheitern neu gegründete Unternehmungen jedoch bereits nach kurzer Zeit, weil viele Gründer die Komplexität einer Existenzgründung unterschätzen. Der Weg in die Selbständigkeit ist schwierig und nur mittels detaillierter Sachkenntnisse zu bewältigen.

Viele tausend Jungunternehmer ersparen sich zunehmend die Fülle an Problemen und Risiken, die die Formung eines Betriebes mit sich bringt, und nutzen die Möglichkeit, ein bestehendes Konzept einer Unternehmung zu übernehmen. Dieses Prinzip nennt man Franchising, das mittlerweile in vielen Branchen weltweit praktiziert wird. Diese Form der Existenzgründung gilt zunehmend als besonders sicherere Variante der Gründung und wird von Seiten der Politik und von Wirtschaftsverbänden als ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Beschäftigungskrise gesehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen und begriffliche Abgrenzung

2.1 Definition „Unternehmensgründung“

2.2 Volkswirtschaftliche Relevanz und aktuelle Entwicklung

3. Ausgangssituation der Unternehmensgründer

3.1 Motive der Unternehmensgründung

3.2 Herausforderungen im Verlauf der Unternehmensgründung

3.3 Die häufigsten Stolpersteine / Insolvenzursachen im Gründungsprozess

4. Franchising als alternative Form der Existenzgründung

4.1 Definition und Grundlagen des Franchising

4.2 Franchiseentwicklung in Deutschland

5. Klassische Unternehmensgründung und Franchising im Vergleich

5.1 Sicherheit und Risikominimierung

5.2 Unabhängigkeit und unternehmerische Entfaltung

5.3 Gewinnmaximierung

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, ob Franchising eine überzeugende Alternative zur klassischen Individualgründung darstellt. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Vor- und Nachteile sich für Gründer ergeben und ob eine prinzipielle Entscheidung zwischen den beiden Modellen möglich ist.

  • Vergleich der Erfolgschancen und Risikoprofile von Franchising und klassischer Gründung.
  • Analyse der Motive und Herausforderungen für Existenzgründer.
  • Untersuchung der unternehmerischen Freiheit und Unabhängigkeit im Franchisesystem.
  • Betrachtung finanzieller Aspekte wie Einstiegsgebühren und Umsatzbeteiligungen.
  • Bewertung der Zukunftsaussichten des Franchising in Deutschland.

Auszug aus dem Buch

5.1 Sicherheit und Risikominimierung

Eine Existenzgründung birgt zahlreiche Risiken, die sich für den Gründer langfristig negativ auswirken können. Der Unternehmer trägt die finanzielle und fachliche Verantwortung für sein Geschäft meistens ganz alleine und haftet dabei unbeschränkt sowohl mit seinem geschäftlichen als auch privaten Vermögen. Viele Betriebe scheitern bereits in den ersten Jahren und müssen liquidiert werden. Die Ursachen für Insolvenzen liegen primär, wie bereits im Kapitel 3.3 erwähnt, in Finanzierungsproblemen, in der mangelnden Unternehmerqualifikation, in ungenügenden Führungskenntnissen und weitreichenden Informationsasymmetrien.

Der Weg von der Geschäftsidee zum realisierbaren Geschäftskonzept ist weit und häufig sehr komplex. Das Aufgabenspektrum zur Realisierung von Geschäftsideen reicht dabei von der Markt –und Konkurrenzanalyse über die Entwicklung eines detaillierten Businessplans bis hin zu Fragen der Finanzierbarkeit der Geschäftsidee und der persönlichen Eignung. Viele Individualgründer können nicht genau abschätzen, ob sich Ihr Konzept etablieren kann und die Unternehmensleistung von Kunden in Anspruch genommen wird. Sie hoffen auf hohe Gewinne im Erfolgsfall, müssen jedoch den Totalverlust riskieren.

Die positiv stimmende Überlebensquote von Jungunternehmen nach den ersten fünf Jahren innerhalb eines Franchisesystems mit 70 – 80% liegt um ca. 50% höher als bei klassischen Existenzgründern. Durch den Vorteil, ein marktreif entwickeltes und bereits erprobtes Unternehmenskonzept zu nutzen, sowie durch die enge Zusammenarbeit der Franchisepartner ist das Risiko des Scheiterns in dieser Kooperationsform nachweislich geringer. Denn während sich unabhängige Existenzgründer mit ihren Geschäftsideen den wirtschaftlichen Erfolg in allen Bereichen erst erarbeiten müssen, können Franchisenehmer von Anfang an von den Erfahrungen des Franchisegebers profitieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Unternehmensgründungen dar und leitet zur Forschungsfrage über, ob Franchising eine vorteilhafte Alternative zur klassischen Gründung ist.

2. Grundlagen und begriffliche Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Unternehmensgründung und beleuchtet die volkswirtschaftliche Relevanz sowie die aktuelle Situation in Deutschland.

3. Ausgangssituation der Unternehmensgründer: Der Autor analysiert hier die Beweggründe für eine Gründung sowie die größten Herausforderungen und die häufigsten Insolvenzursachen, mit denen Gründer konfrontiert sind.

4. Franchising als alternative Form der Existenzgründung: Dieses Kapitel definiert Franchising, erläutert die Grundlagen dieses Vertriebssystems und beschreibt die historische Entwicklung auf dem deutschen Markt.

5. Klassische Unternehmensgründung und Franchising im Vergleich: Ein direkter Vergleich der beiden Modelle hinsichtlich Risikominimierung, unternehmerischer Freiheit und Gewinnmöglichkeiten für den Franchisenehmer.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf das Zukunftspotenzial des Franchising in verschiedenen Branchen.

Schlüsselwörter

Franchising, Unternehmensgründung, Existenzgründung, Entrepreneurship, Selbstständigkeit, Insolvenzrisiko, Geschäftskonzept, Wettbewerbsfähigkeit, Franchisegeber, Franchisenehmer, Marktentwicklung, Gründungsmonitor, Risikominimierung, unternehmerische Freiheit, Wirtschaftswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Franchising als alternative Gründungsform im Vergleich zur klassischen, individuellen Unternehmensgründung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den zentralen Themen gehören die Gründungsmotive, Insolvenzursachen, die Definition des Franchising sowie ein direkter Vergleich beider Modelle hinsichtlich Risiko und Unabhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Franchising dem Gründer tatsächlich Vorteile bietet und ob eine klare Entscheidungsempfehlung möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken, Studien und empirischen Erhebungen zum Gründungsgeschehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Motive und Stolpersteine der Gründung, die Grundlagen des Franchisesystems sowie die Gegenüberstellung von Individualgründung und Franchising detailliert erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Franchising, Existenzgründung, Risikoanalyse, Selbstständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit charakterisiert.

Warum haben Franchisenehmer oft eine höhere Überlebensquote?

Aufgrund der Nutzung eines bereits erprobten und marktreifen Geschäftskonzepts sowie der Unterstützung und Erfahrungswerte des Franchisegebers ist das Risiko des Scheiterns nachweislich geringer.

Wie wirkt sich die Bindung an ein Franchisesystem auf die Unabhängigkeit aus?

Der Franchisenehmer genießt eine sogenannte „eingeengte Selbstständigkeit“, da er stark an die Vorgaben, Richtlinien und Entscheidungen des Franchisegebers gebunden ist.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Franchising als Alternative zur Unternehmensgründung
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,0
Author
Adam Sitko (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V149337
ISBN (eBook)
9783640599622
ISBN (Book)
9783640600199
Language
German
Tags
Franchising Existenzgründung Unternehmensgründung Alternative
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Adam Sitko (Author), 2009, Franchising als Alternative zur Unternehmensgründung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149337
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint