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Angststörungen - ein kurzer Überblick

Title: Angststörungen - ein kurzer Überblick

Presentation (Elaboration) , 2002 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexandra Ludwig (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Da die Anzahl der von Angststörungen betroffenen Personen gerade in den Industrienationen immens ist und stetig zunimmt, halte ich es für sinnvoll mich mit diesem brisanten Thema einschließlich der Ursachen und Therapiemodelle zu beschäftigen.
Die Ausarbeitung zum Thema Angststörungen gliedert sich in zwei Hauptbereiche.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Definition, der Epidemiologie und den Ursachenmodellen der Angststörungen. Außerdem gehe ich auf den Teufelskreis der Angst ein.
Im zweiten Teil befasse ich mich näher mit der Sozialphobie und den hierfür geeigneten Therapiemaßnahmen. Für die Sozialphobie habe ich mich entschieden, da sie eine besonders häufige Angststörung darstellt. Allein in Deutschland leiden 8% aller Jugendlichen und Erwachsenen an der Sozialphobie.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines zur Angst – Begriffsklärungen

3. Klassifikation der Angststörungen

3.1 Phobien

3.2 Die Generalisierte Angststörung

3.3 Die Panikstörung

3.4 Die Zwangsstörung

3.5 Die posttraumatische und akute Belastungsstörung

4. Epidemiologie

4.1 Was ist Epidemiologie?

4.2 Epidemiologisches Profil der Angststörungen

5. Wie entstehen Angststörungen?

5.1 Der soziokulturelle Ansatz

5.2 Der lerntheoretische/ behavioristische Ansatz

5.3 Der biologische / biochemische Ansatz

5.4 Der kognitiv- orientierte Ansatz

5.5 Der psychodynamische Ansatz

6. Der Teufelskreis bei Angstanfällen

7. Näheres zur Sozialphobie

8. Therapiemaßnahmen bei Sozialphobien

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit der Abgrenzung von normaler zu krankhafter Angst auseinander und untersucht die Ursachen sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei Angststörungen, mit einem besonderen Fokus auf die Sozialphobie.

  • Klassifikation und Definition verschiedener Angststörungen nach DSM-IV
  • Epidemiologische Daten und Risikofaktoren
  • Multidisziplinäre Ursachenmodelle (soziokulturell, biologisch, kognitiv, psychodynamisch)
  • Der psychologische Mechanismus des Teufelskreises bei Panikattacken
  • Therapeutische Ansätze bei Sozialphobien (Konfrontation, kognitive Therapie, Kompetenztraining)

Auszug aus dem Buch

3.1 Phobien

Eine Phobie ist eine besonders intensive, aber irrationale Angst vor bestimmten Situationen oder Objekten und geht mit Vermeidungsverhalten einher, welches in keinem Verhältnis zur eigentlichen Gefahr steht.

Es gibt drei Hauptkategorien von Phobien:

• Agoraphobie

Dies sind Ängste vor öffentlichen Orten und Menschenansammlungen und können als „multiple Situationsphobien“ bezeichnet werden. Gemieden oder nur mit Unbehagen ertragen werden daher folgende Situationen: Aufenthalt in öffentlichen Räumen, besonders wenn diese überfüllt sind, Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Liftfahren, Schlange stehen u.v.m. Das ausgeprägte Vermeidungsverhalten führt oft zu einem totalen Rückzug in die eigene Wohnung.

• Sozialphobie

Eine starke, anhaltende und irrationale Angst vor sozialen oder leistungsbezogenen Situationen, in denen Peinlichkeit eintreten könnte.

Es bestehen unangemessen starke Ängste vor sozialen Situationen, z.B. sich in der Gegenwart anderer zu äußern, Personen des anderen Geschlechts anzusprechen, vor anderen zu reden oder zu essen oder in anderer Weise im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer zu stehen. Die sozialen Ängste können sich z.B. äußern in Erröten, Schwitzen, Händezittern, Herzrasen, Vermeiden von Blickkontakt, Versagen bzw. Veränderung der Stimme, Übelkeit oder Harndrang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit motiviert die Auseinandersetzung mit Angststörungen aufgrund ihrer hohen Prävalenz in Industrienationen und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Allgemeines zur Angst – Begriffsklärungen: Dieses Kapitel differenziert zwischen Angst als natürlichem Warnsignal, Furcht als spezifischer Realangst und pathologischen Angststörungen.

3. Klassifikation der Angststörungen: Es werden die sechs Hauptkategorien von Angststörungen nach dem DSM-IV, einschließlich Phobien, Panik- und Zwangsstörungen, detailliert beschrieben.

4. Epidemiologie: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der psychiatrischen Epidemiologie und liefert ein statistisches Profil der verschiedenen Störungsbilder.

5. Wie entstehen Angststörungen?: Hier werden verschiedene theoretische Erklärungsmodelle für die Genese von Angststörungen vorgestellt, darunter soziokulturelle, behavioristische, biologische und psychodynamische Ansätze.

6. Der Teufelskreis bei Angstanfällen: Dieser Abschnitt veranschaulicht den psychophysiologischen Aufschaukelungsprozess, der bei Panikattacken zu einer raschen Angststeigerung führt.

7. Näheres zur Sozialphobie: Das Kapitel definiert die Sozialphobie anhand der diagnostischen Kriterien des DSM-IV und unterscheidet zwischen spezifischen und generalisierten Formen.

8. Therapiemaßnahmen bei Sozialphobien: Abschließend werden gängige Behandlungsformen wie Konfrontationstherapie, Training sozialer Fertigkeiten und kognitive Therapie vorgestellt.

Schlüsselwörter

Angststörungen, Sozialphobie, Klassifikation, DSM-IV, Epidemiologie, Vermeidungsverhalten, Panikattacken, kognitive Therapie, Konfrontationstherapie, Verhaltenstherapie, psychische Störungen, psychodynamischer Ansatz, Modelllernen, Phobien, Angst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Angst, differenziert zwischen normalen Gefühlen und krankhaften Störungen und analysiert, wie diese entstehen und behandelt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifikation nach DSM-IV, den epidemiologischen Fakten, den theoretischen Entstehungsmodellen und den therapeutischen Behandlungsmethoden, insbesondere bei Sozialphobien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für das Störungsbild der Angst, insbesondere der Sozialphobie, zu vermitteln und die aktuellen Ansätze der Diagnose und Therapie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse klinischer Standardwerke und psychologischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ursachenmodelle, die epidemiologischen Profile, die Analyse des Teufelskreis-Mechanismus sowie eine spezifische Betrachtung der Sozialphobie und ihrer Therapiemöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Angststörungen, Sozialphobie, DSM-IV, Konfrontationstherapie und die verschiedenen psychologischen Erklärungsansätze.

Wie definiert die Autorin den Teufelskreis bei Angst?

Der Teufelskreis beschreibt eine psychophysiologische Rückkopplung, bei der körperliche Symptome fälschlicherweise als lebensbedrohliche Gefahr fehlinterpretiert werden, was wiederum die Angst weiter steigert.

Welche Rolle spielt die Kombinationstherapie bei Sozialphobien?

Die Autorin schlussfolgert, dass erst die Kombination aus kognitiver Therapie, Konfrontationsübungen und dem Training sozialer Fertigkeiten den nachhaltigen Behandlungserfolg bei Patienten mit Sozialphobie garantiert.

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Details

Title
Angststörungen - ein kurzer Überblick
College
University of Lüneburg  (Institut für Psyschologie)
Course
Seminar: Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
Grade
2,0
Author
Alexandra Ludwig (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V14945
ISBN (eBook)
9783638202145
ISBN (Book)
9783638935401
Language
German
Tags
Angststörungen Seminar Psychische Störungen Verhaltensauffälligkeiten Kindes- Jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Ludwig (Author), 2002, Angststörungen - ein kurzer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14945
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