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Bewertung von Bonus-Zertifikaten. Monte-Carlo Simulation und Reiner-Rubinstein-Formeln

Title: Bewertung von Bonus-Zertifikaten. Monte-Carlo Simulation und Reiner-Rubinstein-Formeln

Seminar Paper , 2024 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Florian Betz (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit befasst sich mit Bonus-Zertifikaten, die mit einem Markvolumen von etwa 1,3 Milliarden Euro im Bereich der strukturierten Wertpapiere vertreten sind. Für Bonus-Zertifikate gibt es keine allgemeinen Bewertungsformeln, da diese häufig aus einem Zero-Strike-Call und einer Down-and-out-Put-Option gebildet werden. Demnach reicht es aus, diese einzelnen Elemente zu bewerten, um den Gesamtwert zu erhalten. Aus diesem Grund werden die Barrier-Optionen, welche unabdingbar für die Bewertung von Bonus-Zertifikaten sind, dargestellt, um anschließend unter anderem anhand des Black-Scholes-Modells und der Monte-Carlo-Simulation die Bewertung eines fiktiven Bonus-Zertifikats vorzunehmen.

Ziel dieser Arbeit ist es demnach, das Finanzprodukt "Bonus-Zertifikat" und dessen Bewertung zu beschreiben und anhand einer Sensitivitätsanalyse zu erklären.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zertifikat und Bonus-Zertifikat

2.1 Grundlegende Informationen über Zertifikate

2.2 Überblick Bonus-Zertifikate

3 Duplikation eines Bonus-Zertifikats

3.1 Überblick Optionen

3.2 Vorstellung einer möglichen Duplikationsstrategie

4 Bewertung der Barrier-Option

4.1 Eigenschaften der Barrier-Option

4.2 Reiner-Rubinstein Formeln

5 Exemplarische Bewertung

5.1 Das Black-Scholes-Merton Modell

5.2 Anwendung auf ein fiktives Bonus-Zertifikat

5.3 Sensitivitätsanalyse

5.4 Monte-Carlo-Simulation

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Finanzprodukt „Bonus-Zertifikat“ sowie dessen theoretische und praktische Bewertungsmethodik detailliert zu beschreiben und zu erläutern.

  • Grundlagen von Zertifikaten und spezifische Merkmale von Bonus-Zertifikaten
  • Konstruktion und synthetische Duplikation durch Basisinstrumente (Optionen)
  • Theoretische Bewertungsgrundlagen für Barrier-Optionen (Reiner-Rubinstein-Formeln)
  • Empirische Anwendung mittels Black-Scholes-Merton-Modell und Monte-Carlo-Simulation

Auszug aus dem Buch

3.1 Überblick Optionen

Eine Option ist ein zeitlich begrenzter bilateraler Vertrag zwischen zwei Parteien und ist den Derivaten zuzuordnen. Optionen können sowohl über Börsen als auch am OTC-Markt (außerbörslich) gehandelt werden.

Es wird zwischen amerikanischen und europäischen Optionen unterschieden, wobei als Hauptunterschied der Ausübungszeitpunkt zu nennen ist. Europäische Optionen können dabei nur am Laufzeitende ausgeübt werden – amerikanische Optionen jederzeit. Da für Bonus-Zertifikate nur europäische Optionen verwendet werden, werden in dieser Arbeit auch nur diese betrachtet.

Eine Option berechtigt den Optionskäufer:

eine bestimmte Menge eines Guts (Basiswert bzw. Underlying)

zu einem festgelegten Preis (Ausübungspreis bzw. Strike)

zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt

zu erwerben (Call-Option = Kaufoption)

zu verkaufen (Put-Option = Verkaufsoption)

Dem Käufer (Long) steht dabei immer ein Verkäufer (Short) gegenüber, welcher auch Stillhalter genannt wird. Der Stillhalter ist dabei an die Willensäußerung des Käufers gebunden. Im Gegenzug erhält er vom Käufer eine Prämienzahlung. Insgesamt gibt es damit vier verschiedene Grundstrategien von Call- und Put-Optionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung liefert eine Übersicht über das Marktwachstum strukturierter Wertpapiere und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2 Zertifikat und Bonus-Zertifikat: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von Zertifikaten als Anlageklasse und arbeitet die spezifischen Merkmale sowie Rückzahlungsszenarien von Bonus-Zertifikaten heraus.

3 Duplikation eines Bonus-Zertifikats: Hier wird der theoretische Aufbau eines Bonus-Zertifikats als Kombination aus Zero-Strike-Call und Down-and-out-Put erklärt.

4 Bewertung der Barrier-Option: In diesem Kapitel werden die mathematischen Grundlagen und Eigenschaften von Barrier-Optionen sowie die Reiner-Rubinstein-Formeln zur Bewertung vorgestellt.

5 Exemplarische Bewertung: Dieser Hauptteil beschreibt die praktische Anwendung des Black-Scholes-Merton-Modells sowie der Monte-Carlo-Simulation zur Preisbestimmung eines fiktiven Produkts.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Chancen und Risiken, insbesondere im Hinblick auf die Laufzeit- und Volatilitätsabhängigkeit von Bonus-Zertifikaten.

Schlüsselwörter

Bonus-Zertifikat, Finanzderivate, Barrier-Option, Down-and-out-Put, Zero-Strike-Call, Optionsbewertung, Black-Scholes-Merton-Modell, Monte-Carlo-Simulation, Risikomanagement, Volatilität, Seitwärtsrendite, Strukturierte Wertpapiere.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Finanzprodukt „Bonus-Zertifikat“, seiner Funktionsweise, der synthetischen Konstruktion aus Optionen und den Methoden zu seiner Bewertung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Eigenschaften von Zertifikaten, die Duplikation durch Basisinstrumente, mathematische Bewertungsmodelle für exotische Optionen und die Durchführung einer Sensitivitätsanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, das Finanzprodukt „Bonus-Zertifikat“ zu beschreiben und aufzuzeigen, wie ein solcher Finanzkonstrukt bewertet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt analytische Bewertungsverfahren wie das Black-Scholes-Merton-Modell und die Reiner-Rubinstein-Formeln sowie numerische Verfahren in Form einer Monte-Carlo-Simulation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Duplikation, die mathematische Herleitung der Barrier-Optionen und die praktische Umsetzung in einem Excel-Szenario inklusive Sensitivitätsanalyse thematisiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bonus-Zertifikat, Barrier-Option, Optionsbewertung, Monte-Carlo-Simulation und Volatilität geprägt.

Warum wird für ein Bonus-Zertifikat ein Zero-Strike-Call verwendet?

Der Zero-Strike-Call dient dazu, dass der Anleger am Ende der Laufzeit den Basiswert liefert bekommt, wodurch das 1:1-Partizipationsrisiko abgebildet wird.

Was ist der Zweck der Monte-Carlo-Simulation in diesem Kontext?

Die Monte-Carlo-Simulation wird eingesetzt, um exotische Optionen zu bewerten, für die oft keine direkten geschlossenen Formeln oder nur komplizierte Ersatzmodelle existieren.

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Details

Title
Bewertung von Bonus-Zertifikaten. Monte-Carlo Simulation und Reiner-Rubinstein-Formeln
College
University of Hagen  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bank- und Finanzwirtschaft)
Course
Financial Engineering
Grade
2,0
Author
Florian Betz (Author)
Publication Year
2024
Pages
23
Catalog Number
V1494767
ISBN (PDF)
9783389053096
ISBN (Book)
9783389053102
Language
German
Tags
Bonus-Zertifikate Duplikation Replikation Bewertung Monte-Carlo-Simulation Black-Scholes-Merton Barrier-Option Reiner-Rubinstein Strukturierte Wertpapiere Optionen Sensitivitätsanalyse Aktien Financial Engineering Analyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Betz (Author), 2024, Bewertung von Bonus-Zertifikaten. Monte-Carlo Simulation und Reiner-Rubinstein-Formeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1494767
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