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Möglichkeiten pädagogischer Förderung der Ich- und Sozialkompetenz bei 5-6-jährigen Integrationskindern mit Wahrnehmungsstörungen - betrachtet an einem Fallbeispiel

Title: Möglichkeiten pädagogischer Förderung der Ich- und Sozialkompetenz  bei 5-6-jährigen Integrationskindern mit Wahrnehmungsstörungen - betrachtet an einem Fallbeispiel

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 58 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Claudia Günther (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Als Erzieher ist man heutzutage mehr und mehr mit Kindern konfrontiert, die in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung erhebliche Defizite aufweisen. Unverkennbar ist die Zunahme von abweichendem Verhalten und die Abnahme der Kinder, die für schulfähig erklärt werden. Oftmals wird auch von Störungen in der Kompetenzentwicklung oder von Wahrnehmungsstörungen berichtet, welche sich vielfältig im Verhalten der Kinder widerspiegeln. Gerade im Kindergarten fallen Kinder häufig durch aufsässiges Verhalten, motorische Unruhe und Konzentrationsstörungen sowie durch unkoordinierte Handlungen und aggressive Verhaltensmuster auf. Das Arbeiten unter konventionellen Bedingungen gestaltet sich meist schwierig und fordert ein hohes Maß an engagiertem pädagogischen Können und Wissen. Während der letzten Praktika meiner Ausbildung konnte ich eine Vielzahl von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen beobachten und entsprechende Verhaltensweisen feststellen, die meine Kompetenzen als Erzieherin in vielerlei Hinsicht herausforderten. Somit steht für mich nicht nur die Frage nach pädagogisch wirksamen Förderungsmöglichkeiten im Vordergrund, sondern ebenso die Frage nach dem Ursprung und der Häufigkeit dieser Störungen in Kohärenz mit elterlichen Erziehungsformen.
Diese Arbeit soll darstellen, inwiefern Wahrnehmungsstörungen für eine auffällige Ich- und Sozialkompetenz ursächlich sind sowie Zusammenhänge von internen und externen Faktoren aufzeigen, die Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes nehmen. Des Weiteren sollen Wahrnehmungsspiele und Spiele mit Wettbewerbscharakter als pädagogisch wirksame Förderungsmöglichkeiten aspektuiert und deren Effektivität in Bezug auf die Entwicklung einzelner Kompetenzbereiche überprüft werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themenbegründung

1.2 Thesen

1.3 Zielstellung und Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Kompetenzbereiche

2.1.1 Ich-Kompetenz

2.1.2 Sozialkompetenz

2.1.3 Zusammenhang von Ich- und Sozialkompetenz

2.1.4 Beeinträchtigung der Kompetenzentwicklung

2.2 Integration

2.2.1 Begriff

2.2.2 Integrationsstatus

2.3 Wahrnehmung

2.3.1 Begriff

2.3.2 Wahrnehmungsprozess

2.3.3 Sinneswahrnehmung

2.3.4 Sensorische Integration

2.4 Wahrnehmungsstörung

2.4.1 Begriff

2.4.2 Symptomatik

2.4.3 Ursachen

2.4.4 Auswirkungen auf Ich- und Sozialkompetenz

3 Praktische Umsetzung und Fallbeispiel

3.1 Methoden zur Förderung

3.1.1 Beobachtung und Analyse

3.1.2 Das Spiel als natürlicher Zugang zum Kind

3.2 Ausgangssituation

3.3 Vorüberlegungen

3.4 Pädagogische Angebote

3.4.1 Wahrnehmungsspiele

3.4.2 Spiele mit Wettbewerbscharakter

4 Auswertung

4.1 Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der aufgestellten Thesen und der Erkenntnisse des Theorieteils

4.2 Reflexion über die persönliche Entwicklung der pädagogischen Tätigkeit während des Wahlpraktikums

Zielsetzung & Themen der Facharbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Wahrnehmungsstörungen und auffälligem Verhalten bei Integrationskindern im Alter von 5 bis 6 Jahren, mit dem Ziel, pädagogische Förderungsmöglichkeiten durch gezielte Wahrnehmungs- und Wettbewerbsspiele zu evaluieren und deren Wirksamkeit anhand eines Fallbeispiels zu belegen.

  • Analyse von Ich- und Sozialkompetenz bei Kindern.
  • Theoretische Fundierung von Wahrnehmungsprozessen und Störungen.
  • Erprobung und Reflexion pädagogischer Spielangebote.
  • Vergleich der Kompetenzentwicklung mittels Fallstudie.

Auszug aus dem Buch

3.4.1.1 Twister

Alle Kinder stehen neben dem Spielfeld, auf welchem 24 Kreise abgebildet sind. Innerhalb dieses Feldes verlaufen jeweils sechs farblich gleiche Kreise senkrecht untereinander. Die Drehscheibe selbst ist in farbige Viertel nach den Farben der Kreise auf dem Spielfeld eingeteilt. Jedes Viertel steht für ein Körperteil (linker Fuß, rechter Fuß, linke Hand, rechte Hand). Nach dem Drehen wird die Kombination angesagt und die Teilnehmer müssen versuchen, die Anweisung zu befolgen, wobei zu beachten ist, dass kein Punkt auf der Decke von zwei Spielern gleichzeitig benutzt werden darf. Ziel des Spiels ist es, das Gleichgewicht und die Körperspannung zu halten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Entwicklungsdefiziten im Kindergartenalter ein und stellt die Thesen sowie das Ziel der Arbeit vor.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe der Ich- und Sozialkompetenz, das Konzept der Integration sowie die neurophysiologischen Grundlagen von Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen dargelegt.

3 Praktische Umsetzung und Fallbeispiel: Dieses Kapitel beschreibt methodische Ansätze der Beobachtung, die Ausgangssituation des untersuchten Kindes sowie die Durchführung und Reflexion spezifischer pädagogischer Spielangebote.

4 Auswertung: Abschließend werden die Ergebnisse der praktischen Arbeit kritisch mit den aufgestellten Thesen abgeglichen und die pädagogische Tätigkeit der Verfasserin reflektiert.

Schlüsselwörter

Wahrnehmungsstörung, Ich-Kompetenz, Sozialkompetenz, Integrationskind, Berliner Bildungsprogramm, Wahrnehmungsspiele, Wettbewerbscharakter, Fallbeispiel, Förderung, Sensorische Integration, Psychomotorik, Beobachtung, Persönlichkeitsentwicklung, Spielpädagogik, Erzieher.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Förderung von Ich- und Sozialkompetenz bei Integrationskindern im Vorschulalter, die unter Wahrnehmungsstörungen leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Kompetenzentwicklung, der Einfluss von Wahrnehmungsstörungen auf das Verhalten sowie die Möglichkeiten spielpädagogischer Interventionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, ob Wahrnehmungsspiele und Spiele mit Wettbewerbscharakter einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Ich- und Sozialkompetenzen bei einem betroffenen Kind haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die praktische Beobachtung, Durchführung von Förderangeboten und deren Auswertung anhand von Entwicklungsbögen und Diagrammen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise und eine detaillierte Dokumentation sowie Reflexion verschiedener Spielangebote im Rahmen eines Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wahrnehmungsstörungen, Integration, Ich- und Sozialkompetenz sowie Spielpädagogik sind die prägenden Begriffe.

Welche spezifischen Schwierigkeiten zeigt das untersuchte Kind "M."?

M. leidet unter motorischen Defiziten, einer gestörten Eigenwahrnehmung (Körperschemastörung) und zeigt im sozialen Bereich ein ich-bezogenes, teils aggressives Verhalten mit mangelnder Konzentrationsfähigkeit.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin zu "Spielen mit Wettbewerbscharakter"?

Die Autorin stellt fest, dass diese Spiele bei richtiger Anleitung "Win-Win-Situationen" schaffen und die Motivation sowie die Teamfähigkeit der Kinder fördern können.

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Details

Title
Möglichkeiten pädagogischer Förderung der Ich- und Sozialkompetenz bei 5-6-jährigen Integrationskindern mit Wahrnehmungsstörungen - betrachtet an einem Fallbeispiel
Grade
bestanden
Author
Claudia Günther (Author)
Publication Year
2010
Pages
58
Catalog Number
V149553
ISBN (eBook)
9783640601691
ISBN (Book)
9783640603435
Language
German
Tags
Möglichkeiten Förderung Ich- Sozialkompetenz Integrationskindern Wahrnehmungsstörungen Fallbeispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Günther (Author), 2010, Möglichkeiten pädagogischer Förderung der Ich- und Sozialkompetenz bei 5-6-jährigen Integrationskindern mit Wahrnehmungsstörungen - betrachtet an einem Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149553
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