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Deutsch als Zweitsprache im Mathematikunterricht der Grundschule

Title: Deutsch als Zweitsprache im Mathematikunterricht der Grundschule

Research Paper (undergraduate) , 2024 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Klara Wessels (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Summary Excerpt Details

Im Folgenden Lerntagebuch werde ich meine gesammelten Erfahrungen und Antworten dieser Fragen darstellen.

Zunächst werde ich das DoMo, die Einsatzschule und die Lerngruppe vorstellen. Der Hauptteil des Lerntagebuches stellt die Diagnostik und individuellen Förderung der FörderschülerInnen dar. Exemplarisch werde ich zudem eine Themenreihe und eine Förderstunde darstellen. Das Tagebuch endet mit einer Reflexion.

Grundschullehrerin werden und das primär durch Theorie? Ein fünfwöchiges Praktikum im Bachelor und sonst in der Universität sitzen und Inhalte lernen? So sieht die aktuelle Lehramtsausbildung in NRW aus. Von Beginn des Studiums an wünschte ich mir daher mehr Praxiserfahrung, mehr didaktischen Austausch und mehr konkrete Handlungsimpulse für den zukünftigen Beruf. Durch die Teilnahme am Dortmunder Modell erhoffte ich mir genau diese Erfahrungen sammeln zu können. Bei der Anmeldung für das Dortmunder Modell stellten sich mir jedoch zugleich viele Fragen und Unsicherheiten bezüglich der Fördertätigkeit. Wie wird es sein, für die Förderung von SuS mit DaZ zuständig zu sein? Kann ich mit Mitte 20 dieser Verantwortung gerecht werden? Schaffe ich es, eine positive Lernumgebung zu gestalten? Nehmen die SuS meine Autorität ernst? Diese und viele weitere Fragen begegnete im Laufe des Dortmunder Modells.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Das Dortmunder Modell - Vorstellungen und Erwartungen

1.2 Vorstellung der Schule

1.3 Vorstellung der Fördergruppe

1.4 Die ersten Förderstunden

2. Diagnose und individuelle Förderung - DaZ im Fach

2.1 Standortbestimmung

2.2 Diagnostik der Kompetenzen und Lernschwierigkeiten

2.3 Differenzierung: Fördermaßnahmen

2.4 Überprüfung der Fördermaßnahmen/Lernstände

3. Darstellung einer Themenreihe und Förderstunde

3.1 Themenreihe „Kennenlernen der Zahlen 1 bis 10“

3.2 Exemplarische Förderstunde

3.3 Abschluss der Themenreihe „Kennenlernen der Zahlen 1 bis 10“

4. Fördertätigkeit: Reflexion und Bewertung

4.1 Positive Erlebnisse

4.2 Negative Erlebnisse

4.3 Besondere Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem DaZ-Alltag

4.4 Eigener Kompetenzgewinn und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dokumentiert die Erfahrungen einer Lehramtsstudierenden im Rahmen des "Dortmunder Modells" (DoMo) und untersucht, wie Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte im Fach Mathematik sprachsensibel gefördert werden können, um neben mathematischen Kompetenzen auch die deutsche Sprache zu stärken.

  • Praxiswissen im Kontext des Dortmunder Modells
  • Diagnostik von mathematischen und sprachlichen Lernständen
  • Differenzierungsmaßnahmen und Einsatz von Hilfsmitteln (Wortspeicher, Bildkarten)
  • Reflexion der Lehrrolle und des Umgangs mit heterogenen Lerngruppen

Auszug aus dem Buch

2.1 Standortbestimmung

Um die Lernstände der Kinder wahrnehmen zu können, bedarf es diagnostischer Methoden wie der „Standortbestimmung". Eine Standortbestimmung kann mündlich, schriftlich oder auch in Kombination stattfinden. Die Standortbestimmung soll der Lehrperson Informationen über die individuellen Lernstände der Kinder geben – über ihre aktuellen Einzelleistungen, ihre Strategien und ihre Lernentwicklung - und zudem den Kindern auch inhaltlich eine produktive Lernsituation darstellen.

Für die Eingangsbestimmung der DaZ-SuS entschied ich mich für eine schriftliche Standortbestimmung, die ich jedoch während der Bearbeitung mündlich und individuell mit den SuS meiner Lerngruppe besprach. Dies sah ich als notwendig, da bei Kindern am Anfang der 1.Klasse noch nicht vorausgesetzt werden kann, dass diese lesen oder schreiben können, unabhängig davon, ob sie die Sprache verstehen oder nutzen können. Inhaltlich interessierte mich zum Einen, ob mathematische Grundkenntnisse bereits vorhanden waren. Zum Anderen war es wichtig für mich herauszufinden, wie die sprachliche Kompetenzen generell und im mathematischen Kontext vorliegen. Für die schriftliche Standortbestimmung erstellte ich das hier unter Abb. 1 dargestellte „Arbeitsblatt SOB“ mit mathematischen Aufgaben, welche verschiedene inhaltliche und grundlegende Bereiche der Schuleingangsphase ab-deckten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Dortmunder Modells, der Einsatzschule sowie der Zielsetzung des Lerntagebuchs im Rahmen des Lehramtsstudiums.

2. Diagnose und individuelle Förderung - DaZ im Fach: Erläuterung der Bedeutung diagnostischer Verfahren zur Erfassung der individuellen Lernausgangslage und Ableitung differenzierter Fördermaßnahmen.

3. Darstellung einer Themenreihe und Förderstunde: Konkretes Beispiel einer Unterrichtsreihe zum Zahlenverständnis, inklusive der Implementierung von sprachbildenden Elementen wie Wortspeichern.

4. Fördertätigkeit: Reflexion und Bewertung: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Förderlehrkraft, den Herausforderungen des DaZ-Alltags sowie Erkenntnissen über den individuellen Kompetenzerwerb.

Schlüsselwörter

Dortmunder Modell, DoMo, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Sprachförderung, Mathematikunterricht, Grundschule, Standortbestimmung, Inklusion, Heterogenität, Differenzierung, Diagnostik, Wortspeicher, Lehrerausbildung, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Praxiserfahrungen einer Lehramtsstudentin während eines fünfwöchigen Praktikums im Dortmunder Modell, bei dem sie Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte im Fach Mathematik förderte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Diagnose mathematischer und sprachlicher Kompetenzen, die Planung von Förderstunden, den Einsatz von Sprachhilfsmitteln und die reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrerrolle.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den eigenen professionellen Kompetenzgewinn zu dokumentieren und aufzuzeigen, wie Sprachbarrieren im Mathematikunterricht durch gezielte Förderung abgebaut werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der kontinuierlichen Beobachtung und Dokumentation von Lernprozessen innerhalb einer festen Fördergruppe sowie auf der Auswertung schriftlicher Standortbestimmungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Erfassung des Leistungsstandes, die Ableitung von Fördermaßnahmen sowie die beispielhafte Darlegung einer Unterrichtsreihe ("Kennenlernen der Zahlen 1 bis 10").

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Dortmunder Modell, DaZ, Sprachbildung, individuelle Förderung, Diagnostik und Heterogenität.

Wie unterscheidet sich der DaZ-Förderunterricht vom Regelunterricht an der Schule?

Im DaZ-Förderunterricht spielt der Erwerb der sprachlichen Kompetenz – das Vokabular für mathematische Aufgaben – die primäre Rolle, um den Kindern Verständnis für die inhaltlichen Themen zu ermöglichen.

Warum wurde ein Wortspeicher als Instrument gewählt?

Der Wortspeicher dient als visuelles und sprachliches Unterstützungsmittel, um mathematische Begriffe, die für DaZ-Lernende oft Fremdwörter sind, mit Bildern und Fachbegriffen zu verknüpfen.

Welches Fazit zieht die Autorin über ihre Zeit im Dortmunder Modell?

Die Autorin hebt den großen Kompetenzgewinn für ihre zukünftige Lehrtätigkeit hervor und unterstreicht die Bedeutung der individuellen Anpassung von Lernzielen bei gleichzeitiger Beachtung des Lehrplans.

Was war die größte Herausforderung bei der Arbeit mit der Lerngruppe?

Eine besondere Herausforderung stellte die emotionale Betreuung von Kindern dar, die aufgrund ihrer Fluchterfahrung und Unzufriedenheit über ihren Aufenthalt eine hohe Hemmschwelle zur Mitarbeit im Förderunterricht aufwiesen.

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Details

Title
Deutsch als Zweitsprache im Mathematikunterricht der Grundschule
College
University of Dortmund
Grade
1,7
Author
Klara Wessels (Author)
Publication Year
2024
Pages
27
Catalog Number
V1495663
ISBN (PDF)
9783389058206
ISBN (Book)
9783389058213
Language
German
Tags
deutsch zweitsprache mathematikunterricht grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klara Wessels (Author), 2024, Deutsch als Zweitsprache im Mathematikunterricht der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1495663
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