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Schulvermeidung im Jugendalter: Eine Fallstudie zur pädagogisch-psychologischen Intervention bei einer 14-jährigen Schülerin

Title: Schulvermeidung im Jugendalter: Eine Fallstudie zur pädagogisch-psychologischen Intervention bei einer 14-jährigen Schülerin

Case Study , 2024 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Warnken (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

Die Fallstudie behandelt ein Praxisbeispiel im Bereich „Bildung im Jugendalter“, wobei ein 14-jähriges Mädchen mit Schulmeiderproblematik im Mittelpunkt steht. Schulvermeidung ist ein komplexes Problem mit individuellen und systemischen Ursachen, das zu Bildungslücken und psychosozialen Problemen führen kann. Ziel der Studie ist es, die theoretischen Hintergründe der Schulmeidung aus Sicht der Pädagogischen Psychologie zu beleuchten und fundierte Lösungsansätze zu entwickeln.

Hierbei werden zunächst im zweiten Kapitel die relevanten theoretischen Grundlagen und Modelle dargestellt, die zur Erklärung der Schulmeiderproblematik beitragen können. Anschließend wird das Fallbeispiel detailliert analysiert, um darauf aufbauend konkrete Interventionsstrategien abzuleiten.
Die Analyse der theoretischen Grundlagen umfasst dabei die Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan (1985), die sozial-kognitive Lerntheorie von Bandura (1986) sowie die Erwartungs-Wert-Theorie von Wigfield & Eccles (2000). Diese Theorien bieten wertvolle Ansätze zur Erklärung der Motivationsprobleme und Vermeidungsverhalten, die häufig bei Schulverweigerern beobachtet werden (Knollmann et al., 2022). Darauf aufbauend werden spezifische Maßnahmen und Interventionen entwickelt, die die Motivation und das Wohlbefinden der Schülerin fördern und eine Reintegration in den Schulalltag ermöglichen sollen.
Abschließend werden in Kapitel 4 die vorgeschlagenen Maßnahmen kritisch reflektiert und die langfristige Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Interventionen diskutiert. Durch die Verbindung von theoretischen Erkenntnissen und praktischen Lösungsansätzen soll diese Fallstudie einen Beitrag zur effektiven pädagogischen Beratung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Schulmeiderproblematik leisten. Fazit und Ausblick beenden diese Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Pädagogischen Psychologie

2.1 Definition und Ziele der Pädagogischen Psychologie

2.2 Bedeutung von Emotionen und Motivation im Lernprozess

2.3 Überblick über relevante Theorien und Modelle

2.3.1 Klassische Konditionierung (Pawlow)

2.3.2 Operante Konditionierung (Skinner)

2.3.3 Sozial-kognitive Lerntheorie (Bandura)

2.3.4 Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan)

2.3.5 Erwartungs-Wert-Theorie (Eccles & Wigfield)

2.4 Vertiefung relevanter Methoden und Ansätze

3. Anwendungsteil

3.1 Beschreibung des Fallbeispiels

3.1.1 Darstellung des konkreten Praxisbeispiels

3.1.2 Beschreibung der Symptome und Verhaltensweisen

3.1.3 Analyse der möglichen Ursachen und Einflussfaktoren

3.2 Theoretische Analyse und Ableitung von Lösungsansätzen

3.2.1 Anwendung der beschriebenen Theorien auf das Fallbeispiel

3.2.2 Identifikation von Schlüsselproblemen und von Ansatzpunkten für Interventionen

3.2.3 Entwicklung konkreter Maßnahmen

3.3 Identifikation relevanter Agierender und deren Aufgaben

3.3.1 Beschreibung der beteiligten Agierenden

3.3.2 Ableitung konkreter Aufgaben und Verantwortlichkeiten aus den theoretischen Modellen

3.3.3 Konkrete Handlungsempfehlungen für jeden Agierenden

4. Diskussion und Reflexion

4.1 Kritische Bewertung der entwickelten Lösungsansätze

4.2 Reflexion über die theoretische Fundierung der Maßnahmen

4.3 Herausforderungen und Grenzen in der Praxisumsetzung

4.4 Diskussion der Nachhaltigkeit der Maßnahmen

4.5 Evaluationskonzept zur Überprüfung der Wirksamkeit

4.5.1 Definition von Erfolgskriterien und Messmethoden

4.5.2 Zeitlicher Rahmen und regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Fallstudie verfolgt das Ziel, das komplexe Phänomen der Schulvermeidung bei einer 14-jährigen Schülerin auf der Basis pädagogisch-psychologischer Theorien zu analysieren und daraus fundierte Interventionsstrategien zur Reintegration in den Schulalltag abzuleiten.

  • Analyse psychologischer Ursachen für Schulabsentismus
  • Anwendung der Selbstbestimmungstheorie, sozial-kognitiven Lerntheorie und Erwartungs-Wert-Theorie
  • Identifikation und Rollenklärung relevanter Unterstützungsakteure (Schule, Eltern, Schulpsychologie)
  • Entwicklung und Evaluation maßgeschneiderter pädagogischer Interventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Beschreibung der Symptome und Verhaltensweisen

Anna zeigt verschiedene Symptome und Verhaltensweisen, die auf ihre Schulmeidung hinweisen:

• Fehltage: Anna fehlt regelmäßig mehrere Tage pro Woche ohne triftigen Grund.

• Abwesendes Verhalten: Während ihrer Anwesenheit in der Schule zeigt sie wenig Interesse am Unterricht und wirkt häufig gedanklich abwesend.

• Leistungsverfall: Ihre schulischen Leistungen haben sich erheblich verschlechtert, was sich in ihren Noten widerspiegelt.

• Soziale Isolation: Anna zieht sich zunehmend von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zurück und vermeidet soziale Interaktionen.

• Psychosomatische Beschwerden: Sie klagt oft über Kopf- und Bauchschmerzen und Übelkeit, besonders an Tagen, an denen sie zur Schule gehen soll.

• Emotionale Probleme: Anna zeigt Anzeichen von Angst und Depression, die sich in Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit äußern.

Zusätzlich berichten die Lehrkräfte und Eltern von Annas scheinbarer Gleichgültigkeit gegenüber schulischen Anforderungen und einer allgemeinen Motivationslosigkeit. Anna selbst äußert häufig, dass sie sich in der Schule unwohl fühlt und keinen Sinn darin sieht, am Unterricht teilzunehmen. Im Folgenden werden die möglichen Ursachen und Einflussfaktoren im Detail analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Schulvermeidung ein und umreißt die pädagogisch-psychologische Herangehensweise zur Untersuchung eines konkreten Fallbeispiels.

2. Theoretische Grundlagen der Pädagogischen Psychologie: Das Kapitel erläutert zentrale Erklärungsmodelle wie die Selbstbestimmungstheorie und die sozial-kognitive Lerntheorie als Basis für ein besseres Verständnis von Lern- und Motivationsprozessen.

3. Anwendungsteil: Hier wird der Einzelfall einer 14-jährigen Schülerin analysiert, um darauf aufbauend konkrete Interventionsmaßnahmen und Verantwortlichkeiten für Lehrkräfte, Eltern und Schulpsychologinnen zu definieren.

4. Diskussion und Reflexion: In diesem Teil werden die entwickelten Ansätze kritisch hinterfragt sowie Herausforderungen bei der Umsetzung, die Nachhaltigkeit der Maßnahmen und Strategien zur Evaluation diskutiert.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Fallstudie zusammen und formuliert Bedarfe für weiterführende Forschung sowie den Einsatz technologischer Unterstützungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Schulvermeidung, Schulabsentismus, Pädagogische Psychologie, Motivation, Selbstbestimmungstheorie, Selbstwirksamkeit, Interventionsstrategien, Fallstudie, Erwartungs-Wert-Theorie, Schulangst, Sozial-kognitive Lerntheorie, Lernmotivation, Schulisches Umfeld, Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und psychologischen Intervention bei einem 14-jährigen Mädchen, das anhaltendes schulvermeidendes Verhalten zeigt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die psychologischen Mechanismen von Motivation, Angst und Vermeidung sowie die Gestaltung pädagogisch wirksamer Unterstützungsmaßnahmen im schulischen und familiären Umfeld.

Welches primäre Ziel verfolgt die Fallstudie?

Das Hauptziel ist die theoretisch fundierte Entwicklung von Interventionsstrategien, um das Schulvermeiden zu reduzieren und die langfristige Reintegration der Schülerin sicherzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Theorie-Analyse und überträgt klassische psychologische Modelle (u.a. Bandura, Deci & Ryan) auf das konkrete Praxisbeispiel einer Fallanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Fallbeschreibung, die theoretische Ursachenanalyse, die Ableitung konkreter Maßnahmen und die Definition der Aufgabenbereiche der beteiligten Akteure.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist im Bereich der Pädagogischen Psychologie verortet, wobei Begriffe wie Selbstwirksamkeit, Motivation, Intervention und Schulabsentismus die zentralen Säulen darstellen.

Wie soll die Schülerin in den Schulalltag zurückkehren?

Durch einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die Förderung der Selbstwirksamkeit (durch kleine Zielsetzungen) und Autonomie im Lernprozess als auch positive soziale Einbindung und psychologische Beratung umfasst.

Welche Rolle spielen die Lehrkräfte bei der Intervention?

Lehrkräfte sind Schlüsselakteure, die durch ein unterstützendes Klassenklima, projektbasiertes Lernen und positive Verstärkung einen sicheren Rahmen für die Schülerin schaffen sollen.

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Details

Title
Schulvermeidung im Jugendalter: Eine Fallstudie zur pädagogisch-psychologischen Intervention bei einer 14-jährigen Schülerin
College
SRH - Mobile University
Course
Pädagogische Psychologie
Grade
1,0
Author
Sandra Warnken (Author)
Publication Year
2024
Pages
39
Catalog Number
V1495696
ISBN (PDF)
9783389055939
ISBN (Book)
9783389055946
Language
German
Tags
Pädagogische Psychologie Schulvermeidung Emotionen Motivation Fallbeispiel Lerntheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Warnken (Author), 2024, Schulvermeidung im Jugendalter: Eine Fallstudie zur pädagogisch-psychologischen Intervention bei einer 14-jährigen Schülerin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1495696
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