Die Schülerin Wanda Wunderlich ist 19 Jahre alt und Mitte 2. Ausbildungsjahr. Sie hat in der Schule im letzten Block das theoretische Wissen erlangt (Definition Diabetes mellitus, Krankheitsbilder, Abweichungen von Normwerten, Folgeschäden etc.), was mir den Anlass gibt eine geplante Unterweisung durchzuführen. Sie hat schon öfter beim Blutzuckermessen und der s.c.-Injektion zugesehen, hat aber aufgrund der zuvor fehlenden theoretischen Kenntnisse nicht selbst gemessen oder injeziert. Da im Moment kein Patient mit s.c.-Injektion (z.B Heparingabe) zur Verfügung steht werde ich diese mittels Insulin-Einwegpen näherbringen.
Inhaltsverzeichnis
1. Begründung der ausgewählten Ausbildungsmethoden
1.1 Arbeitsvorgang
1.2 Patientin
1.3 Schülerin
1.4 Lernort
1.5 Ausbildungsmittel und Begründung
1.6 Geschätzter Zeitbedarf
1.7 Lernziele lfd. Nummer Curriculum
1.8 Feinlernziele
1.8.1 Kognitive
1.8.2 Psychomotorische
1.8.3 Affektive
1.9 Einführung
2. Erarbeitende Unterweisungsmethode
2.1 Vorbereitungsphase
2.2 Erarbeitungsphase (mit Arbeitszergliederungen bd. Themen)
2.3 Kontrollphase
2.4 Übungsphase
3. Lehrgespräch
4. Zusammenfassung / Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Ausbildungseinheit ist die Vermittlung praktischer Kompetenzen in der Blutzuckermessung und der subkutanen Insulininjektion mittels Einwegpen an eine Auszubildende, um eine fachgerechte und sichere Patientenversorgung im ambulanten Pflegedienst zu gewährleisten.
- Methodische Gestaltung einer erarbeitenden Unterweisung in der Praxis
- Durchführung von Blutzuckermessung und Insulininjektion
- Krankheitsbildspezifische Aspekte bei Diabetes mellitus und Demenz
- Sicherheitsrelevante Aspekte und Hygienevorschriften
- Kommunikation und patientengerechte Anleitung
Auszug aus dem Buch
10. Einführung
Das Thema lautet „Blutzuckermessung und subkutane Injektion mittels Einwegpen“ und gehört laut Curriculum ins 2. Ausbildungsjahr. Viele unserer Patienten sind insulinpflichtige Diabetiker, die sich aber selbst nicht mehr den Blutzucker messen können weil sie z.B. schlecht sehen oder mit der Technik nicht umgehen können. Es ist aber wichtig, daß dann Fachkräfte die Kontrolle übernehmen.
Denn die Blutzuckerwerte geben Ausschlag über eine erfolgreiche Diabetestherapie d.h. ob der Patient „richtig eingestellt“ ist oder ob Folgeschäden vermieden werden.Nach der Blutzuckermessung folgt meistens die Insulingabe. Diese wird desöfteren nicht von den Patienten selbst durchgeführt, sondern von Fachpersonal, da es wichtig ist die Injektion der verordneten Insulinmenge sicherzustellen. Außerdem können viele die Hürde, sich selbst etwas zu injezieren, nicht überwinden.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Behandelt die methodischen Grundlagen, Lernziele, den Lernort sowie die notwendigen Ausbildungsmittel für die geplante Unterweisung.
Kapitel 2: Beschreibt die konkrete Anwendung der erarbeitenden Unterweisungsmethode sowie des Lehrgesprächs in den verschiedenen Phasen der Ausbildungseinheit.
Kapitel 3: Reflektiert den Stellenwert einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für die Entwicklung kompetenten Pflegepersonals.
Schlüsselwörter
Blutzuckermessung, subkutane Injektion, Insulin-Einwegpen, Praxisanleitung, Diabetes mellitus, erarbeitende Unterweisung, Lernziele, Pflegedokumentation, Hygienerichtlinien, Demenz, Patientenversorgung, ambulante Pflege, Fehlerquellen, medizinische Diagnosen, Insulingabe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung und Durchführung einer praktischen Ausbildungseinheit für Auszubildende in der Pflege zum Thema Blutzuckermessung und subkutane Insulininjektion.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Die Schwerpunkte liegen auf der korrekten Anwendung technischer Hilfsmittel, der Einhaltung von Hygienerichtlinien und der sicheren Verabreichung von Medikamenten bei Diabetikern.
Was ist das primäre Ziel dieser Unterweisung?
Ziel ist es, der Auszubildenden die fachlichen Fertigkeiten und das notwendige Hintergrundwissen zu vermitteln, um den Blutzucker bei Patienten zu messen und Insulin sicher mittels Einwegpen zu injizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Anleitung verwendet?
Die Autorin nutzt die erarbeitende Unterweisungsmethode sowie das Lehrgespräch, um die Schülerin aktiv in den Lernprozess einzubeziehen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die konkreten Phasen (Vorbereitung, Erarbeitung, Kontrolle, Übung) sowie die detaillierten Arbeitszergliederungen für die Blutzuckermessung und Injektion dargestellt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Praxisanleitung, Diabetestherapie, Insulin-Einwegpen, Hygiene, fachgerechte Durchführung und Lernzielformulierung.
Warum ist das Wissen über die Demenz der Patientin in diesem Kontext wichtig?
Die Demenz beeinflusst die Kooperationsfähigkeit der Patientin und erfordert spezifische kommunikative Strategien während der pflegerischen Maßnahmen, um Komplikationen wie das Wegziehen des Fingers zu vermeiden.
Welche Rolle spielt die Fehlervermeidung bei der Injektion?
Die Fehlervermeidung dient der Patientensicherheit, insbesondere um Infektionen zu verhindern, die korrekte Dosis sicherzustellen und physische Verletzungen am Injektionsort zu vermeiden.
- Quote paper
- Desiree Conrad (Author), 2010, Blutzuckermessung und subkutane Injektion eines Langzeitinsulins mittels Einwegpen (Unterweisung Pflegekraft), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149589