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Die Finanzpolitik des Staates. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer

Título: Die Finanzpolitik des Staates. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer

Trabajo Escrito , 2021 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Wirkungsweise der globalen Mindeststeuer, ihre Vor- und Nachteile, aber auch die Grenzen und Widersprüche der globalen Mindeststeuer sollen untersucht werden. Die Auswirkungen auf die Länder und Unternehmen, auch auf die BRD, werden
analysiert.

Ausgehend von den Aufgaben des Staates und deren Finanzierung wird die Unternehmensbesteuerung anhand der Körperschaftssteuer als Teil der Finanzpolitik untersucht. In dieser Hausarbeit werden die Grenzen der nationalen Steuerpolitik, die in der Souveränität der Staaten, dem Budgetrecht der Volksvertretungen und der physischen Präsenz als Grundlage der Steuererhebung liegen, analysiert. Es wird erläutert, wie Staaten das Recht der Steuerfestlegung im Rahmen der Standortpolitik für den Wettbewerb um die Ansiedlung ausländischer Unternehmen einsetzen und wie internationale Unternehmen dadurch und zusätzlich mit den Möglichkeiten der Digitalisierung der Wirtschaft ihre Gewinne optimieren und Steuern vermeiden. Die Versuche von EU und OECD die Steuervermeidung zu unterbinden, werden summarisch vorgestellt.

Die Wirkprinzipien der globalen Mindeststeuer werden analysiert. Mit der Ausweitung des Prinzips der Wertschöpfung auf den Ort der Nutzer digitaler Dienste und der Abkehr vom Ort der physischen Präsenz von Unternehmen als alleinige Grundlage und Grenze der Steuererhebung wird die Digitalwirtschaft in die Besteuerung integriert. Nachfolgend werden die Wirkungsmechanismen der beiden Säulen der globalen Mindeststeuer und der aus der OECD-Richtlinie abgeleiteten EU-Richtlinie, ihre Vor- und Nachteile, und der Stand der Umsetzung analysiert. Abschließend wird untersucht, ob die Ziele, eine gerechten Verteilung der Steuern, die Reduzierung der Steuervermeidung und zusätzliche Einnahmen für die Staatshaushalte erreicht werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2. Die Finanzpolitik des Staates

2.1 Die Aufgaben des Staates

2.2 Finanzverfassung und Steuern

2.3 Steuern und Wirtschaftspolitik

2.4 Standortpolitik durch Steuern

2.5 Wirtschaftliche Förderung und Steuervermeidung

2.6 Steuerpolitik und Digitalisierung der Wirtschaft

3. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer

4. Die Regelungen der globalen Mindeststeuer im EU-Vorschlag

4.1 Verursacherprinzip, Bemessungsgrundlage und Steuerverteilung

4.2 Effektivität der globalen Mindeststeuer – Vorteile und Nachteile

4.3 Steuerliche Wirkung der globalen Mindeststeuer für die BRD

5. Review

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Unternehmensbesteuerung im digitalen Zeitalter, insbesondere die Problematik der globalen Gewinnverlagerung durch multinationale Konzerne wie Facebook, und analysiert die konzeptionellen Ansätze sowie Auswirkungen der globalen Mindeststeuer der OECD und der EU auf die Steuergerechtigkeit und Staatsfinanzen.

  • Finanzpolitische Grundlagen staatlichen Handelns und Steuerung durch Besteuerung.
  • Mechanismen der Steuervermeidung multinationaler digitaler Unternehmen.
  • Der Reformprozess zur globalen Mindeststeuer (OECD und EU-Richtlinie).
  • Analyse der beiden Säulen der globalen Mindeststeuer (Nexus-Regelung und Mindestbesteuerung).
  • Abschätzung der fiskalischen Auswirkungen für die Bundesrepublik Deutschland.

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation und Zielsetzung

Unternehmen können die Standortpolitik von Niedrigsteuerländern zur Minderung ihrer Steuerlast nutzen. Mit der Digitalisierung der Wirtschaft, die sich auf alle Wirtschaftsbereiche erstreckt (Van Lück, 2018, S. 13, 23), sind neue grenzüberschreitende digitale Geschäftsmodelle entstanden. Diese ermöglichen es Unternehmen, Gewinne global in Länder mit geringerem Steuersatz zu verlagern (Pindyck & Rubinfeld, 2018, S. 29), während die Staaten, in denen die Gewinne erwirtschaftet werden, keinen oder marginalen Anteil an den Gewinnen und dem Steueraufkommen haben. Im Jahr 2015 verbuchte Facebook 2,5 Mrd. USD Steuern auf den weltweiten Gesamtumsatz (Anhang 1, Tab.1,2 ).1 Die Tätigkeit der Nutzer, die für Facebook in Werbegebühren mündet, wird in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) weder verbucht noch kann sie steuerlich geltend gemacht werden. Facebook zahlte in der BRD 2015 Steuern in Höhe von 466.000 EUR Steuern auf 20,6 Mio. EUR Jahresumsatz einer Tochtergesellschaft, die sich dem Geschäft mit Großkunden widmet (Voss, 2017).2 Die globale Mindeststeuer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) intendiert, alle Staaten an den Gewinnen und Steuern partizipieren zu lassen und einer einheitlichen Besteuerung zu unterwerfen. Die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Folgen der globalen Covid-19-Pandemie veranlassten weltweit 137 der 141 OECD-Staaten, diesem Vorschlag zu folgen und die nationale Steuerpolitik zugunsten einer weltweit einheitlichen Regelung aufzugeben (Yellen et al., 2021). Die Wirkungsweise der globalen Mindeststeuer, ihre Vor- und Nachteile, aber auch die Grenzen und Widersprüche der globalen Mindeststeuer sollen untersucht werden. Die Auswirkungen auf die Länder und Unternehmen, auch auf die BRD, werden analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik grenzüberschreitender Steuervermeidung durch digitale Geschäftsmodelle ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Die Finanzpolitik des Staates: Es werden die theoretischen Grundlagen der staatlichen Aufgaben, der Finanzverfassung und die Rolle von Steuern als wirtschaftspolitisches Lenkungsinstrument dargelegt.

3. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer: Dieses Kapitel skizziert den historischen und politischen Prozess sowie die Notwendigkeit internationaler Reformen zur Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung.

4. Die Regelungen der globalen Mindeststeuer im EU-Vorschlag: Hier werden die technischen Komponenten der globalen Mindeststeuer, wie die Säulen-Modelle, deren Effekte und die Auswirkungen auf Deutschland detailliert untersucht.

5. Review: Dieses Kapitel zieht ein abschließendes Resümee über die potenziellen Wirkungen der globalen Mindeststeuer und die zukünftigen Herausforderungen der internationalen Steuerpolitik.

Schlüsselwörter

Finanzpolitik, Unternehmensbesteuerung, Digitale Wirtschaft, Gewinnverlagerung, OECD, Globale Mindeststeuer, Steuervermeidung, EU-Steuerrecht, Säulen-Modell, Fiskalpolitik, Standortwettbewerb, Gewinnbesteuerung, Mindestbesteuerungsrichtlinie, Steuergerechtigkeit, EU-Binnenmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die durch digitale Geschäftsmodelle für die nationale Steuerpolitik entstehen, und bewertet die internationale Antwort in Form einer globalen Mindestbesteuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Finanzpolitik, internationale Unternehmensbesteuerung, fiskalische Auswirkungen der Digitalisierung und die Reformansätze von OECD und EU.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Wirkungsweise der globalen Mindeststeuer zu untersuchen, ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen und die Auswirkungen für die Bundesrepublik Deutschland zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin/der Autor nutzt eine fundierte Literaturanalyse und eine methodische Aufbereitung an Fallbeispielen und Simulationsrechnungen (fiktive Berechnungen auf Basis von Unternehmensdaten).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen staatlicher Finanzpolitik, die Problematik der Gewinnverlagerung, die Konzepte der zwei Säulen der OECD und deren fiskalische Folgen erörtert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Steuersouveränität, globale Mindeststeuer, Gewinnverlagerung und steuerliche Lenkungspolitik geprägt.

Wie konkret hilft die globale Mindeststeuer gegen Gewinnverlagerung?

Sie zielt darauf ab, den Wettbewerbsdruck zu senken ("race to the bottom"), indem eine Mindestgrenze von 15 % für multinationale Unternehmen festgelegt wird, was das Ausweichen in Steueroasen weniger attraktiv macht.

Welche spezifischen Auswirkungen werden für Deutschland erwartet?

Obwohl Deutschland durch die Reform zusätzliche Steuereinnahmen generieren könnte, bleibt die tatsächliche fiskalische Wirkung komplex, da sie von vielen Faktoren wie Bemessungsgrundlagen und Übergangsregeln abhängt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Finanzpolitik des Staates. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
22
No. de catálogo
V1496142
ISBN (PDF)
9783389055076
ISBN (Libro)
9783389055083
Idioma
Alemán
Etiqueta
finanzpolitik staates oecd mindeststeuer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Die Finanzpolitik des Staates. Der Weg der EU und der OECD zur globalen Mindeststeuer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1496142
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