europäische Wettbewerbsregeln/ Arten von Fusionen/ nicht koordinierte Wirkung - koordinierte Wirkung; Rechtsprechung: EuG v. 09.07.2007, Rs. T-282/06 Sun Chemical Group BV u.a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Inhaltsverzeichnis
- I) Einleitung
- II) Grundbegriffe und Definitionen
- Wettbewerbsregeln des EGV
- Fusion
- horizontale Fusion
- III) Sachverhalt
- IV) Das Verwaltungsverfahren
- V) Angefochtene Entscheidung
- VI) Verfahren
- VII) Anträge der Verfahrensbeteiligten
- VIII) rechtliche Würdigung
- a) Zulässigkeit der Klage
- b) Begründetheit der Klage
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der rechtlichen Beurteilung eines Unternehmenszusammenschlusses im Lichte des europäischen Wettbewerbsrechts, insbesondere im Hinblick auf die Fusionskontrollverordnung (FKVO). Ziel ist es, die Entscheidung der Europäischen Kommission im Fall „Sun Chemicals vs. Kommission“ zu analysieren und zu bewerten.
- Europäisches Wettbewerbsrecht und Fusionskontrolle
- Anwendung der Fusionskontrollverordnung (FKVO)
- Bewertung horizontaler Zusammenschlüsse
- Beurteilung der Auswirkungen auf den Wettbewerb
- Rechtliche Argumentation im Rahmen von Fusionskontrollverfahren
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des europäischen Wettbewerbsrechts ein und beleuchtet die Bedeutung der Fusionskontrolle für die Marktstruktur und den Wettbewerb. Kapitel II definiert zentrale Begriffe wie Fusion und horizontale Fusion und erläutert die verschiedenen Arten von Fusionen. Der Sachverhalt beschreibt die Fusion von Apollo und Akzo Nobel sowie die daraufhin eingereichte Klage von Sun Chemicals. Kapitel IV beleuchtet das Verwaltungsverfahren im Vorfeld der Entscheidung der Kommission. Die angefochtene Entscheidung der Kommission wird in Kapitel V zusammengefasst. Kapitel VI widmet sich dem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Anträge der Verfahrensbeteiligten werden in Kapitel VII dargestellt. Abschließend werden in Kapitel VIII die rechtlichen Argumente der Klägerinnen und der Kommission im Detail analysiert.
Schlüsselwörter
Europäisches Wettbewerbsrecht, Fusionskontrolle, FKVO, horizontale Fusion, Marktbeherrschung, Wettbewerb, Zusammenschluss, Entscheidung der Kommission, Rechtliche Bewertung, Europäischer Gerichtshof.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es im Fall Sun Chemicals gegen die Europäische Kommission?
Es handelt sich um eine Klage vor dem Europäischen Gericht (EuG) gegen eine Entscheidung der Kommission, die einen Unternehmenszusammenschluss genehmigt hatte.
Was ist eine horizontale Fusion?
Eine horizontale Fusion ist der Zusammenschluss von Unternehmen, die auf demselben Markt als direkte Wettbewerber tätig sind.
Welche Rolle spielt die Fusionskontrollverordnung (FKVO)?
Die FKVO ist die rechtliche Grundlage, auf der die EU-Kommission prüft, ob geplante Fusionen den wirksamen Wettbewerb im Binnenmarkt erheblich behindern würden.
Was sind 'nicht koordinierte Wirkungen' bei einer Fusion?
Dies beschreibt Situationen, in denen ein Zusammenschluss den Wettbewerb schwächt, indem er dem fusionierten Unternehmen ermöglicht, Preise unabhängig von Wettbewerbern zu erhöhen.
Welche Unternehmen waren an diesem speziellen Fall beteiligt?
Der Fall betrifft die Fusion von Apollo und Akzo Nobel sowie die dagegen gerichtete Klage der Sun Chemical Group.
Wie beurteilt das Gericht die Auswirkungen auf den Wettbewerb?
Das Gericht prüft die Marktbeherrschung, Markteintrittsbarrieren und die Wahrscheinlichkeit koordinierter Verhaltensweisen der verbleibenden Marktteilnehmer.
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- Dipl.Betr.Wirtin, LL.M. Susanne Rösner (Author), 2009, SunChemicals vs. Kommission, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149622