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Die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Potenziale, Herausforderungen und ethische Aspekte

Title: Die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Potenziale, Herausforderungen und ethische Aspekte

Bachelor Thesis , 2024 , 61 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jennifer Kayser (Author)

Health - Children and adolescents
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Neben den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten tiergestützter Interventionen werden signifikante Effekte wie die Reduktion von Stress und Angst, die Steigerung der Motivation, die Verbesserung der Stimmung und die Förderung von Vertrauen dargelegt.

Die vorliegende Literaturarbeit zeigt, dass tiergestützte Interventionen ein großes Potenzial als ergänzende Therapieform in der Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen bieten. Neben der Vielzahl an positiven Effekten werden im Rahmen dieser Arbeit auch Herausforderungen und ethische Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Tieren in der Kinder- und Jugendpsychiatrie diskutiert. Die sorgfältige Auswahl der Tiere, basierend auf den spezifischen Bedürfnissen und Behandlungszielen der Patient:innen, sowie die Einhaltung ethischer Richtlinien sind entscheidende Faktoren für den Erfolg des Einsatzes.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Forschungsfrage und Zielsetzung

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Schlüsselkonzepte der Mensch-Tier-Beziehung als Grundlage Tiergestützter Interventionen

2.1. Erklärungsmodelle der Mensch-Tier-Beziehung

2.2. Die Mensch-Tier-Kommunikation

2.3. Die Wirkung von Oxytocin

3. Grundlagen Tiergestützter Interventionen

3.1. Historische Entwicklung

3.2. Begrifflichkeiten und Definitionen in der Tiergestützten Intervention

3.3. Anwendungsbereiche von Tiergestützter Intervention

3.4. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

4. Grundlagen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

4.1. Störungsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

4.2. Behandlungsmethoden und Therapieverfahren

5. Historische Entwicklung und aktueller Stand der Forschung

5.1. Historische Entwicklung des Einsatzes von Tieren in der Psychiatrie

5.2. Aktuelle Forschungsergebnisse und Studien zu Tiergestützten Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

6. Methoden und Wirksamkeit Tiergestützer Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

6.1. Darstellung verschiedener Methoden und Ansätze

6.2. Besonderheiten in der Auswahl der Tiere

6.3. Wirksamkeit Tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

7. „Best Practice“-Beispiele

7.1. Green Chimneys

7.2. Praxisbeispiele in deutschen Kinder- und Jugendpsychiatrien

8. Potenzielle Risiken und ethische Aspekte

8.1. Herausforderungen im Zusammenhang mit Tiergestützten Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

8.2. Erörterung ethischer Aspekte

8.3. Grenzen Tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

9. Methodisches Vorgehen

9.1. Methodenauswahl

9.2. Herangehensweise an die Literaturrecherche

9.3. Qualitätskriterien der Quellen und Limitation

9.4. Kritische Betrachtung der Methodenauswahl

10. Kernergebnisse und Erkenntnisse der Literaturarbeit

11. Fazit und Handlungsempfehlungen

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss tiergestützter Interventionen auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die sich in kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung befinden. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, Potenziale der tiergestützten Therapie aufzuzeigen und dabei auch Herausforderungen sowie ethische Aspekte kritisch zu beleuchten, um zur Professionalisierung dieses Fachgebiets beizutragen.

  • Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung und deren Wirkung (z.B. Hormonelle Effekte)
  • Methoden und Qualitätsstandards tiergestützter Interventionen
  • Störungsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Einsatzmöglichkeiten von Tieren
  • Best-Practice-Beispiele aus internationalen und deutschen Einrichtungen
  • Kritische Analyse von Risiken, ethischen Rahmenbedingungen und Grenzen

Auszug aus dem Buch

Die Wirkung von Oxytocin

Die Stimulation des Oxytocin-Systems führt zu neurobiologischen Veränderungen, die nach Julius et al. die Interaktion zwischen Mensch und Tier beeinflussen können (Julius et al., 2014, S. 83-86).

Oxytocin, das im Hypothalamus gebildet wird, hat vielfältige Wirkungen auf den Menschen (Julius et al., 2014, S. 176; Beetz et al., 2021, S. 26). Als Hormon wirkt es als Botenstoff für verschiedenste Reaktionen, als Neurotransmitter überträgt es bestimmte Signale zwischen Nervenzellen und reguliert deren Aktivität. Es senkt die Herzfrequenz und den Blutdruck, wirkt beruhigend auf den Körper, senkt den Cortisolspiegel und fördert soziale Bindungen, Vertrauen, Empathie und soziale Interaktionen. Umgangssprachlich wird es auch als „Bindungshormon“ oder „Glückshormon“ bezeichnet.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Tiergestützte Interventionen auch beim Menschen die Ausschüttung von Oxytocin (z. B. durch das Streicheln von Tieren) fördern und den Cortisolspiegel senken können (Julius et al., 2014, S. 104). Es wird vermutet, dass das Oxytocin-System daher eine zentrale neurologische Rolle bei der Förderung von Beziehungen und der Reduktion von Stress und Angst in der Mensch-Tier-Interaktion spielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik steigender psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen ein und legt die Forschungsfrage zur Wirksamkeit tiergestützter Interventionen fest.

2. Schlüsselkonzepte der Mensch-Tier-Beziehung als Grundlage Tiergestützter Interventionen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Modelle, warum die Mensch-Tier-Interaktion positive Auswirkungen auf den Menschen haben kann, wie zum Beispiel die Biophilie-Hypothese oder neurobiologische Prozesse durch Oxytocin.

3. Grundlagen Tiergestützter Interventionen: Hier werden Definitionen, die historische Herkunft des Fachgebiets sowie die Bedeutung von Qualitätsstandards für eine professionelle Durchführung dargelegt.

4. Grundlagen der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Das Kapitel bietet eine Übersicht über häufige Störungsbilder bei jungen Menschen und die aktuell angewandten therapeutischen Behandlungsverfahren.

5. Historische Entwicklung und aktueller Stand der Forschung: Hier werden die Pioniere der tiergestützten Arbeit gewürdigt und aktuelle empirische Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit zusammengefasst.

6. Methoden und Wirksamkeit Tiergestützer Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Dieses Kapitel beschreibt praktische Ansätze, Kriterien für die Tierauswahl und reflektiert die Wirksamkeit der Interventionen bei spezifischen Krankheitsbildern.

7. „Best Practice“-Beispiele: Ausgehend vom Pionier-Modell Green Chimneys werden unterschiedliche Praxisbeispiele deutscher kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken vorgestellt.

8. Potenzielle Risiken und ethische Aspekte: Hier werden die Herausforderungen der praktischen Umsetzung, ethische Bedenken hinsichtlich des Tierwohls und die Grenzen der therapeutischen Arbeit thematisiert.

9. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftliche Vorgehensweise, die Wahl der Literaturrecherche und die Kriterien, die zur Quellenbewertung herangezogen wurden.

10. Kernergebnisse und Erkenntnisse der Literaturarbeit: Hier werden die wesentlichen theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammengefasst, die sich aus der Analyse der Literatur ergeben haben.

11. Fazit und Handlungsempfehlungen: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Studienlage, zeigt Forschungslücken auf und formuliert Empfehlungen für die zukünftige Professionalisierung.

Schlüsselwörter

Tiergestützte Interventionen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, psychische Erkrankungen, Therapiebegleithunde, Mensch-Tier-Beziehung, Oxytocin, Aschenputtel-Effekt, Qualitätsstandards, Green Chimneys, Tierwohl, Evidenzbasierung, Sozialarbeit, Mentale Gesundheit, Therapiebegleittiere.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz und die Wirksamkeit von tiergestützten Interventionen in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie als ergänzendes therapeutisches Angebot.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben den theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung behandelt die Arbeit Methoden, Qualitätsanforderungen, ethische Aspekte sowie den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben, Einsatzmöglichkeiten zu beleuchten und Forschungslücken sowie notwendige Bedingungen für eine professionelle Umsetzung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer traditionellen Literaturarbeit, bei der wissenschaftliche Quellen gesichtet, ausgewertet und kritisch interpretiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich über die theoretischen Grundlagen, die psychiatrischen Rahmenbedingungen, aktuelle Forschungsergebnisse, Methoden und Wirksamkeit sowie konkrete Best-Practice-Beispiele und ethische Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tiergestützte Interventionen, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Mensch-Tier-Beziehung, Tierwohl, Wirksamkeit und Professionalisierung.

Welche Rolle spielt die Ethik beim Einsatz von Tieren?

Ethische Aspekte sind essenziell, da Tiere nicht nur als Mittel zum Zweck dienen dürfen; Aspekte wie Rückzugsmöglichkeiten, artgerechte Haltung und Vermeidung von Überforderung stehen im Fokus.

Wie werden Tiere in den Klinikalltag integriert?

Die Integration erfolgt meist als therapeutischer Begleiter im Einzelssetting, als Besuchshundedienst oder durch institutionseigene Tiere, die fest in den Stationsalltag (z.B. durch Versorgungspflichten) eingebunden sind.

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Details

Title
Die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Potenziale, Herausforderungen und ethische Aspekte
Grade
2,3
Author
Jennifer Kayser (Author)
Publication Year
2024
Pages
61
Catalog Number
V1496257
ISBN (PDF)
9783389060100
ISBN (Book)
9783389060117
Language
German
Tags
Tiergestützte Interventionen Kinder- und Jugendpsychiatrie psychische Störungen Kinder Tiere Jugendliche Psyche psychische Erkrankung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Kayser (Author), 2024, Die Wirksamkeit tiergestützter Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Potenziale, Herausforderungen und ethische Aspekte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1496257
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