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Welterbetourismus im Fokus. Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen in UNESCO-Welterbestätten

Title: Welterbetourismus im Fokus. Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen in UNESCO-Welterbestätten

Bachelor Thesis , 2016 , 76 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Luisa Bergamo (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Welterbetourismus, welcher als eine Untergruppe des Kulturtourismus gilt und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Bedürfnis der Touristen, eine offizielle UNESCO-Welterbestätte zu besuchen, ist in den letzten Jahren gestiegen und auch das Streben nach dieser beliebten Auszeichnung ebbt nicht ab. Der Welterbetourismus hat verschiedene Auswirkungen auf die Wirtschaft, Umwelt und Einheimischen der jeweiligen Destination.

Ziel dieser Arbeit ist es, die ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Folgen in den betroffenen Regionen zu identifizieren, beschreiben und vergleichen. Die Erkenntnisse werden ausschließlich Artikeln und Studien in wissenschaftlichen Journals entnommen, auf deren Basis die Inhaltsanalyse durchgeführt wird. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, werden elf verschiedene Stätten untersucht und ausgewertet. Diese Arbeit soll als eine Art Überblick über die Vor- und Nachteile des Status „Welterbe“ dienen und dabei zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung und Management der Stätte verhelfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Kultur im Tourismus

2.1 Definition von Kulturtourismus

2.2 Was ist Kulturtourismus?

2.3 Auswirkungen von Kultur im Tourismus

2.3.1 Ökonomische Effekte

2.3.2 Ökologische Effekte

2.3.3 Sozio-kulturelle Effekte

2.4 Der Kulturtourist

2.5 Zukunftsausblick

3. Das UNESCO-Welterbe

3.1 Die UNESCO und die Deutsche UNESCO-Kommission

3.2 Die Welterbekonvention

3.2.1 Die Entstehung und Bedeutung der Konvention

3.2.2 Aufnahmekriterien und Nominierungsprozess für Stätten des Welterbes

3.3 Chancen und Risiken für Welterbestätten

3.3.1 Vorteile des Status „Welterbe"

3.3.2 „Die Rote Liste"

3.4 Reporting, Monitoring und finanzielle Unterstützung

4. Welterbe und Tourismus

4.1 Begriffliche Abgrenzung „Welterbetourismus"

4.2 Zielgruppe: Der Welterbetourist

4.2.1 Synonyme und Merkmale

4.2.2 Motive und Erwartungen

4.3 Welterbe vs. Tourismus - zwischen Nützen und Schützen

4.4 Mögliche Risiken des Welterbetourismus

5. Die Folgen des Welterbetourismus für eine Destination

5.1 Auswirkungen des Welterbetourismus auf die Wirtschaft

5.1.1 Positive ökonomische Effekte

5.1.2 Negative ökonomische Effekte

5.2 Auswirkungen des Welterbetourismus auf die Umwelt

5.2.1 Positive ökologische Effekte

5.2.2 Negative ökologische Effekte

5.3 Auswirkungen des Welterbetourismus auf die lokale Gemeinschaft

5.3.1 Positive sozio-kulturelle Effekte

5.3.2 Negative sozio-kulturelle Effekte

5.4 Nachhaltiges Welterbestättenmanagement und Tourismus

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit identifiziert, beschreibt und vergleicht die ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen des Welterbetourismus auf betroffene Destinationen. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über die Folgen für Wirtschaft, Umwelt und lokale Gemeinschaften zu entwickeln, um zu einer nachhaltigeren Tourismusentwicklung und einem verbesserten Stättenmanagement beizutragen.

  • Analyse der ökonomischen Effekte von Welterbestätten auf Destinationen.
  • Untersuchung der ökologischen Auswirkungen des Fremdenverkehrs auf sensible Welterbestätten.
  • Bewertung der sozio-kulturellen Folgen für die lokale Bevölkerung und deren Identität.
  • Diskussion über nachhaltige Managementansätze zwischen Schutz und Tourismusnutzung.
  • Evaluierung von positiven und negativen Auswirkungen an elf verschiedenen globalen Welterbestätten.

Auszug aus dem Buch

4.3 Welterbe vs. Tourismus – zwischen Nützen und Schützen

Der begehrte Titel für herausragenden universellen Wert stellt für die jeweilige Stätte zum einen Welterbe-Branding und zum anderen, den bereits in Kapitel 3.3 angesprochenen Effekt eines potenziell erhöhten Tourismusaufkommens dar. Regionen und Sehenswürdigkeiten bemühen sich stets um eine touristische Wiedererkennung, mit dem Ziel möglichst viele Touristen anzuziehen. Dabei soll die Generierung eines touristischen Wertes durch die offizielle Auszeichnung zum Kultur- oder Naturerbe helfen. Der Bereich des Fremdenverkehrs wird somit immer wichtiger in Bezug auf die Produktion, den Konsum, das Erlebnis und Management von Welterbestätten.

Ursprünglich war die Welterbekonvention jedoch nicht dazu gedacht, den Tourismus zu fördern. Der Tourismusbegriff kommt sogar nur einmal in der Konvention von 1972 vor und wird im selben Atemzug wie Vulkanausbrüche und sonstige Krisen genannt. Doch historische und außergewöhnliche Städte, Landschaften und Monumente stellen seit Jahrzenten Attraktionen und Anziehungspunkte für Touristen dar. Es ist deshalb wichtig, eine Balance zwischen dem Erhalt der UNESCO Welterbestätten und der lokalen touristischen Entwicklung zu finden.

„Was dem Schutz nützt, ist nicht immer gut für den Tourismus und das, was dem Tourismus nützt, ist selten gut für den Denkmalschutz“. Dieses Zitat beschreibt den Konflikt zwischen Nutzungsinteressierten, wie z.B. Stadtplanern oder Tourismusmanagern und den Erhaltungsansprüchen verschiedenster Stakeholder, ziemlich gut. Teilweise herrscht auch eine schlechte oder gar keine Zusammenarbeit zwischen den Tourismusorganisationen der Region und den Interessengruppen, welche die Erbstätte schützen möchten. Der Fremdenverkehr wird oftmals sogar als potenzielle Gefahr und Konkurrenz zum Denkmal- und Naturschutz gesehen, doch findet bei einem Monument keine Nutzung mehr statt, droht Verfall und Degradierung. Die Welterbestätten benötigen deshalb auch den Tourismus, da dieser unter Umständen den Erhalt eines historischen Bauwerks erst möglich macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung und Relevanz des Welterbetourismus ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt deren methodischen Aufbau.

2. Kultur im Tourismus: Dieses Kapitel definiert den Kulturtourismus, erläutert dessen ökonomische, ökologische und sozio-kulturelle Auswirkungen und stellt den Kulturtouristen als Zielgruppe vor.

3. Das UNESCO-Welterbe: Hier wird ein Überblick über die UNESCO, die Welterbekonvention sowie das Verfahren und die Kriterien zur Aufnahme in die Welterbeliste gegeben.

4. Welterbe und Tourismus: Dieses Kapitel beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen dem Status „Welterbe“ und dem Tourismus und analysiert die spezifische Zielgruppe der Welterbetouristen.

5. Die Folgen des Welterbetourismus für eine Destination: Der Hauptteil analysiert detailliert die Auswirkungen des Welterbetourismus an elf Fallbeispielen und diskutiert nachhaltige Managementansätze.

6. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die gewonnen Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass ein individuelles, nachhaltiges Management für Welterbestätten essenziell ist.

Schlüsselwörter

Welterbetourismus, UNESCO, Welterbestätte, Kulturtourismus, Auswirkungen, Nachhaltigkeit, Destination, Denkmalschutz, Tourismusmanagement, Sozio-kulturelle Folgen, Ökonomische Effekte, Welterbekonvention, Welterbe, Tourismus, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen Welterbetourismus als Untergruppe des Kulturtourismus und die damit verbundenen ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Folgen für die betroffenen Destinationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Bedeutung von Kulturtourismus, die Funktionsweise der UNESCO-Welterbekonvention sowie die Analyse positiver und negativer Auswirkungen des Tourismus auf Welterbestätten.

Welches ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Folgen einer touristischen Entwicklung durch UNESCO-Welterbestatus zu identifizieren, zu beschreiben und zu vergleichen, um Erkenntnisse für ein nachhaltiges Management zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird eingesetzt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Inhaltsanalyse, die durch die Auswertung elf verschiedener Welterbestätten sowie wissenschaftlicher Artikel und Studien aus Fachjournals gewonnen wurde.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zum Kultur- und Welterbetourismus sowie die empirische Betrachtung der spezifischen ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen auf die untersuchten Fallbeispiele.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Schlagwörter sind Welterbetourismus, UNESCO, Nachhaltigkeit, Destination, Denkmalschutz und Tourismusmanagement.

Welche Rolle spielt die „Rote Liste" laut der Autorin?

Die „Rote Liste“ dient nach Ansicht der Arbeit weniger als Bestrafung, sondern als Warnsignal, um betroffene Stätten durch verstärkte internationale Aufmerksamkeit sowie personelle und finanzielle Unterstützung vor dem Verfall zu bewahren.

Warum ist ein Welterbemanagementplan laut der Untersuchung unverzichtbar?

Ein Managementplan ist essenziell, um die Balance zwischen den tourismuswirtschaftlichen Profitinteressen und dem Schutzauftrag für das kulturelle oder natürliche Erbe sicherzustellen und langfristig zu erhalten.

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Details

Title
Welterbetourismus im Fokus. Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen in UNESCO-Welterbestätten
College
Munich University of Applied Sciences  (Tourismus)
Grade
2,0
Author
Luisa Bergamo (Author)
Publication Year
2016
Pages
76
Catalog Number
V1496927
ISBN (PDF)
9783389060155
ISBN (Book)
9783389060162
Language
German
Tags
Welterbetourismus UNESCO Welterbestätten Auswirkungen Tourismus Tourism Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Bergamo (Author), 2016, Welterbetourismus im Fokus. Analyse der ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Auswirkungen in UNESCO-Welterbestätten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1496927
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