Die Ziele der Facharbeit sind zum einen herauszufinden, ob es überhaupt eine richtige, gesunde Ernährungsform gibt und wie diese aussieht. Zum anderen ist es das Ziel, mit den gewonnenen Kenntnissen, die die Autorin im Laufe der Facharbeitsbearbeitung erlangt hat, das Ernährungsbewusstsein der Kinder in ihrer Kita-Einrichtung weitgehend zu fördern und ihnen somit ein wichtiges Tool mit auf ihren Weg zu geben.
Im ersten Abschnitt wird darauf eingegangen, ob es die gesunde Ernährung gibt, wie sie aussieht und was sie beinhaltet. Noch dazu geht die Autorin darauf ein, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine gesunde Ernährung betitelt. Sie bekommen hier Ihren ersten Einblick über die gesunde Ernährungsform, die im Folgenden erweitert, und genauer unter die Lupe genommen wird.
Im zweiten Abschnitt erfolgt ein Überblick über die Ernährungspyramide und die Nahrungsbestandteile. Im folgenden Abschnitt geht die Autorin auf die Bedeutung der Ernährung für Kinder ein. Sie geht auf die Wichtigkeit der Förderung des Ernährungsbewusstseins der Kinder ein und zugleich auch, wie dies in der Kita umgesetzt werden kann. Hierbei bezieht sie sich auf die Bremer Checklist, die später im Detail erklärt wird.
Im letzten Abschnitt geht es dann folglich auch um die praktische Umsetzung. Die Autorin führt Sie in die praktische Umsetzung ein und geht gemeinsam mit Ihnen durch die Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der Angebote und lässt Sie an dem ganzen Prozedere teilhaben.
Inhaltsverzeichnis
1. Hinführung in die Thematik
1.1 Warum habe ich mir dieses Thema ausgesucht?
1.2 Ziele der Facharbeit
1.3 Aufbau der Facharbeit
2.1 Mythos gesunde und ungesunde Ernährung?!
2.1.1 Gibt es gesunde Ernährung?
2.1.2 Was heißt nun „gesunde Ernährung“ und was beinhaltet sie?
2.1.3 Gesunde Ernährung nach den 10 Regeln der DGE
2.2 Ernährung im Überblick
2.2.1 Die Ernährungspyramide
2.3 Die Bedeutung für Kinder
2.3.1 Warum ist es wichtig das Ernährungsbewusstsein in der Kita zu fördern?
2.3.2 Wie kann das Ernährungsbewusstsein in der Kita gefördert werden
2.3.3 Die Bremer Checkliste
3. Praktischer Teil
3.1 Kurze Erklärung der ausgewählten Praxisangebote
3.2 Die Zielsetzung der praktischen Arbeit
3.3 Reflexion der Angebote und die daraus gewonnenen Kenntnisse
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, das Ernährungsbewusstsein von Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren in einer Kindertageseinrichtung methodisch fundiert zu fördern und ihnen grundlegendes Wissen über eine vollwertige Ernährung zu vermitteln. Der Autor hinterfragt dabei kritisch den Mythos einer universell „richtigen“ Ernährungsform und entwickelt daraus eine angeleitete Angebotsreihe für die Praxis.
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Mythos gesunder vs. ungesunder Ernährung
- Vermittlung der 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
- Einsatz der Ernährungspyramide als pädagogisches Werkzeug
- Praktische Umsetzung durch eine sechsteilige Angebotsreihe (u.a. Kochen, Zuckerexperiment)
- Einbindung von Eltern zur nachhaltigen Förderung des Ernährungsbewusstseins
Auszug aus dem Buch
1.1 Warum habe ich mir dieses Thema ausgesucht?
Ernährung begleitet uns von der Geburt an unser ganzes Leben und spielt dementsprechend eine große Rolle für uns. Ich selbst hatte keine Ahnung, was es bedeutet, sich gesund oder ungesund zu ernähren und habe auch wenig Aufklärung von zuhause bekommen. Was ich im Kindergarten gelernt habe und was ich immer schon wusste ist, dass Obst und Gemüse gesund ist, doch das hat mich nicht davor bewahrt mit vierzehn Jahren ein Gewicht von Ca. 125 Kilogramm auf die Waage zu bringen.
Es war eine harte Zeit für mich, welche ich mit viel Willenskraft, Disziplin und Informationen aus dem Internet endlich hinter mir lassen konnte und welche ich keinem wünsche, sie durchmachen zu müssen. Ich fing an mich für Kraft und Leistungssport, sowie Ernährung zu begeistern, habe mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und auch verändert. Auf meiner Jahrelangen suche habe ich die einzigwahre gesunde Ernährungsform jedoch nicht gefunden und ich habe angefangen zu hinterfragen, ob es diese überhaupt gibt,
Heutzutage gibt es vielerlei Ernährungsformen, Diäten und Essgewohnheiten die als gesund oder ungesund betitelt werden, doch jede davon ist anders aufgebaut. Ich habe schon Diäten wie Lowcarb, high Protein und Intervallfasten ausprobiert und mich auch an Ernährungsformen wie z.B. dem Pescetarier versucht. Ich habe jede einzelne gennannte Diät mindestens zwei Monate ausprobiert und sie untereinander verglichen. Ich kam folglich zu dem Entschluss, dass jede einzelne Ernährungsform und Diät seine Vorteile-, aber auch seine Nachteile bietet und konnte keine davon priorisieren.
Auf der Suche nach der ,,perfekten Ernährungsform” hat sich für mich die Frage ergeben, ob es überhaupt die eine richtige, gesunde Ernährungsform gibt, oder ob diese nur ein Mythos ist. Um dieser Frage nachzugehen, in der Hoffnung eine eindeutige Lösung zu finden, habe ich mir das Thema der Facharbeit ausgesucht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Hinführung in die Thematik: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für das Thema basierend auf eigenen Erfahrungen mit Ernährung sowie die Ziele und den Aufbau dieser Facharbeit.
2.1 Mythos gesunde und ungesunde Ernährung?!: Dieses Kapitel hinterfragt, ob es eine allgemeingültige "gesunde" Ernährung gibt, diskutiert wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Ernährungsempfehlungen wie die 10 Regeln der DGE.
2.2 Ernährung im Überblick: Der Abschnitt bietet einen Überblick über die Ernährungspyramide als Orientierungshilfe für eine vollwertige Ernährung sowie über die wesentlichen Nährstoffe, die der Körper benötigt.
2.3 Die Bedeutung für Kinder: Hier wird die Wichtigkeit der Ernährungserziehung in der Kita dargelegt, Methoden zur Förderung des Ernährungswissens bei Kindern vorgestellt und die Bremer Checkliste als Orientierungshilfe für Speisepläne einführt.
3. Praktischer Teil: Der Autor beschreibt die konkrete Planung, Durchführung und Reflexion einer sechsteiligen Angebotsreihe, durch die das Ernährungsbewusstsein der Kita-Kinder nachhaltig geschult werden soll.
Schlüsselwörter
Ernährung, Ernährungsbewusstsein, Kita, Ernährungspyramide, DGE, vollwertige Ernährung, Gesundheitsförderung, Kinder, Praxisangebote, Übergewicht, Prävention, Nährstoffe, Bremer Checkliste, Partizipation, Ernährungserziehung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Förderung des Ernährungsbewusstseins bei Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren im Kindergarten, basierend auf einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der gesunden Ernährung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Hinterfragung eines "Mythos gesunde Ernährung", die Grundlagen einer vollwertigen Ernährung (DGE-Regeln, Ernährungspyramide) sowie die pädagogische Umsetzung dieser Inhalte im Kita-Alltag.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie die richtige gesunde Ernährungsform aussieht, und mit den daraus gewonnenen Kenntnissen das Ernährungsbewusstsein der Kinder in der Einrichtung durch eine praktische Angebotsreihe zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Literaturrecherche, den Austausch mit Experten (Interview AOK) sowie auf einen praktischen Teil, in dem er eine Angebotsreihe plant, durchführt und anhand von Beobachtungen reflektiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung zum Thema vollwertige Ernährung, die Bedeutung und Umsetzung der Ernährungserziehung in Kitas sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Interventionsmaßnahmen mit Kindern.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ernährung, Ernährungsbewusstsein, Ernährungspyramide, DGE-Regeln, vollwertige Ernährung, Gesundheitsprävention im Kita-Kontext und Partizipation.
Wie wurde das Thema "Zucker" in der Praxis mit den Kindern bearbeitet?
Der Autor führte ein "verstecktes Zuckerexperiment" durch, um den Kindern zu verdeutlichen, dass Zucker oft nicht sichtbar ist, und ergänzte dies mit einem Ratespiel, um den Zuckergehalt in verschiedenen Lebensmitteln einschätzbar zu machen.
Wie wurde die "Bremer Checkliste" in das Konzept integriert?
Die Bremer Checkliste diente dem Autor als Orientierungshilfe für die Gestaltung eines ausgewogenen Speiseplans in Einrichtungen, um aufzuzeigen, wie eine abwechslungsreiche Mittagsmahlzeit realisiert werden kann.
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- Bernardo Salafia (Author), 2023, Förderung des Ernährungsbewusstseins von Kindern im Kita-Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1497494