In dieser Studienarbeit wird der Schwerpunkt Finanzcontrolling und dessen Bedeutung und Instrumente thematisiert. Der wesentliche Aufgabenbereich des Finanzmanagements stellt die Sicherung der Liquidität des Unternehmens dar. Dem Finanzcontrolling kommt hierbei die entscheidende Rolle zu, die Unternehmensführung bzw. das Finanzmanagement bei seinen finanz- und leistungswirtschaftlichen Unternehmensaktivitäten zu unterstützen. Dies geschieht durch die Bereitstellung und die Analyse geeigneter Informationen. Zuerst wird der Begriff des Finanzcontrollings definiert. Des Weiteren werden die Ziele des Finanzcontrollings analysiert sowie die sich daraus ableitenden Aufgaben herausgearbeitet. Im Wesentlichen werden hierbei die Instrumente des Finanzcontrollings beschrieben. All dies geschieht unter dem Schwerpunkt der Liquiditätssicherung des Unternehmens.
Inhaltsverzeichnis
1. Definition Finanzcontrolling
2. Ziele des Finanzcontrollings
3. Aufgaben Finanzcontrollings
3.1 Liquiditätssicherung und Sicherung der Innenfinanzierung
4. Instrumente des Finanzcontrollings
4.1 Das Instrument der zahlungsorientierten und bilanzbezogenen Finanzplanung
4.2 Das Instrument der Finanzkennzahlen als Bewertungsgröße
4.2.1 Liquiditätsgrad und Working Capital
4.2.2 Cashflow und Kapitalflussrechnung
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung und die spezifischen Instrumente des Finanzcontrollings mit dem primären Ziel, die Liquiditätssicherung in Unternehmen nachhaltig zu gewährleisten und damit den Unternehmenserfolg zu steuern.
- Grundlagen und Definitionen des Finanzcontrollings
- Analyse der finanziellen Zielsetzungen (Liquidität, Profitabilität, Risiko)
- Methoden der zahlungsorientierten und bilanzbezogenen Finanzplanung
- Einsatz von Finanzkennzahlen zur Unternehmenssteuerung
- Analyseinstrumente wie Cashflow und Kapitalflussrechnung
Auszug aus dem Buch
4.2 Das Instrument der Finanzkennzahlen als Bewertungsgröße
Aufbauend auf den vorangegangenen Kapiteln ist ein weiteres Instrumentarium des Finanzcontrollings die Arbeit mit Finanzkennzahlen. Diese dienen der Darstellung und Analyse der gegenwärtigen oder zukünftigen Finanzsituation eines Unternehmens auf Basis von Bilanzgrößen. Finanzkennzahlen dienen somit als Ergänzung des Finanzplans. Kennzahlen liefern wichtige Informationen bezüglich Effizienz der eingesetzten Mittel im Unternehmen, der Liquidität, sowie des Risikos und des Wachstums. Ein Vorteil bei der Verwendung von Bilanzkennzahlen ist, dass Bilanzen nach allgemeinen bekannten und anerkannten Regeln aufgestellt und besonders bei großen, am Kapitalmarkt orientierten Unternehmen, auch von Wirtschaftsprüfern bestätigt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition Finanzcontrolling: Das Kapitel definiert Finanzcontrolling als unterstützende Funktion des Finanzmanagements durch Informationsbereitstellung, Planung und Kontrolle.
2. Ziele des Finanzcontrollings: Es werden die zentralen Ziele Liquidität, Profitabilität und Risikomanagement sowie deren Bedeutung für das Überleben des Unternehmens erläutert.
3. Aufgaben Finanzcontrollings: Dieses Kapitel widmet sich den Kernaufgaben, insbesondere der strukturellen und laufenden Sicherung der Liquidität im Unternehmen.
3.1 Liquiditätssicherung und Sicherung der Innenfinanzierung: Vertiefung der Ansätze zur Liquiditätssicherung durch Bilanzstrukturen und unterjährige Finanzplanung.
4. Instrumente des Finanzcontrollings: Überblick über die wesentlichen Werkzeuge, mit denen das Finanzcontrolling operative und strategische Ziele operationalisiert.
4.1 Das Instrument der zahlungsorientierten und bilanzbezogenen Finanzplanung: Differenzierung zwischen kurzfristiger zahlungsorientierter Planung und langfristiger bilanzorientierter Prognose.
4.2 Das Instrument der Finanzkennzahlen als Bewertungsgröße: Darstellung von Kennzahlen als Analysewerkzeug für die Finanzsituation und Effizienz des Unternehmens.
4.2.1 Liquiditätsgrad und Working Capital: Analyse der Liquiditätskennzahlen und des Working Capitals zur operativen Steuerung der Betriebsprozesse.
4.2.2 Cashflow und Kapitalflussrechnung: Erläuterung des Cashflows und der Kapitalflussrechnung als dynamische Instrumente zur Messung der Finanzstärke.
5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Liquiditätssicherung als dominantes Ziel vor dem Hintergrund der Bedeutung für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung.
Schlüsselwörter
Finanzcontrolling, Liquiditätssicherung, Finanzplanung, Cashflow, Kapitalflussrechnung, Unternehmenssteuerung, Working Capital, Bilanzanalyse, Finanzkennzahlen, Liquiditätsgrad, Innenfinanzierung, Finanzmanagement, Unternehmenswert, Investition, Risikomanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Bedeutung und die praktischen Instrumente des Finanzcontrollings, um die Liquidität und damit die Existenz eines Unternehmens langfristig zu sichern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Felder sind die finanzielle Planung, die Liquiditätssicherung, das Risikomanagement und die Verwendung von Kennzahlen zur Steuerung der Unternehmensfinanzen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Finanzcontrolling durch geeignete Instrumente die Unternehmensführung dabei unterstützt, Zahlungsfähigkeit zu wahren und den Unternehmenswert zu maximieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Konzepte und instrumentelle Ansätze aus der Controlling-Literatur systematisch zusammenführt und analysiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Zielen und Aufgaben des Finanzcontrollings sowie eine detaillierte Beschreibung der Instrumente (Finanzplanung, Kennzahlen, Cashflow-Rechnung).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Finanzcontrolling, Liquiditätssicherung, Cashflow, Finanzplanung und Unternehmenssteuerung geprägt.
Wie unterscheidet sich die strukturelle von der laufenden Liquiditätssicherung?
Die strukturelle Liquiditätssicherung ist langfristig auf Bilanzstrukturen und Finanzierungsregeln ausgerichtet, während die laufende Sicherung kurzfristig mittels Finanzplänen und Zahlungsstromanalysen erfolgt.
Warum ist der Cashflow eine wichtigere Kennzahl als einfache Bilanzdaten?
Da Bilanzkennzahlen statisch sind und einen bestimmten Zeitpunkt abbilden, ermöglicht der Cashflow durch die Einbeziehung von Zahlungen aus der Gewinn- und Verlustrechnung eine Dynamisierung und Aussage über die tatsächliche Finanzstärke.
- Quote paper
- Andreas Müller (Author), 2009, Cash is King - Bedeutung des Finanzcontrollings für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149907