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Selbstführung und Stress bei Studierenden. Eine Querschnittsanalyse zur Wechselwirkung von Selbstführungskompetenzen und Stressempfinden im Hochschulkontext

Titel: Selbstführung und Stress bei Studierenden. Eine Querschnittsanalyse zur Wechselwirkung von Selbstführungskompetenzen und Stressempfinden im Hochschulkontext

Masterarbeit , 2024 , 106 Seiten

Autor:in: Viviane Niescier (Autor:in)

Gesundheit - Stressmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Da Stress ein bedeutsamer Einflussfaktor auf das allgemeine Wohlbefinden und Gesundheit ist, ist daher auch die Erforschung des Stresses im Zusammenhang mit Self-Leadership von Studierenden in Deutschland sowohl aus organisatorischer als auch aus individueller Sicht angebracht. Mit dieser Fragestellung soll sich diese wissenschaftliche Studie befassen.

Ziel der Arbeit ist es, an einer selbstrekrutierten Zielgruppe mit einer Stichprobe von 100-150 Teilnehmenden an der Studie, mittels standardisierter Fragebögen die Selbstführungsfähigkeiten und das Stressempfinden von deutschsprachigen Studierenden zu erheben.

Die Untersuchung wird als Online-Befragung mit Hilfe von Google Forms durchgeführt und beinhaltet Fragen zu den Self-Leadership-Eigenschaften mittels des Self-Leadership Skill Inventory [SLSI] und Fragen zum Stressempfinden der letzten 4 Wochen vor Erhebung mittels des Perceived Stress Questionnaire [PSQ], sowie Fragen zu demographischen Angaben zur Auswertung.

Die Ergebnisse werden mit den Ergebnissen von Maykrantz & Houghton (2020) verglichen und im Vergleich die gefundenen Ergebnisse zur Mittelatlantikregion überprüft.

Aus den Ergebnissen werden im Folgenden Ableitungen zum weiteren Handeln und Forschen formuliert, um die Gesundheit und das Stressempfinden im Zusammenhang mit den Self-Leadership-Fähigkeiten von Studierenden zu verbessern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Problemstellung

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Persönliche Ressourcen

3.1.1 Gesundheit

3.1.2 Resilienz

3.1.3 Motivation

3.2 Self-Leadership

3.2.1 Basistheorien

3.2.2 Theoretischer Kontext von Self-Leadership

3.2.3 Einsatzbereiche von Self-Leadership

3.2.4 Messbarkeit

3.2.5 Selbstführungstraining

3.2.6 Aktuelle Datenlage

3.3 Begriffserklärung Stress

3.3.1 Entstehen von Stress + Stressmodelle

3.3.2 Stressempfinden

3.3.3 Coping

3.3.4 Messbarkeit

3.3.5 Aktuelle Datenlage

3.3.6 Auswirkungen/Folgen von stress

3.4 Lebenswelt Junge Erwachsene

3.4.1 Eingrenzung des Begriffs Junge Erwachsene

3.4.2 Stress im jungen Erwachsenenalter

3.4.3 Darstellung der gegenwärtigen Situation von Studierenden in Deutschland

3.4.4 Herausforderung der heutigen Lebenswelt

3.5 Bedeutung und Relevanz von Selbstführung und Stressempfinden in Bezug auf das Privatleben, Lernen, die Arbeitswelt

4 METHODIK

4.1 Forschungsfrage und Hypothesen

4.2 Untersuchungsobjekte

4.2.1 Auswahl der Teilnehmer

4.2.2 Ein- und Ausschlusskriterien

4.3 Forschungsdesign

4.4 Datenerhebung

4.5 Datenauswertung

4.5.1 Auswertung der Deskriptiven Statistik

4.5.2 Auswertung Inferenzstatistik

5 ERGEBNISSE

5.1 Deskriptive Statistik

5.2 Inferenzstatistik

5.2.1 Ergebnisse Self-Leadership und Stressempfinden

5.2.2 Sonstige Ergebnisse

6 DISKUSSION

6.1 Statistische Ergebnisse

6.2 Vergleich zur Studie Maykrantz und Houghton

6.3 Limitationen der Arbeit

6.4 Handlungsempfehlungen

6.5 Ausblick auf weitere Forschung

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, durch eine quantitative Querschnittsanalyse den Zusammenhang zwischen den Selbstführungskompetenzen und dem Stressempfinden von deutschsprachigen Studierenden zu untersuchen und auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Analyse der Relevanz persönlicher Ressourcen wie Gesundheit, Resilienz und Motivation im Kontext von Stress.
  • Untersuchung des Konzepts Self-Leadership als Instrument zur Bewältigung von Stress und Steigerung der Leistungsfähigkeit.
  • Erhebung des Ist-Zustandes der Stressbelastung und der Selbstführungsfähigkeiten bei Studierenden mittels standardisierter Fragebögen.
  • Vergleich der Studienergebnisse mit internationalen Forschungsergebnissen, insbesondere der Studie von Maykrantz und Houghton.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Resilienz

Der Begriff Resilienz (aus dem Englischen: resilience = Spannkraft, Strapazierfähigkeit, Elastizität) bezieht sich auf die psychische Widerstandsfähigkeit von Individuen, insbesondere in Bezug auf ihre Fähigkeit, eine gesunde und altersgemäße Entwicklung trotz ernsthafter Gefährdungen, ungünstiger Lebensumstände oder kritischer Lebensereignisse aufrechtzuerhalten. Im Kontext von Kindern und Jugendlichen bedeutet Resilienz, dass sie trotz schwieriger Umstände eine positive Entwicklung durchlaufen können. Im Erwachsenenalter wird Resilienz als die erfolgreiche Bewältigung von stressreichen und potenziell traumatischen Ereignissen betrachtet.

Resilienz wird im Allgemeinen als eine variable Kapazität verstanden, die sich über die Zeit im Kontext der Mensch-Umwelt-Interaktion entwickelt. Die Entstehung von Resilienz liegt in besonderen risikomildernden bzw. schützenden Faktoren innerhalb und außerhalb einer Person (Rönnau-Böse, Fröhlich-Gildhoff, Bengel & Lyssenko, 2022). Resilienz ist dabei nicht nur das Durchstehen von Krisen im Lebenszyklus, sondern diese auch als Anlass für Entwicklung zu nutzen, mit Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen (Welter-Enderlin & Hildenbrand, 2006, S. 13).

Als Schutzfaktoren werden dementsprechend alle Faktoren bezeichnet, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Störungen bei Belastung vermindern. Schutzfaktoren sollten dabei nicht lediglich als Gegenteil oder das Fehlen von Gesundheits- oder Entwicklungsrisiken betrachtet werden. Schutzfaktoren, die zur Entstehung von Resilienz beitragen, können sowohl personale (individuelle Lebenskompetenzen, Persönlichkeitsmerkmale, Bewältigungsstrategien) als auch soziale (soziale Unterstützung, familiäre Umwelt) Elemente umfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik des zunehmenden Stresses und der psychischen Belastung bei Studierenden und Darstellung der Relevanz des Themas.

2 ZIELSETZUNG: Definition der Studienziele, inklusive der Stichprobenerhebung zur Untersuchung des Einflusses von Self-Leadership auf das Stressempfinden.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Ressourcen, Self-Leadership, Stressbegriff und der Lebenswelt junger Erwachsener.

4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns, der Datenerhebung mittels Online-Fragebögen und der Auswertungsverfahren.

5 ERGEBNISSE: Präsentation der deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der durchgeführten Online-Befragung.

6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, Einordnung in den Forschungsstand und Ableitung von Handlungsempfehlungen.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Limitationen der wissenschaftlichen Arbeit.

Schlüsselwörter

Self-Leadership, Stressempfinden, Studierende, Resilienz, Stressbewältigung, Coping, psychische Gesundheit, Selbstführungskompetenzen, Prävention, Motivation, Leistungsfähigkeit, Online-Studie, Querschnittsanalyse, psychische Belastung, Burnout-Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Master-Thesis befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Selbstführungskompetenzen (Self-Leadership) und dem Stressempfinden von Studierenden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen in der theoretischen Fundierung von persönlichen Ressourcen (Resilienz, Motivation), dem Konzept des Self-Leadership und dessen Anwendungsbereichen sowie der Definition und Entstehung von Stress im jungen Erwachsenenalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, an einer Stichprobe von 100-150 Studierenden mittels standardisierter Fragebögen zu untersuchen, inwiefern Selbstführungsfähigkeiten das individuelle Stressempfinden beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine quantitative Querschnittsanalyse, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens (unter Verwendung des Self-Leadership Skills Inventory SLSI und des Perceived Stress Questionnaire PSQ30) erhoben und statistisch ausgewertet wurden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Kenntnisstand, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Befunde inklusive Handlungsempfehlungen.

Wodurch lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von aktuellem wissenschaftlichem Stand zur Stressprävention mit einer empirischen Datenerhebung bei der spezifischen Zielgruppe der Studierenden aus.

Welche Rolle spielt das Coping bei der Stressbewältigung laut dieser Studie?

Die Studie verweist auf die Literatur, nach der Coping als moderierender Faktor fungiert; ungesunde Bewältigungsstrategien wie Alkohol- oder Drogenkonsum können das Stressempfinden verschärfen.

Welche Handlungsempfehlungen werden für Studierende abgeleitet?

Es wird empfohlen, Programme zur Förderung der Selbstzielsetzung (SMART-/FAST-Formeln) und kognitive Umstrukturierungstechniken (Positiver Fokus) zu implementieren, um das Stressempfinden aktiv zu reduzieren.

Gab es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Self-Leadership und Stress?

In der vorliegenden Stichprobe konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem globalen Self-Leadership-Faktor und dem Stresswert nachgewiesen werden, was die Autorin unter anderem auf notwendige weitere Forschung und Stichproben-Limitationen zurückführt.

Welchen Einfluss haben verschiedene Semester auf das Stresslevel?

Die Trendanalyse zeigt, dass Studierende in späteren Semestern (7. und 8.), vermutlich im Zusammenhang mit der Abschlussarbeit, tendenziell höhere Stresswerte aufweisen als in den Einstiegssemestern.

Ende der Leseprobe aus 106 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Selbstführung und Stress bei Studierenden. Eine Querschnittsanalyse zur Wechselwirkung von Selbstführungskompetenzen und Stressempfinden im Hochschulkontext
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Autor
Viviane Niescier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
106
Katalognummer
V1499117
ISBN (PDF)
9783389060360
ISBN (Buch)
9783389060377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
selbstführung stress studierenden eine querschnittsanalyse wechselwirkung selbstführungskompetenzen stressempfinden hochschulkontext
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Viviane Niescier (Autor:in), 2024, Selbstführung und Stress bei Studierenden. Eine Querschnittsanalyse zur Wechselwirkung von Selbstführungskompetenzen und Stressempfinden im Hochschulkontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1499117
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