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Aktiv und Passiv im Grammatikunterricht. Herausforderungen und Problemfelder bei Schülern

Titre: Aktiv und Passiv im Grammatikunterricht. Herausforderungen und Problemfelder bei Schülern

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2023 , 35 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Grammaire, Style, Méthode de travail
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit befasst sich konkret mit Herausforderungen in Bezug auf lernerseitige Verstehensprozesse sowie didaktisch-methodische Prinzipien bei der Vermittlung von Aktiv und Passiv im Unterricht. Dabei wird beantwortet, welche Schwierigkeiten sich für Schüler:innen beim Gebrauch von Aktiv- und Passivformen ergeben und wie diesen lernförderlich begegnet werden kann. Dem Analyseteil der Arbeit ist eine komprimierte Darlegung fundamentaler theoretischer und didaktischer Überlegungen vorangestellt. Nach einer knappen Erläuterung der grammatischen Grundlagen zur Bildung und Funktion von Aktiv und Passiv folgt ein kurzer Einblick in die didaktische Forschungsliteratur. Es soll aufgezeigt werden, was sich erfahrungsgemäß als herausfordernd für Lernende im sprachlichen Umgang mit Aktiv- und Passivformen erweist und welche methodischen Wege Lehrkräfte einschlagen können, um diese „Baustellen“ konstruktiv anzugehen. Im zweiten Teil der Arbeit wird eine Transkriptanalyse durchgeführt, um die davor theoretisch begründeten Herausforderungen beim lernerseitigen Verstehen von Aktiv und Passiv empirisch-deduktiv zu prüfen. Unter Bezugnahme auf die im theoretischen Teil vorgestellten Unterrichtsmodelle sollen anschließend Handlungsalternativen für einen lernförderlicheren Umgang mit den aufgezeigten „Problemstellen“ erörtert werden. Zum Schluss werden zentrale Kernaspekte zusammenfassend eingeordnet sowie die gewonnenen Erkenntnisse – nicht zuletzt auch mit Blick auf die eigene Professionalisierung – reflektiert.

Vielen Schüler:innen fällt es schwer, die Funktionsweise von komplexen grammatischen Konstruktionen wie des Passivs zu begreifen und sprachlich korrekt anzuwenden. Doch nicht nur Lernenden bereitet der Umgang mit Grammatik Schwierigkeiten. Auch für Deutschlehrer:innen ist der Sprachunterricht häufig mit fachlichen und fachdidaktischen Unsicherheiten verbunden, deren Ursache oftmals in einer unzulänglichen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Lerngegenstand begründet liegt.
Im Rahmen des Seminars "Typische Problemfelder des Sprachunterrichts“ wurden verschiedene Facetten der Grammatikvermittlung am Beispiel ausgewählter sprachlicher Phänomene problematisiert als auch Möglichkeiten der Didaktisierung und methodischen Aufbereitung zur Diskussion gestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretische Grundlegung

2.1 Aktiv und Passiv im Deutschen

2.2 Lernerseitige Herausforderungen

2.3 Didaktisierungsvorschläge für Lehrkräfte

3. Analyse des Unterrichtstranskripts

3.1 Problemfelder bei der Vermittlung von Aktiv und Passiv

3.4 Handlungsalternativen

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Projektarbeit untersucht lernerseitige Herausforderungen sowie didaktisch-methodische Problemfelder bei der Vermittlung von Aktiv und Passiv im Grammatikunterricht. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche spezifischen Schwierigkeiten Schüler:innen beim Gebrauch dieser Konstruktionen zeigen und wie Lehrkräfte diesen Herausforderungen lernförderlich begegnen können.

  • Grundlagen zur Bildung und Funktion von Aktiv und Passiv
  • Lernerseitige Schwierigkeiten und Fehlkonzepte
  • Didaktische Ansätze zur Grammatikvermittlung
  • Empirische Untersuchung mittels Unterrichtstranskript-Analyse
  • Handlungsalternativen für eine lernförderlichere Unterrichtsgestaltung

Auszug aus dem Buch

3.1 Problemfelder bei der Vermittlung von Aktiv und Passiv

Die transkribierte Unterrichtsstunde wurde im ApaeK-Archiv (Archiv für pädagogische Kasuistik) der Goethe-Universität Frankfurt veröffentlicht. Die Aufnahme stammt vom 25.09.2012. Durchgeführt wurde die Stunde im Deutschunterricht der 7. Klasse an einer Gesamtschule. Dabei waren 25 Schüler:innen, eine Lehrperson sowie eine Praktikantin anwesend. Als Stundenthema ist im Transkript „Aktiv und Passiv“ angegeben.

Die Lehrperson leitet das Stundenthema nach der Herstellung der Arbeitsordnung (Z. 1–13) sowie einigen organisatorischen Hinweisen (Z. 14–61) in Form einer Korrekturaufgabe ein. Ausgangspunkt bildet eine schriftliche Leistungskontrolle, die in der Unterrichtsstunde zuvor erbracht wurde und scheinbar Defizite im schülerseitigen Verständnis des Genus Verbi erkennen ließ (Z. 55–74). Deswegen sollen die Schüler:innen anschließend die Aufgaben aus der Leistungskontrolle in Kleingruppen nochmals bearbeiten, indem sie jeweils entscheiden, ob es sich bei den vorgegebenen Sätzen um einen Aktiv- oder Passivsatz handelt (Z. 181–186).

Bevor die Schüler:innen mit der Bearbeitung der Aufgabe beginnen (Z. 225), werden im Plenum als Hilfestellung die Unterscheidungsmerkmale von aktivischen und passivischen Konstruktionen gesammelt (Z. 186–211). Während der Gruppenarbeit erhalten die Schüler:innen stellenweise Unterstützung seitens der Lehrperson, zum Schluss werden die Ergebnisse im Plenum ausgewertet (Z. 288–744). Die Stunde endet damit, dass die Lehrkraft notgedrungen eine Pause einläutet, da die erwünschten Antworten nur mühsam und durch wiederholtes Nachfragen geliefert werden (Z. 745–748).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Lernschwierigkeiten beim Passiv und Erläuterung des Zieles der Arbeit, lernerseitige Verstehensprozesse und fachdidaktische Prinzipien zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlegung: Klärung grammatischer Grundlagen von Aktiv und Passiv sowie Einblick in lernerseitige Herausforderungen und bestehende didaktische Ansätze.

3. Analyse des Unterrichtstranskripts: Empirische Untersuchung typischer Problemfelder im Unterrichtsalltag anhand eines Transkripts und Erörterung von Handlungsalternativen.

4. Fazit: Zusammenfassende Einordnung der Ergebnisse und Reflexion über notwendige didaktische Konsequenzen für die eigene Lehrpraxis.

Schlüsselwörter

Aktiv, Passiv, Genus Verbi, Grammatikunterricht, Transkriptanalyse, Deutschunterricht, Didaktik, Vorgangspassiv, Zustandspassiv, Handlungsträger, Agens, Patiens, Sprachvergleich, Unterrichtsgestaltung, Fehleranalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, warum Schüler:innen Schwierigkeiten mit der korrekten Verwendung von Aktiv und Passiv haben und wie Lehrkräfte diesen Prozess didaktisch besser begleiten können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der grammatischen Theorie, den typischen Fehlern im Zweitspracherwerb bzw. Grammatikverständnis sowie konkreten didaktischen Modellen zur Vermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, lernerseitige Herausforderungen zu identifizieren und daraus fachdidaktische Strategien für einen lernförderlicheren Umgang mit diesen grammatischen Strukturen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine empirisch-deduktive Transkriptanalyse einer dokumentierten Deutschstunde, um theoretisch begründete Problemstellen in der Unterrichtspraxis zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Analyse der Unterrichtssituation mit Fokus auf Schüler-Lehrer-Interaktion sowie die Diskussion alternativer Handlungsoptionen für Lehrkräfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aktiv, Passiv, Genus Verbi, Grammatikdidaktik, Fehleranalyse, Unterrichtstranskript und Handlungsträger.

Welche Rolle spielt die Lehrperson im Transkript?

Die Lehrperson nimmt eine steuernde Rolle ein, wobei sich zeigt, dass ihre Erklärungen teilweise unscharf sind und ihre Fragen oft den Charakter einer erratenden Kommunikation annehmen, anstatt echte tiefgehende Einsichten zu fördern.

Warum fällt den Schülern der Unterschied zwischen Futur I und Passiv so schwer?

Die Schüler orientieren sich stark an Signalwörtern wie "werden". Da das Hilfsverb "werden" sowohl zur Bildung des Passivs als auch des Futur I genutzt wird, führt das ähnliche äußere Erscheinungsbild zu Verwirrung, wenn das grundlegende Verständnis für die syntaktischen Strukturen und semantischen Rollen fehlt.

Inwiefern beeinflusst die Terminologie das Verständnis?

Schulgrammatische Begriffe wie "Leideform" statt "Passiv" können irreführend sein, da sie nicht in allen Kontexten funktional passend sind und zu falschen intuitiven Annahmen bei den Lernenden führen.

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Résumé des informations

Titre
Aktiv und Passiv im Grammatikunterricht. Herausforderungen und Problemfelder bei Schülern
Université
Dresden Technical University  (Institut für Germanistik)
Cours
Typische Problemfelder des Sprachunterrichts
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
35
N° de catalogue
V1499432
ISBN (ebook)
9783389063767
ISBN (Livre)
9783389063774
Langue
allemand
mots-clé
Grammatikunterricht Sprachunterricht Aktiv und Passiv Deutschdidaktik Transkriptanalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2023, Aktiv und Passiv im Grammatikunterricht. Herausforderungen und Problemfelder bei Schülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1499432
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Extrait de  35  pages
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