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Wie unterscheidet sich die Bedrohungswahrnehmung von Personen mit hoher vs. niedriger Akzeptanz hinsichtlich der einschränkenden Corona-Maßnahmen?

Erstellen eines experimentalpsychologischen Berichts

Title: Wie unterscheidet sich die Bedrohungswahrnehmung von Personen mit hoher vs. niedriger Akzeptanz hinsichtlich der einschränkenden Corona-Maßnahmen?

Case Study , 2021 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lisa Krause (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob sich Menschen mit hoher vs. niedriger Akzeptanz hinsichtlich der einschränkenden Corona-Maßnahmen bezüglich ihrer Bedrohungswahrnehmung und ihrer Akzentuierung der Selbstbestimmung unterscheiden.

Seit sich Ende 2019, Anfang 2020 das Corona-Virus im chinesischen Wuhan in die ganze Welt ausgebreitet hat, ist das Leben für die Menschen nicht mehr so, wie vor dem Auftreten dieses neuartigen Virus´. Die Symptome einer COVID-19 Erkrankung gleichen beim Menschen anfangs, denjenigen einer milden Erkältung. Diese können mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen. Neben der ursprünglichen Form sind jetzt auch mutierte Formen von dem Corona-Virus in Großbritannien, in Südafrika und in Brasilien aufgetaucht, die sich weltweit verbreiten.

Die Einstellung und die Akzeptanz der Menschen im Hinblick auf die Beschränkungen der Corona-Pandemie sind zweigeteilt bzw. bestehen hierin große Unterschiede. Es gibt einige Personen, die sich korrekt an die Beschränkungen halten, die selbst im Auto eine Maske tragen, aber es gibt auch wiederum solche, die sich mit anderen ohne Maske treffen, sogenannte "Corona-Partys" feiern und die sich auch sonst an keine der vorgesehenen Einschränkungen (Tragen eines Mundschutzes, Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände etc.) halten.

Aus diesem Grund kommt einem die Frage auf, worauf sich die unterschiedliche Akzeptanz der Einschränkungen begründet und wie weit die Menschen dazu bereit sind, solche Einschränkungen zu akzeptieren und diese auch in ihr Leben zu integrieren, um so sich selbst und andere vor der Ansteckungsgefahr zu schützen bzw. diese zu minimieren. Vermutlich ist die unterschiedliche Akzeptanz darauf zu begründen, dass sich Menschen mit einer großen Abneigung gegen die Einschränkungen (gegenüber solchen, die sie eher befürworten) durch eine geringere Bedrohungswahrnehmung auszeichnen, wie auch eine stärkere Akzentuierung der Selbstbestimmtheit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Hypothesen

2 Methode

2.1 Operationalisierung

2.2 Versuchsplan

2.3 Material

2.4 Versuchsdurchführung

2.5 Statistische Datenanalyse

3 Ergebnisse

3.1 Stichprobe

3.2 Von der Studie ausgeschlossene und in die Studie eingeschlossene Personen

3.3 Skalenkonstruktion

3.4 Skalen

3.5 Testen der primären Hypothesen

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Einstellung zur Akzeptanz von restriktiven Corona-Maßnahmen und der psychologischen Ausprägung der Bedrohungswahrnehmung sowie der Akzentuierung von Selbstbestimmung.

  • Analyse der Akzeptanz restriktiver Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung
  • Untersuchung der psychologischen Bedrohungswahrnehmung in Krisenzeiten
  • Evaluierung der Selbstbestimmungsakzentuierung bei unterschiedlichen Einstellungsgruppen
  • Empirische Überprüfung von Hypothesen mittels eines Online-Fragebogens

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Seit sich Ende 2019, Anfang 2020 das Corona Virus im chinesischen Wuhan in die ganze Welt ausgebreitet hat, ist das Leben für die Menschen nicht mehr so, wie vor Auftreten dieses neuartigen Virus´. Die Symptome einer COVID-19 Erkrankung gleichen beim Menschen anfangs, denjenigen einer milden Erkältung. Diese können mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen (vgl. RKI, 2021). Neben der ursprünglichen Form sind jetzt auch mutierte Formen von dem Corona Virus in Großbritannien, in Südafrika und in Brasilien aufgetaucht, die sich weltweit verbreiten (vgl. Gerhard & Tertilt, 2021). „Im Durchschnitt über alle Studien hinweg ist das Risiko, an der [britischen] Variante zu sterben, um rund 60 Prozent erhöht.“ (Gerhard & Tertilt, 2021)

Die Einstellung und die Akzeptanz der Menschen im Hinblick auf die Beschränkungen der Corona Pandemie sind zweigeteilt bzw. bestehen hierin große Unterschiede. Es gibt einige Personen, die sich korrekt an die Beschränkungen halten, die selbst im Auto eine Maske tragen, aber es gibt auch wiederum solche, die sich mit anderen ohne Maske treffen, sogenannte „Corona-Partys“ feiern und die sich sonst an keine der vorgesehenen Einschränkungen (Tragen eines Mundschutzes, Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände etc.) halten.

Aus diesem Grund kommt einem die Frage auf, worauf sich die unterschiedliche Akzeptanz der Einschränkungen begründet und wie weit die Menschen dazu bereit sind, solche Einschränkungen zu akzeptieren und diese auch in ihr Leben zu integrieren, um so sich selbst und andere vor der Ansteckungsgefahr zu schützen bzw. diese zu minimieren. Vermutlich ist die unterschiedliche Akzeptanz darauf zu begründen, dass sich Menschen mit einer großen Abneigung gegen die Einschränkungen (gegenüber solchen, die sie eher befürworten) durch eine geringere Bedrohungswahrnehmung auszeichnen, wie auch eine stärkere Akzentuierung der Selbstbestimmtheit. (Vgl. Deckersbach, 2021, Folie 7 - Folie 9)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die pandemische Gesamtlage und leitet die wissenschaftliche Fragestellung bezüglich der Einstellung zu Corona-Maßnahmen und deren psychologischen Hintergründen ab.

2 Methode: In diesem Kapitel werden das Forschungsdesign, die Operationalisierung der Variablen sowie die Durchführung der Online-Umfrage detailliert beschrieben.

3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die demografischen Daten der Stichprobe sowie die statistischen Auswertungen der Skalen und die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

4 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Lichte der Hypothesen, reflektiert methodische Limitationen und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Corona-Pandemie, Akzeptanz, Restriktive Maßnahmen, Bedrohungswahrnehmung, Selbstbestimmung, Online-Umfrage, Quantitative Forschung, Infektionsschutz, Sozialpsychologie, Experimentelle Forschung, Datenanalyse, SPSS, Probanden, Risiko, Lockdown.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Untersuchung, ob und wie die Akzeptanz gegenüber gesetzlichen Corona-Schutzmaßnahmen mit der persönlichen Wahrnehmung von Bedrohung und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung korreliert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Einhaltung und Akzeptanz von Pandemie-Einschränkungen (wie Maskenpflicht oder Ausgangssperren), die subjektive Bedrohung durch das Virus sowie die individuelle Ausprägung der Selbstbestimmungsakzentuierung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Personen, die Corona-Maßnahmen ablehnend gegenüberstehen, ein abweichendes psychologisches Profil in Bezug auf Bedrohungsempfinden und Autonomiebedürfnis aufweisen als Befürworter.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative experimentelle Forschungsweise gewählt, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens erhoben und anschließend mit IBM SPSS Statistics ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Operationalisierung der psychologischen Skalen, die Beschreibung des Versuchsablaufs mit 107 Probanden sowie die statistische Analyse der Item-Werte und die anschließende Hypothesenprüfung via t-Test und Varianzanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Corona-Akzeptanz, Bedrohungswahrnehmung, Selbstbestimmung, quantitative Sozialforschung und Pandemie-Prävention.

Was unterscheidet Teilnehmer mit hoher und niedriger Corona-Akzeptanz?

Menschen mit hoher Akzeptanz weisen höhere Werte in der Bedrohungswahrnehmung auf, während jene mit niedriger Akzeptanz eine stärkere Tendenz zur Selbstbestimmungsakzentuierung zeigen.

Welche Limitationen werden in der Arbeit genannt?

Die Autorin weist kritisch auf die Homogenität der Stichprobe hin, da der Großteil der Teilnehmenden aus einem universitären Kontext stammte und die Studie in einem zeitlich eng begrenzten Rahmen durchgeführt wurde.

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Details

Title
Wie unterscheidet sich die Bedrohungswahrnehmung von Personen mit hoher vs. niedriger Akzeptanz hinsichtlich der einschränkenden Corona-Maßnahmen?
Subtitle
Erstellen eines experimentalpsychologischen Berichts
College
University of Applied Sciences North Hesse; Munich  (Fachhochschule)
Course
Experimentelle Forschungspraxis
Grade
2,0
Author
Lisa Krause (Author)
Publication Year
2021
Pages
31
Catalog Number
V1499613
ISBN (PDF)
9783389067116
ISBN (Book)
9783389067123
Language
German
Tags
Fallaufgabe Experimentelle Forschungspraxis Experimentalpsychologischer Bericht Angewandte Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Krause (Author), 2021, Wie unterscheidet sich die Bedrohungswahrnehmung von Personen mit hoher vs. niedriger Akzeptanz hinsichtlich der einschränkenden Corona-Maßnahmen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1499613
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