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Interkulturelle Kompetenz in der Erwachsenenbildung. Schlüssel zur erfolgreichen Angebotsplanung und Kursgestaltung

Eine Befragung von Kursleitenden

Title: Interkulturelle Kompetenz in der Erwachsenenbildung. Schlüssel zur erfolgreichen Angebotsplanung und Kursgestaltung

Master's Thesis , 2024 , 79 Pages

Autor:in: Damian Dolinski (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Diese Arbeit untersucht die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz von Kursleitenden in der Erwachsenenbildung, insbesondere in Bezug auf die Planung und Gestaltung von Bildungsangeboten. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob interkulturelle Kompetenz die Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund erhöhen und die Kursqualität verbessern kann. Im theoretischen Teil werden die Grundlagen der Erwachsenenbildung sowie die Dimensionen interkultureller Kompetenz erläutert. Auf Basis von Experteninterviews werden Erkenntnisse zur Rolle der interkulturellen Kompetenz bei der Gestaltung von Kursen und Maßnahmen zur Erhöhung der Teilnahmequote gewonnen. Die Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für Weiterbildungsinstitute und politische Entscheidungsträger liefern, um die interkulturelle Kompetenz von Kursleitenden weiterzuentwickeln.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz der interkulturellen Kompetenz in der Erwachsenenbildung zu verdeutlichen, indem sie als Schlüsselfaktor für erfolgreiche Kursplanung und -gestaltung dargestellt wird. Dies richtet sich an Bildungseinrichtungen und Entscheidungsträger, die ihre Angebote interkulturell ausrichten und damit die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund fördern möchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorieteil

2.1 Erwachsenenbildung

2.1.1 Historischer Abriss der Erwachsenenbildung

2.1.2 Definition der Erwachsenen-/ Weiterbildung

2.1.3 Integration und Erwachsenenbildung

2.1.4 Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die Erwachsenenbildung

2.1.5 Bildungsbedürfnisse Erwachsener mit Migrationshintergrund und Kursangebote

2.2 Interkulturelle Kompetenz

2.2.1 Definition interkultureller Kompetenz

2.2.2 Dimensionen interkultureller Kompetenz

2.2.2.1 Kognitive Dimension

2.2.2.2 Affektive Dimension

2.2.2.3 Verhaltensorientierte Dimension

3 Methode

3.1 Empirische Untersuchung bzw. Untersuchungsgegenstand

3.2 Auswahl der Methode: Experteninterview

3.3 Forschungsfragen und Hypothesen

3.4 Erhebungsinstrument: Leitfadeninterview

3.5 Auswahl der Experten/innen

3.6 Aufbau und Dimensionen des Interviewleitfadens

3.7 Transkription

3.8 Auswertungs- und Analyseverfahren

4 Ergebnisse

4.1 Persönliche Informationen und Arbeitssituation

4.2 Kategorie A: Interkulturelle Kompetenz bei den Kursleitenden

4.3 Kategorie B: Nutzen von interkultureller Kompetenz für die Planung und Durchführung der Kurse

4.4 Kategorie C: Gründe für eine hohe oder niedrige Teilnahmequote in den Kursen

4.5 Kategorie D: Herausforderungen bei der Gestaltung und Durchführung der Kurse

4.6 Kategorie E: Maßnahmen zur Erhöhung der Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund

4.7 Kategorie F: Zusammenhang zwischen der interkulturellen Kompetenz und der Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund an den Kursen

4.8 Kategorie G: Auswirkungen einer positiven interkulturellen Kompetenz auf die Kursqualität und die Kurseignung für Menschen mit Migrationshintergrund

4.9 Abschluss

5 Diskussion

5.1 Interpretation der Forschungsfragen und Hypothesen

5.2 Kritische Diskussion

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von interkultureller Kompetenz bei Kursleitenden in der Erwachsenenbildung für die Angebotsplanung und Kursgestaltung. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dieser Kompetenz, der Kursteilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Kursqualität zu analysieren und Handlungsempfehlungen für das Bildungsmanagement abzuleiten.

  • Bedeutung interkultureller Kompetenz in der Erwachsenenbildung
  • Einfluss interkultureller Kompetenz auf die Teilnahmequote von Migranten
  • Herausforderungen bei der Gestaltung und Durchführung von Kursen
  • Methodische Ansätze in der qualitativen Expertenbefragung
  • Handlungsempfehlungen für Bildungseinrichtungen

Auszug aus dem Buch

2.2.2.1 Kognitive Dimension

Die kognitive Ebene bezieht sich im Rahmen der interkulturellen Kompetenz auf Kenntnisse über interkulturelles Interagieren. Dieses lässt sich in allgemeine Kenntnisse und kulturbezogene Kenntnisse aufgliedern. Komponenten dieser Kompetenz sind zum Beispiel ein kulturell bestimmtes Denken, eigene Vorstellungen sowie Wissen über verschiedene Kulturkreise, Verhaltensunterschiede und Aktionen ebenso wie besondere kulturelle Merkmale (vgl. Bolten 2015, S. 189). Um Menschen aus anderen Kulturen erfolgreich zu begegnen, ist es jedoch bedeutsam, selbst zu reflektieren und damit die eigene Kultur sowie die Funktionsweise der Kulturen zu kennen. Hierbei wird angenommen, dass „der Schlüssel zum Verständnis einer anderen Kultur die Einsicht in die eigenen Werte und Normvorstellungen sowie deren kulturelle Bedingtheit“ (Gudykunst / Hammer 1983, zit. nach: Kammhuber 2000, S. 11) ist. Selbstreflexivität ist in Beug auf die eigenen Verhaltensweisen und das Reflektieren über die Kooperationen in anderen Kulturen bedeutsam, da dadurch die Verhaltensweisen und Meinungen der Mitglieder/innen fremder Kulturen beeinflusst werden können. Daher wirkt es sich auf die Stärke der Wirkung interkultureller Kompetenzen aus (vgl. Erll / Gymnich 2010, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Weiterbildung für Migranten in Deutschland und führt in die Fragestellung nach der Bedeutung interkultureller Kompetenz von Kursleitenden ein.

2 Theorieteil: Beleuchtet den historischen Rahmen, Definitionen der Erwachsenenbildung und die Rolle interkultureller Kompetenz als Schlüsselqualifikation.

3 Methode: Erläutert das methodische Vorgehen mittels Experteninterviews sowie die Herleitung des Kategoriensystems aus den Forschungsfragen.

4 Ergebnisse: Präsentiert und analysiert die empirischen Daten aus den Experteninterviews entlang der definierten Kategorien zur interkulturellen Kompetenz und deren Auswirkungen auf die Kursplanung.

5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Hypothesen und setzt sie kritisch in Bezug zur bestehenden Forschung.

6 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für das Bildungsmanagement.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Migrationshintergrund, Kursgestaltung, Experteninterview, Teilnahmequote, Bildungsmanagement, Diversität, Qualitätsmanagement, Sprachkenntnisse, Integration, Kursleitende, Qualifizierung, Interkulturelle Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert interkulturelle Kompetenz bei Kursleitenden in der Erwachsenenbildung einnimmt und wie diese ihre Arbeit bei der Angebotsplanung und Kurserstellung beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Dimensionen interkultureller Kompetenz, den Herausforderungen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie der Rolle des Bildungsmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Befragung?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob eine hohe interkulturelle Kompetenz der Kursleitenden zu einer höheren Teilnahmequote von Menschen mit Migrationshintergrund führt und wie dadurch die Kursqualität gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine qualitative Untersuchung in Form von Experteninterviews mit Kursleitenden und dozierenden Fachkräften durchgeführt, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der praktischen Umsetzung interkultureller Kompetenz, etwa durch Marketing, Vernetzung oder sprachliche Anpassungen, sowie mit den strukturellen Hindernissen der Institutionen.

Welche Keywords prägen die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Erwachsenenbildung, Migrationshintergrund, Kursqualität und soziale Integration.

Warum wird die Mund-zu-Mund-Propaganda in der Arbeit als so wichtig erachtet?

Die Arbeit zeigt auf, dass positive Lernerfahrungen bei den Teilnehmenden maßgeblich dazu beitragen, dass diese das Angebot weiterempfehlen, was die Akquise neuer Kursteilnehmender mit Migrationshintergrund erleichtern kann.

Welche kritische Erkenntnis gewinnt die Arbeit zur Struktur der Bildungsinstitutionen?

Die Arbeit konstatiert, dass trotz der theoretischen Forderung nach interkultureller Kompetenz in der Praxis oft finanzielle Zwänge und fehlende gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte die Umsetzung behindern.

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Details

Title
Interkulturelle Kompetenz in der Erwachsenenbildung. Schlüssel zur erfolgreichen Angebotsplanung und Kursgestaltung
Subtitle
Eine Befragung von Kursleitenden
College
University of Duisburg-Essen  (Bildungswissenschaften)
Course
Bildungsmanagement
Author
Damian Dolinski (Author)
Publication Year
2024
Pages
79
Catalog Number
V1501553
ISBN (PDF)
9783389070246
ISBN (Book)
9783389070253
Language
German
Tags
interkulturelle Kompetenz Erwachsenenbildung Kursplanung für Menschen mit Migrationshintergrund Erwachsenenbildung interkulturell gestalten Experteninterviews interkulturelle Kompetenz Bildungsangebote interkulturell optimieren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Damian Dolinski (Author), 2024, Interkulturelle Kompetenz in der Erwachsenenbildung. Schlüssel zur erfolgreichen Angebotsplanung und Kursgestaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1501553
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