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Effektive Führung virtueller Teams durch Self Leadership. Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen

Titel: Effektive Führung virtueller Teams durch Self Leadership. Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen

Masterarbeit , 2017 , 72 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Rebekka Pantazis (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Führung von virtuellen Teams und der Integration des Self Leadership-Ansatzes. Virtuelle Teams spielen insbesondere in global agierenden Unternehmen eine zentrale Rolle, da sie Flexibilität, Mobilität und eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen. Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der virtuellen Führung und analysiert, wie Self Leadership innovative Verhaltensweisen innerhalb dieser Strukturen fördern kann. Auf Basis der Analyse von 30 Forschungsergebnissen werden fünf zentrale Kompetenzen für eine erfolgreiche Führung von virtuellen Teams definiert. Diese Kompetenzen werden anschließend in Verbindung mit einem Self Leadership-Kreislauf gestellt, der als Handlungsempfehlung in Form von Leitfragen Führungskräften praktische Anleitungen zur Verbesserung ihrer Führungsqualitäten bietet. Die Erkenntnisse sind insbesondere für Führungskräfte und Personalverantwortliche relevant, da sie helfen, die Führungsqualität in virtuellen Teams nachhaltig zu verbessern.

Diese Arbeit zielt darauf ab, Führungskräften und Personalverantwortlichen konkrete Leitfäden und Handlungsempfehlungen zur effektiven Führung virtueller Teams zu geben, indem Self Leadership als innovativer Führungsansatz eingebunden wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Definitionen

2.1.1 Führung

2.1.2 Führung von virtuellen Teams

2.1.3 Kompetenzen

2.1.4 Self Leadership

2.1.5 Mitarbeiterführung durch Self Leadership

2.1.6 Transformationale Führung

2.1.7 Zwischenfazit

2.2 Aspekte der Führung von virtuellen Teams

2.2.1 Bestandteile der virtuellen Führungskompetenz

2.2.1.1 Medienkompetenz

2.2.1.2 Kommunikation

2.2.1.3 Vertrauen

2.2.1.4 Interkulturelle Kompetenz

2.2.1.5 Offenheit

2.2.2 Herausforderungen und Chancen von Führung von virtuellen Teams

2.2.3 Zwischenfazit

2.3 Aspekte von Self Leadership

2.3.1 Basistheorien

2.3.1.1 Selbstregulationstheorie

2.3.1.2 Selbstmanagement

2.3.1.3 Positive Psychologie

2.3.1.4 Sozial-kognitive Theorie

2.3.1.5 Selbstbestimmungstheorie

2.3.2 Strategiekategorien und Strategien von Self Leadership

2.3.2.1 Verhaltensfokussierte Strategien

2.3.2.2 Natürliche Belohnungsstrategien

2.3.2.3 Konstruktive Gedankenmusterstrategien

2.3.3 Herausforderungen und Chancen von Self Leadership

2.3.4 Zwischenfazit

2.4 Theorie-Praxis-Transfer

2.4.1 Verknüpfung von Führung von virtuellen Teams und Self Leadership

2.4.2 Handlungsempfehlung für die Praxis: Leitfragen zur Selbstbeobachtung

2.4.2.1 Allgemeine Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung als Führungskraft

2.4.2.2 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Medienkompetenz

2.4.2.3 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Kommunikation

2.4.2.4 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung des Vertrauens

2.4.2.5 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der interkulturellen Kompetenz:

2.4.2.6 Leitfragen zur (Selbst-)Beobachtung der Offenheit

2.4.2.7 Rückblickende Leitfragen

2.4.3 Die Rolle der Personalentwicklung bei der Führung von virtuellen Teams unter Einbezug von Self Leadership

2.4.4 Messbarkeit der erfolgreichen Umsetzung

2.4.5 Zwischenfazit

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwiefern das Konzept des Self Leadership zur erfolgreichen Führung virtueller Teams beitragen kann, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, die Bedeutung der Selbstführung als Grundvoraussetzung für die Teamführung in dezentralen Strukturen zu belegen.

  • Analyse relevanter Kompetenzen für virtuelle Führungskräfte
  • Verbindung von Self Leadership-Strategien mit Führungstätigkeiten
  • Herausforderungen und Chancen in virtuellen Teams
  • Ableitung praktischer Leitfragen zur Selbstbeobachtung von Führungskräften
  • Rolle der Personalentwicklung beim Kompetenzaufbau

Auszug aus dem Buch

2.2.1.2 Kommunikation

Ein „wesentliches Instrument der Führung“ ist produktive Kommunikation. Insbesondere bei der Führung von virtuellen Teams wird Kommunikation als einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten Aspekte gesehen: In den meisten Fällen ist eine face-to-face Kommunikation nicht oder nur selten möglich, sodass auf computergestützte Kommunikation ausgewichen werden muss. Bei dieser Art der virtuellen Zusammenarbeit ist es jedoch schwierig, „bestimmte Gesten und nonverbale Feinheiten“ zu transportieren (Sender) bzw. zu erfassen (Empfänger). Durch die oftmals schriftliche Kommunikation in virtuellen Teams können signifikante Informationen nicht immer übermittelt werden, eben durch die fehlende physikalische und/oder sprachliche Ausdrucksweise, die normalerweise als gemeinsame Wissens- und Verständigungsgrundlage dient. Darüber hinaus beansprucht computergestützte Kommunikation mehr Zeit, zum einen bei der Kommunikation selbst (weil zum Beispiel der Gesprächskontext erklärt werden muss), zum anderen beim Verständnis (weil visuelle Signale fehlen). Dadurch werden Kommunikationsprozesse in virtuellen Teams sehr anfällig für Konflikte. Eine Beeinträchtigung von Effektivität und Erfolg durch Missverständnisse und Probleme tritt auch auf, weil die Kommunikation in virtuellen Teams durch betriebliche, sprachliche, zeitliche und kulturelle Rahmenbedingungen geprägt ist.

Aus diesem Grund nehmen die Anforderungen an kommunikative Fähigkeiten einen „zentralen Stellenwert“ ein. Auf der anderen Seite jedoch ist eine effektive Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg bei der Führung von virtuellen Teams und erhöht die Gesamtqualität derselben. Für die Effektivität sind die vorbehaltlose, rechtzeitige und genaue Weitergabe von relevanten Informationen, eine intensive Kommunikation im Allgemeinen und ein geeigneter Mix an eingesetzten Kommunikationsmedien notwendig. Auch die Förderung der privaten Kommunikation erhöht die Effektivität. Effektivität kann aber auch gerade durch die asynchrone Kommunikation gefördert werden: So haben die Beteiligten beispielsweise mehr Zeit, um über ein Problem nachzudenken, bevor sie antworten, und dies kann zu einer qualitativ hochwertigeren Kommunikation führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung virtueller Teams in einer komplexer werdenden Arbeitswelt und definiert das Forschungsziel, die Rolle von Self Leadership für Führungskräfte in diesem Kontext zu untersuchen.

2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen zu Führung, virtuellen Teams, Kompetenzen und Self Leadership, verknüpft diese im Theorie-Praxis-Transfer und leitet praxisorientierte Leitfragen zur Selbstbeobachtung sowie Maßnahmen der Personalentwicklung ab.

3 Fazit: Das Fazit bestätigt die Relevanz von Self Leadership als Grundvoraussetzung für erfolgreiche Teamführung und unterstreicht die Notwendigkeit der kontinuierlichen Selbstreflexion durch die Führungskraft.

Schlüsselwörter

Self Leadership, virtuelle Teams, Führung, Selbstbeobachtung, Medienkompetenz, Kommunikation, Vertrauen, interkulturelle Kompetenz, Offenheit, Personalentwicklung, Führungskompetenz, transformationale Führung, intrinsische Motivation, Selbstmanagement, Teamführung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Masterarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie Führungskräfte in virtuellen Teams durch die Anwendung von Self Leadership ihre eigene Führungseffektivität verbessern können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Führungskompetenzen im virtuellen Raum, der theoretischen Fundierung von Self Leadership und dem Transfer dieser Erkenntnisse in die Führungspraxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu belegen, dass Selbstführung die essenzielle Basis für die erfolgreiche Führung von virtuellen Teams darstellt und wie Führungskräfte dieses Potenzial durch gezielte Strategien ausschöpfen können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Führungskonzepten ausgewertet und in einem transferorientierten Ansatz strukturiert wurden.

Was bilden die Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in Begriffserklärungen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit fünf Schlüsselkompetenzen (Medienkompetenz, Kommunikation, Vertrauen, Interkulturalität, Offenheit), die theoretische Herleitung von Self Leadership-Strategien und praktische Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind "virtuelle Teams", "Self Leadership", "Selbstbeobachtung", "Kompetenzentwicklung" und "transformationale Führung".

Warum ist gerade die Selbstbeobachtung für virtuelle Führungskräfte so entscheidend?

Da virtuelle Führungskräfte aufgrund der physischen Distanz schlechter direktes Feedback erhalten, müssen sie ihre eigene Leistung, ihre Werte und ihr Verhalten durch Selbstbeobachtung (basierend auf dem Self Leadership-Kreislauf) proaktiv reflektieren und steuern.

Welche Rolle spielt die Personalentwicklung laut der Autorin?

Die Personalentwicklung fungiert als unterstützende Instanz, die durch verschiedene Instrumente (Coaching, Mentoring, On-the-job-Maßnahmen) Führungskräfte dabei hilft, ihre Kompetenzlücken zu schließen und die eigene Reflexionsfähigkeit zu fördern.

E

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Details

Titel
Effektive Führung virtueller Teams durch Self Leadership. Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Distance and Independent Studies Center (DISC))
Veranstaltung
Mitarbeiterführung
Note
1,0
Autor
Rebekka Pantazis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
72
Katalognummer
V1501654
ISBN (PDF)
9783389070062
ISBN (Buch)
9783389070079
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeiterführung Self-Leadership Virtuelle Teams Virtual Leadership Führungskraft Virtuelle Teamführung Work-Life-Balance Multikulturelle Zusammenarbeit Virtuelle Zusammenarbeit innovatives Verhalten Selbstbeeinflussung Selbstführung Führung Kompetenzen Medienkompetenz Kommunikation Vertrauen Offenheit interkulturelle Kompetenz Theorie-Praxis-Transfer Selbstbeobachtung Führungskräfte Handlungsempfehlung Leitfaden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebekka Pantazis (Autor:in), 2017, Effektive Führung virtueller Teams durch Self Leadership. Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1501654
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Leseprobe aus  72  Seiten
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