Die Parallelmontage. Ein filmhistorischer Abriss und Vorschläge zur didaktischen Umsetzung im Deutschunterricht der Hauptschule


Examensarbeit, 2010
81 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Filmgeschichte
2.1 Entstehung des Mediums Film
2.1.1 Technische und ökonomische Entwicklung
2.1.2 Gesellschaftliche Bedingungen

3 Grundlagen der Montage
3.1 Die Montage
3.2 Die Parallelmontage
3.2.1 Cross Cutting
3.3 Parallel Editing
3.4 Geschichte und Beispiele

4 Didaktische Umsetzung im Deutschunterricht der Hauptschule
4.1 Begründung der Themenwahl
4.2 Grundlagen der Filmdidaktik
4.2.1 Verortung in den Bildungsstandards
4.2.2 Probleme bei der Arbeit mit Filmen im Unterricht
4.3 Vorschläge zur didaktischen Umsetzung
4.4 Entwurf von Unterrichtsphasen
4.4.1 Phase 1: Planung
4.4.2 Phase 2: Umsetzung in der Klasse
4.4.3 Phase 3: Präsentation und Reflexion

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Das Genre Film stellt unter allen Kunstformen wohl eine der vielfältigsten dar.

Es handelt sich um eine Verbindung zahlreicher Aspekte aus Fotografie, Malerei, Musik sowie, in grundlegender Weise, des Theaters. Somit ergibt sich zweifelsohne eine Vielzahl an Facetten, die untersucht und beschrieben werden können. Grund- sätzlich kann das Beleuchten der Thematik aus zwei Blickwinkeln stattfinden: Zum einen bietet sich die Produktionsebene als Untersuchungsgegenstand an, zum anderen die rezeptive Ebene. In dieser Arbeit sollen nun beide Ebenen mit- einander verbunden werden, bezogen auf den schulischen Kontext. Dies möchte ich im Folgenden näher erläutern:

Bezogen auf die produktive Ebene soll der Fokus auf die Technik der Parallel- montage gelegt werden. Hierbei handelt es sich um ein filmästhetisches Mittel, welches vornehmlich zur Spannungssteigerung eingesetzt wird. Dies findet zumeist in der Form statt, dass zwei oder mehr Handlungsstränge miteinander verwoben werden und, in aller Regel, im Laufe der voranschreitenden Handlung aufeinander- treffen bzw. sich kreuzen. Im ersten Teil dieser Arbeit werden die geschichtlichen Hintergründe sowie die Entstehungsgeschichte der Parallelmontage detailliert erläutert. Zum besseren Verständnis der filmhistorischen Bedeutung wird zu- nächst eine Einführung in die allgemeine Entstehungsgeschichte des Mediums Film gegeben, welche in Kapitel 3 durch Anmerkungen über die Entstehung der Parallelmontage ergänzt wird.

Der zweite Teil der Arbeit setzt sich mit der Parallelmontage im Speziellen auseinander. Hierbei sollen die Fragen geklärt werden, wie Montage bzw. Parallel- montage definiert wird und wie sie sich von anderen filmischen Mitteln abgrenzt, welche handwerklichen Aspekte ihr zugrunde liegen und insbesondere wann sie zum Einsatz kommt. Zur Veranschaulichung werden diverse Beispiele angeführt, welche die theoretischen Grundlagen unterstützend erklären und ein besseres Verständnis ermöglichen.

Der vierte und letzte Teil schließlich soll der didaktischen Umsetzung der The- matik im Unterricht gewidmet sein. Trotz aller Bestrebungen der Medien- und Filmdidaktik spielt das Thema Film in der Schule eine untergeordnete Rolle. Allzu oft kommt Filmen die Bedeutung eines Lückenfüllers zu, welcher zum Einsatz kommt, wenn beispielsweise der geplante Unterrichtsstoff abgehandelt wurde und es gilt, weitere Unterrichtszeit mit Inhalt zu füllen. Es ist davon auszugehen, dass es in den meisten Fällen bei der bloßen Rezeption durch die Schüler bleibt, ohne dass der Inhalt des Films bzw. der Film selbst zum Unterrichtsgegenstand erklärt und konstruktiv bearbeitet wird. Allem Anschein nach ist also das Potential des Mediums, also die Vielfältigkeit an Betrachtungsaspekten und Produktions- möglichkeiten durch die Schüler, bislang weitestgehend unbeachtet geblieben; die Frage, ob eine gegenläufige Entwicklung mittlerweile eingesetzt hat, kann nur spekulativ beantwortet werden, da empirische Ergebnisse diesbezüglich nicht vorliegen. Mit dem letzten Kapitel dieser Arbeit soll also ein weiterer Beitrag zur Filmdidaktik geleistet werden, in der Form, dass konkrete Vorschläge dazu entwickelt werden, wie sich das in diesem Falle im Zentrum stehende Thema der Parallelmontage im Unterricht umsetzen lässt.

Betont werden muss an dieser Stelle, dass es sich um eine kritische Ausein- andersetzung handeln soll, ohne eine Glorifizierung des Einsatzes von Film im Unterricht: Eine Methode alleine sorgt nicht für guten Unterricht; vielmehr ist es die Methodenvielfalt, durch welche sich abwechslungsreicher und spannender Unterricht erreichen lässt. Daher soll diese Abhandlung als Plädoyer für die flächendeckende Integration von Film in den Schulkontext verstanden werden, ohne jedoch diese Methode als pädagogisches Allheilmittel darstellen zu wollen. In dieser Arbeit wird der Einfachheit halber das generische Maskulinum ver- wendet. Begriffe wie Schüler oder Lehrer schließen selbstverständlich weibliche Personen mit ein.

2 Filmgeschichte

2.1 Entstehung des Mediums Film

Bevor der Fokus auf das titelgebende Thema gelenkt wird, soll an dieser Stelle zunächst ein historischer Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Films im Allgemeinen gegeben werden. Schließlich entstand die Parallelmontage nicht plötzlich, aus dem Nichts heraus. Vielmehr ist sie ein Resultat aus der Evolution des Mediums Film, stets in enger Verbindung stehend mit den weg- weisenden Überlegungen bedeutender Filmtheoretiker. Um diese Überlegungen und deren praktische Umsetzung besser verstehen und nachvollziehen zu können, muss dem Leser also zunächst ein Einblick in die grundlegende Entwicklung des Films ermöglicht werden.

In Kapitel Drei dieser Arbeit soll ergänzend auf die Geschichte der Parallel- montage eingegangen werden. Dies geschieht nicht an dieser Stelle, da es ratsam ist, zunächst ein theoretisches Verständnis für diese Montageform zu bekommen, um die Besonderheiten der Beispiele nachvollziehen zu können.

2.1.1 Technische und ökonomische Entwicklung

Die Geschichte des Films beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Der offensichtlichste Aspekt, der diese Erfindung begünstigte, ist der technische Fortschritt. Die Laterna magica, eine Projektionstechnik aus dem 18. Jahrhundert, wurde stetig verbessert. Damit war die Grundlage geschaffen, statische oder animierte Bilder zu präsentieren. Weiterhin entdeckte man den stroboskopischen Effekt. Wird eine Abfolge von Bildern, welche beispielsweise auf einer Trommel aufgebracht sind, in hoher Geschwindigkeit abgespielt, so erscheinen diese Bilder nicht mehr als einzelne Abbildungen, sondern als ein flüssiger Ablauf. Es lassen sich also Bewegungen darstellen. Der dritte wichtige Aspekt ist die Fotografie. Zum ersten Mal war es möglich, die Wirklichkeit direkt und unmittelbar abzubilden; authentische Abbildungen, wie man sie zuvor nicht kannte, waren die Folge. Zu guter Letzt wurde das Zelluloid erfunden, welches das Material für flexible, aufund abrollbare Filmstreifen darstellt.1 Film basiert also auf einer ganzen Reihe verschiedener Erfindungen und deren Kombination.2 Es bietet sich an, an dieser Stelle einen Vergleich mit dem Roman, welcher in den vorhergegangenen Jahrhunderten ebenfalls ein Massenmedium darstellte, anzustellen. Beide Medien sind abhängig von einem großen Publikum, um ihr eigenes wirtschaftliches Überleben zu sichern. Weiterhin entstanden in beiden Bereichen im Laufe der Zeit zahlreiche Genres, von denen einige auf Grund ihres besonderen Anspruchs eine elitäre Position manifestieren konnten, wohingegen ein Großteil der Bandbreite des Outputs für ein Massenpublikum vorgesehen war. Im Laufe der Zeit wuchsen diese Künste eng zusammen und beeinflussten sich wechselseitig. Ein grundlegender Unterschied beider Kunstformen sind die Voraussetzungen, welche für den Konsum der jeweiligen Produkte geschaffen wurden mussten. Ein Roman kann nur dann konsumiert werden, wenn die Fä- higkeit des Lesens bei potentiellen Rezipienten vorhanden ist.3 Es war also das Verbreiten einer konkreten Fertigkeit unerlässlich, um Erfolg zu erzielen. Der Film hingegen erfordert vom Betrachter keine grundlegend zu lernenden Kompetenzen, die Herausforderung lag vielmehr, bezugnehmend auf den ersten Absatz dieses Kapitels, auf der technischen Seite. James Monaco sagt hierzu, man könne „die Geschichte des Romans als publikumsintensiv bezeichnen - das heißt eng verbun- den mit der Entwicklung des Publikums -, die Geschichte des Films hingegen als technikintensiv - sie hängt weniger von den Fähigkeiten des Publikums ab von jenen der Technik.“.4

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, genauer in den 1890er Jahren, existierte bereits eine Vielzahl von Geräten, welche der Vorführung von Filmen dienten - beispielsweise das Nickel-Odeon, ein Apparat mit einem Guckloch, welcher gegen das Einwerfen eines Nickels, einer Münze, dem Betrachter einen Film vorführte. Diese waren derart konzipiert, dass stets nur eine Person zur selben Zeit die Möglichkeit hatte, den dargebotenen Film zu betrachten.5 Die gezeigten Filme bestanden zumeist nur aus einer Einstellung, oft nicht länger als zwanzig Sekunden, welche die Handlung in einer Totalen zeigte (diese Begriffe werden in Kapitel 3.1 detailliert erklärt). Schnitte oder Montageversuche gab es noch nicht, vielmehr hatte das Dargebotene den Charakter eines Theaterstücks, dem man als Zuschauer von der Bühne aus zusehen kann. Ebenfalls populär waren sogenannte Eisenbahnfilme. Auch diese bestanden lediglich aus einer Einstellung, gedreht von einer Kamera, die entweder auf die Spitze eines Zuges montiert bzw. neben einem vorbeifahrenden Zug positioniert wurde. Die Faszination für diese Art von Film rührte wohl von allgemeinen Begeisterung für Technik im Allgemeinen sowie für Fortbewegung und Reisen her, welche zu jener Zeit stark ausgeprägt war.6 Beinahe zeitgleich erfanden im Jahr 1895 die Brüder Louis und Auguste Lu- mière in Frankreich sowie Thomas Armat in Amerika Projektionsapparate, mit deren Hilfe Filme einem größeren Publikum vorgeführt werden konnten. Diese Erfindung hatte einen weitreichenden Einfluss auf das Medium Film. Wäre die Art der Vorführung beim Prinzip des Nickel-Odeon geblieben, hätte sich der Film wohl eher als privat zu konsumierendes Produkt weiterentwickelt. Von nun an entwickelte sich für den Film ein gewaltiges ökonomisches Potential. Der Engländer William Kennedy Laurie Dickson, zuvor einer der Entwickler Edisons, gründete die American Mutoscope and Biograph Company, welche bald marktführend in Amerika wurde und deren Projektoren zu den Besten auf dem Markt zählten. In der Folgezeit gründeten sich zahlreiche Produktionsfirmen, welche um ihre Anteile auf dem mittlerweile hart umkämpften Markt stritten. Unzählige Prozesse waren die Folge, Kartelle bildeten sich, Monopole entstan- den und wurden wieder zerschlagen. Die wirtschaftliche Bedeutung machte den Langfilm salonfähig, da größeren Produktionskosten stetig steigende Einnahmen gegenüberstanden.7 Der wohl bedeutendtste abendfüllende Film war The Birth of a Nation des Regisseurs D.W. Griffith aus dem Jahr 1915. Die Kosten betrugen 110.000 $, eine zur damaligen Zeit astronomische Summe. Zunächst stieß dieses Projekt auf wenig Gegenliebe und wurde als „größenwahnsinnig“ kritisiert; die Einspielergebnisse von geschätzten 20 Millionen Dollar gaben dem Regisseur Recht.8 Griffith war es auch, der als erster während seiner aktiven Zeit von 1909 bis 1924 intensiv Gebrauch von verschiedenen Montageformen machte und stellt damit einen Wegbereiter für die Verwendung dieser Techniken im modernen Film dar. Jedoch war er ein reiner Praktiker, der seine Ideen niemals niederschrieb.9 Um etwa diese Zeit begann auch in Russland die Entwicklung einer eigenen Filmkultur. Während in Europa und den USA die Studios aus der Filmapparate- Industrie heraus entstanden, waren es in Russland Importeure und Kinobesitzer, die schließlich eigene Filme wünschten und entsprechende Unternehmungen grün- deten.10 Die ersten Filme waren so genannten Kunstfilme: Verfilmungen von Theaterstücken und Romanen, sowie leichte Melodramen und Propagandafilme.

Nach der Revolution jedoch vollzog sich eine grundlegende Veränderung des russischen Films.11 Die Regisseure der noch jungen Sowjetunion versuchten, sich soweit möglich vom vorrevolutionären Film abzugrenzen und wollten einen Neu- anfang bewirken. Grundlegende Maxime war das bedingungslose Darstellen der Realität, insbesondere des Revolutionsalltags. Insbesondere geprägt haben diese Filmemacher die Verwendung der Montage, sie sahen sie als die Grundlage der Filmkunst. Diese Entwicklung wurde nicht zuletzt durch die Tatsache begünstigt, dass in der wirtschaftlichen schwachen Sowjetunion nur wenig Filmmaterial zur Verfügung stand und man sich daher alter Werke bediente, um diese durch Monta- ge in Ästhetik und Aussage dem revolutionären Zeitgeist anzupassen. Ein Pionier der russischen Filmtheorie und -praxis und insbesondere der Montagetechnik war Sergej M. Eisenstein, dessen zahlreiche Schriften mittlerweile den größten Bestand an Einzeltexten in der russischen Nationalbibliothek bilden.12

In den USA der 1920er Jahren entstanden sechs große Produktionsfirmen, welche bis heute noch aktiv sind: Warner Brothers, Metro-Goldwyn-Mayer, Twen- tieth Century Fox, Universal, Metro Pictures und Paramount Pictures. Diese Firmen entwickelten zu von anderen Unternehmungen unabhängigen Betrieben und waren, jede für sich, in der Lage, sowohl Produktion als auch Distribution und Präsentation zu stemmen.13 Dem Film kam mittlerweile eine immense ökono- mische Bedeutung zu. Man betrachtete die Werke der Regisseure nicht als Kunst, sondern als Massenprodukt, welches großen Gewinn versprach. Dies äußerte sich auch darin, dass kaum Bestrebung bestanden, Filme aufzubewahren, nachdem ihre Vorführzeit beendet war. So sind von den ca. 150.000 zur Stummfilmzeit entstandenen Filmen nur noch ca. 20.000 Werke erhalten.14

Eine dieser Firmen war es, die den bislang wohl größten Einschnitt in der noch relativ jungen Filmgeschichte auslöste: Im Jahr 1926 präsentierte Warner Brothers den ersten Tonfilm, Don Juan. Mittels eines sogenannten Vitaphones, im Grund genommen handelte es sich dabei um einen Plattenspieler, wurde der Film synchron mit dazu eingespielter Musik vorgeführt. Dialoge wurden allerdings noch nicht in die Tonaufnahme eingebunden. Dies geschah 1927, also ein Jahr später, mit dem Film The Jazz Singer. Der große Erfolg des Films, welcher letztlich auch die Entstehung des Genres Musical nach sich zog, bestärkte die anderen führenden Studios darin, auch auf den Tonfilm zu setzen. Bereits 1928 hatten alle der sechs großen Produktionsfirmen auf das Lichttonsystem umgestellt, bei welchem die Audiospur gemeinsam mit den Bildinformationen auf ein Band aufgenommen wird.15 Bis zum Ende der 1940er Jahre war die Konstellation der sechs großen Firmen uneingeschränkt marktbestimmend, wurde dann aber schließlich zwecks Verhinderung einer Monopolbildung gerichtlich gezwungen, die eigenen Filmtheater auszugliedern. Als Gegenpart zu den großen Firmen entstanden zahlreiche kleine Unternehmen, welche insbesondere auf B-Movies, also billig produzierte Filme, welche im Rahmen der damals üblichen Double- bill-Programme (ein B-Movie vor dem Hauptfilm) gezeigt wurden, spezialisiert waren. Von diesen Firmen überlebte nur eine: Columbia Pictures, spätestens seit den 1950er Jahren ebenfalls eine Major-Company.16 Diese großen Firmen trugen letztlich dazu bei, dass Amerika den Weltmarkt in der Filmindustrie dominierte. Zahlreiche europäische Regisseure wurden abgeworben, da diese den Ruf genossen, künstlerisch wertvolle Arbeit liefern zu können. Gleichzeitig bot sich ihnen in Amerika die Möglichkeit mit ihrer Arbeit viel Geld zu verdienen, da die europäische Filmwirtschaft noch lange nicht so lukrativ war.

2.1.2 Gesellschaftliche Bedingungen

Es darf allerdings keinesfalls davon ausgegangen werden, dass die technische Entwicklung allein die Entstehung des Mediums Film nach sich zog. Erfindungen entstehen zumeist aus dem Antrieb heraus, etwas zu schaffen, das noch nicht existiert, für das aber offensichtlich ein Bedürfnis besteht. Daher ist es unbedingt notwendig, die gesellschaftlichen Voraussetzungen gegen Ende des 19. Jahrhun- derts zu betrachten und auf Anzeichen hin zu untersuchen, welche Rückschlüsse bezogen auf die Historie des Films zulassen.

Ausgehend von der industriellen Revolution vollzog sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine grundlegende Umstrukturierung der Gesellschaft. Das massive Wachstum der Bevölkerung ebenso wie der Konzentration von Wohn- raum um die nun entstehenden Industriegebiete führten zum Entstehen von Ballungsräumen, das Leben verlagerte sich vom ländlichen Raum in die rapide wachsenden Städte; das Phänomen der Urbanisierung begann. Diese Komprimie- rung führte letztendlich zu einer Anonymisierung. Soziale Gefüge, insbesondere das gemeinschaftliche Leben als Familie, verlor an Bedeutung. Die tägliche Ar- beit wurde mehr und mehr zu einem abstrakten Vorgang, da der gewöhnliche Arbeiter nicht mehr für Produktion und Vertrieb eines bestimmten Produktes zuständig war, sondern vielmehr Teil einer Produktionskette wurde, austauschbar und fremdbestimmt. In der Summe führten diese Faktoren zu einem Mangel an Orientierung und dem Bedürfnis nach Ablenkung.17

Betrachtet man diese Voraussetzungen, so erscheint es nur plausibel, dass in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach Zerstreuung entstand, die Sehnsucht nach einem Medium, welches den Blick vom eigenen, oft tristen Alltag abzulenken vermochte. Der Film übernahm die Funktion eines entkörperlichten Auges, welches genau diese Wünsche zu befriedigen vermochte. Das Vertraute konnte nun, zumindest für einen begrenzten Zeitraum, verlassen werden und bot weiterhin die Möglichkeit, die “menschlichen Unzulänglichkeiten”18 hinter sich zu lassen. Im Film ist es ohne weiteres möglich, Distanzen in Zeit und Raum ohne Mühe und Anstrengung und vor allem ohne jede Gefahr hinter sich zu bringen. Der zeitgenössische Filmtheoretiker Herbert Tannenbaum schrieb 1912, dass es „unbestreitbar etwas über alle Maßen Herrliches [ist], sich wie losgelöst von Zeit und Raum, vom allmächtigen Kinematograph in fremde Länder und herrliche Gegenden entführen zu lassen.“19. Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich, an dieser Stelle den Blick auf die Machart damaliger Filme zu richten. Ein beliebtes Motiv stellten Züge dar.

Hinzu kam die Abkehr von der literarischen Kultur des 18. Jahrhunderts hin zu

einer Fokussierung auf das Visuelle. Insbesondere in Zeitungen und Zeitschriften

war diese Entwicklung zu beobachten, welche, ehemals weitestgehend textfixiert, mehr und mehr grafische Elemten einbanden.20

Faulstich führt nun den Begriff des Funktionensynkretismus ein und definiert diesen wie folgt:

„Unter Funktionensynkretismus versteht man die Kombination einzel- ner Funktionen, wie sie als solche schon bei älteren Medien beobachtet werden konnten, zu einer innovativen Gestalt, die ihrerseits dem neuen Bedarf zu entsprechen imstande ist.“21

Bezogen auf das Medium Film bedeutete dies die Verbindung dreier Aspekte.

Am offensichtlichsten ist wohl der Einfluss des Theaters, der szenischen Dar- stellung. Der Unterschied entsteht durch den Raum der Darstellung: Ist ein Theaterstück zumeist auf einen begrenzten Raum, die Bühne, zugeschnitten, be- dient sich der Film der Realität, also authentischen Orten. Dies führt letztendlich dazu, dass eine größere Realitätsnähe möglich ist. Ebenfalls unerlässlich für die Entwicklung des Films war die bereits etablierte Kunstform der Fotografie. Im Gegensatz zu Malerei, Holzschnitt etc. ermöglichte diese Abbildungstechnik zum ersten Mal das unmittelbare Darstellen der Wirklichkeit, im Film in Form von Bewegungen. Der dritte Aspekt schließlich wird als „narrative Grundstruktur“22 bezeichnet. In der Tradition der Erzählkultur der vorangegangenen Jahrhunder- te „übernahm der Film die Enthebung von Raum und Zeit, das Erzählen von fiktionalen Geschichten“23.

An dieser Stelle soll der Einblick in die Filmgeschichte enden. Ohne Zweifel könnten noch zahlreiche weitere Seiten mit diesem Thema gefüllt werden, jedoch liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit nicht auf der allgemeinen Filmgeschichte. Auch soll dies nicht bedeuten, dass seit den 1950er Jahren keine Veränderung im Filmbusiness mehr stattgefunden hätte. Allerdings lässt sich doch feststellen, dass die Strukturen weitestgehend gleich geblieben sind. Nach wie vor wird der Markt von einigen wenigen großen Produktionsfirmen dominiert, die technische Entwicklung ging nicht mehr so rasant voran wie in den Anfangsjahren des Films. Aus aktuellem Anlass sei noch die 3D-Technik erwähnt, die zur Zeit an Popularität gewinnt und in der Zukunft mit Sicherheit eine große Rolle spielen wird. Zum allgemeinen Verständnis der Ursprünge des Mediums Film sollten die in diesem Kapitel präsentierten Informationen aber ausreichend sein.

3 Grundlagen der Montage

Im Folgenden wird der Begriff der Montage im Allgemeinen und der Paral- lelmontage im Besonderen erklärt. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf jene Grundlagen gelegt, die auch für Umsetzung im Unterricht von Bedeutung sind. Sowohl historisch als auch technisch ist der Bereich der Montage sehr umfang- reich und würde, ins kleinste Detail beschrieben, den angedachten Umfang dieser Arbeit überschreiten. Im Vordergrund soll stets die Relevanz für das geplante Unterrichtsprojekt stehen.

3.1 Die Montage

Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass die Begriffe Montage und Schnitt den gleichen Sachverhalt beschreiben. Häufig wird der Begriff Schnitt im Zu- sammenhang mit theoretischen Erläuterungen gebraucht, der Ausdruck Montage hingegen stammt aus der Praxis.24 Der Einfachheit halber wird im weiteren Verlauf des Textes hauptsächlich von Montage die Rede sein.

Die Einheiten des Films Filme lassen sich in mehrere Einheiten einteilen. Die kleinste Einheit stellt das Bild dar. Ein Film besteht in der Regel aus 24 Bil- dern pro Sekunde, die aneinandergereiht den Eindruck einer Bewegung erwecken. Nächstgrößere Einheit ist die Einstellung. Bei der Einstellung handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Bildern ohne Unterbrechung, bei der die Filmzeit zumeist der Realzeit entspricht.25 Dies bedeutet, dass das Gezeigte in Echtzeit abläuft. Im Gegensatz dazu stehen Zeitlup und Zeitraffer. Schreitet man hierar- chisch voran, so folgt auf die Einstellung die Sequenz. Eine Sequenz verbindet mehrere Einstellungen zu einer Sinneinheit und stellt damit die größte Einheit der Montage dar. Ursprünglich verwendete man für diese Einheit allerdings den Begriff der Szene. Dies wurde verworfen, nachdem auch Einstellungen, die an unterschiedlichen Orten spielen, zu einer Sinneinheit verband.26

Der Zweck der Montage Als Laie mag man die Vorstellung haben, dass sich die Filmmontage dem Entfernen schlechter, überflüssiger Stellen aus dem Rohmaterial widmet. Diese Vermutung mag banal klingen, doch ist sie in ihrer Kernaussage durchaus korrekt. Allerdings muss hier präzisiert werden: Der Cutter, also die für die Montage zuständige Person, sucht in den während der Dreharbeiten eines Films entstandenen Aufnahmen nach den Stellen, die in sich, zu einem Ganzen zusammenfügt, einen stimmigen Eindruck erzeugen. Somit können durchaus jene Bilder und Einstellungen als „schlecht“ bezeichnet werden, die für den Ablauf störend und unpassend wären.27 Der amerikanische Cutter Walter Murch, welcher sich beispielsweise für die Montage des Films Apocalypse now von Francis Ford Coppola verantwortlich zeichnet, konkretisiert dies, in dem er sechs Kategorien aufstellt, nach denen er während der Montage die Qualität von Szenen bewertet.

Den größten Stellenwert misst er 1.) dem richtigen Gefühl bei; es muss sich im Gesamtbild richtig anfühlen, diesen einen Schnitt an dieser bestimmten Stelle zu machen. Weiterhin muss 2.) die Handlung durch den Schnitt profitieren, sie darf nicht gebremst oder in negativer Weise verändert werden, denn jeder Film hat, ähnlich einem Musikstück, 3.) einen eigenen Rhythmus, an welchem sich die Schnitte orientieren müssen, um Irritationen zu vermeiden. Keinesfalls darf 4.) der Prozess des Betrachtens durch einen Zuschauer außer Acht gelassen werden: Der Film sollte sich optimaler Weise daran orientieren, wie ein Betrachter ihn entdeckt - wohin würde er zuerst schauen, wie bewegen sich die Augen über das Bild? Die beiden letzten Aspekte beziehen sich 5.) auf die möglichst realistische Übertragung des dreidimensionalen Raums auf die lediglich zweidimensionale Leinwand und 6.) den räumlichen Bezug von Personen und Gegenständen untereinander.28 Die Cutterin Ursula Höf sagt dazu, dass die Montage der Prozess ist, „der aus dem Rohschnitt dann den Film macht, spannend, kurzweilig, interessant, anrührend“29.

Die 180-Grad-Regel Eine der wichtigsten Grundlagen für das Zusammenbringen zweier Einstellungen in einer Montage, ist das Beachten der 180-Grad-Regel.30 Die Umsetzung kann man sich wie folgt vorstellen: Angenommen, es stehen sich zwei Protagonisten gegenüber, so ist zwischen den beiden Personen eine imaginäre Linie zu ziehen. Die Kamera sollte diese Linie nicht überschreiten, da sich andernfalls der Hintergrund ändern und beim Zuschauer ein Gefühl von Desorientierung auslösen würde. Es muss also sowohl während der Aufzeichnung als auch bei der Montage darauf geachtet werden, das der Blick des Zuschauers stets innerhalb des 180-Grad-Winkels verweilen kann. Diese Regel ist wohl die wichtigste aller grundlegenden Prinzipien, da ein Film ohne die Orientierung im Raum kaum mehr seine Wirkung erzielen bzw. eine Geschichte stringent erzählen kann.

Bezogen auf die Abbildung 3.1 bedeutet dies, dass alle Kamerapositionen, die mit A,B oder C gekennzeichnet sind, gewählt werden können. Würde man sich jedoch in den Bereich der Kameras mit der Bezeichnung X,Y oder Z begeben, so wäre dies ein Achsensprung, den der Zuschauer nicht nachvollziehen könnte, da die optischen Bezugspunkte abhanden kommen. Letztlich fußt das Prinzip auf der Sitzanordnung im Theater, wo die Zuschauer in einem Radius von 180 Grad um die Bühne herum sitzen.31

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1: Die 180-Grad-Regel. Online abrufbar: , Stand: 10.4.2010.

Das Prinzip der Kontinuität Ein weiteres wichtiges Prinzip der Filmkunst und der Filmmontage im Besonderen ist das der continuity. Grob formuliert handelt es sich dabei um eine Zusammenstellung von Regeln, die gewährleisten, dass die Vielzahl an Bildern, Einstellungen etc., die in einem Film vorkommen, zu einem flüssigem, kontinuierlichem Ganzen zusammengefügt werden.32 Warum ist dies von so bedeutend? Innerhalb eines Films sollten Irritationen des Zuschauers vermieden werden - schließlich soll eine Einbindung des Betrachters in das Geschehen ermöglicht werden, das Gezeigte soll ihm so authentisch als möglich erscheinen und ein „Transparent in eine andere Wirklichkeit“33 darstellen. Man stelle sich nun vor, dass beispielsweise Requisiten von Einstellung zu Einstellung ihren Standort wechseln. Das Publikum würde dies aller Wahrscheinlichkeit nach bemerken und zwangsläufig über Fehler im Herstellungsprozess nachzudenken beginnen.

Damit würde der Effekt der realistischen Abbildung einer Welt, in welcher der Zuschauer eintauchen kann, zerstört. Es bestünde also keine Kontinuität mehr.34 Bei der Kontinuität handelt es sich allerdings nicht um ein künstlerisches Prinzip, sondern um ein „wahrnehmungspsychologisches“35. Ziel ist es, dem Zuschauer zu ermöglichen, der Handlung folgen zu können, ohne durch störende Elemente beeinflusst zu werden.36 Kameraführung Zwar gehört die Kunst der Kameraführung nicht direkt zu dem Bereich der Montage. Dennoch hängen beide Bereiche unmittelbar zusammen.

Schließlich muss bereits beim Filmen, also während der Aufzeichnung der Bilder, welche später zu einem Film montiert werden sollen, darauf geachtet werden, dass die oben genannten Prinzipien eingehalten werden können. Als Beispiel sei das 180-Grad-Prinzip genannt. Wird nicht bereits während Dreharbeiten darauf geachtet, dass die Kamera die imaginäre Linie nicht überschreitet, so lässt sich dies auch während der Montage nicht mehr korrigieren, da hierbei keine Bildmanipulation, sondern Bildkomposition stattfindet. Um dies verhindern zu können, wir vor Beginn der Dreharbeiten ein Storyboard angefertigt. Dabei handelt es sich um gezeichnete Bilder, welche vorgeben sollen, auf welche Weise gefilmt wird. Dies kann von Anmerkungen zu Requisite, Ton und Dialog bzw. Text begleitet werden. Gerade bei der Arbeit mit Schülern ist es unerlässlich, ein Storyboard anzufertigen, da diese in der Regel kaum bzw. keine Erfahrung mit Bildkomposition haben.

Hier ein Beispiel aus einem Star Trek-Film:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.2: Beispiel für ein Storyboard. Online abrufbar: http://bit.ly/a1pIzu, Stand: 10.4.2010.

Bei der Kameraführung wird zwischen Kameraeinstellungen und Kameraper- spektiven unterschieden. Die Kameraeinstellung beschreibt, wie der Bildausschnitt gewählt wird, wohingegen die Kameraperspektive den Winkel beschreibt, in wel- chem die Kamera auf das zu filmende Objekt gerichtet wird. Folgende Kameraeinstellungen gibt es:

- Supertotale: Die Supertotale wird auch Panorama- oder Weitwinkel-Ansicht genannt. Menschen erscheinen klein, der Fokus liegt auf der Landschaft. Sie wird oft für Establishing Shots genutzt, um dem Zuschauer einen Überblick zu geben.
- Totale: Bei dieser Einstellung verliert die Landschaft an Bedeutung, der Fokus wandert auf das gefilmte Objekt. Trotzdem wirken Menschen bei dieser Einstellungsgröße recht unnahbar.
- Halbtotale: Von einer Halbtotalen wird gesprochen, wenn Menschen im Bild von Kopf bis Fuß gezeigt werden. Die Betonung liegt hierbei auf Körperhandlungen.
- Medium Shot: Beim Medium Shot wird die Person vom Kopf ab gezeigt, gelegentlich bis zu den Knien. In diesem Fall spricht man von der amerika- nischen Perspektive.
- Halbnah: Diese Einstellung zeigt die Person bis zur Hüfte und wird meistens für Dialogszenen verwendet, da bei dieser Größe die Mimik bereits gut erkennbar ist.
- Großaufnahme: Wird eine Person bis zu den Schultern gezeigt, so spricht man von einer Großaufnahme. Die Mimik ist auf diese Weise gut erkennbar, daher wird die Großaufnahme häufig zum Zeigen von Gefühlen verwendet.
- Detailaufnahme: Die Detailaufnahme zeigt nur einen kleinen Ausschnitt einer Person oder eines Gegenstands. Auf diese Weise lässt sich Intimität

vermitteln, da der Zuschauer dem Protagonisten auf diese Weise sehr nahe kommt.37

Abbildung 3.3: Die sieben Kameraeinstellungen. Online abrufbar: http://bit.ly/awwqqq, Stand: 8.3.2010.

Die Kameraperspektive bestimmt, wie eine Person oder ein Gegenstand im Film wirkt. Fünf Perspektive werden unterschieden:

- Die Vogelperspektive zeigt ein Objekt von oben und lässt es unwichtig und bedeutungslos erscheinen.
- Die Aufsicht nähert sich ebenfalls von oben, aber aus einem flacheren Winkel als die Vogelperspektive und lässt das Objekt hilflos und klein wirken.

[...]


1 1 vgl. Faulstich, S.15/16

2 2 vgl. Monaco, S.235

3 3 Monaco, S.241

4 4 Monaco, S. 231/232

5 5 vgl. Faulstich, S.41

6 6 vgl. Pearson, S.19

7 7 vgl. Monaco, S. 238

8 8 vgl. ebd., S. 238/239

9 9 vgl. Ast, S.29

10 10 vgl. Tsivian, S. 149

11 11 vgl. Faulstich, S.48

12 12 vgl. Nussinova, S.156

13 13 vgl. Monaco, S.240

14 14 vgl. Usai, S.12

15 15 vgl. Dibbets, S.197

16 16 vgl. Monaco, S.240

17 17 vgl. Faulstich, S.17

18 18 Elsaesser, S.67

19 19 Tannenbaum, S.139

20 20 vgl. Faulstich, S.17

21 21 ebd., S.18

22 22 ebd., S.18

23 23 ebd., S.18 >

24 24 vgl. Beller, S.9

25 25 vgl. ebd., S.10

26 26 vgl. ebd., S.12

27 27 vgl. Murch, S.22

28 28 vgl. ebd., S. 28

29 29 Höf, S.114

30 30 vgl. Beller, S.14

31 31 vgl. ebd., S.16

32 32 vgl. Elsaesser/Haegener, S.112

33 33 Hickethier, S.143

34 34 vgl. Müller, S.152

35 35 Peters, S.36

36 36 vgl. ebd., S.36

37 37 vgl. Korte, S.28

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten

Details

Titel
Die Parallelmontage. Ein filmhistorischer Abriss und Vorschläge zur didaktischen Umsetzung im Deutschunterricht der Hauptschule
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Autor
Jahr
2010
Seiten
81
Katalognummer
V150237
ISBN (eBook)
9783668715905
ISBN (Buch)
9783668715912
Dateigröße
1708 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsch, Medien, Mediendidaktik, Film, Film im Unterricht, Hauptschule, Montage, Filmmontage, Parallelmontage, Cross Cutting, Parallel Editing, Deutschunterricht, Filmdidaktik, Projektunterricht, Filmprojekt, Filme im Unterricht, Filmgeschichte, Filmtheorie, Unterrichtsentwürfe
Arbeit zitieren
Björn Glitscher (Autor), 2010, Die Parallelmontage. Ein filmhistorischer Abriss und Vorschläge zur didaktischen Umsetzung im Deutschunterricht der Hauptschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150237

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