Literatur / Lektüre im Englischunterricht


Referat (Handout), 2003
12 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Literatur/Lektüre im Englischunterricht

1. Geschichtlicher Abriss

2. Modelle zur Begründung von Literatur im EU

3. Lernziele

4. Auswahlkriterien

5. Vor- und Nachteile authentischer und didaktischer (bzw. didaktisierter) Texte

6. Kreative Verfahren im Umgang mit Literatur im EU

7. Früher Literaturunterricht

Literatur

Lektüre: längerer, zusammenhängender Text, der zusätzlich zum oder im Anschluss an das Lehrbuch gelesen wird.

1. Geschichtlicher Abriss

- 19. Jahrhundert:
- literarische Texte spielen bereits große Rolle im EU, aber weitestgehend nur Behandlung großer Werke der engl. Literaturgeschichte in gymnasialer Oberstufe
- primär allgemeinbildende statt sprachdidaktische Ziele: Bsp.: Shakespeare im Original lesen, aber auf Deutsch besprechen
- Auffassung bis in die 70er-Jahre (20.Jh.): Das Lesen geistiger Tradition stellt so hohe Anforderungen, dass die Besprechung nur in der Muttersprache möglich ist. Eine funktionale Verbindung zwischen Literatur- und Sprachunterricht ist nicht möglich.

( ® vgl. Gutschow (1979): „Literaturunterricht ist nicht Sprachunterricht“)

- G-Ü-Methode; kein Zusammenspiel zwischen Leser und Text, d.h. ausschließlich textimmanente Aspekte spielen eine Rolle
- 20. Jahrhundert:
- 50er-/60er-Jahre: fester Lektürekanon
- ab Ende 60er-Jahre: auch systematische Einbeziehung von Sachtexten als Quellen des authentischen (und aktuellen) Sprachgebrauchs; Themen- und Textvorschläge zu literarischen Texten traten an die Stelle eines Literaturkanons
- seit Beginn der 70er-Jahre: Paradigmawechsel (NISSEN = theoretischer Begründer einer modernen Text- und Gesprächsdidaktik für den EU in Deutschland): auch funktionale (sprachdidaktische) Rolle von Literatur im EU; Doppelfunktion von Texten: 1. Inhalt als Artikulationsanlass, 2. Vokabular und Ausdrucksmittel als Artikulationsmodell. Auch „dynamischer“ Textbegriff: Texte als Zwischenstationen zur Schaffung weiterer Texte und andererseits als Ausgangspunkt für die rezeptive Verarbeitung textuell basierten Wissens.
- ab 80er-Jahre: Miteinander von literarischen Texten und Sachtexten; Hören und Lesen als Interaktion zwischen Lernendem und Text

2. Modelle zur Begründung von Literatur im EU

2.1 Das interkulturelle Modell

- Literatur kann dazu dienen, das Fremdverstehen zu fördern.
- Gründe: Literarische Texte erlauben unterschiedliche Deutungen und ermöglichen es, sich in Charaktere hineinzuversetzen und fremde Perspektiven zu erfahren. Sie sind deshalb besonders geeignet, das Verhältnis von eigener und fremder Kultur zu überdenken und evtl. überkommene Vorstellungen zu revidieren und Vorurteile abzubauen.

2.2 Das Sprachmodell

- Literarische Texte können als Ausgangspunkt für sprachliche Aktivitäten dienen.
- Bsp.: Schüler sollen eine Kurzgeschichte komplettieren oder einen Zeitungsartikel auf der Basis einer gelesenen Geschichte schreiben etc.

2.3 Das Selbsterfahrungsmodell

- Literarische Texte dienen der Selbsterfahrung, Horizonterweiterung sowie der Schärfung der Urteilskraft und der Sensibilität der Schüler gegenüber eigenen und fremden Vorstellungen.
- Diese Erfahrungen können zu einer positiven Einstellung gegenüber Literatur beitragen und Freude am (lebenslangen) Lesen wecken.

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Literatur / Lektüre im Englischunterricht
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Didaktik für englische Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Repetitorium
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
12
Katalognummer
V15024
ISBN (eBook)
9783638202695
Dateigröße
497 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literatur, Lektüre, Englischunterricht, Repetitorium
Arbeit zitieren
Daniela Kilper-Welz (Autor), 2003, Literatur / Lektüre im Englischunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15024

Kommentare

  • Emanuel Omoayere am 18.10.2010

    Leider nur wenig informativ. Stichpunktartig geschrieben. Nicht empfehlenswert!

  • Daniela Kilper-Welz am 19.10.2010

    Sehr geehrter Herr Omoayere,

    Die stichpunktartige Schreibweise ergibt sich aus dem Format des Textes, der schließlich angegeben ist (Referat - Handout) und ist auch am einsehbaren Textauszug zu erkennen.
    (Daher auch der niedrige Preis.) Ganze Sätze daraus zu formen sollte für einen Studenten kein Problem sein. Dass der Text trotzdem sehr informativ und empfehlenswert ist und schon vielen Studenten weiter geholfen hat lässt sich an den hohen Verkaufszahlen erkennen.

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