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Versorgungsqualität und elektronische Patientenakte im Kontext der Alterstraumatologie im Krankenhaus

Titel: Versorgungsqualität und elektronische Patientenakte im Kontext der Alterstraumatologie im Krankenhaus

Hausarbeit , 2023 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ulrike Weber (Autor:in)

Gesundheit - Gerontologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung der elektronischen Patientenakte und die Versorgungsqualität im Bereich der Alterstraumatologie im Krankenhaus zu analysieren und deren Effektivität und Effizienz zu bewerten. Hierbei werden folgende Ziele verfolgt: Evaluierung der Versorgungsqualität im Krankenhaus, im Hinblick auf ältere Patienten mit Verletzungen im Bereich Alterstraumatologie. Einschätzung der Rolle der EPA, Analyse der Implementierung und Nutzung dieser in der Alterstraumatologie und ihre Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.

Im deutschen Gesundheitswesen ist eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten als eines der grundsätzlichen Ziele anzusehen. Krankenhäuser sind laut § 135a SGB V gesetzlich dazu verpflichtet, die akute medizinische Versorgung in allen Bereichen in hoher Qualität sicherzustellen.

Die Alterstraumatologie steht in den kommenden Jahren angesichts des demografischen Wandels der Bevölkerung vor besonders großen Herausforderungen. Die Entwicklung in Deutschland zeigt, dass durch die steigende Lebenserwartung die Zahl der hochaltrigen Menschen, gemessen an der Gesamtbevölkerung, weiter zunimmt. Parallel dazu steigt in diesem Bereich die Anzahl pflegebedürftiger Patienten, die beispielsweise durch akute und chronische Erkrankungen, körperliche und kognitive Einschränkungen oder unfallbedingte Frakturen stationär behandelt werden müssen, stetig an. Infolgedessen weist jene Patientengruppe ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko auf und begründet einen speziellen Versorgungsbedarf.

In diesem Zusammenhang spielt die elektronische Patientenakte (EPA) eine entscheidende Rolle, da diese eine nahtlose Dokumentation und Kommunikation ermöglicht, wodurch Risiken minimiert und die Patientensicherheit erhöht werden kann. Des Weiteren sind Krankenhäuser im Zuge der gesetzlich geforderten Maßnahmen zur Digitalisierung in Unternehmen des Gesundheitswesens dazu aufgefordert, angemessene, sichere und lückenlose Behandlungsprozesse der Patienten nachzuweisen. Zudem stehen sie vor der Hürde, die Qualität medizinischer Leistungen weiter zu steigern, um eine bestmögliche Versorgungsqualität zu gewährleisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hintergrund und Relevanz

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Forschungsstand

1.4 Gliederung der Arbeit

2. Theoretischer Rahmen der Themenfelder

2.1 Versorgungsqualität

2.1.1 Bedeutung der Versorgungsqualität in der Gesundheitsversorgung

2.2 Alterstraumatologie

2.2.1 Besonderheiten der Alterstraumatologie

2.3 Elektronische Patientenakte

2.3.1 Funktionen, Vorteile und Herausforderungen der EPA

3. Methodisches Vorgehen

4. Elektronische Patientenakten in der Alterstraumatologie

5. Messung von Versorgungsqualität in der Alterstraumatologie

6. Diskussion

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der elektronischen Patientenakte (EPA) für die Versorgungsqualität in der Alterstraumatologie, um durch eine integrative Betrachtung Ansätze zur Effizienzsteigerung und Verbesserung von Patientenergebnissen im Krankenhaus aufzuzeigen.

  • Versorgungsqualität im Gesundheitswesen
  • Besonderheiten und Herausforderungen der Alterstraumatologie
  • Implementierung und Nutzung der elektronischen Patientenakte (EPA)
  • Methoden der Qualitätsmessung in der Alterstraumatologie
  • Optimierung von Krankenhausworkflows durch Digitalisierung

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Funktionen, Vorteile und Herausforderungen der EPA

Die Funktionalität der EPA besteht aus einer zentralen Datenspeicherung / -sammlung aller relevanten Patientendaten, einschließlich Diagnosen, Laborergebnissen, Medikationshistorien, operativen Berichten und Impfungen. Zudem ermöglicht die EPA einen sicheren Zugriff auf Patientendaten für autorisiertes medizinisches Fachpersonal (vgl. Bundesärtzekammer, 2021, o. S.). Auch das automatische Hochladen von Testergebnissen und Bildgebungsdaten ist möglich. Des Weiteren wird das Medikamentenmanagement umsetzbar, indem die Überwachung und Verwaltung der Medikation von Patienten möglich ist und Warnhinweise bei Medikamenteninteraktionen angezeigt werden. Auch im Rahmen des Terminmanagement spielt die EPA eine Rolle, bei der Planung und Administration von Patiententerminen sowie Erinnerungen (vgl. Bundesärztekammer, 2021, o. S.).

Die Vorteile der EPA liegen in einer verbesserten Versorgungsqualität, da sie einen umfassenden Überblick über die Patientenhistorie gibt und so klinische Entscheidungen verbessern kann.

Außerdem reduziert die EPA den Überfluss an Datenmengen und erleichtert den interdisziplinären Austausch medizinischer Fachgebiete, sowie das Auffinden von Medikationsfehlern durch automatisierte Überprüfungen und Warnhinweise. Einige Systeme ermöglichen den Patienten, ihre eigenen Daten einzusehen und ihre Versorgung aktiver zu gestalten (vgl. Bundesärztekammer, 2021, o. S.).

Zu den Herausforderungen der EPA zählt die Gewährleistung der Sicherheit sensibler Daten gegen unberechtigte Zugriffe. Auch besteht das Problem der Interoperabilität. Das bedeutet es gibt Schwierigkeiten beim Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen EPA – Systemen (vgl. Kuperman, Gowan, 2013, S. 1663). Des Weiteren sind die Implementierungskosten sehr hoch, da hohe Anfangsinvestitionen für die Implementierung und Wartung von EPA Systemen aufzuwenden sind. Außerdem ist ein erfolgreiches Änderungsmanagement erforderlich, da es teilweise Widerstand von medizinischen Personal gegen den Wandel und die Einführung neuer Technologien gibt (vgl. Kuperman, Gowan, 2013, S. 1663).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Qualität in der Alterstraumatologie und führt die Forschungsfrage zur Rolle digitaler Patientenakten ein.

2. Theoretischer Rahmen der Themenfelder: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe zur Versorgungsqualität, der Alterstraumatologie und den Funktionen der elektronischen Patientenakte.

3. Methodisches Vorgehen: Hier wird der Prozess der systematischen Literaturrecherche über diverse Datenbanken beschrieben, inklusive der verwendeten PICO-Kriterien.

4. Elektronische Patientenakten in der Alterstraumatologie: Das Kapitel analysiert die konkreten Auswirkungen und Akzeptanzfaktoren der elektronischen Patientenakte in der alterstraumatologischen Versorgung.

5. Messung von Versorgungsqualität in der Alterstraumatologie: Untersuchung verschiedener Dimensionen und Indikatoren der Qualitätsmessung unter besonderer Berücksichtigung älterer Patienten.

6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse und Aufzeigen von Handlungspotenzialen sowie Herausforderungen bei der digitalen Transformation im Krankenhaus.

7. Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung über die Notwendigkeit einer integrativen Verbindung von digitaler Dokumentation und hochwertiger Alterstraumatologie.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Alterstraumatologie, elektronische Patientenakte, Versorgungsqualität, Digitalisierung, Patientensicherheit, Gesundheitswesen, Krankenhaus, Multimorbidität, Patientenversorgung, Dokumentation, Interoperabilität, Datensicherheit, Altersmedizin, Prozessoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der integrativen Betrachtung von Versorgungsqualität und der elektronischen Patientenakte (EPA) im speziellen Kontext der Alterstraumatologie innerhalb von Krankenhäusern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition und Sicherung der Versorgungsqualität, die spezifischen medizinischen Anforderungen in der Alterstraumatologie sowie die Funktionen und Implementierungsherausforderungen der digitalen Patientenakte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der EPA für die Versorgungsqualität zu analysieren, deren Effektivität sowie Effizienz zu bewerten und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Patientenergebnisse abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine systematische Literaturrecherche, gestützt auf wissenschaftliche Datenbanken wie PubMed, Google Scholar und Springer Link, inklusive eines PICO-Schemas zur Suchstrukturierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ausführungen zur methodischen Suche, eine Untersuchung der Anwendung digitaler Akten in der Praxis sowie eine detaillierte Analyse zur Messbarkeit von Versorgungsqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe umfassen unter anderem Qualitätsmanagement, Alterstraumatologie, elektronische Patientenakte, Digitalisierung und Patientensicherheit.

Welche Herausforderungen bei der Einführung von EPA werden genannt?

Zu den genannten Hürden zählen Interoperabilitätsprobleme zwischen Systemen, hohe Investitionskosten, Datensicherheit und der nötige kulturelle Wandel in der medizinischen Belegschaft.

Warum spielt die Alterstraumatologie eine Sonderrolle?

Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Zahl hochaltriger Patienten mit Multimorbidität und komplexen Verletzungsmustern, was einen spezialisierten Versorgungsansatz und eine lückenlose Dokumentation besonders wichtig macht.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Versorgungsqualität und elektronische Patientenakte im Kontext der Alterstraumatologie im Krankenhaus
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
1,7
Autor
Ulrike Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
31
Katalognummer
V1502544
ISBN (eBook)
9783389068441
ISBN (Buch)
9783389068458
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elektronische Patientenakte Versorgungsqualität Qualität der Versorgung Krankenhaus Alterstraumatologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulrike Weber (Autor:in), 2023, Versorgungsqualität und elektronische Patientenakte im Kontext der Alterstraumatologie im Krankenhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1502544
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Leseprobe aus  31  Seiten
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