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Einstellungen und Erwartungen der Hotellerie an einen Naturparktourismus

Am Beispiel des Naturparks Tiroler Lech

Title: Einstellungen und Erwartungen der Hotellerie an einen Naturparktourismus

Diploma Thesis , 2009 , 131 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Florian Hoffrohne (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Im Zuge der Natura 2000 Initiative der Europäischen Union wurden in den angrenzenden Alpenländern während der letzten Jahre vermehrt Naturparks oder Naturschutzgebiete ausgewiesen. Diese Schutzgebiete verfolgen neben dem originären Natur- und Umweltschutz auch explizit regionalökonomische und damit auch touristische Interessen.Besonders in den ländlichen Alpenregionen, in denen der Tourismus einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor darstellt, eröffnen diese Naturparks der Bevölkerung die Möglichkeit, mit der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und einem nachhaltigem Tourismus ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Diese Entwicklung trägt gleichzeitig dazu bei, die Abwanderung der Bevölkerung aus den ländlichen Gebieten zu stoppen und stärkt die Region nachhaltig.

Das Ziel dieser Diplomarbeit soll es sein, anhand von Befragungen der Hoteliers aus der 3 bis 4 Sterne-Kategorie in der Naturparkregion Tiroler Lech, die Einstellung und die Erwartungen der Hotellerie zum Thema regionaler Naturpark Tiroler Lech und Naturparktourismus herauszuarbeiten. Die Hotellerie als eine der wichtigsten Glieder in der touristischen Dienstleistungskette hat großen Einfluss darauf, in welcher Weise der Gast die Region und deren Bewohner wahrnimmt und wie zufrieden der Gast mit seinem Urlaubsaufenthalt ist. Ein nachhaltiger, wertschöpfender Naturparktourismus ist in besonderer Weise davon abhängig, dass die touristischen Anbieter die Vision, für die ein Naturpark steht, aufgreifen, mit passenden Angeboten und der richtigen Einstellung unterstützen und fördern und - im Zuge der Glaubwürdigkeit und Authentizität des Angebotes - auch leben. Die Diplomarbeit soll dabei helfen, auf einige zentrale Fragen der Naturparkregion eine Antwort zu finden:
Trägt die Hotellerie die Entwicklung der Region zu einer Naturparkregion und zum nachhaltigen Naturparktourismus mit?
Welche Einstellung hat die Hotellerie gegenüber einem Naturparktourismus im Allgemeinen und dem Naturpark Tiroler Lech?
Welche Erwartungen verknüpft die Hotellerie mit dem Begriff Naturparktourismus und dem Naturpark Tiroler Lech?
Welche Gästeschichten verbringen in den Hotels der Naturparkregion ihren Urlaub und welche Motive sind für Gäste ausschlaggebend bei der Wahl ihres Urlaubsziels?
Ist die Hotellerie im Naturpark über die Angebote und Einrichtungen des Naturparks ausreichend informiert und wie werden diese bewertet?
Welche besonderen Herausforderungen sieht die Hotellerie für die Naturparkregion in der Zukunft?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Naturparks und Tourismus

2.1 Definition, Ziele und Aufgaben eines Naturparks

2.2 Naturparktourismus - Definition eines Begriffes

2.3 Aktuelle Trends und Zielgruppen im Naturparktourismus

2.4 Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung im Naturparktourismus

2.5 Regionalökonomischer Nutzen von Naturparks

2.6 Einführung in die Einstellungs- und Erwartungsthematik

3 Der Naturpark Tiroler Lech

3.1 Lage und Historie des Naturparks Tiroler Lech

3.2 Tourismusentwicklung in Tirol und in der Naturparkregion

3.2.1 Tourismusentwicklung in Tirol

3.2.2 Tourismusentwicklung in der Naturparkregion Tiroler Lech

4 Methodik der Befragung

5 Befragungsergebnisse der Hotellerie im Naturpark Tiroler Lech

5.1 Gäste der Hotellerie im Naturpark Tiroler Lech

5.1.1 Gästeschichten im Naturpark Tiroler Lech

5.1.2 Urlaubsaktivitäten und Urlaubsmotive der Gäste im Naturpark

5.1.3 Fazit: Hotelgäste im Naturpark Tiroler Lech

5.2 Touristische Angebote des Naturparks Tiroler Lech

5.2.1 Infrastruktur des Naturparks Tiroler Lech

5.2.2 Freizeitangebote des Naturparks Tiroler Lech

5.2.3 Fazit Angebote und Einrichtungen des Naturparks Tiroler Lech

5.3 Einstellung der Hotellerie zum Naturparktourismus und zum Naturpark

5.3.1 Einstellung der Hotellerie zum Naturparktourismus allgemein

5.3.2 Einstellung der Hotellerie zum Naturpark Tiroler Lech

5.3.3 Fazit

5.4 Erwartungen an den Naturparktourismus und den Naturpark

5.4.1 Ökonomische Erwartungen der Hotellerie

5.4.2 Auswirkungen des Naturparks und Entwicklung der touristischen Region

5.4.3 Fazit Erwartungen an einen Naturpark Tiroler Lech

5.5 Fazit der Befragung

6 Handlungsempfehlungen für die Naturparkregion Tiroler Lech

6.1 Allgemeine Handlungsempfehlung für die Naturparkregion

6.2 Das touristische Angebot im Naturpark Tiroler Lech

6.3 Marketing des Naturparks Tiroler Lech

6.3.1 Innenmarketing

6.3.2 Außenmarketing und Destinationsmarkenbildung

6.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Einstellungen und Erwartungen der Hotellerie (3 bis 4 Sterne) im Naturpark Tiroler Lech gegenüber dem Naturpark und dem damit verbundenen Naturparktourismus zu untersuchen und herauszuarbeiten, inwiefern die Hotellerie als touristisches Bindeglied diese Entwicklung unterstützt.

  • Analyse der touristischen Bedeutung von Naturparks
  • Erfassung der Gästeschichten und Motive der Urlauber im Naturpark Tiroler Lech
  • Untersuchung des Informationsstandes der Hotellerie zu parkeigenen Angeboten
  • Ermittlung der Einstellung und ökonomischen Erwartungen der lokalen Hoteliers
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Destinations- und Innenmarketing

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition, Ziele und Aufgaben eines Naturparks

Um eine allgemein gültige Einteilung der verschiedenen Schutzgebietstypen zu erreichen, den Begriff des Schutzgebietes international zu definieren und zugleich für das jeweilige Schutzgebiet die beste Art des Managements zu bestimmen, führte die IUCN (International Union for Conservation of Nature) im Jahr 1974 ein System zur Kategorisierung der verschiedenen Schutzgebietstypen ein. Der Begriff des Schutzgebietes lässt sich auf der Basis dieses Kataloges folgendermaßen definieren:

„Ein Land- oder Meeresgebiet, das vor allem dem Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt gewidmet ist, sowie natürlicher und damit verbundener kultureller Ressourcen, und das durch gesetzliche oder andere effektive Maßnahmen verwaltet wird“.

Das erste grobe Einteilungssystem, bestehend aus zehn Kategorien, wurde im Jahr 1994 auf einer Generalversammlung in Buenos Aires überarbeitet und bot ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, alle Schutzgebiete über Landesgrenzen hinweg in nur mehr sechs Schutzgebietskategorien einzuteilen. Die Erarbeitung verschiedener Managementziele für die unterschiedlichen Schutzgebietstypen lässt eine eindeutige Abgrenzung der Schutzgebietsklassen untereinander zu.

Die verschiedenen Klassen geben dabei den unterschiedlichen Grad der menschlichen Eingriffe in das Gebiet an. So dienen die Kategorien I - III hauptsächlich der Einteilung für Schutzgebiete, in denen der Mensch nur sehr begrenzt Einfluss hat. Die Kategorien IV - VI sind für Schutzgebiete vorgesehen, in denen der Mensch wesentlich an der Entstehung beteiligt ist. Ein Gebiet in Tirol mit der Bezeichnung „Naturpark“ kann demzufolge am besten in die Schutzgebietskategorie V „Protected Landscape/Seascape“ zugeordnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Naturparks als regionalökonomische Faktoren im alpinen Tourismus und formuliert das Ziel der Arbeit, die Perspektive der Hotellerie in diesem Kontext zu erfassen.

2 Naturparks und Tourismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff Naturpark, erläutert die verschiedenen Schutzkategorien sowie Nachhaltigkeitsprämissen und analysiert ökonomische Effekte sowie Trends für den Naturparktourismus.

3 Der Naturpark Tiroler Lech: Hier werden die Lage, die Historie sowie die touristische Entwicklung der Region Tiroler Lech detailliert dargestellt und in den Kontext des Schutzes durch NATURA 2000-Richtlinien gesetzt.

4 Methodik der Befragung: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung, bestehend aus einer persönlich-schriftlichen Befragung unter den 3 bis 4-Sterne-Hoteliers der Region.

5 Befragungsergebnisse der Hotellerie im Naturpark Tiroler Lech: Die Ergebnisse präsentieren Gästeschichten, Angebote, Erwartungen und Einstellungen der Hotellerie zum Naturpark als Basis für die touristische Bewertung.

6 Handlungsempfehlungen für die Naturparkregion Tiroler Lech: Basierend auf den Befragungsergebnissen werden konkrete Maßnahmen für Innen- und Außenmarketing, Vernetzung und Qualitätssicherung zur Weiterentwicklung der Region vorgeschlagen.

Schlüsselwörter

Naturpark Tiroler Lech, Naturparktourismus, Hotellerie, Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit, Destination, Innermarketing, touristische Wertschöpfung, Gästebefragung, Alpenregion, Naturraum, touristische Infrastruktur, Kooperation, Zielgruppen, Erwartungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Einstellungen und Erwartungen der 3 bis 4-Sterne-Hoteliers in der Region Tiroler Lech gegenüber der touristischen Entwicklung und Positionierung als Naturpark.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen zum nachhaltigen Naturparktourismus und deren wirtschaftlicher Bedeutung mit einer empirischen Analyse des Status quo in der Naturparkregion Tiroler Lech.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, wie die Hotellerie die Entwicklung zur Naturparkregion wahrnimmt, welche ökonomischen Erwartungen sie damit verknüpft und ob sie bereit ist, sich aktiv an der touristischen Positionierung zu beteiligen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Der Autor führt eine persönlich-schriftliche Befragung bei 34 ausgewählten Hoteliers in der Region durch, wobei teils standardisierte Fragebögen mit Ratingskalen genutzt wurden.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des Ist-Zustandes der Tourismusentwicklung, die Vorstellung der Befragungsergebnisse zur Gästestruktur und Motivation sowie die Herleitung von Handlungsempfehlungen für das künftige Destinationsmarketing.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Naturparktourismus, regionale Wertschöpfung, Innenmarketing, Qualitätssicherung und die enge Verknüpfung von ökonomischer Entwicklung mit ökologischem Schutz.

Wie bewerten die Hoteliers die aktuelle Bekanntheit der Naturpark-Einrichtungen?

Die Befragung zeigt, dass die Einrichtungen zwar dem Namen nach überwiegend bekannt sind, aber von vielen Hoteliers noch nicht selbst genutzt wurden, was häufig auf die hohe zeitliche Belastung im operativen Geschäft zurückzuführen ist.

Welche Rolle spielt die Marke "Naturpark Tiroler Lech" für die Hoteliers?

Die Hoteliers sehen in der Marke eine große Chance zur touristischen Entwicklung und positionieren sich positiv gegenüber der Ausweisung, fordern jedoch eine professionellere Kommunikation und einheitliche Strukturen.

Was wird im Hinblick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit empfohlen?

Es wird empfohlen, eine zentrale digitale Plattform als Informations- und Reservierungssystem zu etablieren, um die Vernetzung der Akteure zu stärken und die Zusammenarbeit der TVBs zu optimieren.

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Details

Title
Einstellungen und Erwartungen der Hotellerie an einen Naturparktourismus
Subtitle
Am Beispiel des Naturparks Tiroler Lech
College
University of Applied Sciences Kempten
Grade
1,0
Author
Florian Hoffrohne (Author)
Publication Year
2009
Pages
131
Catalog Number
V150325
ISBN (eBook)
9783640622078
ISBN (Book)
9783640621910
Language
German
Tags
Naturpark Hotellerie Naturparktourismus Tiroler Lech nachhaltiger Tourismus Naturtourismus Tourismus und Ökologie Ökologie Nachhaltigkeit Ökotourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Hoffrohne (Author), 2009, Einstellungen und Erwartungen der Hotellerie an einen Naturparktourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150325
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