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Förderung des Bildverstehens im Geschichtsunterricht. Methoden und Ansätze für die Sekundarstufe I

Titel: Förderung des Bildverstehens im Geschichtsunterricht. Methoden und Ansätze für die Sekundarstufe I

Hausarbeit , 2024 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Forschungsskizze widmet sich der Untersuchung von Methoden zur Förderung des Bildverstehens im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I. Basierend auf den Erkenntnissen von Andreas Helmke und anderen Forscher:innen wird die Notwendigkeit einer methodischen Variation hervorgehoben, um Lernprozesse zu aktivieren und ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu entwickeln. Bilder spielen eine zentrale Rolle im Geschichtsunterricht, da sie die Merkfähigkeit der Lernenden erhöhen und als effektives Medium zur Geschichtswahrnehmung dienen. Dennoch wird festgestellt, dass der Umgang mit Bildern oft als weniger anspruchsvoll wahrgenommen wird, was zu einer oberflächlichen Auseinandersetzung führen kann. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die Frage, welche Methoden Lehrkräfte in der Sekundarstufe I einsetzen, um das Bildverstehen zu fördern. Ziel ist es, didaktische Ansätze zu identifizieren, die das Verständnis von Bildern im Geschichtsunterricht verbessern und den Lernenden helfen, historische Kontexte kritisch zu reflektieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Empirische Befunde zum Bildverstehen im Geschichtsunterricht

2.2 Lehrkräftekonzepte zur Förderung des Bildverstehens

2.3 Zentrale Befundlage

3. Empirische Umsetzung

3.1 Herleitung und Nennung der Forschungsfrage

3.2 Methodisches Vorgehen

3.2.1 Design

3.2.2 Stichprobe

3.2.3 Instrumente

3.2.4 Analyseverfahren

4. Reflexion: Erwartete Ergebnisse und Grenzen

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche didaktischen Methoden Lehrkräfte im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I gezielt einsetzen, um das Bildverstehen der Lernenden über eine oberflächliche Betrachtung hinaus zu fördern.

  • Empirische Grundlagen des Bildverstehens im Geschichtsunterricht
  • Lehrkräftekonzepte zur didaktischen Bildarbeit
  • Qualitative Untersuchung mittels Leitfadeninterviews
  • Methoden zur Förderung des indikatorischen Bildverstehens

Auszug aus dem Buch

2.1 Empirische Befundlage zum Bildverstehen im Geschichtsunterricht

Der empirische Forschungsstand zum Bildverstehen im Geschichtsunterricht liefert folgende Erkenntnisse. Bildliche Unterrichtsmittel werden im Geschichtsunterricht häufig zur Information, Dokumentation und Illustration eingesetzt (Wilharm, 1995). „Bilder erscheinen dabei zumeist als passive Objekte der Betrachtung, als historische Belege für Ereignisse außerhalb des Bildes oder auch nur instrumentell als Einstieg in ein Unterrichtsthema, aber kaum einmal als genuine Gegenstände der Analyse selbst […]“ (Paul 2013, S. 10). Allerdings sei zu berücksichtigen, dass der Inhalt der Bilder nur zugänglich wird, wenn sie gleichsam wie Texte sprachlich entschlüsselt und gelesen werden (Gies, 2004). Um die Bildlesefähigkeit von Schülerinnen und Schülern methodisch fördern zu können, seien Kenntnisse darüber, wie Schülerinnen und Schüler von sich aus mit Bildquellen umgehen und diese wahrnehmen, die wichtigste Voraussetzung (Bernhardt, 2007).

Daher wurde die Frage, was Schülerinnen und Schüler beim ersten Kontakt mit Bildquellen sehen und ob sie über Strategien der Bildwahrnehmung verfügen, intensiv erforscht. Es wurde mit Schülerinnen und Schülern einer siebten Klasse einer Realschule simuliert, dass eine Bildquelle zu Beginn des Unterrichts gezeigt wird und sie ohne Kontextinformationen beschrieben werden soll (Guthof, 2005). Die Methode der Untersuchung beruhte auf der Interviewtechnik mit anschließender qualitativer Inhaltsanalyse (Guthof, 2005).

Die Ergebnisse der Studie von Guthof (2005) erweisen sich als äußerst aufschlussreich. Die Antworten der Schülerinnen und Schüler waren sehr kurz und oberflächlich und zeigten kaum Strategisches. Bei der Bildbetrachtung wurden häufig nicht Gesamt-, sondern lediglich Teilzusammenhänge beschrieben und Details wurden ignoriert oder überinterpretiert. Die Schülerinnen und Schüler folgten keiner allgemeinen Systematik, sondern gingen individuell, additiv und unstrukturiert vor. Das Historische an den Bildern wurde zwar erkannt, aber konnte hinsichtlich seiner Bedeutung und seiner Hauptsaussage nicht erschlossen und zeitlich nicht präzise eingeordnet werden. Insgesamt war die Bearbeitungstiefe gering, was in Zusammenhang mit der geringen Intensität der Betrachtung gebracht werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Relevanz der Bildarbeit im Geschichtsunterricht ein und leitet die Forschungsfrage zur methodischen Förderung des Bildverstehens ab.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieser Abschnitt beleuchtet empirische Erkenntnisse zum Prozess des Bildverstehens und diskutiert existierende Lehrkräftekonzepte zur didaktischen Vermittlung.

3. Empirische Umsetzung: Hier wird das methodische Forschungsdesign, inklusive der Stichprobenauswahl, der Interviewinstrumente sowie der geplanten qualitativen Analyseverfahren dargelegt.

4. Reflexion: Erwartete Ergebnisse und Grenzen: Das Kapitel betrachtet kritisch mögliche Forschungsausgänge und reflektiert die Limitationen der explorativen Feldstudie.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Bildverstehen, Bildquellen, Didaktik, Methodenkompetenz, qualitative Forschung, Bildlesefähigkeit, Sekundarstufe I, Leitfadeninterview, Unterrichtsentwicklung, Bildwahrnehmung, Indikatorisches Verstehen, Bildinterpretation, Empirie, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte im Geschichtsunterricht Methoden einsetzen, um Schülern der Sekundarstufe I ein tiefergehendes Verständnis von Bildquellen zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die empirischen Grundlagen des Bildverstehens, Lehrkräftekonzepte sowie die didaktische Gestaltung von Bildarbeitsprozessen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche spezifischen Methoden Lehrkräfte in der Praxis nutzen, um das Bildverstehen der Lernenden zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin/der Autor nutzt eine qualitative Feldstudie und führt teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit Geschichtslehrkräften durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Herleitung der Forschungsfrage sowie die detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens für die geplante Untersuchung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Typische Begriffe sind beispielsweise Geschichtsunterricht, Bildverstehen, Bildinterpretation, Leitfadeninterview und Unterrichtsentwicklung.

Wie unterscheidet die Untersuchung zwischen Bildstufen?

Die Arbeit bezieht sich auf die Stufen nach Weidenmann (1988) und differenziert zwischen dem unreflektierten „ökologischen Verstehen“ und dem systematischen „indikatorischen Verstehen“.

Welche Herausforderungen werden in Bezug auf das Interview genannt?

Es wird betont, dass Vertrauen geschaffen werden muss, da die Lehrkräfte sich nicht in ihrer Kompetenz geprüft fühlen sollen, um authentische Einblicke in ihre Praxis zu gewinnen.

Warum wird eine qualitative Methode gewählt?

Die qualitative Forschung eignet sich aufgrund der Offenheit der Fragen und dem Wunsch nach einer umfassenden Informationsgewinnung über die Qualität der eingesetzten Methoden besser als rein quantitative Ansätze.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung des Bildverstehens im Geschichtsunterricht. Methoden und Ansätze für die Sekundarstufe I
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Bildungswissenschaften)
Veranstaltung
Unterrichtsentwicklung
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
13
Katalognummer
V1503260
ISBN (PDF)
9783389071434
ISBN (Buch)
9783389071441
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderung bildverstehens geschichtsunterricht methoden ansätze sekundarstufe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Förderung des Bildverstehens im Geschichtsunterricht. Methoden und Ansätze für die Sekundarstufe I, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1503260
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Leseprobe aus  13  Seiten
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