Der Geist als Grundlage christlicher Gemeinschaft

Pneumatologisch-ekklesiologische Dimension des Galaterbriefs, insbesondere in Gal 3-6


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einfuhrung

1. Begriffsklarungen
1.1 Paulus’ Auffassung von „Gemeinde“
1.2 „nveoga“ bei Paulus und im Galaterbrief

2. Die Herkunft des Geistes (Gal 3,2-5; 4,6)

3. Glaube vs. Gesetz - Rechtfertigung aus dem Geist (Gal 1,6- 5,12)

4. Wirkungen des Geistes
4.1. Verhaltnis der Christen zu Gott und untereinander (Gal 3,14-4,7)
4.1.1 Gotteskindschaft (Gal 4,6)
4.1.2 Neue Gleichheit aller im Glauben (Gal 3,27-29)
4.1.3 Erbteil am zukunftigen Heil (Gal 3,29;4,7)
4.2 Der Geist als Voraussetzung eines neuen Zusammenlebens (Gal 5,13­6,10)
4.2.1 Gebot der Nachstenliebe
4.2.2 Tugend und Laster
4.2.3 Ethische Imperative (Gal 5,25-6,6)
4.2.4 Ausblick: Eschatologische VerheiBung (Gal 6,7-10)

5. Der Briefschluss - Gemeinde als Kaiv^ Kiiaiq (Gal 6,10-16)

Resumee

Literaturnachweis

Einfuhrung

Der Galaterbrief - geschrieben wohl im Jahr 55 nach Christus nach den Korintherbriefen und kurz vor dem Romerbrief - gehort zu den echten Paulusbriefen. Er beginnt als apologetischer Brief mit Blickpunkt auf die in Galatien lehrenden Gegner des Paulus. Gegen diese predigt er die Freiheit der Christen vom mosaischen Gesetz und der Beschneidung und endet mit para- netischen Ausfuhrungen. Ein Motiv zieht sich dabei durch den ganzen Brief: der Geist, das nvsupa. Paulus benutzt dieses Wort im Galaterbrief 18mal, ofter, als es in allen anderen Pau­lusbriefen, Deuteropaulinen und Pastoralbriefen steht.[1] [2] [3] [4] Die Rede vom nvsupa verbindet deut- lich die als echt anerkannten Paulusbriefe. Im Romerbrief, in beiden Korintherbriefen, im Galaterbrief: fur all diese weist die Konkordanz zum Novum Testamentum Graece eine er- heblich hohere Zahl von Belegen auf als in den Pastoralbriefen. Von den Deuteropaulinen kommt nur der Epheserbrief an eine ahnlich hohe Belegzahl heran. Die Einbeziehung des nvsupa in seine Theologie war fur Paulus also anscheinend ein zentraler Punkt. Demzufolge beschaftigt sich die theologische Forschung intensiv mit diesem Begriff. Paulus’ Sprechen vom nvsupa wurde bereits auf die verschiedensten Aspekte hin untersucht: was „nvsupa“ eigentlich meint, inwieweit Paulus sich selbst als Pneumatiker versteht[5], das nvsupa im Zu- sammenhang mit der Volk-Gottes-Theologie[6] [7] [8], das nvsupa im Gegensatz zum oap^, besonders im Galaterbrief , der Geistempfang in der Taufe usw.. Fur diese Arbeit mochte ich den Blick auf die Bedeutung des nvsupa als Grundlage fur die paulinische Ekklesiologie im Galaterbrief lenken.

Als Hauptthema des Briefes wird haufig die Kampfansage gegen das judische Gesetz ge- nannt[9]. Zu dieser These scheint der paranetische Schlusspassus allerdings nicht ganz zu pas- sen und so mussen die Vertreter dieser Kernthematik Argumente suchen, die seine Zugeho- rigkeit doch plausibel machen. Dies geschieht beispielsweise durch formale und synchrone Analysen mit anderen Paulusbriefen, die ebenfalls paranetische Passagen enthalten.

Andere Forscher versuchen, den Galaterbrief als Rede zu klassifizieren oder ihm das Grund- thema der Identitat und des Verhaltens der Heidenchristen zugrunde zu legen.[10] Bisher ist keine dieser Thesen zur Kernthematik des Galaterbriefes den anderen so uberlegen, dass sie ein weiteres Nachdenken in dieser Richtung ausschlieBen wurde.

Bei der Beschaftigung mit dem Galaterbrief kam mir der Gedanke, dass ihm ein anderes Grundthema zugrunde liegen konnte: Der Zusammenhang von Geist und Gemeinde. Die christliche Gemeinde - ihr Entstehen, ihre Hoffnung, ihre Gefahrdung, ihr Zusammenhalt - wird aus dem Geist heraus begrundet und vorgestellt. Sicher ist der Anlass des Briefes das Auftreten von Irrlehrern in Galatien, gegen die Paulus vorgehen will, um die Gemeinde wie- der auf den richtigen Weg zu bringen. Und eben dieser rechte Weg der Gemeinde ist es, der von Paulus thematisiert wird - beginnend mit seinen Anfangen im Glauben und der darauf folgenden Gabe des gottlichen Geistes. Durch diesen Geistempfang werden die Einzelnen Teil einer christlichen Gemeinschaft, deren Zusammenleben als zweiter Schritt von Paulus thematisiert wird. SchlieBlich nimmt Paulus die gemeinsame Hoffnung der Gemeinde auf das Heil Gottes in den Blick - alles unter der Voraussetzung des Geistempfangs und des Handelns im Geist.

Das vom Geist bestimmte Wesen der Gemeinde darzustellen, kann meiner Meinung nach als theologisches Grundthema des Galaterbriefs angesehen werden. In der vorliegenden Arbeit werde ich versuchen, die Stimmigkeit dieser These zu erlautern.[11]

1. Begriffsklarungen

1.1 Pauius’ Auffassung von „Gemeinde“

Fur die Gemeinde gibt es bei Paulus noch kein einzelnes, einziges Wort. Den judischen Beg- riff der [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] benutzt er gar nicht. Das Wort [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] kommt vor, jedoch haupt- sachlich, wenn es um die Gemeinschaft mit Christus geht sowie mit der Sonderbedeutung „Kollekte“. Metaphorisch als „Kirche“ verstanden werden kann oiKog[12] [13] [14], das sonst bei Paulus die Hausgemeinde beschreibt. Das am haufigsten verwendete Wort ist jedoch [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten][15]. Paulus benutzt es 46mal (von 114 Belegen im gesamten NT), davon allein 22mal im 1. Korin- therbrief. Grundlage des Begriffes ist das griechische Wort fur eine „offentliche Versamm- lung“. An fast allen neutestamentlichen Belegstellen wird es allerdings unter seiner christli- chen Neubestimmung als „Gemeinde“ benutzt. Haufig tritt die Verbindung „[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten], Gemeinde Gottes, auf. Diese Erscheinung wird als alteste Form des Terminus und e- ventuell als Selbstbezeichnung der nachosterlichen Gemeinde angesehen. Paulus versteht die S[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] normalerweise als konkrete Versammlung der Getauften an einem bestimmten Ort, seltener auch als Synonym fur die gesamte Christenheit.[16] Dabei betont er die Zugehorigkeit der Gemeinde zu Gott, ihre Heiligung und Berufung durch ihn und setzt die [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] stark von den Heiden ab[17]. Des Weiteren betont Paulus die Herleitung der christlichen Gemeinde von Abraham, direkt und indem er sie als „wahres Israel“ oder „neuen Bund“ bezeichnet. Damit mochte er das kontinuierliche Handeln Gottes in der Geschichte betonen.[18]

Ein wichtiger Zusammenhang zwischen Geist und Gemeinde findet sich, wenn Paulus die Handlungsweise der Glaubigen in der Gemeinde vorstellt. Jede Handlung soll „zur Erbauung der Gemeinde geschehen, d.h., es soll im Dienst des Geistes stehen, der die Gemeinde“[19] kon- stituiert. Unbruderliches Verhalten der Reichen in Korinth wertet Paulus als Verachten der Gemeinde (1Kor 11,22). Das ekklesiologische Verstandnis im Galaterbrief wird in Gal 3,26­29 zusammengefasst: Es ist christologisch begrundet (sig sv [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]), erwahlungsgeschicht- lich verankert (xou APpaap, onsppa), und eschatologich ausgerichtet ([Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten][20]. Auf die erwahlungsgeschichtliche Verankerung und die eschatologische Ausrichtung werde ich unten noch eingehen, da diese beiden Aspekte im Galaterbrief besonders intensiv behandelt werden. Fur das „sig sv Xpioxm“ verweise ich auf die weiterfuhrende Literatur[21], die sich ausfuhrlich damit beschaftigt hat, da eine fundierte Untersuchung dieser Formulierung hier zu weit fuhren wurde[22].

1.2 „nveuya“ bei Paulus und im Galaterbrief

Das meist mit dem deutschen „Geist“ ubersetzte altgriechische Wort „nvsupa“ kommt im Neuen Testament mit verschiedenen Bedeutungen vor. 3mal bedeutet es „Wind“, 47 mal ist vom nvsupa des Menschen die Rede, als sein „Lebensodem“, der in direkter Beziehung zu Gott steht. nvsupa in diesem Sinne ist von den Begriffen [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten][23] abzugrenzen, die die Seele bzw. den Verstand des Menschen bezeichnen. 38mal bezeichnet „nvsupa“ bose Geister, Verstorbene oder Engel. Die haufigste Verwendung ist fur das deutsche „Geist Got- tes“ im weitesten Sinne zu finden. Dabei wird nvsupa 149mal absolut gesetzt, 92mal ist vom „Heiligen Geist“, 18mal vom „Geist Gottes“, 1mal vom „Geist des Vaters“ die Rede. 5x wird nvsupa im Sinne von „Geist Christi/Jesu/ des Sohnes“[24] benutzt. Nur einmal werden der Geist und Christus anscheinend gleichgesetzt[25], sonst wird unterschieden zwischen Gott, Christus und Geist[26]. Im Galaterbrief verwendet Paulus das Wort „TCvsupa“ 18mal - auf die Wortzahl bezogen haufiger als in allen anderen Briefen[27], was auf die besondere Bedeutung, die diesem Wort hier zukommt, bereits hinweist.

Fur diese Arbeit werde ich mich auf die Stellen beschranken, in denen „TCvsupa“ mit „Geist Gottes“ zu ubersetzen ist. In diesem Sinne ist „TCvsupa“ definiert „als das, was Gott von allem nichtgottlichen unterscheidet, als die Kraft, die alles gottliche Dasein wirkt, [...] als der Tra- ger aller gottlichen Willensbetatigung. Diesen Geist besitzen oder erhalten alle, die zu Gott gehoren und daher an ihm Anteil haben. Er zeichnet daher auch die Christen vor allen Un- glaubigen aus.[28] “ Wenn also im Folgenden von „TCvsupa“ die Rede ist, ist damit der „Geist Gottes“ gemeint und keine andere der Bedeutungen von „TCvsupa“. David Wenham spricht die zwei Dimensionen dieses Geistes Gottes an, die Paulus benutzt. In individueller Sicht wohnt der Geist Gottes im Glaubigen, dessen Leib wird als sein Tempel bezeichnet (1Kor 6,19)[29]. Daneben steht aber auch eine korporative Funktion des nvsupa - als Geist Gottes, der die Gemeinschaft erfullt, der „unterschiedliche Gaben zum Wohle aller“[30] gibt. Auf diese Gaben wird spater noch eingegangen werden.

[...]


[1] Vgl. U. Schnelle, Einleitung, 112ff. Joachim Rohde datiert ihn allerdings auf 56 n. Chr. (J. Rohde, Der Brief des Paulus an die Galater, 11)

[2] Vgl. U. Schnelle, Einleitung, 112

[3] Zur eingehenden Charakterisierung der Gegner vgl. F. Mufiner, Der Galaterbrief, 12-32

[4] Vgl. P. Dschulnigg, Uberlegungen, 15

[5] z.B. G. Dautzenberg, AlaKov^a nvenpaxoi; (2 Kor 3,8) - Paulus als Vermittler der eschatologischen Gabe des Geistes. In: Eckert, Jost, Martin Schmidt und Hanneliese Streichele (Hrsg.): Pneuma und Gemeinde. 33-45

[6] z.B. W. Kraus, Das Volk Gottes, 145-148; 178-184

[7] z.B. S. Schewe, Die Galater zuruckgewinnen

[8] z.B. U. Schnelle, Gerechtigkeit

[9] So z.B. bei Philipp Vielhauer, Geschichte der urchristlichen Literatur: „Diese Enzyklika an die Gemeinden Galatiens ist ein Kampfbrief in Inhalt, Ton und Form.“ (112) „Die Abfassung des Gal ist nun nicht durch vieler- lei Fragen veranlasst[...] sondern [...] durch eine einzige und zentrale Frage, die Frage nach der Geltung, d.h. der Heilsnotwendigkeit des judischen Gesetzes. Das gibt dem Gal seine einheitliche Thematik.“ (113) Auch bei Franz Mufiner kommt diese Sicht zum Tragen: „Das theologische Problem, das [.] auf die Formel „Gesetz und Evangelium“ gebracht worden ist, ist das eigentliche Thema des Gal.“ (F. Mufiner, Der Galaterbrief, 277)

[10] Siehe die vergleichende und zusammenfassende Untersuchung von Susanne Schewe in: Dieselbe, Die Galater zuruckgewinnen, 16-59. Auch sie selbst bietet keine neue These, sondern bestarkt die These vom Grundthema „Gesetzesgehorsam und Beschneidung“ (Ebd., 185), indem sie sich mit der Einpassung von Gal 5 und 6 in den Rest des Briefes beschaftigt.

[11] Wolfgang Kraus benennt in seinem Buch „Das Volk Gottes. Zur Grundlegung der Ekklesiologie bei Paulus“ als zentrales Thema des Galaterbriefes die Auseinandersetzung um die Zugehorigkeit zum Gottesvolk (202f). Damit legt er einen ahnlichen Schwerpunkt wie die hier vorliegende Arbeit, sodass sich die Argumentation von Kraus mit der folgenden in einigen Punkten uberschneidet. Er geht jedoch nicht auf den paranetischen Teil des Briefes ein, wodurch wichtige Aspekte keine Berucksichtigung finden und seine Darstellung kein homogenes Bild liefert. Er vernachlassigt meiner Meinung nach auch die Bedeutung des nveupa als die Gemeinde und den ganzen Brief bestimmende Grundkonstante.

[12] H. Frankenmoller, (sm)CTuvayoyf, in: H. Balz, EWNT III, 702 - 710

[13] J. I lain/. Koivrovla, in: H. Balz, EWNT II, 749 - 755

[14] P. Weingandt, oiKog, in: H. Balz, EWNT II, 1222 - 1229

[15] J. Roloff, £KKkf|olna, in: H. Balz, EWNT I, 998 - 1011. Dieser Artikel ist Quelle fur den folgenden Abschnitt.

[16] Vgl. U. Schnelle, Theologie, 303f, sowie J. Roloff, sKKkfolna, in: H. Balz, EWNT I, 998 - 1011

[17] Vgl. U. Schnelle, Gerechtigkeit, 158. Die starke Scheidung von der Welt kommt beispielsweise in der von Paulus geforderten Abkehr vom Fleisch zum Ausdruck (Gal5,16-21). Allerdings legt Paulus auch Wert darauf, dass die Gemeinde fur Aufienstehende ohne Anstofi sein soll (1Thess 4,12) (vgl. U. Schnelle, Gerechtigkeit, 160). Das wird aufierdem deutlich, wenn er die Gemeinden auffordert, die Umwelt zu beachten und Gutes und Nutzliches zu ubernehmen (1Kor 10,32; Rom 12,2; 1Thess 5,21; Phil 4,8) sowie an den Uberschneidungen des paulinischen Tugend- und Lasterkataloges (Gal 5,19-23) und den ethischen Anweisungen im Galaterbrief (5,29­6,10) mit nichtchristlichen Uberlieferungen zur Moral der Zeit. (Vgl. H.-D. Betz, Der Galaterbrief, 480ff; 497)

[18] Vgl. U. Schnelle, Gerechtigkeit, 157

[19] J. Roloff, EKKkfolna, in: H. Balz, EWNT I, 1004

[20] Vgl. W. Kraus, Das Volk Gottes, 206

[21] z.B.: F. Horn: Das Angeld des Geistes, 138-142 oder U. Schnelle, Gerechtigkeit, 106-123

[22] Als aufierst knappe Zusammenfassung nur soviel: Die christliche Gemeinschaft entsteht, wenn die Glaubigen, um Teil von ihr zu werden, getauft werden. Das „sig sv Xpioxro“ bezeichnet die enge Verbindung zu Christus, die gestiftet wird, wenn der Christ auf Christus und in Christus hinein getauft wird und aus der Taufe heraus eine ganz besondere Christusgemeinschaft erwachst. Diese neue Form der Gemeinschaft hat Auswirkungen auf das Leben der Einzelnen, die sich zu einer engen, neuartigen Gemeinschaft zusammenfinden, da das Leben nun von der sundenbefreienden Kraft der Taufe gepragt ist (und da im Zusammenleben der Gemeinde das Reich Gottes bereits anbricht). Die „Gliedschaft am Leib Christi ermoglicht auch eine neue Gemeinschaft der Glieder unter- einander.“ (U.Schnelle, Gerechtigkeit, 159)

[23] Nur vereinzelt ist ein Gleichsetzen mit yux^ zu verzeichnen und nur an einer Stelle wird nvsupa mit demsel- ben Sinn wie voug verwandt. J. Kremer, nvsupa, in: H. Balz, EWNT III, 282

[24] Zur Bedeutung der Formulierung „Geist Christi“ bei Paulus vgl. A. K. Gabriel, Pauline Pneumatology and the Question of Trinitary Presuppositions, 355-362. Er setzt sich entschieden davon ab Christus und den Geist gleichzusetzen (360) und tendiert stattdessen dazu, die Formulierungen “Geist Christi” und “Geist Gottes” als synonym zu betrachten. Der Geist, von dem Paulus spricht, konne nur in seiner Beziehung zu Gott oder Christus verstanden werden. Schnelle dagegen sieht eine untrennbare Verbindung zwischen Christus und nvsupa, die einer Gleichsetzung gleichkommt. Er spricht von nvsupa als „dynamischer Prasenz des erhohten“ Kupiog. Vgl. U. Schnelle, Theologie, 245f

[25] In 2Kor 3,17, Vgl. J. Kremer, nvsupa, in: H. Balz, EWNT III, 287

[26] Allerdings nicht im Sinne einer durchdachten Trinitatstheologie. Besonders die Stellung des Geistes im Bezug zu Gott und Christus ist bei Paulus noch nicht eindeutig bestimmbar. Vgl. U. Schnelle, Theologie, 249f

[27] Vgl. P. Dschulnigg, Geistaussagen im Galaterbrief, 15

[28] Bauer-Aland: Griechisch-deutsches Worterbuch zu den Schriften des Neuen Testamentes, 1358

[29] Diesen im Menschen wirkenden Geist Gottes sieht Schnelle als den mit dem Geist gleichgesetzten erhohten Christus an, der als nveupa in den Menschen eingegangen ist. Vgl. U. Schnelle, Theologie, 246

[30] D. Wenham, Paulus, 207. Auch Kraus beschaftigt sich mit dem Bild vom vaoq 0eon. Vgl. W. Kraus, Das Volk Gottes, 174-178

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Der Geist als Grundlage christlicher Gemeinschaft
Untertitel
Pneumatologisch-ekklesiologische Dimension des Galaterbriefs, insbesondere in Gal 3-6
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
29
Katalognummer
V150361
ISBN (eBook)
9783640618323
ISBN (Buch)
9783640618644
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Galaterbrief, Paulus-Briefe, Kommentar, Ekklesiologie, Pneumatologie, Galater 3-6, Heiliger Geist, Paulus, Pneuma, Neues Testament
Arbeit zitieren
Theresia Schreiber (Autor), 2008, Der Geist als Grundlage christlicher Gemeinschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150361

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