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Das Hotelportal als Intermediär

Title: Das Hotelportal als Intermediär

Intermediate Diploma Thesis , 2009 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna-Lena Kiekheben (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Mit der Entwicklung des Web 2.0 ist das Internet zu einem interaktiven Kommunikationsmedium geworden und ermöglicht den Dialog zwischen Anbietern und Nachfragern. Damit gewinnt der Begriff des E-Tourismus an Relevanz. Zu den Akteuren des E-Tourismus gehören neben Anbieter- und Nachfragerseite auch eine Vielzahl von zwischengeschalteten, intermediären Instanzen.

Der Begriff der Intermediation ist von dem des Intermediärs zu unterscheiden. Ein Intermediär ist bei der Vermittlung und mindestens in der Anbahnungshase einer Markttransaktion beteiligt. Intermediäre können aber auch in den anderen Phasen einer Transaktion tätig werden, sie stiften Mehrwert durch die Verbesserung der Transaktionseffizienz und -effektivität.

Hotelportale sind Elektronische Marktplätze, die nach verschiedenen Grundmodellen konzipiert sein können. Das Modell, das der Definition nach einen Intermediär darstellt, ist das Makler-Modell mit aktivem und unabhängigem Betreiber.

Fünf ausgewählte Portale wurden analysiert und ihre intermediären Strukturen anhand der theoretischen Erkenntnisse der vorhergehenden Kapitel interpretiert. Drei der Portale sind klassische Hotelportale (HRS, hotel.de und Booking). Bei einem Portal handelt es sich um das Vermarktungsportal eines Hotelkonzerns (Accorhotels). Das letzte Portal ist ein Online-Reisebüro (Expedia).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Tourismus im Internet

2.1. Das Internet und Web 2.0

2.2. Wirtschaftliche Nutzung des Internets: E-Commerce

2.3. E-Tourismus

2.4. Akteure im E-Tourismus

3. Grundlagen der Intermediation

3.1. Definition Intermediäre

3.2. Unterstützende Aktivitäten eines Intermediärs

3.3. Mehrwert durch Intermediäre nach Tietz

3.3.1. Transaktionseffizienz und -kosten

3.3.2. Transaktionsergebnis (bzw. -effektivität)

3.4. Disintermediation, Cybermediation und Reintermediation

4. Grundlagen Internetportale

4.1. Was ist ein Internetportal?

4.2. Der E-Marketplace

4.3. Drei Grundmodelle zum Betrieb eines E-Marketplace

5. Hotelportale als Intermediäre

5.1. Untersuchte Anbieter

5.1.1. hrs.de

5.1.2. hotel.de

5.1.3. Booking.com

5.1.4. expedia.de

5.1.5. accorhotels.com

5.2. Begründung der Auswahl

5.3. Differenzierter Vergleich der ausgewählten Anbieter

5.3.1. Angebot

5.3.2. Standardsuchanfrage und Suchmöglichkeiten

5.3.3. Aufbereitung des Suchergebnisses

5.3.4. Services

5.4. Reflexion der Hypothesen zum Einfluss von E-Commerce auf Intermediation

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Hotelportalen als Intermediäre im Tourismussektor. Das primäre Ziel ist es, basierend auf theoretischen Grundlagen zu Intermediation und E-Commerce, die Funktionen und den geschaffenen Mehrwert verschiedener Hotelportale durch eine vergleichende Analyse ihrer Angebote und Services zu bewerten.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen der Intermediation im E-Tourismus.
  • Klassifizierung von Internetportalen und elektronischen Marktplätzen.
  • Vergleichende Untersuchung von fünf ausgewählten Hotelportalanbietern.
  • Reflexion der Thesen zu Disintermediation, Cybermediation und Reintermediation.

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Transaktionseffizienz und -kosten

Eine effizientere Transaktion zeichnet sich durch einen Effizienzgewinn und entsprechend sinkende Transaktionskosten aus. Diese sind monetär kaum zu bewerten und resultieren aus der Tatsache, dass „Intermediäre Intermediationsaktivitäten […] [entweder effizienter und/oder effektiver] ausüben können als Anbieter bzw. Abnehmer selbst.“

• Kontaktreduktion und Koordination

Auf einem Markt mit mehreren Anbietern und Nachfragern kann ein zwischengeschalteter Intermediär ein Aufeinander- und Zusammentreffen an einem zentralen Ort organisieren. Einzelne und dadurch vielzählige Kontakte können dadurch vermieden werden. Ein Beispiel für diese Art von Intermediären ist der Fachhandel. Abnehmer finden ein und dasselbe Produkt von verschiedenen Herstellern. Durch die Reduktion der Kontakte sinken die Kosten einer einzelnen Transaktion: Anstatt mit mehreren Anbietern Kontakt aufnehmen zu müssen, kann ein Abnehmer mithilfe eines Intermediärs effizienter an ein gewünschtes Gut gelangen.

Koordination meint die Initiierung von Märkten durch einen Intermediär. Diese können zum Beispiel Messen und Wochenmärkte sein, die einem Abnehmer das Auffinden eines Anbieters erleichtern.

• Standardisierung

Auch durch Standardisierung können die Kosten je Transaktion für die Marktteilnehmer sinken. Durch wiederholtes Auftreten eines Prozesses tritt bei den Beteiligten ein Lernprozess auf, der zu einer Effizienzsteigerung führt. Da ein Intermediär eine Vielzahl von Anbietern bündelt, wird er seine Prozesse auf eine Weise standardisieren. Der Abnehmer braucht sich nicht für jede Transaktion an einen neuen Anbieter gewöhnen, sondern kann mithilfe der ihm bereits bekannten Intermediärsstrukturen effizienter zu seinem Transaktionsergebnis kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Arbeit, Einbettung in das duale Studium sowie Definition der Kernthemen Hotelportale und Intermediäre im Tourismus.

2. Grundlagen des Tourismus im Internet: Erläuterung des Internets, des Web 2.0 sowie der ökonomischen Bedeutung von E-Commerce und E-Tourismus.

3. Grundlagen der Intermediation: Theoretische Herleitung der Intermediation, Definition von Intermediären und Analyse des Mehrwerts sowie der Thesen zur Marktveränderung.

4. Grundlagen Internetportale: Definition von Internetportalen, Klassifizierung in verschiedene Portalarten und Beschreibung der Grundmodelle für E-Marketplaces.

5. Hotelportale als Intermediäre: Praktische Analyse und Vergleich von fünf Anbietern (HRS, hotel.de, Booking, Expedia, Accorhotels) hinsichtlich Angebot, Suchmöglichkeiten und Services.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der intermediären Strukturen von Hotelportalen und Einordnung der Analyseergebnisse in den Kontext der theoretischen Hypothesen.

Schlüsselwörter

Hotelportal, Intermediär, E-Tourismus, E-Commerce, E-Marketplace, Transaktionseffizienz, Internet-Buchungsmaschine, Disintermediation, Cybermediation, Reintermediation, Online-Reisebüro, Reiseveranstalter, Markttransaktion, Informationsasymmetrie, Mehrwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Hotelportale als Intermediäre im digitalen Tourismussektor agieren und welchen spezifischen Mehrwert sie für Anbieter und Kunden im Prozess einer Markttransaktion stiften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Tourismus im Internet, die Theorie der Intermediation, die Funktionsweise von Internetportalen (E-Marketplaces) sowie die praktische Analyse realer Hotelportale.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretisch fundierte Intermediations-Konzepte auf die Realität der aktuellen Hotelportallandschaft anzuwenden und die unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen der Anbieter zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine wissenschaftliche Analyse durchgeführt, die auf der Literatur von Tietz basiert. Zudem werden fünf ausgewählte Portale anhand eines selbst entworfenen Schemas (Angebot, Suchkriterien, Services) analysiert und ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zu Intermediären und Portalen sowie einen umfangreichen praktischen Vergleich von fünf Anbietern, unterteilt in deren Angebote, Suchfunktionalitäten und angebotene Zusatzservices.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hotelportal, Intermediär, E-Tourismus, E-Marketplace, Transaktionseffizienz, Disintermediation und Online-Reisebüro.

Wie unterscheidet sich die Strategie von HRS zu Booking.com?

Während Booking.com ein sehr schlankes Konzept verfolgt und sich auf Einfachheit und reine Hotelvermittlung fokussiert, setzt HRS auf eine größere Breite bei zusätzlichen Leistungen bei gleichzeitig hoher technischer Standardisierung.

Warum wird Expedia in der Analyse gesondert betrachtet?

Expedia ist kein reiner Hotelmittler, sondern ein umfassendes Online-Reisebüro. Da es touristische Leistungen aller Art anbietet, unterscheidet es sich strukturell von den spezialisierten Hotelportalen und dient primär als Beispiel für die Vielfalt touristischer Intermediäre.

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Details

Title
Das Hotelportal als Intermediär
College
University of Cooperative Education Darmstadt
Grade
1,3
Author
Anna-Lena Kiekheben (Author)
Publication Year
2009
Pages
34
Catalog Number
V150392
ISBN (eBook)
9783640613984
ISBN (Book)
9783640613700
Language
German
Tags
Web 2.0 Intermediäre Tourismus Hotelportal E-Tourismus Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Lena Kiekheben (Author), 2009, Das Hotelportal als Intermediär, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150392
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