Die Einrichtung der Provinz Gallia Narbonensis verlief etappenweise. Diese Arbeit zeichnet anhand von literarischen und epigraphischen Quellen den Verlauf der ersten militärischen Maßnahmen 200 bis 121 vor Christus nach. Ziel ist es, herauszuarbeiten, warum die Römer zu dieser Zeit intervenierten und ob es sich dabei um aktive Eroberungspolitik handelte. Dabei gilt es zu klären, gegen wen sie intervenierten und wie sie anschließend mit dem eroberten Gebiet umgingen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Quellenlage und Forschungsstand
- Historische Ausgangslage
- Die militärischen Interventionen Roms in Südgallien
- Die politische Lage in der Region
- Die römischen Interventionen
- Die römische Intervention auf See 181 v.Chr.
- Gefahr durch Piraten und der erste Hilferuf Massalias
- Interpretation der römischen Intervention 181 v.Chr.
- Die römische Intervention auf Land 154 v.Chr.
- Der zweite Hilferuf Massalias 154 v.Chr.
- Interpretation der römischen Intervention 154 v.Chr.
- Die römische Intervention zur Befreiung Massalias 125 v.Chr.
- Der dritte Hilferuf Massalias 125 v.Chr.
- Interpretation der römischen Intervention 125 v.Chr.
- Die Gründung von Aquae Sextiae
- Motivation der einheimischen Stämme
- Die römische Intervention auf See 181 v.Chr.
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Anfängen des römischen Interesses an Südgallien im 2. Jahrhundert vor Christus. Das Ziel ist es, die Gründe für die römischen Interventionen in dieser Region zu erforschen und zu klären, ob es sich um eine aktive Eroberungspolitik handelte. Außerdem soll untersucht werden, wann und gegen wen die Römer intervenierten sowie wie sie anschließend mit dem Gebiet umgingen.
- Römische Interventionen in Südgallien im 2. Jahrhundert v. Chr.
- Die politische Lage in der Region und die Rolle von Massalia
- Die Gründe für die römischen Interventionen
- Die militärischen Maßnahmen der Römer
- Die Folgen der römischen Interventionen für die Region.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den Aufbau der Arbeit vor. Das Kapitel „Quellenlage und Forschungsstand“ beleuchtet die verfügbaren Quellen und die bisherige Forschung zum Thema. Im Kapitel „Historische Ausgangslage“ wird die politische und militärische Situation in der Region im 2. Jahrhundert v. Chr. dargestellt. Das Kapitel „Die militärischen Interventionen Roms in Südgallien“ analysiert die drei römischen Interventionen im Detail. Dabei werden die jeweiligen Hintergründe, die militärischen Maßnahmen und die Folgen der Interventionen untersucht. Das Kapitel „Fazit“ fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Römische Interventionen, Südgallien, Massalia, Ligurer, Kelten, 2. Jahrhundert v. Chr., Militärgeschichte, römische Expansion, Provinz Gallia Narbonensis.
Häufig gestellte Fragen
Wann begannen die ersten römischen Interventionen in Südgallien?
Die Arbeit dokumentiert militärische Maßnahmen im Zeitraum von 200 bis 121 vor Christus.
Welche Rolle spielte die Stadt Massalia (Marseille) für Rom?
Massalia war ein Verbündeter Roms, dessen Hilferufe (181, 154 und 125 v.Chr.) oft der Auslöser für römische Militäreinsätze gegen Piraten und einheimische Stämme waren.
Gegen welche Gruppen intervenierte Rom in dieser Region?
Die Interventionen richteten sich primär gegen ligurische und keltische Stämme, die Massalia oder die Handelswege bedrohten.
War die Besetzung Südgalliens von Anfang an als Eroberung geplant?
Die Arbeit untersucht, ob es sich um eine gezielte Eroberungspolitik handelte oder ob Rom zunächst nur reaktiv auf Bedrohungen reagierte.
Was war die Folge der Intervention von 125 v.Chr.?
Sie führte zur Gründung von Aquae Sextiae und legte den Grundstein für die spätere Provinz Gallia Narbonensis.
- Quote paper
- Stefan Kummer (Author), 2009, Römische Interventionen im südgallischen Raum bis 121 v.Chr., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150499