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Weltweiter Wettbewerb und strategische Allianzen

Title: Weltweiter Wettbewerb und strategische Allianzen

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Silke Tischendorf (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

In den letzten zwanzig Jahren haben sich die Wettbewerbsbedingungen in allen
Branchen weltweit verändert. Dieser Wandel ist am stärksten geprägt durch die
zunehmende Globalisierung, sich ständig verkürzende Produktlebenszyklen, steigende
Forschungs- und Entwicklungskosten, immer höhere Barrieren für neue Markteintritte
und vieles mehr.
Globalisierte Wertschöpfungsprozesse führen in allen Branchen zu wachsenden
Anforderungen an Effizienz und Effektivität der Infrastruktur zur Unterstützung der
internationalen Arbeitsteilung. Eine solche Entwicklung fordert eine Anpassung der
Unternehmen an die veränderten Anforderungen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu
bleiben. Als Instrument zur Anpassung an diese Anforderungen haben sich
strategische Allianzen gebildet, deren Zahl ebenso wie Intensität der Zusammenarbeit
in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben.1
Die Attraktivität strategischer Allianzen steigt, “..., weil die Aufgaben, die die
Unternehmen zu bewältigen haben, schneller wachsen als ihre Ressourcen.”2
Insbesonders die zunehmende Globalisierung und weltweite Öffnung der Märkte sind
für einzelne Unternehmen nicht mehr alleine zu bewältigen. Sie versuchen durch
kooperative Strategien sich den neuen Wettbewerbsverhältnissen anzupassen.
Strategische Allianzen stellen also ein Instrument zur Bewältigung der Probleme des
modernen, weltweiten Wettbewerbs dar.
Das neue Wettbewerbsumfeld ist wie bereits erwähnt stark durch Globalisierung, d. h.
einen weltweiten Abbau der Handelsschranken, Öffnung der Märkte und eine
fortschreitende Vereinheitlichung des Konsumentenverhaltens gekennzeichnet. Damit
stehen sich bisher national operierende Unternehmen plötzlich einem
Wettbewerbsdruck aus dem Ausland gegenüber.
Die zweite Wandelsfaktor liegt in der Beschleunigung moderner technischer
Entwicklungen. Fortschritt in den Technologien erfolgt heute in immer größeren
Sprüngen und führt somit zu stetig sich verkürzenden Entwicklungs- und
Produktlebenszyklen. [...]

1 Vgl. Netzer, F. [1999], S. 1 - 4
2 Vgl. Basedow, J, Jung, C. [1993], S. 4

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Umfeld im Wandel

1.2 Was sind strategische Allianzen

1.3 Weitere Kooperations- und Konzentrationsformen

2 Ziel und Zweck strategischer Allianzen

3 Wie funktionieren strategische Allianzen?

4 Partnersuche: Strategiekriterien und Determinanten

4.1 Auswahlkriterien für eine erfolgreiche Partnersuche

4.2 Einführung einer strategischen Allianz-Strategie

4.3 Schlüsselerfolgsfaktoren in strategischen Allianzen

4.4 SWOT, PEST, Porter 5 Forces Model

4.5 Fähigkeiten und Ressourcen

4.6 Einflussfaktoren der Strategie

4.7 Strategische Planungspyramide zur Koordination der strategischen Pläne

5 Vor- und Nachteile

5.1 Nutzenpotenziale und Vorteile

5.2 Probleme und Nachteile

6 Kostenaspekte

6.1 Kostenarten

6.2 Kostenvorteile

6.3 Kostennachteile

7 Praxisbeispiele

7.3 Luftfahrtsallianzen

7.2 Pfizer

7.3 Nissan-Renault

8 Gründungsprozess

8.3 Phasen einer strategischen Allianz

8.4 Vertragliche und rechtliche Fragen

8.5 Die goldenen Regeln

9 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht strategische Allianzen als ein zentrales Instrument für Unternehmen, um im globalisierten Wettbewerb bestehen zu können. Das primäre Ziel ist es, den Zweck, die verschiedenen Erscheinungsformen sowie die kritischen Faktoren für einen erfolgreichen Gründungsprozess dieser Kooperationen zu beleuchten, wobei ein besonderer Fokus auf der strategischen Planung und Partnerauswahl liegt.

  • Grundlagen und Definition strategischer Allianzen
  • Methoden zur erfolgreichen Partnersuche und strategischen Bewertung
  • Analyse von Vor- und Nachteilen sowie Kostenstrukturen
  • Detaillierte Fallstudie zur Renault-Nissan-Allianz

Auszug aus dem Buch

Nissan-Renault

Die Kooperation zwischen dem japanischen Fahrzeughersteller Nissan und dem französischen Autohersteller Renault ist eine der bekanntesten Erfolgsstories. Wie Renault und Nissan zusammen kamen und was die Ereignisse und Ergebnisse des Prozesses sind, möchte ich im Anschluss schildern.

Im Frühling 1997 unterbreitete Georges Douin, Vize Präsident von Renault, dem Vorstand einen internationalen Entwicklungsplan. Zu diesem Zeitpunkt fanden gerade viele große Veränderungen in der weltweiten Automobilindustrie statt.

Der Plan bezog sich auf die Stärken und Schwächen der Renault Gruppe sowie die Aussichten für eine Expandierung. Douin betonte die Wichtigkeit einer Positionierung im asiatischen Markt.

Das Unternehmen konnte wählen ein bedeutsamer aber eingeschränkter “Player” im europäischen Markt (Anteil im Weltmarkt von 5%) zu bleiben oder aber eine bedeutsame Rolle zu übernehmen, die in Zukunft die Spielregeln des Automobilmarktes definiert. Das würde bedeuten, 10% des weltweiten Marktanteils zu erhalten und die Produktpalette zu erweitern. Diese zweite Möglichkeit bedeutet eine strategische Allianz-Strategie.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die veränderten globalen Wettbewerbsbedingungen und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, strategische Allianzen einzugehen.

2 Ziel und Zweck strategischer Allianzen: Erläutert die betriebswirtschaftlichen Gründe wie Wertsteigerung, Wissensvorsprung und Risikooptimierung durch Kooperation.

3 Wie funktionieren strategische Allianzen?: Zeigt auf, wie Partner ihre Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette kombinieren, um Synergieeffekte zu erzielen.

4 Partnersuche: Strategiekriterien und Determinanten: Analysiert den essenziellen Prozess der Auswahl eines passenden Partners unter Berücksichtigung strategischer und kultureller Faktoren.

5 Vor- und Nachteile: Stellt das Spektrum der Nutzenpotenziale den Risiken wie Ablenkung vom Kerngeschäft und Abhängigkeit gegenüber.

6 Kostenaspekte: Diskutiert die verschiedenen Arten von Transaktionskosten sowie die realisierbaren Kostenvorteile durch Größeneffekte.

7 Praxisbeispiele: Veranschaulicht theoretische Konzepte anhand konkreter Beispiele aus der Luftfahrt und Pharma- sowie Automobilbranche.

8 Gründungsprozess: Definiert die notwendigen Schritte von der Planung bis hin zu den goldenen Regeln für eine erfolgreiche Umsetzung.

9 Schlussbetrachtung: Fasst zusammen, warum strategische Allianzen als zeitgemäße "Zauberformel" für unternehmerischen Erfolg anzusehen sind.

Schlüsselwörter

Strategische Allianzen, Globalisierung, Wettbewerbsvorteile, Partnersuche, Wertschöpfungskette, Synergieeffekte, Joint Venture, Kostenoptimierung, Renault-Nissan, Risikomanagement, Kooperation, strategische Planung, Unternehmensstrategie, Marktanteil, Know-how-Transfer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Bedeutung, Ausgestaltung und Umsetzung von Unternehmensallianzen als Reaktion auf die zunehmende globale Wettbewerbsintensität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Allianzen, den Kriterien für eine erfolgreiche Partnersuche, der Analyse von Vor- und Nachteilen, Kostenbetrachtungen sowie praktischen Beispielen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch strategische Kooperationen fehlende Ressourcen ausgleichen, Risiken mindern und ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu Managementkonzepten sowie eine tiefgehende Fallstudienanalyse der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung strategischer Allianzen, die Analyse von Instrumenten zur Partnersuche und Strategieentwicklung sowie die Darstellung von Kostenstrukturen und Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind strategische Allianzen, Synergieeffekte, Wertschöpfungskette, Partnersuche, Risikomanagement und Wettbewerbsvorteile.

Warum ist die Renault-Nissan-Allianz ein besonderes Beispiel?

Sie gilt als eine der erfolgreichsten Kooperationen, da sie zeigt, wie zwei Unternehmen trotz unterschiedlicher Kulturen durch gemeinsame Planung und Plattform-Integration enorme Synergien erzielen konnten.

Was sind laut der Autorin die „goldenen Regeln“ für Allianzen?

Dazu gehören unter anderem die sorgfältige Partnerwahl, das Finden von Win-Win-Situationen, interkulturelles Training, der Aufbau von Vertrauen und die Beibehaltung einer breiten strategischen Vision.

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Details

Title
Weltweiter Wettbewerb und strategische Allianzen
College
University of Applied Sciences Worms  (Fachbereich European Business Management)
Grade
1,7
Author
Silke Tischendorf (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V15053
ISBN (eBook)
9783638202916
Language
German
Tags
Strategische Allianzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silke Tischendorf (Author), 2003, Weltweiter Wettbewerb und strategische Allianzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15053
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