Die Bedeutung von Geheimnissen bei Kindern auf dem Weg der Identitätsfindung


Examensarbeit, 2009

95 Seiten

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und -abgrenzung
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Vorgehen

2 Grundlagen

3 Identität
3.1 Identitätsbegriff nach George H. Mead – Identität als Synthese von Individuation und Integration
3.2 Identitätsbegriff nach Klaus Hurrelmann – das Mitglied- Werden in der Gesellschaft
3.3 Identitätstheorie nach Erik H. Erikson : Entwicklung als Weg zur Identität
3.4 Resümee der Identitätstheorien
3.5 Abgrenzung von Identität und Intimität

4 Geheimnis
4.1 Definition nach Georg Simmel
4.2 Geheimnisse und Privatheit
4.2.1 Der Privatheitsbegriff
4.2.2 Zusammenhang und Abgrenzung der Begrifflichkeiten
4.3 Merkmale und Arten von Geheimnissen
4.4 Geheimnisinhalte
4.5 Entwicklung und Bedeutung von Geheimnissen bei Kindern
4.5.1 Interview-Studie von Flitner und Valtin (1991)
4.5.2 Geheime Orte
4.5.3 Geheimnisse und Innerlichkeit
4.6 Geheimnisse und (Not-) Lügen
4.6.1 Kindliche Geheimnisse und Petzereien
4.7 Geheimhaltung und Privatsphäre im Jugendalter
4.8 Geheimhaltungsstrategien im Jugendtagebuch
4.9 Körpersprache des Geheimnisträgers

5 Identität und Geheimnisse
5.1 Einordnung von Geheimnissen in Identitätskonzepte
5.2 Kinder brauchen Phantasiewelten
5.3 Die Bedeutung von Familiengeheimnissen
5.4 Der elterliche Umgang mit kindlichen Geheimnissen

6 Fazit und Ausblick
6.1 Erreichte Ergebnisse
6.2 Ausblick

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Prozentsatz der Kinder verschiedenen Alters, die verschiedene Geheimnisse mitteilen wollen...

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Prozentsatz der Kinder, die mit ihrem Freund bestimmte Geheimnisse teilen würden

1 Einleitung

"Ich weiß jetzt, wenn man das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, kann man an zwei Orten gleichzeitig leben: hier und woanders."[1]

1.1 Motivation

Was es heißt ein Geheimnis zu haben, zeigt das vorangestellte Zitat von Janosch. Hier wird ganz treffend beschrieben, dass ein Geheimnis haben gleichzeitig bedeutet, um die eigene Innerlichkeit zu wissen. Von der Innerlichkeit zu wissen bedeutet wiederum, dass man dazu in der Lage ist seine Identität aufzubauen. Mit diesem Thema wird sich diese Arbeit beschäftigen..

Geheimnisse sind ein Teil menschlicher Kommunikation. Es ist ein aktuelles, zugleich altes Thema, da es Geheimnisse schon immer gab und sehr wahrscheinlich auch immer geben wird. Dass es für zwischenmenschliche Beziehungen von großer Bedeutung sein kann, wird dadurch verdeutlicht indem die unterschiedlichen Arten und Formen von Geheimnissen, sowie deren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes, dargestellt werden. Der Zusammenhang von Geheimhaltung und Identitätsfindung soll ebenfalls erarbeitet werden, denn Kinder erleben Geheimnisse je nach Altersstufe unterschiedlich und gehen anders mit ihnen um.

1.2 Problemstellung und -abgrenzung

Geheimnisse umgeben uns in alltäglichen Situationen und bestimmen in gewissem Maße das Zusammenleben mit der Familie, Freunden und fremden Personen. Wie sich Geheimhaltung nun aber auf das Leben und die Entwicklung von Kindern auswirkt, soll anhand vorhandener Literatur aus verschiedenen Bereichen dargestellt werden.

Die Thematik dieser Arbeit ist in ihrer Formulierung schon sehr eingegrenzt. Einerseits soll die Problematik des Identitätsfindungsprozesses in drei unterschiedlichen Theorien zum Ausdruck gebracht werden. Andererseits wird sich der zweite Teil der Arbeit mit Geheimnissen und Geheimnisträgern beschäftigen. Nehmen Geheimnisse auch für Erwachsene noch Einfluss auf den Umgang mit anderen und deren Lebensgestaltung, so ist es gerade für Kinder und Jugendliche bedeutsam Geheimnisse haben zu können und sich somit vor der elterlichen Kontrolle zu verstecken. Anschließend wird dann eine Zusammenführung der Ausarbeitungen der ersten beiden Themenschwerpunkte stattfinden. Hier spielen in erster Linie die Zusammenhänge von Geheimnissen und deren Bedeutung für die Identitätsfindung von Kindern eine Rolle.

Wie sich die Geheimhaltung bei Erwachsenen äußert und wie von ihnen diese Kommunikationsform eingesetzt wird, soll nicht Gegenstand der Arbeit sein.

1.3 Ziel der Arbeit

Mit dieser Arbeit soll die Bedeutung von kindlichen Geheimnissen für deren Identitätsfindungsprozess bestimmt werden. Ziel ist es herauszufinden, inwieweit Geheimnisse in den Prozess der Identitätsbildung eingreifen und wie Eltern mit kindlichen Geheimnissen umgehen können.

1.4 Vorgehen

Wie der Titel dieser Arbeit schon beschreibt, geht es um Geheimnisse und deren Bedeutung für die Identitätsentwicklung. Um genauer in die Thematik einsteigen zu können, sollen die beiden Begrifflichkeiten „Identität“ und „Geheimnisse“ in Kapitel 2, „Grundlagen“, aufgegriffen und kurz erläutert werden. Der Aufbau dieser Arbeit umfasst drei Hauptteile. Im ersten Teil werden drei unterschiedliche Identitätstheorien aufgezeigt. Zunächst soll die Sichtweise von George Herbert Mead vorgestellt werden. Folglich werden zwei weitere Identitätstheorien von dem Pädagogen Klaus Hurrelmann und dem Psychologen Erik Erikson aufgezeigt. Das dritte Kapitel findet seinen Abschluss in einem Resümee der vorgestellten Theorien, in dem wichtige Bestandteile der Theorien in Zusammenhang gebracht werden, die auch im weiteren Verlauf der Arbeit bedeutsam werden. Es wird eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten „Identität“ und „Intimität“ angeschlossen, um eine Verwechselung dieser auszuschließen.. Es ist wichtig diese differenzieren zu können, da Intimität auch für die Thematik des vierten Kapitels von Bedeutung ist. Hier wird zunächst eine Definition von Georg Simmel zu Geheimnissen gegeben, bevor auf den Unterschied und die Zusammenhänge von Geheimnissen und Privatheit eingegangen wird. Merkmale und Arten, die ein Geheimnis ausmachen, sowie deren Inhalte werden ebenfalls ins Blickfeld genommen.

Eine interessante Interviewstudie zum Thema „Entwicklung und Bedeutung von Geheimnissen bei Kindern“ liefern Flitner und Valtin, welche sich neben entwicklungspsychologischen Aspekten mit der sozialisationstheoretischen Bedeutung von Geheimnissen von Kindern beschäftigt. Zwei wichtige Instanzen in der kindlichen Entwicklung stellen einerseits die Familie, andererseits Gleichaltrige und Freunde dar. Sie gehen der Fragestellung nach, ob und aus welchem Beweggrund heraus Kinder Geheimnisse haben.

Neben der Studie von Flitner und Valtin wird die Relevanz von geheimen Orten für Kinder erläutert. Dazu zählen beispielsweise Verstecke oder eine Höhle, die entdeckt wurde.

Außerdem soll die Innerlichkeit in Bezug auf Geheimnisse dargestellt werden. Schon Simmel hat über die Innerlichkeit gesagt, dass sie dem Menschen die Möglichkeit einer „zweiten Welt“ schaffe.[2] Wie der Zusammenhang von innerer und äußerer Realität bezüglich Geheimhaltung ausschaut soll in 4.5.3 geklärt werden. Zum Ziel der Identitätsfindung gehört die Ausbalancierung von innerer und äußerer Realität. Wie wirken sich nun Geheimnisse in diesem Balanceakt aus?

Mit kindlichen Geheimnissen sind auch (Not)Lügen verbunden. Sagt man nicht die Wahrheit, so verheimlicht man entweder das, was man gerade denkt, oder aber man weicht durch eine Lüge aus. Wie ein Kind damit umgeht und was das mit seiner Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat, wir in Kapitel 4.6 thematisiert.

Mit dem Eintritt in das Jugendalter und die Adoleszenz verändert sich auch deren Geheimhaltungsstrategie und der Raum der Privatsphäre gewinnt noch einmal mehr an Bedeutung. Inge Seiffge-Krenke hat eine Analyse von 80 Jugendtagebüchern durchgeführt und hat sich in ihren Ausführungen mit der Bedeutung von Geheimhaltung im Jugendalter für Individuation und Abgrenzung von Erwachsenen beschäftigt, welche in Kapitel 4.8 vorgestellt werden.

Im folgenden Punkt handelt es sich um die Physiognomie des Geheimnisträgers. Durch Gestik und Mimik findet Kommunikation Ausdruck. Auch für die Geheimhaltung stellt die Körpersprache einen entscheidenden Punkt dar. So können die meisten Eltern ihrem Kind ansehen, wenn es etwas verheimlicht, ohne darüber gesprochen zu haben. Wie sich die Geheimhaltung in der Körpersprache äußert, soll unter 4.9 beschrieben werden.

Die Zusammenbringung der Kapitel 3 und 4 erfolgt mit der Überschrift „Identität und Geheimnisse“. Das fünfte Kapitel wird diese Arbeit zum Abschluss bringen. Zunächst einmal wird erörtert, wo Geheimnisse in den, in Kapitel 3 vorgestellten, Identitätskonzepten einzuordnen sind. Kinder haben in der Regel eine blühende Phantasie. Diese regt sie dazu an, gewisse Gedanken für sich zu behalten und in ihrer „zweiten“ Welt zu leben. Inwieweit Phantasiewelten für Kinder bedeutsam sind, wird folglich in 5.2 geklärt.

Auch wenn in der Familie auf Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit meist großen Wert gelegt wird, kommt es nahezu in jeder Familie zu Geheimnissen unterschiedlicher Art. Wie sich diese äußern und welche Bedeutung von Familiengeheimnissen ausgeht, wird in 5.3 ausgearbeitet.

In Zusammenhang mit kindlichen Geheimnissen sind auch die Eltern zu sehen. Doch wie sollen Eltern mit der Geheimhaltung von ihren Kindern umgehen? Sollten sie immer Nachhaken oder gar nicht darauf eingehen, wenn sie bemerken, dass etwas nicht stimmt? In 5.4 werden Anregungen gegeben, wie der elterliche Umgang mit kindlichen Geheimnissen aussehen kann.

Im letzten Kapitel wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf eine mögliche Weiterführung der Arbeit gewagt. Es werden die erreichten Ergebnisse zusammengefasst dargestellt und die persönliche Stellungnahme geboten.

2 Grundlagen

An dieser Stelle sollen zwei grundlegende Begrifflichkeiten geklärt werden, die für die Thematik bedeutsam sind. Die Begriffe „Identität“ und „Geheimnis“ sind zwar in aller Munde, doch soll die Wortbedeutung kurz dargestellt sein, bevor in das Thema eingestiegen werden kann.

Identität

Der Identitätsbegriff wird in einem allgemeinen Sinn auf die Einzigartigkeit einer Person bezogen. Hierfür betrachtet man eine Kombination aus persönlichen, unverwechselbaren Daten eines Menschen. Beispiele dafür sind das Alter, der Name, das Geschlecht und der Beruf. All diese Dinge kennzeichnen das Individuum und machen es von anderen unterscheidbar. Mit dieser sehr allgemeinen Bedeutung des Begriffs „Identität“ lässt sich aber auch auf Gruppen oder Kategorien von Personen schließen. In einem engeren Sinne kann sich der Begriff aber auch auf die einzigartigen, individuellen Persönlichkeitsstrukturen beziehen.[3] Welche Bedeutung die Identität haben kann und wie sich diese ausbildet, soll im dritten Kapitel näher ausgeführt werden. Dabei wird sich auf die Identitätsbildungstheorie von Mead bezogen. Außerdem wird die Sichtweise Hurrelmanns und Eriksons genauer beleuchtet und erläutert.

Geheimnis

Den Geheimnisbegriff hat jeder schon einmal gehört und erregt Neugierde. Doch was genau ist ein Geheimnis? Das Wort Geheimnis leitet sich vom lateinischen „secretus“ ab, was so viel bedeutet wie „getrennt, reserviert, verborgen“. In verschiedenen Sprachverbindungen findet sich der Ausdruck des Geheimnisses wieder, bspw. in „Sekretär“. Mit „Sekretär“ kann einerseits eine Person gemeint sein, die sich mit geheimen, vertraulichen Angelegenheiten befasst. Das Wort „Sekretär“ kann aber auch ein Möbelstück, meist in Form eines Schrankes, sein, das dazu dient private oder geheime Papierstücke oder Gegenstände aufzubewahren. Mit Geheimhaltung sind noch viele andere Begrifflichkeiten verbunden, die im Laufe dieser Arbeit aufgearbeitet werden. Es werden verschiedene Arten und Formen von Geheimhaltung, sowie Geheimnisinhalte thematisiert. Außerdem wird auf die Physiognomie der Geheimhaltung eingegangen.

3 Identität

„Man wird zu keiner selbstständigen Persönlichkeit, wenn man sich nicht zuvor von der Familie und der Sippe losgelöst hat und sich der eigenen Individualität bewusst geworden ist.“[4]

3.1 Identitätsbegriff nach George H. Mead – Identität als Synthese von Individuation und Integration

George Herbert Mead wurde am 26. Februar im Jahre 1863 in den USA geboren und verstarb am 26. April 1931 im Alter von 68 Jahren. Er war Professor für Philosophie und Sozialpsychologie und zählt noch heute zu den Klassikern der Soziologie.[5]

„Identität entwickelt sich; sie ist bei der Geburt anfänglich nicht vorhanden, entsteht aber innerhalb des gesellschaftlichen Erfahrungs- und Tätigkeitsprozesses, das heißt im jeweiligen Individuum als Ergebnis seiner Beziehungen zu diesem Prozess als Ganzem und zu anderen Individuen innerhalb dieses Prozesses.“[6]

George Herbert Mead geht davon aus, dass sich die Identität eines Menschen entwickelt und nicht schon von Geburt an existiert. Der Mensch wird durch die Gesellschaft, in die er hineingeboren wird, zu seiner Identität gelangen. Er vertritt die Auffassung, dass sich Geist und Identität erst aus gesellschaftlichen Interaktionen heraus über Sprache entwickeln. Dabei sind der Erfahrungs- und Tätigkeitsbereiche des Einzelnen maßgebend, denn Erfahrungen machen die Identität aus. Allerdings ist ein „Augenblick der Abstraktion“ nötig, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Freude und Schmerz auch dann existieren, wenn sie nicht erfahren werden.[7]

Der Soziologe vertritt die Ansicht, dass der Mensch sehr genau zwischen Körper und Identität unterscheiden kann. Die Identität eines Menschen ist für sich selbst ein Objekt, welches sich dadurch deutlich vom Körper unterscheidet. Nämlich das Auge, als ein Körperteil, kann zwar den eigenen Fuß sehen, aber nicht den Körper als Ganzes. Es ist dem menschlichen Auge nicht möglich, den gesamten Körper von außen zu betrachten. Hingegen kann die Identität als eigenständiger Organismus die Erfahrungen reflektieren und selbst beeinflussen. Mead sagt, dass die körperlichen Erfahrungen um eine Identität organisiert sind. So ist es auch möglich, bei Verlust eines Körperteils die Identität zu wahren. Zwar geht ein Teil des Körpers verloren, doch es erfolgt kein ernstlicher Eingriff in die Identität. Bei der Identität kann es sich sowohl um ein Objekt als auch um ein Subjekt handeln. Die Identität als Objekt unterscheidet sich grundlegend von anderen Objekten. Ein Einzelner muss sich selbst bewusst werden. Er muss sich selbst objektiv betrachten, damit er zu seiner Identität findet. Dies gelingt dem Menschen, indem er sich an den gesellschaftlichen Verhaltensprozess hält, in den diese Person eingebunden ist.[8]

„Der Einzelne erfährt sich – nicht direkt, sondern nur indirekt – aus der besonderen Sicht anderer Mitglieder der gleichen gesellschaftlichen Gruppe oder aus der verallgemeinerten Sicht der gesellschaftlichen Gruppe als Ganzer, zu der er gehört.“[9] Man kann auch sagen, dass es sich dabei um einen „Spiegel“ handelt, indem sich der Einzelne erkennt. Durch die „Gesichter“ der anderen Mitglieder der Gesellschaft wird er sich selbst zum Objekt.

Auch die Vernunft ist notwendig, damit der Einzelne sich selbst gegenüber zu einer objektiven, unpersönlichen Haltung gelangt. Mead ist der Ansicht, dass man nur dann intelligent und rational handeln kann, wenn man sich selbst objektiv betrachtet. Dies kann auch als Selbstreflexion bezeichnet werden.[10]

Hier kommt auch die Bedeutung der Kommunikation innerhalb einer Gruppe zur Geltung. Kommunikation erzeugt Verhaltensweisen, in denen der Organismus oder das Individuum für sich selbst ein Objekt darstellen kann. Somit ist Kommunikation Teil des Verhaltens eines Menschen und somit ein Teil der Identität. Mead gibt folgendes Beispiel, um den Sachverhalt besser verständlich zu machen:

„Wo man aber auf das reagiert, was man an einen anderen adressiert, und wo diese Reaktion Teil des eigenen Verhaltens wird, wo man nicht nur sich selbst hört, sondern sich selbst antwortet, zu sich selbst genauso wie zu einer anderen Person spricht, haben wir ein Verhalten, in dem der Einzelne sich selbst zum Objekt wird.“[11]

George H. Mead gibt die Erklärung, dass die Identität, die sich selbst zum Objekt werden kann, „im Grunde eine gesellschaftliche Struktur“ ist und „aus der gesellschaftlichen Erfahrung“ heraus entsteht.[12]

Ein Großteil der Identität muss nicht gezeigt werden, da wir viele verschiedene Beziehungen zu unterschiedlichen Menschen haben. „Für den einen bedeuten wir dieses, für den anderen jenes.“[13] Demnach spalten wir unsere Identität auf, je nachdem, zu welcher Person wir in welcher Situation sprechen. So ist nach Mead der gesellschaftliche Prozess und damit auch die Kommunikation unter Menschen für das Auftreten der Identität verantwortlich. Mead vertritt die Auffassung, dass sich die Identität in zwei verschiedene Identitäten aufsplittert, in „ICH“ und „Ich“.[14]

Diese beiden Komponenten haben verschiedene Bedeutungen. So stellt das „ICH“ die Haltungen und Erwartungen der anderen Mitglieder der Gesellschaft dar. Bei diesem Teil der Identität handelt es sich um die Rollenerwartung der anderen an die eigene Persönlichkeit. Man kann sagen, dass es darum geht, was andere von MIR in MEINER Rolle erwarten. Der Einzelne kann durch andere erkennen, was von ihm erwartet wird, wie andere ihn sehen und wahrnehmen. Indem er sich auf diese Haltungen der anderen einlässt, entsteht eine „organisierte Gruppe von Reaktionen“. Durch die Fähigkeit des Einzelnen, die Empathie ist hier gemeint, wird er sich seiner eigenen Identität bewusst.[15]

Die zweite Seite der Identität nennt Mead „Ich“. Hiermit soll die Beschaffenheit der Persönlichkeit gemeint sein. Es sei die spontane, individuelle und innovative Komponente der Identität zu verstehen. „Die Handlung des „Ich“ ist etwas, dessen Natur wir im Vorhinein nicht bestimmen können.(...) Das „Ich liefert das Gefühl der Freiheit, der Initiative.“[16] Demnach kann davon gesprochen werden, dass das „Ich“ der Gesamtidentität die ganz persönliche, eigene Note gibt.

Um zu zeigen, dass die Spaltung der Identität in „ICH“ und „Ich“ keine Fiktion ist, erläutert Mead den Unterschied. Das „ICH“ und „Ich“ sind nicht identisch, da das „Ich“ in keiner Weise berechenbar oder vorhersagbar ist. Es gibt Erwartungen und Meinungen der anderen an die Person („ICH“), doch würde man sich nur daran orientieren und demnach handeln, könne man von einer statischen Identität sprechen. Doch es ist nicht so, dass man sich genau so verhält, wie es von den anderen erwartet wird. Hier tritt das „Ich“ in den Vordergrund. Meist sind die Erwartungen des „ICH“ nicht gleich den Reaktionen des „Ich“. Das „Ich“ gibt individuelle Antwort, die durch eigene Bedürfnisse, die eigene Geschichte und allem, was die Persönlichkeit ausmacht, bestimmt werden.[17]

Aus genau diesen beiden „Phasen“ („ICH“ und „Ich“) wird die Persönlichkeit gebildet, die „in der gesellschaftlichen Erfahrung erscheint. Die Identität ist im Wesentlichen ein gesellschaftlicher Prozeß, der aus diesen beiden unterscheidbaren Phasen besteht.“[18]

Mead vertritt die Ansicht, dass man erst dann von Identität sprechen kann, wenn das „ICH“ und „Ich“ ausbalanciert sind. Dieser Balanceprozess setzt sich mit der Verknüpfung der Erwartungen der anderen und der Reaktion darauf auseinander. „Dieser Prozess der Verknüpfung des eigenen Organismus mit den anderen innerhalb der bestehenden Wechselwirkungen, insoweit sie in das Verhalten des Einzelnen, in den Dialog zwischen „Ich“ und „ICH“ hereingenommen werden, machen die Identität aus.“[19]

Eine weitere Komponente, damit ein Mensch seine Identität aufbauen kann, ist das Selbstbewusstsein. Hierunter ist die Fähigkeit zu verstehen, die Identität als Objekt zu erkennen, sowie Empfindungen wie Schmerzen oder Freude der eigenen Identität zuordnen zu können. Mead setzt den Begriff „Selbstbewusstsein“ dem „Identitätsbewusstsein“ gleich. Gemeint ist hiermit das Bewusstwerden der eigenen Persönlichkeit.

3.2 Identitätsbegriff nach Klaus Hurrelmann – das Mitglied-Werden in der Gesellschaft

Klaus Hurrelmann ist am 10.Januar 1944 in Gdingen geboren. Er ist seit 1980 als Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften tätig, zuvor arbeitete er an der Universität Essen.

Als Professor im Bereich Sozialisationsforschung und Bildungsforschung der Universität Bielefeld hat Hurrelmann sich mit der Identitätsbildung genauer auseinandergesetzt. Seine Ergebnisse sollen im Folgenden näher beleuchtet werden.

Im Mittelpunkt seiner Sozialisationsforschung steht das Modell des „produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts“. Hiermit seien die beiden Komponenten „Gesellschaft“ und „Organismus / Psyche“ verbunden, deren Schnittstelle die Persönlichkeit bzw. Persönlichkeitsentwicklung finden. Die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen vollzieht sich in einem Prozess einer Auseinandersetzung mit der „inneren“ und „äußeren“ Realität. Ein jedes Individuum setzt also Strategien der Realitätsaneignung, -verarbeitung, -bewältigung und -veränderung ein und entwickelt diese weiter. Bei diesem Modell handelt es sich somit um eine die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Subjekt und der Gesellschaft dargebrachten Realität. Das Individuum wird in einen sozialen und ökologischen Kontext gestellt. Vom Subjekt wird dieser Kontext aufgenommen, aber auch beeinflusst, verändert und gestaltet. Das „Modell der produktiven Realitätsverarbeitung“ schließt die Vorstellung ein, dass sich die Umwelt in ständiger Veränderung und Neugestaltung und durch aktives Handeln von Personen in steter Beeinflussung und ständigem Wandel befindet. Diese Veränderungen sind rückwirkend auf den Menschen, sie wirken auf die Vorgänge der Aneignung, Verarbeitung und Bewältigung und Gestaltung der Realität ein.[20]

Nach einer kurzen Darlegung des „Modells der produktiven Realitätsverarbeitung“, welches die Grundlage der Identitätsfindung darstellt, soll nun der Blick auf den Zusammenhang von Handlungskompetenz und Identität gerichtet werden. Außerdem soll beleuchtet werden, wie sich der Vorgang der Selbstfindung vollzieht.

Voraussetzend gibt Klaus Hurrelmann an, dass jeder Mensch danach strebt, die in ihm vorhandenen Fähigkeiten und Kräfte zu entfalten und selbstständig darüber zu verfügen. Bei der Aneignung der äußeren Realität und deren produktiven Verarbeitung („produktiv“ bezeichnet hier nur das Prozessgeschehen und ist nicht wertend zu verstehen) werden eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten zugleich entdeckt und entwickelt, weiterentwickelt und gesichert. Im weiteren Verlauf der Persönlichkeitsentwicklung kommt es dann zu einer wachsenden Beherrschung dieser Kompetenzen, die es ermöglichen, dass sich das Individuum zunehmend differenzierter mit der Umwelt auseinandersetzen und diese besser aufnehmen und verarbeiten kann. Es soll außerdem im weiteren Verlauf der Entwicklung gelingen, sich den Begebenheiten und Lebensbedingungen in angemessener Weise anzupassen und Zusammenhänge, die Umwelt betreffend, erfassen zu können und somit die Formung und den Umgang mit der Umwelt weiter zu entwickeln. Es handelt sich bei dem Vorgang der Aneignung und Auseinandersetzung mit der äußeren Realität um einen lebenslangen Prozess. Hurrelmann geht allerdings davon aus, dass es in der Kindheit und im Jugendalter besonders „markante Abschnitte“ gibt, die den Selbstfindungsprozess prägen und beeinflussen. So gelingt es einem Kind durch ein ständiges Aneignungsverhalten, wie die Aufnahme und Imitation von Interaktionsformen der Bezugspersonen, sowie situationsbedingte Interpretation, wie auch mit Hilfe von strukturellen Abbildungen der äußeren Realität, seine Bezugswelt zu erweitern. Zu einem späteren Zeitpunkt in der Entwicklung werden immer größere Bereiche der Umwelt erfasst und deren Bedeutung, Werte und Normen, aber auch gesellschaftliche Institutionen und Erwartungen aufgenommen.[21]

„Einen optimalen Verlauf nimmt die Persönlichkeitsentwicklung, wenn in jeder Lebenssituation und in jeder aktuellen Handlungssituation ein Arrangement mit den Bedingungen der äußeren Realität möglich ist, das im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und Interessen eines Menschen steht.“[22]

Dieses Zitat besagt, dass ein Mensch in seiner Persönlichkeitsentwicklung im Idealfall eine Balance finden soll, die zwischen den eigenen Lebens- und Handlungsbedingungen und der Umwelt bestehen soll. Es kommt hierbei darauf an, dass die individuellen Ansprüche nicht verloren gehen. Der Mensch soll sich zwar an die Umwelt anpassen, doch seine Bedürfnisse nicht ganz außen vor lassen.

Die Handlungskompetenzen eines Menschen werden auch durch Veränderungen der sozialen und materiellen Lebensbedingungen beeinflusst. Nur über Interaktion und Kommunikation mit anderen kann eine Verarbeitung der äußeren Realität und somit ein Selbstfindungsprozess erfolgreich vollzogen werden. Die Interaktion, verbunden auch mit Empathie, verhilft dazu, dass Fähigkeiten aufgebaut werden, die das eigene Handeln in verschiedenen Situationen angemessen und im Einklang mit den eigenen Interessen und Bedürfnissen steuern.[23]

Diese Handlungskompetenz, also das individuelle Verfügen und die angemessene Anwendung der Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Auseinandersetzung mit der äußeren Realität, wird tagtäglich und lebenslang in den unterschiedlichsten Lebenssituationen benötigt. Hurrelmann sieht es als ein „Muss“ an, dass ein Mensch handlungsfähig ist, da der Lebensverlauf ständig neue Konfrontationen mit neuen Situationen mit sich bringt, die mit angemessener Handlungskompetenz bewältigt werden müssen.[24]

Der Mensch wird nicht nur wegen der Entwicklung seiner grundlegenden, interaktiven und kommunikativen Handlungskompetenzen zu einem handlungsfähigen Subjekt, es gehört auch der Aufbau eines reflektierten Selbstbildes dazu. Selbstbild definiert Hurrelmann als eine „innere Konzeption der Gesamtheit der Vorstellungen, Einstellungen, Bewertungen, Urteile und Einschätzungen, die ein Mensch im Blick auf die eigenen Handlungsmöglichkeiten besitzt.“[25] Der Fähigkeit des flexiblen, situationsbedingten, sozialen Handelns sei ein realistisches und zugleich identitätsbringendes Selbstbild vorausgesetzt. Identität in diesem Zusammenhang meint die „Kontinuität des Selbsterlebens auf der Basis des Selbstbildes“.[26] Durch Wahrnehmung und Beobachtung des eigenen Handeln in der Auseinandersetzung mit der inneren und äußeren Realität, also mit der eigenen Körperlichkeit und eigenen Bedürfnissen und Interessen sowie mit der sozialen, dinglichen Umwelt, gelangt das Individuum zu Informationen über die eigene Persönlichkeit. Aus diesen Informationen entwickelt sich das Selbstbild. Diese Entwicklung ist von der Sozialisation abhängig. Hierbei spielen vor allem die Bezugspersonen eine entscheidende Rolle, da diese im Interaktionsprozess Impulse geben, die es ermöglichen, dass das Kind sein Selbstbild aus verschiedenen Dimensionen betrachtet. Mit zunehmender Differenziertheit der eigenen Wahrnehmung und Bewertung von Informationen über die eigene Person, nimmt das Individuum ein immer realistischeres Selbstbild wahr. Neben der Selbstwahrnehmung ist auch die Selbstbewertung und die Selbstreflexion für das Selbstbild von entscheidender Bedeutung. Die Selbstbewertung bezieht sich auf Einstellungen und Fähigkeiten, die den Menschen ausmachen. Auch die emotionale Komponente sei hier einzugliedern. Für eine erfolgreich verlaufende Persönlichkeitsentwicklung und ein gelungenes Selbstbild ist eine positiv behaftete Selbstbewertung als notwendige Voraussetzung anzusehen. Eine zu sehr negative Selbstbewertung ist meist ein Zeichen für psychische Unsicherheit und Instabilität. Mit Selbstreflexion bezeichnet Hurrelmann den Prozess, durch den ein Mensch sich selbst zum Gegenstand der Beobachtung und Kontrolle macht. Dieses Prozessgeschehen nimmt dabei Einfluss auf die Steuerung und Abstimmung der Einstellungen zur eigenen Person. Außerdem ist die Selbstreflexion für das Anpassen des eigenen Tätigwerdens notwendig, da Anstöße gegeben werden, die eine Verbesserung der Ergebnisse der Selbstwahrnehmung und Selbstbewertung bewirken können.[27]

Das Selbstbild, wie es soeben dargestellt wurde, wird als ein Geflecht der drei Komponenten Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbstbewertung der individuellen Handlungskompetenzen und der eigenen Verhaltensweisen verstanden. Der Begriff der Identität unterscheidet sich vom Selbstbild, da es sich erst um Identität handelt, wenn ein Mensch über unterschiedliche Handlungssituationen und „lebensgeschichtliche Phasen hinweg eine Kontinuität des Selbsterlebens auf der Grundlage eines bewusst verfügbaren Selbstbildes wahrt.“[28] Hurrelmann definiert Identität also als einen Zustand von Beständigkeit des Selbsterlebens unter Berücksichtigung von Situation und Lebensgeschichte. Diese Kontinuität ist auf die unterschiedlichen Entwicklungsstadien mit verschiedenen Handlungserwartungen bezogen. Damit ein Individuum überhaupt handlungsfähig sein kann, muss es sich selbst identisch erleben. „Identität ist demnach möglich, wenn eine Übereinstimmung von Bedürfnissen und Interessen des Menschen in einer ganz bestimmten, historisch und gesellschaftlich geformten und vermittelten sozialen und lebensgeschichtlichen Situation zu verzeichnen ist.“[29]

Wie auch Erikson der Jugendphase besondere Aufmerksamkeit zubringt, geht Hurrelmann auch davon aus, dass dieser Phase bestimmte Entwicklungsaufgaben zugeteilt sind, die für die Persönlichkeitsentwicklung von Bedeutung sind. So sind für ihn Aufgaben in vier Entwicklungsbereichen bedeutend. Als erstes nennt er die Entwicklung der intellektuellen und sozialen Kompetenz, die er auf den beruflichen Werdegang und die damit verbundene eigenverantwortliche Existenz als selbstständiger Erwachsener bezieht. Die zweite Entwicklungsstufe bringt die Aufgabe der Entwicklung der eigenen Geschlechtsrolle und der sozialen Bindung zu Gleichaltrigen des gleichen und des anderen Geschlechts. Hiermit soll auch die Grundlage einer späteren Familienplanung gelegt werden. In der nächsten Entwicklungsphase sollen eigene Handlungsmuster für den Umgang mit dem Freizeit- und Konsumwarenmarkt entwickelt werden, die das Ziel verfolgen, einen eigenen Lebensstil zu entwickeln und unter Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse individuelle Angebote ausfindig zu machen. Die letzte Entwicklungsstufe in der Jugendzeit ist die Zeit, in der Jugendliche ein Werte- und Normsystem und ein ethisches und politisches Bewusstsein entwickeln sollen. Aber auch hier muss eine Balance mit den eigenen Handlungsmustern und der eigenen Überzeugung gefunden werden. Es soll eine Basis geschafft werden, dass eine verantwortliche Übernahme von gesellschaftlichen Rollen, die sowohl die Kultur wie auch die Politik betreffen.[30]

Die Jungendzeit ist eine wichtige Entwicklungszeit, in der ein Prozess der selbstständigen und bewussten Individuation einsetzt und auch vorläufig zu einem Ergebnis kommt, welches die Basis für spätere Umformungen und Weiterentwicklungen darstellt. Mit der Individuation, der Entwicklung einer individuellen und unverwechselbaren Persönlichkeitsstruktur, kann sich das Individuum durch selbstständiges, autonomes Verhalten in seinem sozialen Umfeld beweisen. Eng verbunden ist mit der Individuation die Identitätsentwicklung. Diese beiden Entwicklungsziele können aber nur dann erreicht werden, wenn alle Entwicklungsaufgaben des Jugendalters in einem aufeinander aufbauenden Gefüge gelöst werden. Werden diese Entwicklungsaufgaben nicht erfolgreich abgeschlossen, so kann der Übergang ins Erwachsenenalter nicht erfolgen.[31] „Die Wahrung der Identität gegenüber der drohenden Zerstückelung und Diffusion des Selbstbildes gehört zum Kernproblem des Jugendalters.“[32] Die Suche nach der Identität ist für Hurrelmann genauso prägend für dieses Lebensalter, wie es auch Erikson gesehen hat.

[...]


[1] Janosch (Eckert, Horst): Das Geheimnis des Herrn Josef. Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 1976 und 1990, S. 14.

[2] Vgl.: Simmel, Georg: Das Geheimnis. Eine sozialpsychologische Skizze. In: Der Tag, No. 626 vom 10. Dezember 1907, Erster Teil: Illustrierte Zeitung, Berlin. (online: http://socio.ch/sim/geh07.htm, Stand:02.09.2008).

[3] Oerter, R. / Dreher, E.: Identität: Das zentrale Thema des Jugendalters, in: Oerter / Montada (Hrsg.): Entwicklungspsychologie.Beltz Psychologie Verlags Union, Weinheim 1998, 4.Auflage, S.346.

[4] van Manen, Max / Levering, Bas: „Kindheit und Geheimnisse: Über Intimität, Privatheit und Identität“, Bad Heilbrunn: Julius Kinkhardt Verlag, 2000, S.11.

[5] Vgl.: im Internet: http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/mead/32bio.htm (Stand: 17.11.20008).

[6] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.177.

[7] Ebd.

[8] Vgl.: Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.178-180.

[9] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.180.

[10] Ebd.

[11] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.181.

[12] vgl.: Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.182.

[13] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.184.

[14] Vgl.: Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.184-185.

[15] Vgl.: Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.218.

[16] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.220-221.

[17] Vgl.: Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.221.

[18] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.221.

[19] Mead, G.H.: „Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp-Verlag, 1968, S.222.

[20] Vgl.: Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.63-64.

[21] Vgl.: Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.158-159.

[22] Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.159.

[23] Vgl.: Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.160.

[24] Vgl.: Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.161-162.

[25] Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.167.

[26] Ebd.

[27] Vgl.: Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.168-169.

[28] Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.169.

[29] Hurrelmann, K.: Einführung in die Sozialisationstheorie: Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit. Weinheim und Basel: Beltz Verlag, 1986, S.170.

[30] Vgl.: Hurrelmann, K.: Lebensphase Jugend: Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. Weinheim und München: Juventa Verlag, 1994, S.33-34.

[31] Vgl.: Hurrelmann, K.: Lebensphase Jugend: Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. Weinheim und München: Juventa Verlag, 1994, S.34-37.

[32] Hurrelmann, K.: Lebensphase Jugend: Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. Weinheim und München: Juventa Verlag, 1994, S.37.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Geheimnissen bei Kindern auf dem Weg der Identitätsfindung
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Jahr
2009
Seiten
95
Katalognummer
V150563
ISBN (eBook)
9783640622528
ISBN (Buch)
9783640622962
Dateigröße
912 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Geheimnissen, Kindern, Identitätsfindung
Arbeit zitieren
Anonym, 2009, Die Bedeutung von Geheimnissen bei Kindern auf dem Weg der Identitätsfindung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150563

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