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Förderung der psychischen und physischen Gesundheit durch die Anwendung des PERMA-Modells von E. P. Seligmann

Title: Förderung der psychischen und physischen Gesundheit durch die Anwendung des PERMA-Modells von E. P. Seligmann

Term Paper , 2024 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lisa Neumeier (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Diese Arbeit führt in den historischen Kontext der Positiven Psychologie ein sowie in die Theorie des Wohlbefindens. Anschließend werden die fünf Elemente des PERMA-Models auf deren Potenzial hin überprüft die psychische und physische Gesundheit zu fördern. Abschließend fasst das Fazit die Überprüfung der genannten Bauteile zusammen und gibt einen wissenschaftlichen Ausblick für die Gesundheitspsychologie.

Die Theorie des Wohlbefindens, bekannt als PERMA-Modell, entwickelt von Martin Seligman, stellt einen bedeutenden Meilenstein in der modernen Psychologie dar. Sie definiert fünf Schlüsselaspekte für ein erfülltes Leben: positive Emotionen, Engagement, soziale Beziehungen, Sinn und Errungenschaften. Die Untersuchung der positiven Auswirkungen der PERMA-Theorie auf die psychische und physische Gesundheit bietet Einblicke in die komplexe Relation zwischen Wohlbefinden und Gesundheit. Die fünf Elemente des PERMA-Modells werden in dieser Arbeit als potenziell positive Einflussfaktoren auf die psychische und physische Gesundheit der Einzelperson hin überprüft. Diese Erkenntnisse können dazu beitragen, präventive Maßnahmen gegen mentale und körperliche Erkrankungen zu entwickeln, die Salubrität zu fördern sowie die Lebensqualität insgesamt zu verbessern. Daher ist die Untersuchung Seligmans Ansatzes und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit von großer Bedeutung.

In Bezug auf das Modul Arbeits- und Gesundheitspsychologie I ist das Thema dieser Arbeit von Wichtigkeit, da die Erkenntnisse der positiven Psychologie als Konzept für Gesundheitsförderung und -forschung eingesetzt werden können. Dies geschieht ohne Fokussierung auf Symptome und Krankheitswert, was das individuelle Erleben von Wohlbefinden, Gesundheit und Krankheit miteinbezieht. Zusätzlich bietet das PERMA-Modell einen ganzheitlichen Ansatz zur gesundheitlichen Stärkung, da soziale und soziokulturelle Einflussfaktoren zum tragen kommen. Das Thema dieser Arbeit fällt in den Bereich Arbeits- und Gesundheitspsychologie I, da es sich mit dem Begriff der Gesundheit beschäftigt und Gesundheitsverhalten beleuchtet. Einflussfaktoren auf die Gesundheit werden im dritten Studienbrief des Moduls sowie in dieser Arbeit intensiv beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Historischer Kontext

2 Die Theorie des Wohlbefindens (PERMA)

3 Das PERMA-Modell und physische sowie psychische Gesundheit

3.1 POSITIVE EMOTIONEN

3.2 ENGAGEMENT

3.3 SOZIALE BEZIEHUNGEN

3.4 SINN

3.5 ERRUNGENSCHAFT

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Wirksamkeit des PERMA-Modells nach Martin E. P. Seligman als ganzheitlichen Ansatz zur Förderung der psychischen und physischen Gesundheit, wobei die fünf Schlüsselaspekte auf ihr präventives Potenzial hin analysiert werden.

  • Historische Entwicklung der Positiven Psychologie
  • Theoretische Fundierung des PERMA-Modells
  • Positive Emotionen und ihre protektive Wirkung auf das Immunsystem
  • Einfluss von Engagement und sozialer Teilhabe auf das Wohlbefinden
  • Wirkung von Sinnstiftung, Spiritualität und Errungenschaften auf die Gesundheit

Auszug aus dem Buch

3.3 Soziale Beziehungen

Soziale Beziehungen beeinflussen die mentale Gesundheit, gesundheitsrelevantes Verhalten, physische Salubrität und das Sterberisiko. Dies bezieht sich auf jegliche Art von zwischenmenschlichen Interaktionen, ob mit dem Partner, Kollegen oder Kontakten aus religiösen und ähnlichen Organisationen. Als qualitativ hochwertig gilt eine soziale Beziehung, wenn diese durch vorteilhafte Aspekte wie emotionale Unterstützung geprägt ist. Auch negative Einflüsse wie Konflikte und Stress zeichnen ein soziales Bündnis aus. Das Eingebundensein in ein gesellschaftliches Netzwerk bietet positive Orientierung und vermittelt das Gefühl von Stärke durch Verbundenheit und Rückhalt (Umberson & Karas Montez, 2010, S. 55).

House, Landis & Umberson (1988, S. 541 f.) bestätigten bereits vor drei Jahrzehnten, dass Individuen mit der geringsten Einbindung in soziale Beziehungen mit größter Wahrscheinlichkeit vor dem Durchschnittsalter sterben. Aktuelle Forschung zeigt ein ähnliches Bild. Eine Metaanalyse von Valtorta et al. (2016, S. 1009) attestierte ein 32% erhöhtes Schlaganfallrisiko. Eine Vielzahl von Studien belegen ein gesteigertes Risiko an lebensbedrohlichen Krankheiten wie beispielsweise Herzinfarkt und Krebs zu erkranken, wenn die Qualität und Quantität von sozialen Relationen gering ausgeprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das PERMA-Modell ein und erläutert die Bedeutung der Untersuchung von Wohlbefindensfaktoren für die Gesundheitspsychologie.

1 Historischer Kontext: Dieses Kapitel zeichnet den Paradigmenwechsel von der defizitorientierten Psychologie hin zur Ressourcenorientierung durch die Positive Psychologie nach.

2 Die Theorie des Wohlbefindens (PERMA): Hier werden die fünf zentralen Bausteine des PERMA-Modells definiert und ihre Bedeutung für das Flourishing (Aufblühen) des Menschen erläutert.

3 Das PERMA-Modell und physische sowie psychische Gesundheit: Dieser Hauptteil analysiert jeden der fünf PERMA-Faktoren detailliert hinsichtlich seiner wissenschaftlich belegten positiven gesundheitlichen Auswirkungen.

3.1 POSITIVE EMOTIONEN: Diskutiert, wie positive Emotionen das Immunsystem stärken und das Risiko für diverse Erkrankungen senken können.

3.2 ENGAGEMENT: Untersucht das Potenzial von beruflichem und ehrenamtlichem Engagement für die Prävention psychischer Erkrankungen.

3.3 SOZIALE BEZIEHUNGEN: Beleuchtet den massiven Einfluss sozialer Einbindung auf die Sterblichkeit und die Prävention physischer Leiden.

3.4 SINN: Analysiert den Schutzfaktor, den Religiosität und ein ausgeprägter Lebenssinn gegenüber Stressreaktionen bieten.

3.5 ERRUNGENSCHAFT: Erläutert den Zusammenhang zwischen Bildungsleistungen, sozioökonomischem Status und der daraus resultierenden gesundheitsförderlichen Lebensweise.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert Herausforderungen bei der Abgrenzung der einzelnen PERMA-Elemente.

Schlüsselwörter

Positive Psychologie, PERMA-Modell, Wohlbefinden, Gesundheitsförderung, Prävention, Flourishing, Psychische Gesundheit, Physische Gesundheit, Soziale Beziehungen, Engagement, Resilienz, Lebensqualität, Emotionspsychologie, Stressbewältigung, Gesundheitspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des PERMA-Modells nach Martin E. P. Seligman als Instrument zur Förderung der geistigen und körperlichen Gesundheit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Positive Psychologie, das Theoriekonzept des Wohlbefindens und deren evidenzbasierte Auswirkungen auf medizinische und psychologische Gesundheitsindikatoren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Potenzial der fünf PERMA-Elemente als präventive Faktoren für ein gesünderes Leben wissenschaftlich zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Studien und Metaanalysen auswertet, um die Wirksamkeit des Modells zu belegen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil ist in die fünf Komponenten des PERMA-Modells untergliedert, wobei für jeden Aspekt die konkreten gesundheitlichen Vorteile anhand aktueller Forschung dargelegt werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Flourishing (Aufblühen), Salubrität, Ressourcenorientierung und Resilienz stehen im Zentrum der Argumentation.

Warum spielt das Thema der sozialen Beziehungen eine so große Rolle für die Gesundheit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass eine geringe soziale Einbindung ein signifikantes Risiko für lebensbedrohliche Krankheiten wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte darstellt.

Gibt es Grenzen bei der Anwendung des PERMA-Modells?

Ja, die Autorin weist darauf hin, dass eine strikte Trennung der fünf Elemente in der Praxis oft schwierig ist, da sie sich wechselseitig stark beeinflussen.

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Details

Title
Förderung der psychischen und physischen Gesundheit durch die Anwendung des PERMA-Modells von E. P. Seligmann
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Lisa Neumeier (Author)
Publication Year
2024
Pages
16
Catalog Number
V1505850
ISBN (PDF)
9783389071212
ISBN (Book)
9783389071229
Language
German
Tags
Arbeit Arbeitspsychologie Gesundheit Gesundheitspsychologie Psychologie Management PERMA Seligman psychische physische psychische Gesundheit physische Gesundheit E. P. seligmann PERMA-Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Neumeier (Author), 2024, Förderung der psychischen und physischen Gesundheit durch die Anwendung des PERMA-Modells von E. P. Seligmann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1505850
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