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Leitbild- und Konzeptionsentwicklung in Kindertagesstätten. Kinderperspektiven, Adultismus und Partizipation im Fokus

Titel: Leitbild- und Konzeptionsentwicklung in Kindertagesstätten. Kinderperspektiven, Adultismus und Partizipation im Fokus

Hausarbeit , 2024 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tom Schmies (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung von Leitbildern und Konzepten im Bereich der Kindertagesstätten. Es beleuchtet grundlegende Aspekte dieses Themas und legt besonderen Fokus auf die Integration der Kinderperspektive in die pädagogische Arbeit und Qualitätsentwicklung. Außerdem wird ein Fachartikel reflektiert, der die Themen Adultismus und Partizipation behandelt, welche zentrale Werte und Haltungen in der Pädagogik beeinflussen. Im ersten Kapitel wird ein Überblick über das Themenfeld Leitbild- und Konzeptionsentwicklung gegeben. Eine Mindmap gibt im Kapitel 1.1 einen grafischen Blick auf das Themenfeld. In Kapitel 1.2 werden die in der Mindmap dargestellten Aspekte, die zum Thema Leitbild- und Konzeptionsentwicklung dazu gehören, erläutert und in Zusammenhang gebracht. In Kapitel zwei wird ein ausgewähltes Unterthema aus dem Bereich Leitbild- und Konzeptionsentwicklung tiefergehend betrachtet. Das ausgewählte Unterthema ist die notwendige Weiterentwicklung eines Leitbildes bzw. einer Konzeption aufgrund der in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnenen Kinderperspektiven. Pädagogische Fachkräfte sind aufgefordert, die Kinderperspektiven sowohl in ihrer alltäglichen Arbeit, als auch in Bereichen der Qualitätsentwicklung in den Blick zu nehmen und mit einzubeziehen. Dies sollte wie im Kapitel 2 dargestellt auch in der Leitbild- und Konzeptionsentwicklung sichtbar werden.

Kapitel drei beinhaltet die Auseinandersetzung mit einem Fachartikel zum Thema Leitbild- und Konzeptionsentwicklung. Der hier ausgewählte und reflektierte Fachartikel beschäftigt sich mit dem Thema Adultismus versus Partizipation. Beides aktuelle kindheitspädagogische Themen, die grundlegende Werte, Haltungen und Verhalten von Pädagogen nach sich ziehen. Der wesentliche Inhalt des Artikels ist in Kapitel 3.1 in einer Grafik veranschaulicht. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Artikels befindet sich in Kapitel 3.2.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Wesentliche Aspekte einer Leitbild- und Konzeptionsentwicklung

1.1 Mind Map – ein Überblick zum Thema Leitbild- und Konzeptionsentwicklung

1.2 Kommentierung der Mind-Map zur Leitbild- und Konzeptionsentwicklung

2 Leitbild- und Konzeptionsentwicklung mit Blick auf die Kinderperspektiven

3 Adultismus unterläuft die Partizipation

3.1 Grafik zum Thema Adultismus – Gewalt an Kindern

3.2 Fachartikel: „Frei und selbstbestimmt? Von wegen“ - Adultismus in Kitas

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieses Portfolios ist die Reflexion und Auseinandersetzung mit der strategischen Bedeutung von Leitbildern und Konzeptionen im Kontext frühkindlicher Bildungseinrichtungen, wobei ein besonderer Fokus auf die Integration von Kinderperspektiven und das Problem des Adultismus gelegt wird.

  • Grundlagen der Leitbild- und Konzeptionsentwicklung in Kindertagesstätten
  • Bedeutung des Paradigmenwechsels vom Kind hin zu Partizipation und Kinderrechten
  • Rolle pädagogischer Fachkräfte bei der Qualitätsentwicklung
  • Identifikation und kritische Analyse von Adultismus als Barriere für Partizipation

Auszug aus dem Buch

3.2 Fachartikel: „Frei und selbstbestimmt? Von wegen“ - Adultismus in Kitas

Frau Finger hat ihren Titel zu Ihrem Artikel „Frei und selbstbestimmt? Von wegen“ aus meiner Sicht bewusst provozierend gewählt, da er sehr deutlich den Finger auf das Thema des Artikels lenkt: die häufig zu findende Unterlaufung von Partizipation durch Adultismus in den Kindertagesstätten (vgl. Die Macht der Fachkraft: kindergarten heute 4_2023 2024, S. 12). In verschiedensten Formen und Situationen komme es in Kindertagesstätten zu Machtmissbrauch von Erwachsenen gegenüber Kindern. Diese Form der Gewalt kann auf körperlicher Ebene, zum Beispiel durch ruppiges Hochziehen o.ä. oder auch seelischer Ebene wie beispielsweise durch Demütigungen und Bloßstellungen passieren, was in beiden Formen der Gewalt zu erheblichen seelischen Verletzungen Seitens der Kinder führen kann.

Adultismus zeigt sich laut der Autorin in vielfältiger Weise im Verhalten der pädagogischen Fachkräfte: Sie bestimmen, bewerten, bestrafen, schränken Handlungsspielräume ein, begrenzen Kinder beim Zugang zu Rechten, Gütern. Die pädagogischen Fachkräfte beachten zum Teil die Kinder nicht als politische soziale Gruppe der Kindertagesstätte, sie machen grenzüberschreitende körperliche Berührungen, wie z.B. Kinder zu küssen, oder ihnen ungefragt über den Kopf zu streicheln, sie werten die Kinder über die Sprache ab, oder beantworten Abwehrreaktionen der Kinder mit sprachlich emotionalen Angriffen. Meiner Erfahrung nach ist die Beschreibung der Autorin über Vorkommensformen in Kindertagesstätten von Adultismus realistisch. Es ist auch aus meiner Erfahrung ein sehr häufig vorzufindendes Phänomen in Kindertagesstätten, was dadurch so schwer aufzudecken ist, dass die Machtausnutzenden zum Großteil unbewusst handeln, da sie es in Ihrer Sozialisation so unbewusst gelernt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Portfolio vor und erläutert die thematische Struktur von der allgemeinen Konzeptionsentwicklung über Kinderperspektiven bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit Adultismus.

1 Wesentliche Aspekte einer Leitbild- und Konzeptionsentwicklung: Hier wird mittels einer Mind-Map und deren Erläuterung ein Überblick über die grundlegenden Funktionen und Bestandteile eines Leitbildes in Kitas gegeben.

2 Leitbild- und Konzeptionsentwicklung mit Blick auf die Kinderperspektiven: Dieses Kapitel thematisiert den notwendigen Wandel der pädagogischen Arbeit und Konzeptionen aufgrund der UN-Kinderrechtskonvention und eines neuen Bildes vom Kind.

3 Adultismus unterläuft die Partizipation: Dieser Abschnitt analysiert durch eine Grafik und einen Fachartikel, wie unbewusste Machtstrukturen von Erwachsenen die tägliche Partizipationsarbeit mit Kindern behindern.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die reflektierte Überarbeitung von Leitbildern unabdingbar ist, um aktuelle gesellschaftliche Anforderungen an Kitas und den Schutz gegen Adultismus zu gewährleisten.

Schlüsselwörter

Leitbildentwicklung, Konzeptionsentwicklung, Kindertagesstätte, Kinderrechte, Partizipation, Adultismus, Machtmissbrauch, Kindheitspädagogik, Qualitätsentwicklung, Reflexion, Selbstwirksamkeit, UN-Kinderrechtskonvention, Pädagogische Haltung, Kinderschutz, Organisationsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, Funktion und fortlaufenden Entwicklung von Leitbildern und Konzeptionen in Kindertagesstätten unter Berücksichtigung neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die Leitbildentwicklung, die Umsetzung von Partizipation im Kita-Alltag und die Problematik von Adultismus gegenüber Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Reflexion darüber, wie moderne pädagogische Werte wie Kinderrechte und Partizipation in organisatorischen Leitbildern und im Verhalten des Fachpersonals verankert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Reflexion von Fachartikeln sowie der Verknüpfung von pädagogischer Theorie mit der praktischen Organisationsentwicklung in Kitas.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Konzepterstellung, den Paradigmenwechsel vom Kind zum Akteur und die kritische Auseinandersetzung mit Adultismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Partizipation, Leitbild, Konzeption, Kinderrechte, Adultismus und Qualitätsentwicklung.

Warum wird Adultismus als Gefahr für die Partizipation bezeichnet?

Weil Adultismus unbewusste Machtausübung durch Erwachsene beinhaltet, die die kindlichen Handlungsspielräume einschränkt und somit dem Ziel echter Beteiligung auf Augenhöhe entgegensteht.

Welche Rolle spielt die Reflexion für das pädagogische Personal?

Die Reflexion ist unverzichtbar, um das eigene – oft durch Sozialisation unbewusst geprägte – Verhalten zu hinterfragen und im Team ein professionelles, respektvolles pädagogisches Handeln zu etablieren.

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Details

Titel
Leitbild- und Konzeptionsentwicklung in Kindertagesstätten. Kinderperspektiven, Adultismus und Partizipation im Fokus
Veranstaltung
Grundlagen des Qualitätsmanagements
Note
1,3
Autor
Tom Schmies (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
18
Katalognummer
V1505890
ISBN (PDF)
9783389073254
ISBN (Buch)
9783389073261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leitbild Konzeption Kinderperspektiven Adultismus Partizipation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tom Schmies (Autor:in), 2024, Leitbild- und Konzeptionsentwicklung in Kindertagesstätten. Kinderperspektiven, Adultismus und Partizipation im Fokus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1505890
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Leseprobe aus  18  Seiten
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