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Rechtsextremismus und Soziale Arbeit. Ursachen, Wählergruppen und Interventionsmöglichkeiten bei Jugendlichen

Titel: Rechtsextremismus und Soziale Arbeit. Ursachen, Wählergruppen und Interventionsmöglichkeiten bei Jugendlichen

Hausarbeit , 2024 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Vivianne Gilbert (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit analysiert den zunehmenden Einfluss rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien in Europa und die damit verbundene Bedrohung demokratischer Werte. Der Begriff des Rechtsextremismus wird durch verschiedene Definitionen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beleuchtet. Es werden Erklärungsansätze wie das Hufeisenmodell sowie sozialpsychologische Theorien zur Integration und Desintegration untersucht. Zudem wird die historische Entwicklung und die Entstehung rechtsextremer Parteien analysiert, mit besonderem Augenmerk auf die Gründe, warum Menschen rechtspopulistische Parteien wählen und welche Wählergruppen sie anziehen. Abschließend werden Strategien und Interventionsmaßnahmen der Sozialen Arbeit vorgestellt, die dazu beitragen, rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen bei Jugendlichen zu bewältigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definitionen und Theorien der Rechtsextremismus

2.2 Gesellschaftliche Bedingungen und Einflussfaktoren

3. Politischer Rechtsextremismus: EU-Wahlergebnisse als Beispiel

4. Maßnahmen zu Intervention und Prävention

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Rechtsextremismus unter jungen Wähler*innen, wobei die Ergebnisse der EU-Wahl als exemplarisches Fallbeispiel dienen. Ziel ist es, die Ursachen für die Anfälligkeit dieser Altersgruppe gegenüber rechtsextremen und rechtspopulistischen Strömungen zu analysieren und wirksame pädagogische sowie gesellschaftspolitische Ansätze zur Prävention und Intervention aufzuzeigen, die von der Sozialen Arbeit umgesetzt werden können.

  • Theoretische Verortung von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
  • Analyse gesellschaftlicher Desintegrationsprozesse
  • Untersuchung des Stimmverhaltens junger Wähler*innen bei EU-Wahlen
  • Wirksamkeit von Maßnahmen der politischen Bildung und Sozialisation

Auszug aus dem Buch

Die Partei Alternative für Deutschland war am Anfang dagegen, Wahlalter von 18 auf 16 zu senken.

Dagegen hat sie eine Klage erhoben, die abgewiesen worden ist. Seitdem bemüht sich die AfD mehr, junge Wähler:innen gezielter anzusprechen, über Social-Medien-Plattformen wie TikTok. Der Erfolg der Partei bei dem Gewinn von jungen Wähler:innen wird auf ihre mediale Fähigkeit zurückgeführt. Durch direkte Botschaften, Humor, und politische Strategien konnte Maximilian Krah den Nerv von jungen Menschen treffen. Statistiken zeigen, dass die AfD bei der Europawahl im Jahr 2019 nur fünf Prozent der Stimmen unter den jungen Wähler:innen erreichte. Nun hat sie bei der Europawahl 2024 ihren Stimmenanteil bei dieser Gruppe auf 16 Prozent gesteigert und damit mehr als verdreifacht (vgl. Pfeifer, 2024, 184).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Problematik des Erstarkens rechtsextremer Parteien in der EU ein und begründet die Relevanz der Untersuchung vor dem Hintergrund der jüngsten Wahlergebnisse.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden wissenschaftliche Definitionen von Rechtsextremismus sowie das Hufeisen-Modell und die Desintegrationstheorie nach Heitmeyer erörtert, um die Basis für das Verständnis rechtsextremer Einstellungen zu schaffen.

3. Politischer Rechtsextremismus: EU-Wahlergebnisse als Beispiel: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung rechtsextremer Parteien in Deutschland und untersucht die Faktoren, die zum Erfolg der AfD insbesondere bei jungen Wähler*innen führen.

4. Maßnahmen zu Intervention und Prävention: Es werden konkrete sozialpädagogische Handlungsoptionen, wie die Demokratiebildung im schulischen Kontext und die Bedeutung der politischen Bildung, aufgezeigt.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine demokratische Grundhaltung durch frühzeitige Integration und eine offene Dialogkultur in Sozialisationsinstanzen wie Familie und Schule gefördert werden muss.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Soziale Arbeit, Rechtspopulismus, EU-Wahl, AfD, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Desintegrationstheorie, Politische Sozialisation, Extremismustheorie, Demokratieförderung, Prävention, Intervention, Jugendsozialarbeit, Wahlergebnisse, Autoritäre Persönlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Soziale Arbeit dem wachsenden Rechtsextremismus bei jungen Menschen entgegenwirken kann, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller politischer Wahlergebnisse in der EU.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Rechtsextremismus, die Analyse von Desintegrationsprozessen in der Gesellschaft und spezifische Interventionsstrategien im pädagogischen Feld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung von Aufklärungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen, um die Resilienz junger Menschen gegenüber rechtsextremen Narrativen zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse politikwissenschaftlicher, soziologischer und sozialpädagogischer Theorien sowie die Auswertung aktueller empirischer Wahldaten und Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Entstehung rechtsextremer Einstellungen, eine Fallanalyse am Beispiel des Aufstiegs der AfD zur Europawahl und eine Darstellung von Präventionsansätzen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Begriffe wie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF), Desintegration, Rechtspopulismus, politische Sozialisation und demokratische Zivilgesellschaft sind für die Arbeit grundlegend.

Warum spielt das Thema "Social Media" eine Rolle in der Analyse?

Die Analyse zeigt, dass die AfD gezielt digitale Kanäle wie TikTok nutzt, um durch Humor und direkte Botschaften junge Menschen zu erreichen, was wesentlich zu ihrem Wahlerfolg in dieser Zielgruppe beigetragen hat.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Schule bei der Prävention?

Schulen werden als wesentliche Instanz der politischen Sozialisation angesehen, wobei jedoch betont wird, dass die Effektivität von Direktunterricht zur Einstellungsänderung wissenschaftlich umstritten bleibt und eher die Förderung demokratischer Aushandlungsprozesse gefragt ist.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtsextremismus und Soziale Arbeit. Ursachen, Wählergruppen und Interventionsmöglichkeiten bei Jugendlichen
Hochschule
Fachhochschule Dortmund  (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Rechtsextremismus und Soziale Arbeit Zielgruppenbezogene Inhalte
Note
1,7
Autor
Vivianne Gilbert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
20
Katalognummer
V1506041
ISBN (PDF)
9783389073797
ISBN (Buch)
9783389073803
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsextremismus Extremismus Soziale Arbeit politische Bildung Politikwissenschaft Rechtspopulismus unter jungen Wählenden Rechtspopulistische Parteien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vivianne Gilbert (Autor:in), 2024, Rechtsextremismus und Soziale Arbeit. Ursachen, Wählergruppen und Interventionsmöglichkeiten bei Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1506041
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Leseprobe aus  20  Seiten
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