Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem in der Gegenwartssprache wieder verstärkt auftretenden Phänomen der Doppelten Perfekt- und Plusquamperfektbildungen.
In dieser Arbeit sollen vor allem die verschiedenen Funktionen der verschiedenen Formen an Beispielen untersucht werden, sowohl in geschriebener als auch in gesprochener Sprache, um herauszufinden, ob die Doppelten Perfektbildungen wirklich nur ein Phänomen der gesprochenen Sprache sind. Dabei stellt sich auch die Frage, ob es auch in Beschreibungen der Standardsprache aufgenommen werden sollte.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- BILDUNG DOPPELTER PERFEKTFORMEN.
- FUNKTION DOPPELTER PERFEKTBILDUNGEN.
- DPF IN DER GESCHRIEBENEN SPRACHE
- DPF IN DER GESPROCHENEN SPRACHE
- HABEN UND SEIN
- FAZIT
- ANHANG
- LITERATURVERZEICHNIS.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Doppelten Perfekt- und Plusquamperfektbildungen in der Gegenwartssprache und untersucht deren Funktionen und Verwendung sowohl in geschriebener als auch in gesprochener Sprache. Die Arbeit analysiert, ob diese Formen ein Phänomen der gesprochenen Sprache sind oder ob sie in Beschreibungen der Standardsprache aufgenommen werden sollten.
- Untersuchung der Funktionen der verschiedenen Formen der Doppelten Perfektbildungen
- Analyse des Vorkommens dieser Formen in geschriebener und gesprochener Sprache
- Betrachtung der unterschiedlichen Funktionen von "haben" und "sein" in beiden Varianten
- Vergleich verschiedener Theorien und Arbeiten zu diesem Thema
- Bewertung der Einordnung der Doppelten Perfektbildungen in die Standardsprache
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema der Doppelten Perfektbildungen vor und erläutert die unterschiedlichen Bezeichnungen für dieses grammatische Phänomen. Es wird die Zielsetzung der Arbeit definiert und die methodische Vorgehensweise skizziert.
Kapitel 2 beschreibt die Bildung der Doppelten Perfektformen (Perfekt II und Plusquamperfekt II) anhand von Beispielen.
Kapitel 3 analysiert die Funktionen der Doppelten Perfektbildungen. Dabei werden die Funktionen in geschriebener und gesprochener Sprache getrennt betrachtet. Außerdem wird der Unterschied zwischen "haben" und "sein" in den verschiedenen Formen analysiert.
Schlüsselwörter
Doppelte Perfektbildungen, Doppelperfekt, Plusquamperfekt II, Tempus, Sprachwissenschaft, Standardsprache, Umgangssprache, Funktionen, Vorkommen, "haben", "sein"
Häufig gestellte Fragen
Was sind doppelte Perfektbildungen?
Dabei handelt es sich um grammatische Formen wie das „Perfekt II“ oder „Plusquamperfekt II“ (z. B. „ich habe es gemacht gehabt“), die in der Gegenwartssprache vermehrt auftreten.
Kommen diese Formen nur in der gesprochenen Sprache vor?
Nein, die Arbeit untersucht Beispiele sowohl aus der gesprochenen als auch aus der geschriebenen Sprache, um deren tatsächliche Verbreitung zu analysieren.
Sollten doppelte Perfektformen Teil der Standardsprache sein?
Diese Frage wird in der Arbeit kritisch diskutiert, indem die Funktionen dieser Formen gegen die aktuellen Regeln der Standardsprache abgewogen werden.
Welche Rolle spielen „haben“ und „sein“ bei dieser Bildung?
Die Arbeit analysiert die spezifischen Funktionen dieser Hilfsverben innerhalb der doppelten Perfektkonstruktionen.
Welche Funktionen erfüllen doppelte Perfektbildungen?
Sie dienen oft dazu, eine abgeschlossene Vergangenheit noch deutlicher von der Gegenwart abzugrenzen oder werden als Ersatzformen für das Plusquamperfekt genutzt.
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- Vanessa Drossel (Author), 2010, Bedeutung und Funktion der doppelten Perfektbildungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150669