Arnold von Brescia

Reformer oder Ketzer?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001

34 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Arnold von Brescia – Vom „Reformer“ zum „Ketzer“
2.1. Das Leben Arnolds von Brescia
2.1.1. Arnold und die Kommune von Brescia
2.1.2. Das Konzil von Sens und die Folgen
2.1.3. Arnold von Brescia und die römische Republik
2.2. Arnold von Brescia im Rahmen der Ketzerei des 12. Jahrhunderts
2.2.1. Die Lehren des Arnold von Brescia
2.2.2. Heinrich der Mönch
2.2.3. Peter von Bruis
2.2.4. Tanchelm von Antwerpen
2.2.5. Arnold von Brescia und die Ketzer des 12. Jahrhunderts

3. Zusammenfassung

Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der italienische Mönch und Prediger Arnold von Brescia (†1155) war eine wichtige Persönlichkeit des 12. Jahrhunderts. Doch ist die Rolle, die er vor allem in Italien gespielt hat, nicht eindeutig zu definieren. Als was sollen wir ihn sehen? War er ein Reformer, der in seinen Methoden zu weit gegangen war, oder war er ein Ketzer, ein ‚Irrgläubiger‘, der falsche Lehren verbreitete und eine Bedrohung für die katholische Kirche darstellte?

Die Zeit von Arnolds Wirken war geprägt durch die Nachwirkungen des Investiturstreites und eine Reihe Gegenpäpste, die an der Unfehlbarkeit des Oberhauptes der christlichen Kirche zweifeln ließen. Die Kirche war nicht mehr das unantastbare Gebilde, an dem keine Kritik geübt werden durfte. Innerhalb und außerhalb der Kirche gab es Reformbestrebungen, da durchaus erkannt worden war, dass die Kirche dieser Reformen bedurfte. Doch wie weit durfte man dabei gehen? Wann wurde in den Augen der Kirche aus Reform Ketzerei?

Im Folgenden soll versucht werden, das Leben Arnolds von Brescia nachzuzeichnen und dann, in einem zweiten Teil, seine Ansichten in den Rahmen der Lehren seiner „Ketzer“-Zeitgenossen Heinrich der Mönch, Peter von Bruis und Tanchelm von Antwerpen einzuordnen.

Als Grundlage für die Darstellung des Lebens Arnolds von Brescia dient dabei vor allem die 1931 erschienene, aber immer noch maßgebliche Biographie über den italienischen Prediger von G.W. Greenaway („Arnold of Brescia“) sowie die von W. Giesebrecht verfasste Biographie („Arnold von Brescia“). Ebenfalls berücksichtig wurden die Biographien des wohl schärfsten Widersachers Arnolds von Brescia, des Zisterzienserabtes Bernhard von Clairvaux, von P. Dinzelbacher sowie die Biographie von Arnolds Lehrer, dem berühmten Philosophen Abaelard, verfasst von M. Clanchy.

Die maßgeblichen historischen Quellen stammen von Zeitgenossen des Italieners. Darunter ist zum einen die „Gesta Frederici“ des staufischen Bischofs und Onkels von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Otto von Freising (um 1112-1158), zu nennen. Otto von Freising dürfte durch seine Nähe zum Kaiser vor allem über die politischen Hintergründe gut informiert gewesen sein. Als weiteres ist die „Historia Pontificalis“ des englischen Humanisten, Philosophen und Bischofs von Chartres, John of Salisbury (ca. 1115/20-1180) zu erwähnen, der selbst ein Schüler Abaelards war, sowie schließlich auch noch die Briefe Bernhards von Clairvaux (um 1090-1153). Bei all diesen Quellen muss allerdings berücksichtig werden, dass die Verfasser durchweg Gegner des Italieners gewesen sind. Besonders der berühmte Zisterzienserabt und eifrige Kreuzzugsprediger Bernhard von Clairvaux verfolgte ihn über lange Zeit mit seiner Feindschaft, die sich auch in seinen Briefen widerspiegelt. Dennoch erscheint es möglich, ein realitätsnahes Bild von Leben und Lehren des Arnold von Brescia zu zeichnen, auch wenn gerade über die ersten Jahrzehnte seines Lebens wenig bekannt ist und – was sehr zu bedauern ist – keine seiner Schriften auf uns gekommen ist.

2. Arnold von Brescia – Vom „Reformer“ zum „Ketzer“

2.1. Das Leben Arnolds von Brescia

2.1.1. Arnold und die Kommune von Brescia

Über die ersten Jahre im Leben Arnolds von Brescia ist kaum etwas bekannt. Weder sein Geburtsjahr noch sein Geburtsort sind überliefert. Es wird vermutet, dass er zwischen 1090 und 1100 in Brescia geboren wurde. Auch über seine Eltern und deren Stand liegen keinerlei Informationen vor. Seine frühe Erziehung erhielt Arnold anscheinend in einer Bischofsschule. Um 1115 ging er nach Frankreich und wurde ein Schüler Abaelards, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seines Ruhmes als Lehrer in Paris befand.[1]

Von diesem Frankreichaufenthalt berichtet nur Otto von Freising, während Bernhard von Clairvaux und John of Salisbury darauf nicht eingehen. Bei John of Salisbury mag dies überraschen, denn er war selbst ein Schüler Abaelards. Doch muss man berücksichtigen, dass die beiden nicht zur selben Zeit dort waren. Arnold befand sich höchstens bis 1120 in Paris, während John of Salisbury nicht vor 1136 Schüler des berühmten und umstrittenen Philosophen wurde. Da dieser Studienaufenthalt in Frankreich aber durchaus üblich war – wie unter anderem die Beispiele Ottos von Freising und Johns of Salisbury ja auch zeigen – kann auch Arnold von Brescia sich dort aufgehalten haben.

Arnold von Brescia blieb vermutlich bis 1119 oder 1120 in Frankreich. Es wäre allerdings auch möglich, dass er noch Zeuge der Verurteilung Abaelards in Soisson (1121) wurde, belegt ist dies jedoch nicht. John of Salisbury berichtet, dass Arnold bei seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Brescia ordinierter Priester war und nun Regularkanoniker des örtlichen Augustinerklosters wurde, wo er schließlich sogar in die Würde des Abtes aufstieg.[2] Die anderen Quellen schweigen hierzu, aber „the monastic cast of Arnold’s later teaching on religious reform certainly lends colour to the suggestion that his ideas were shaped by personal experience of the life within the cloister.“[3] In Brescia trat Arnold dann auch zum ersten Mal öffentlich als Reformer auf.

In der Lombardei herrschte seit langem Unruhe, in Brescia strebte die kommunale Bewegung nach Unabhängigkeit vom bischöflichen Stadtherrn, dem man ein schlechtes Regiment vorwarf. Papst Innozenz II. (1130-1143) hoffte nun, mit der Wahl Manfreds zum Bischof von Brescia (1132) der Kirche dort endlich Frieden zu bringen. Doch Manfred erwies sich als falsche Wahl. Er hatte einen schwachen Willen und war zu furchtsam, die notwendigen Reformen durchzuführen. Dazu kam, dass er von Beginn an mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.[4]

Zum einen hatten sich im Zuge des Schismas von 1130 Fraktionen in der Stadt gebildet und auch Manfreds Vorgänger, der als Parteigänger des Gegenpapstes (Anaklet II.) abgesetzte Bischof Villanus, hatte noch Anhänger unter den Adligen. Aber Manfred war auch selbst ‚vorbelastet‘, war er doch coadjutor bei Villanus gewesen und wurde von der Bevölkerung der Mitwirkung an dessen Missregierung beschuldigt. Trotzdem versuchte Manfred zu Beginn seiner Amtszeit, die Reformen, die der Papst auf der Synode von 1132 angeregt hatte, durchzuführen. Dabei ging es um den Kampf gegen Korruption, Simonie und Klerikerehe.

Doch Manfred stieß nicht nur auf den Widerstand der Anhänger Villanus‘ und der Kleriker, die an ihren ‚Privilegien‘ festhalten wollten, sondern auch das Volk rebellierte, da es seine bürgerlichen Freiheiten bedroht sah. Die Laien befürchteten in den angestrebten Reformen den Anfang von Änderungen in der Regierung. „Their ultimate ideal of an independent, self-governing commune, completely severed from the purely spiritual administration of the bishop, could never be realised whilst the clergy retained the feudal right to temporal possessions.“[5] Auch sah die Bevölkerung in Manfred eine Marionette des Papstes, wodurch die Unabhängigkeit des lombardischen Bistums gefährdet würde.

Nachdem die ersten milden Maßnahmen Manfreds im Versuch gegen Simonie und Klerikerehen vorzugehen, scheiterten, griff der Bischof zu drastischeren Mitteln, zog die Pfründe der widerspenstigen Kleriker ein und brachte damit den Klerus gegen sich auf. Es kam zu Aufständen in der Stadt. Zusätzlich kompliziert wurde die brisante Situation durch den erfolglosen Versuch des Villanus, sein Bistum zurückzugewinnen. Der genaue Ablauf und Zeitpunkt der Ereignisse lässt sich nicht mehr ermitteln. Begonnen haben die Unruhen aber wohl 1135, der Höhepunkt des Kampfes lag wahrscheinlich mindestens zwei Jahre später. Trotz seiner schwachen Stellung blieb Manfred bis 1138 in Brescia, bevor er nach Rom aufbrach, um vom Papst Hilfe zu erbitten.

Arnold von Brescia griff nach John of Salisbury nicht vor Manfreds Abreise nach Rom in die Auseinandersetzungen ein.[6] Ab 1138 spielte er aber dann eine wichtige Rolle. Greenaway führt aus, Arnold habe anfangs wahrscheinlich Schwierigkeiten gehabt, sich für eine Seite zu entscheiden. Er habe sicherlich keine Sympathien für den widerspenstigen, selbstsüchtigen Klerus gehabt, sei aber auch nicht an den Verfassungsplänen der Volkspartei interessiert gewesen. Allerdings sei die Zerschlagung der bischöflichen Machtposition in Richtung seiner späteren Lehren gegangen. Auf der anderen Seite hätten Manfreds Versuche einer Reform des Klerus seinen Respekt gefordert, da dies seinen eigenen Forderungen entsprach.[7] Als Manfred jedoch nach Rom ging, um den Papst um Hilfe bitten, schlug sich Arnold endgültig auf die Seite der Volkspartei. Damit führte er eine Verschärfung der Situation herbei. „His advent at this critical juncture fanned the smouldering embers of discontent into flame“[8], denn mit seiner Beredsamkeit überzeugte Arnold von Brescia die Leute, ihre neugewonnene Freiheit zu sichern.

Bischof Manfred erreichte dagegen in Rom wenig. Der Papst war zu sehr mit den Folgen des Schismas beschäftigt – nach dem Tode Anaklets im Januar 1138 war ein weiterer Gegenpapst, Victor IV., gewählt worden, der jedoch bald durch die Intervention Bernhards von Clairvaux auf sein Amt verzichtete –, um ihm Hilfe zu leisten. Als der Bischof nach Brescia zurückkehrte, war die Situation weiter eskaliert. Die Stadt befand sich im Aufruhr und die Stadttore blieben Manfred verschlossen. Er tat das einzige, was ihm möglich war: Er kehrte nach Rom zurück und erwartete die Ergebnisse des für das folgende Jahr angesetzten Laterankonzils, während in Brescia nun die Volkspartei die Stadt beherrschte und Arnold von Brescia war das „organising genius“[9] dahinter. Doch dies war nur ein scheinbarer Erfolg.

Am 4. April 1139 eröffnete Papst Innozenz II. in Rom das 2. Laterankonzil. Dabei ging es vor allem um drei Punkte:

- Die endgültige Beseitigung des Schismas.
- Die Verdammung zahlreicher häretischer Sekten.
- Die Einleitung einiger Reformen innerhalb der Kirche.

Auf dem Konzil wurden dreißig Kanones verabschiedet, darunter der Kanon 23, der sich mit der Definition und Bestrafung der Häresie befasste. Darin heißt es:

Wer unter dem Anschein der Religiosität das Altarsakrament, die Kindertaufe, das Priestertum und die geistlichen Weihen sowie die legitimen Ehebündnisse verdammt, den vertreiben wir als Häretiker aus der Kirche Gottes ...[10]

Diese Bestimmung war nicht auf Arnold von Brescia bezogen, denn zu diesem Zeitpunkt war er nicht im Verdacht, ein Häretiker zu sein. Er wurde beschuldigt, ein Schismatiker zu sein, der mit der Verwaltung der Kirche und nicht mit ihren Lehren in Konflikt geraten war. Im Übrigen war für die kirchlichen Autoritäten die Auseinandersetzung nur ein lokaler Aufruhr und nicht besonders wichtig für das Konzil. Nach Otto von Freising wurde Manfreds Anklage vor das Konzil gebracht, der Papst verurteilte Arnold zum Schweigen und verfügte seine Bestrafung:

Da er durch diese und andere Lehren, die aufzuzählen zu weit führen würde, die Kirche von Brescia beunruhigte und vor den Laien jenes Gebietes, denen die Ohren gegen den Klerus juckten, die kirchlichen Personen böswillig herabsetzte, wurde er auf einem unter Innozenz in Rom veranstalteten großen Konzil vom Bischof jener Stadt und von frommen Männern angeklagt. Damit seine verderbliche Lehre keine weitere Verbreitung finde, entschloß sich der Papst, ihm Schweigen aufzuerlegen.[11]

John of Salisbury erwähnt das Konzil überhaupt nicht, berichtet aber von einer Verurteilung durch den Papst.[12] Bernhard von Clairvaux berichtet von der Vertreibung Arnolds aus Italien:

Schließlich hat er sogar das Land, in dem er geboren wurde, ganz schrecklich in Unruhe und Aufruhr versetzt. Deshalb ist er vor dem Herrn Papst des schlimmsten Schismas angeklagt und vom heimatlichen Boden verjagt worden; auch wurde er gezwungen, einer Rückkehr abzuschwören. Nur mit persönlicher Erlaubnis des Papstes sollte sie ihm gestattet sein.[13]

Greenaway vermutet, dass Arnold von Brescia sich möglicherweise sogar in Rom aufhielt, da die Formulierung: „wurde er gezwungen, einer Rückkehr abzuschwören“ eine persönliche Anwesenheit nahe legt.[14] Auf jeden Fall bedeutete diese Entscheidung des Konzils das Ende des Aufruhrs in Brescia. Die Rückkehr des Bischofs in die Stadt markierte dann den endgültigen Zusammenbruch des Aufstands. Die Republik war besiegt, die beiden gewählten Konsuln, Rebaldus und Persius, flohen.

2.1.2. Das Konzil von Sens und die Folgen

Was Arnold in der Zeit nach dem Konzil tat, ist nicht ganz geklärt. Anscheinend zog er eine Zeitlang durch die Städte der Lombardei, bevor er 1140 nach Frankreich ging. Eine mögliche Anregung mag gewesen sein, dass er von der kommenden Disputation zwischen Abaelard und Bernhard von Clairvaux in Sens gehört hatte.[15]

John of Salisbury behauptet, dass Arnold erst jetzt Schüler Abaelards wurde, doch darin irrt er sich wohl.[16] Sicher ist, dass Arnold von Brescia auf Seiten Abaelards auftrat und dies sollte ihm einen ernst zu nehmenden Feind bescheren: „by his courageous support of Abailard’s cause at Sens he incurred the undying enmity of the man whose consels stood highest in the church, the Abbot of Clairvaux.“[17]

Bernhard von Clairvaux erwähnt in seinen Briefen anlässlich des Konzils von Sens Abaelard und Arnold von Brescia zusammen:

Goliath tritt hervor in seinem hohen Wuchs, gewappnet mit seiner glänzenden Kriegsrüstung, und vor ihm schreitet sein Waffenträger Arnold von Brescia. Schuppe „schließt sich“ an Schuppe, „und kein Lüftchen dringt durch sie hindurch.“ Die Biene, die in Frankreich war, hat es der Biene in Italien gesummt, „und sie kamen wider den Herrn und seinen Gesalbten zusammen.“ „Sie spannten den Bogen, legten im Köcher ihre Pfeile bereit, um sie im Dunkeln gegen die zu schnellen, die aufrichtigen Herzens sind.“ In ihrer Lebensart und Kleidung „haben sie den Schein der Frömmigkeit, doch ihre Kraft verleugnen sie.“ Sie täuschen gar viele, indem sie sich in Engel des Lichtes verwandeln, während sie Engel Satans sind. So steht also Goliath zusammen mit seinem Waffenträger zwischen beiden Reihen, er ruft gegen die Schlachtreichen Israels und schmäht die Abteilungen der Heiligen, gewiß umso verwegener, da er merkt, dass kein David da ist.[18]

Warum Bernhard von Clairvaux Arnold so beschreibt, lässt sich nur vermuten. Greenaway gibt zwei denkbare Gründe an. Zum einen könnte es sein, dass Bernhard in ihm Abaelards ergebensten und gefährlichsten Schüler gesehen habe und ihn daher mit Abaelard auf eine Stufe gestellt hat. Doch dies ist eher unwahrscheinlich, vor allem deshalb, weil Arnold im Prozess von Sens allem Anschein nach keine aktive Rolle gespielt hat. Die zweite, weitaus glaubhaftere Möglichkeit ist, dass Bernhard von Clairvaux Abaelard durch die Verbindung mit Arnold beim Papst, an den ja das Schreiben gerichtet war, diskreditieren wollte, denn Arnold war bereits durch den Papst verurteilt worden, Abaelard war es noch nicht. Somit wäre Abaelard dann nicht nur eine Bedrohung für die Doktrin der Kirche, sondern auch, wie der Italiener, für das ganze hierarchische System.[19]

Nach der Verurteilung Abaelards in Sens setzte Bernhard von Clairvaux alles daran, dass auch eine Verurteilung in Rom erfolgte. Damit hatte er Erfolg. Im Juli 1140 erließ Papst Innozenz II. die Anordnung, dass Abaelard und Arnold von Brescia in getrennten Klöstern zu internieren und ihre Bücher einzuziehen und zu verbrennen seien.[20] Abaelard zog sich daraufhin ins Kloster Cluny zurück, Arnold von Brescia jedoch ging nach Paris und eröffnete dort auf dem Mont St. Geneviève eine Schule für Theologie.[21] Trotz der Verurteilung durch den Papst blieb er dort für ein Jahr unbehelligt.

[...]


[1] Folgende Ausführungen beruhen hauptsächlich auf G. W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 12-163; sowie W. Giesebrecht, Arnold von Bresica, passim.

[2] John of Salisbury, Historia Pontificalis, XXXI, S. 63: Erat hic dignitate sacerdos, habitu canonicus regularis, () Fuerat abbas apud Brixiam,

[3] G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 42.

[4] Siehe zum Folgenden ebd., S. 48ff.

[5] Ebd., S 49.

[6] Siehe John of Salisbury, Historia Pontificalis, XXXI, S. 63: et dum episcopus Roman profectus aliquantulum moraretur, sic interim ciuium flexit animos ut episcopum uix uoluerint admittere redeuntem.

[7] Siehe G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 51-52.

[8] Ebd., S. 52.

[9] Ebd., S. 52.

[10] Zitiert nach H. Fichtenau, Ketzer und Professor, S. 63; siehe auch G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 53.

[11] Otto von Freising, Gesta Frederici II, (28) 30, S. 133: His aliisque modis, quos longum est enumerare, dum Brixiensem ecclesiam perturbaret laicisque terre illius prurientes erga dlerum aures habentibus ecclesiasticas malitiose exponeret personas, in magno concilio Rome sub Innocentio habito ab episcopo civitatis illius virisque religiosis accusatur. Romanus ergo pontifex, ne pernisciosum dogma ad plures serperet, imponendum viro silentium decernit. (Übersetzung nach FSGA Bd. XVII, S. 341)

[12] Siehe John of Salisbury, Historia Pontificalis, XXXI, S. 63: Ob quam causam a domino Innocentio papa depositus / et extrusus ab Italia,

[13] Bernhard von Clairvaux, Eps. 195: Denique ipsam, in qua natus est, valde atrociter commovit terram et conturbavit eam. Unde et accusatus apud dominum Papam schismate pessimo, natali solo pulsus est, etiam et abiurare compulsus reversionem, nisi ad ipsius Apostolici permissionem.

[14] Siehe G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 56.

[15] Zu den Geschehnissen in Sens siehe M. Clanchy, Abaelard, S. 389-398.

[16] Siehe John of Salisbury, Historia Pontificalis, XXXI, S. 63: descendit in Franciam et adhesit Petro Abaielardo. Bei John of Salisbury schließt sich die Reise nach Frankreich sofort der Verurteilung durch den Papst an.

[17] G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 57.

[18] Bernhard von Clairvaux, Eps. 189: Procedit Golias procero corpore, nobili illo suo bellico apparatu circummunitus, antecedente quoque ipsum armigero eius Arnaldo de Brixia. Squama squamae CONIUNGITUR, ET NEC SPIRACULUM INCEDIT PER EAS. Siquidem sibilavit apis quae erat in Francia api de Italia, et CONVENERUNT IN UNUM ADVERSUS DOMINUM ET ADVERSUS CHRISTUM EIUS. INTENDERUNT ARCUM, PARAVERUNT SAGITTAS SUAS IN PHARETRA, UT SAGITTENT IN OBSCURO RECTOS CORDE. In victu autem et habitu HABENTES FORMAM PIETATIS, SED VIRTUTEM EIUS ABNEGANTES, eo decipiunt plures, quo transfigurant se in in angelos lucis, cum sint Satanae. Stans ergo Golias uno cum armigero suo inter ustrasque acies. clamat adversus phalangas Israel exporbratque agminibus sanctorum, eo nimirum audicius quo sentit David non adesse.

[19] Siehe G.W. Greenaway, Arnold of Brescia, S. 76-77.

[20] Siehe M. Clanchy, Abaelard, S. 403.

[21] Siehe John of Salisbury, Historia Pontificalis, XXXI, S. 63: Postquam uero magister Petrus Cluniacum profectus est, Parisius manens in monte sancte Genouefe diuinas litteras scolaribus exponebat apud sanctum Hylarium, ubi iam dictus Petrus fuerat hostitatus. Zu den Ereignissen nach dem Konzil von Sens und die besondere Rolle Bernhards von Clairvaux siehe auch P. Dinzelbacher, Bernhard von Clairvaux, S. 200-263.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Arnold von Brescia
Untertitel
Reformer oder Ketzer?
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
2,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
34
Katalognummer
V150672
ISBN (eBook)
9783640620678
ISBN (Buch)
9783640620173
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arnold von Brescia, Rom, Italien, Ketzer, Friedrich Barbarossa
Arbeit zitieren
M.A. Martina Kleinau (Autor), 2001, Arnold von Brescia, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150672

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