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Medienkompetenz bei Kindergartenkindern stärken

Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung von Medienkompetenz bei Kindergartenkindern

Titel: Medienkompetenz bei Kindergartenkindern stärken

Bachelorarbeit , 2024 , 77 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Stärkung und Entwicklung der Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen mittels einer quantitativen Erhebung zur Einschätzung der Medienkompetenz bei Kindergartenkindern. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft ist die Entwicklung solcher Kompetenzen bereits in jungen Jahren von entscheidender Bedeutung. Digitale Medien sind mittlerweile ein integraler Bestandteil des familiären Alltags, während sich die Notwendigkeit einer Medienpädagogik als neue Herausforderung in der Erziehung etabliert hat. Kinder begegnen bereits im Kleinkindalter diesen Medien, weshalb die Altersgruppe von drei bis sechs Jahren auch im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht.

Der aktuelle Stand der Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen ist von großer Bedeutung. Allerdings herrschen darüber in der Gesellschaft uneinheitliche Meinungen. Um diese zu klären, wurden relevante Begriffe und Erklärungen erläutert.
Die Forschung zielt darauf ab, Einblicke in den aktuellen Stand der Medienkompetenz von Kindergartenkindern zu gewinnen und effektive Förderungsmaßnahmen zu identifizieren. Hierzu wurde eine quantitative Erhebung durchgeführt, die sich auf die Einschätzung der Medienkompetenz seitens der Erziehungsberechtigten konzentriert.

Die Ergebnisse stellen dar, dass viele Erziehungsberechtigte Offenheit für das Thema Medienkompetenz zeigen, aber auch hier Bedarf an Aufklärung besteht, vor allem in Bezug auf Mediennutzungsmotive, Regeln für die Mediennutzung und die potenziellen Gefahren und Chancen. Es kristallisiert sich heraus, dass Kindertageseinrichtungen eine stetig steigende Verantwortung in diesem Bereich übernehmen müssen.

Diese Arbeit vertieft das Verständnis für die Bedeutung der Medienkompetenzentwicklung bei Kindergartenkindern und ermöglicht es Erwachsenen, gezielte Maßnahmen zur Förderung dieser Kompetenzen zu ergreifen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medienkompetenz nach Baacke

2.1 Definition und Bedeutung von Medienkompetenz

2.2 Medienkompetenz als Aneignungsprozess

2.3 Entwicklungsaufgaben im Kindergartenalter (3-6 Jahre)

2.4 Bedeutung verschiedener Medienformen für die kindlichen Entwicklung

2.5 Mediennutzungsrichtlinien

2.6 Erziehungsberechtigte als Schlüsselakteure für die Medienkompetenzentwicklung

3 Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen

3.1 Herausforderungen beim Medieneinsatz

3.2 Erfolgspotenziale beim Medieneinsatz

3.3 Gegenwärtiger Entwicklungsstand

4 Empirische Forschung: Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung der Erziehungsberechtigten bezüglich der Medienkompetenz von Kindergartenkindern

4.1 Forschungsinteresse und Forschungsfragen

4.2 Auswahl und Begründung des Erhebungsinstrumentes

4.3 Stichprobenauswahl und Datenerhebung

4.4 Konstruktion des Fragebogens

4.5 Analyse der Ergebnisse

5 Diskussion der Ergebnisse

5.1 Maßnahmen zur Medienkompetenzentwicklung bei Kindergartenkindern

5.2 Zukünftige Weiterentwicklung und Medienprojekte

6 Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung der Stärkung und Entwicklung der Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen. Durch eine quantitative Erhebung unter Erziehungsberechtigten wird analysiert, wie diese die Medienkompetenz von Kindergartenkindern einschätzen und welche Rolle sie sowie Fachkräfte bei der Förderung dieser Kompetenzen im Alltag spielen.

  • Aktueller Stand der Medienkompetenz bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren.
  • Einfluss des elterlichen Medienkonsums und der Vorbildfunktion auf Kinder.
  • Herausforderungen und Erfolgspotenziale beim Einsatz digitaler Medien in Kitas.
  • Identifikation notwendiger Maßnahmen zur pädagogischen Medienkompetenzförderung.
  • Bedeutung der Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Kindertageseinrichtung.

Auszug aus dem Buch

2. Medienkompetenz nach Baacke

Der Erziehungswissenschaftler und Hochschullehrer der Universität Bielefeld Dieter Baacke hebt hervor, dass die Unklarheit des Begriffs Medienkompetenz seine pädagogische Unbestimmtheit ausdrückt. Dies impliziert, dass in der wissenschaftlichen Disziplin unterschiedliche theoretische Zugänge existieren, um die Komplexität der Medienpädagogik zu erfassen (vgl. Moser, Grell & Niesyto 2011: S. 8). Im Jahre 1973 brachte Baacke durch seine wissenschaftliche Arbeit den Begriff der Kompetenz in den medienpädagogischen Diskurs ein, allerdings wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Konzept der Medienkompetenz erwähnt (vgl. Tulodziecki 2011: S. 20). In seinem Werk versucht er, einen Lehransatz für die Kommunikation und die damit verbundenen Medien zu entwickeln. Baacke geht davon aus, dass eine Verbindung zwischen Kommunikation und den Fähigkeiten besteht, die für eine effektive Kommunikation erforderlich sind. Er verbindet den Begriff der kommunikativen Fähigkeiten mit kritischen Theorien über Medien und deren Einfluss auf die Massenkommunikation (vgl. Baacke 1973: S. 333).

Medienkompetenz ist sowohl eine Spezialisierung von kommunikativer Kompetenz als auch von Handlungskompetenz. Diese drei Kompetenzen: Medienkompetenz, Handlungskompetenz und kommunikative Kompetenz sind miteinander zu verknüpfen und in das alltägliche Tun zu integrieren, wodurch der Mensch als ein kompetentes Lebewesen bezeichnet werden kann (vgl. Baacke 1996a: S. 8). Medienkompetenz wird außerdem als eine Schlüsselqualifikation bezeichnet, die für möglichst viele Inhaltsbereiche und für die Teilhabe an der Gesellschaft nützlich ist (vgl. Lepold & Ullmann 2021: S. 33).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Medienpädagogik im Alltag von Kindern und führt in die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit ein.

2 Medienkompetenz nach Baacke: Dieses Kapitel definiert Medienkompetenz als mehrdimensionales Konstrukt, basierend auf Dieter Baackes theoretischem Modell, das Medienkritik, -kunde, -nutzung und -gestaltung umfasst.

3 Medienkompetenz in Kindertageseinrichtungen: Hier werden die Chancen und Risiken des Medieneinsatzes in pädagogischen Kontexten diskutiert und die Notwendigkeit von Orientierungshilfen durch Fachkräfte herausgestellt.

4 Empirische Forschung: Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung der Erziehungsberechtigten bezüglich der Medienkompetenz von Kindergartenkindern: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Konstruktion und Durchführung der Online-Umfrage unter Erziehungsberechtigten.

5 Diskussion der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden hier interpretiert, kritisch reflektiert und durch den Abgleich mit aktueller Fachliteratur in einen größeren pädagogischen Zusammenhang gesetzt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe, wie die Qualität der Medienausstattung und die Professionalisierung des Personals.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Kindergartenkinder, Medienpädagogik, Erziehungsberechtigte, Aneignungsprozess, Mediennutzung, Kindertageseinrichtung, Digitalisierung, Medienkritik, Medienkunde, Medienaneignung, frühkindliche Bildung, Medienkonsum, Erziehungspartnerschaft, Medienprojekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung und Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern im Kindergartenalter (3-6 Jahre) und untersucht die Einschätzungen der Eltern zur Mediennutzung ihres Nachwuchses.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind das Medienkompetenzmodell nach Dieter Baacke, die Bedeutung von Medien in der frühen Kindheit, Herausforderungen und Chancen des Medieneinsatzes in der Kita sowie die Rolle der Eltern als Schlüsselakteure.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine quantitative Befragung herauszufinden, wie Erziehungsberechtigte die Medienkompetenz ihrer Kinder einschätzen und welche Maßnahmen sie und Fachkräfte als förderlich erachten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quantitative Online-Erhebung, die mit dem Umfragetool UniPark durchgeführt wurde, sowie auf eine fundierte theoretische Literaturanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ausführungen zum aktuellen Stand der Mediennutzung in Kindertageseinrichtungen und die detaillierte empirische Untersuchung sowie deren Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Schlagworte sind Medienkompetenz, Kindertageseinrichtung, Medienaneignung, Erziehungsberechtigte und Digitalisierung.

Wie stehen die ELtern grundsätzlich zum Medieneinsatz in der Kita?

Die Eltern zeigen sich mehrheitlich offen gegenüber dem Thema, äußern jedoch auch Bedenken bezüglich Reizüberflutung und Suchtgefahr, was den Bedarf an Aufklärung und enger Zusammenarbeit mit Fachkräften unterstreicht.

Welche Medien nutzen Kinder im Kindergartenalter laut Studie am häufigsten?

Laut den Studienergebnissen ist der Fernseher das dominierende Medium, gefolgt von Printmedien und der Tonie-Box, während digitale Endgeräte zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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Details

Titel
Medienkompetenz bei Kindergartenkindern stärken
Untertitel
Eine quantitative Erhebung zur Einschätzung von Medienkompetenz bei Kindergartenkindern
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands Campus Bamberg
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
77
Katalognummer
V1507736
ISBN (PDF)
9783389084939
ISBN (Buch)
9783389084946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienkompetenz Kindertageseinrichtungen Kindergartenkinder Medienpädagogik Erziehung Digitale Medien Mediennutzung Mediennutzungsrichtlinien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Medienkompetenz bei Kindergartenkindern stärken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1507736
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Leseprobe aus  77  Seiten
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