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Leistungsbezogener Stufenaufstieg und Leistungsentgelt im TVöD

Titel: Leistungsbezogener Stufenaufstieg und Leistungsentgelt im TVöD

Hausarbeit , 2010 , 28 Seiten

Autor:in: L.L.B. Andreas Tittel (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem Abschluss des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist, haben der Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf Arbeitgeberseite und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf Arbeitnehmerseite für den öffentlichen Dienst der
Bundesrepublik Deutschland eine grundlegende Umgestaltung des bisherigen Tarifrechts ins Rollen gebracht. Der TVöD hat die bisherigen Manteltarifverträge, also den BAT, BAT-O, BAT-Ostdeutsche Sparkassen, BMT-G, BMT-G-O, MTArb und den MTArb-O, abgelöst. Ein Hauptziel der Reform des öffentlichen Tarifrechts war die Schaffung von mehr Flexibilität
bei der Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse. Dies gilt vor allem bei der Arbeitszeitregelung, der Entgeltgestaltung und der Leistungsorientierung. Darüber hinaus enthält der Tarifvertrag
Öffnungsklauseln, welche die individuelle Anpassung der tariflichen Regelungen auf betrieblicher Ebene ermöglicht. So können die Arbeitgeber zusammen mit der Personalvertretung die speziellen Bedürfnisse der Betriebe im Wege von Dienst- oder
Betriebsvereinbarungen ausgestalten. Verschiedene Stimmen geben wieder, dass die Tarifvertragsparteien den Einstieg in eine
leistungs- bzw. erfolgsabhängige Vergütung und damit einen Paradigmenwechsel hin zu mehr Flexibilität, mehr Leistungs- und Erfolgsorientierung und damit auch zu mehr Effektivität und Effizienz vollzogen haben. Begründet wird die Aussage dadurch, dass die bisherige automatische Verknüpfung von Arbeitszeit und Vergütungshöhe in Teilen beseitigt und durch eine Verknüpfung von Leistung bzw. Erfolg sowie Vergütungshöhe ersetzt wurde.
Die Vergütung nach dem BAT stellte ein starres Vergütungssystem dar, in dem leistungsabhängige Gesichtspunkte praktisch nicht berücksichtigt wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einführung

B. Leistungsbezogene Stufenaufstiege nach § 17 TVöD

I. Grundlagen zu Tabellenentgelt und Stufenzuordnung

II. Grundlagen zur Verkürzung oder Verlängerung der Stufenaufstiege

1. Voraussetzungen für die Verkürzung der Stufenlaufzeit

2. Voraussetzungen für eine Verlängerung der Stufenlaufzeit

III. Grundsätze für das Verfahren der Entscheidungsfindung und Mitbestimmung

1. Beteiligungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats

2. Die betriebliche Kommission

a) Bildung der Beschwerdekommission

b) Entscheidung der Beschwerdekommission

IV. Finanzielle Auswirkungen eines verkürzten bzw. verlängerten Aufstiegs

C. Leistungsentgelte nach § 18 TVöD

I. Definition der Leistungsentgelte, Startgröße, Ausschüttung

II. Darstellung der Formen des Leistungsentgeltes

1. Leistungsprämie

2. Leistungszulage

3. Erfolgsprämie

III. Zielfindungsprozess

IV. Leistungsbewertung

1. Instrumente der Leistungsbemessung, Formen und Methoden

a) Führen über Zielvereinbarung / Leistungsprämie

b) Führen über wirtschaftliche Unternehmensziele / Erfolgsprämie

c) Führung über systematische Leistungsbewertung / Leistungszulage

d) Kombination von Zielvereinbarungen und systematischer Leistungsbewertung

2. Praktische Umsetzung der Ausschüttung

V. Verfahren zur Einführung der Leistungsentgelte

1. Beteiligungsrechte des Betriebs- bzw. Personalrats

2. Notwendige Regelungsinhalte einer Dienstvereinbarung

D. Erste Erfahrungen mit den leistungsbezogenen Elementen des TVöD

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Reform des öffentlichen Tarifrechts im Hinblick auf die Zielerreichung der leistungsorientierten Vergütung sowie deren praktische Umsetzung in den Verwaltungen und Betrieben des Bundes und der Länder.

  • Leistungsbezogene Stufenaufstiege gemäß § 17 TVöD.
  • Formen und Instrumente des Leistungsentgelts nach § 18 TVöD.
  • Methoden der Leistungsbewertung und Zielfindung (z.B. Balanced Scorecard).
  • Verfahrensrechte und Beteiligung von Betriebs- und Personalräten.
  • Herausforderungen und Erfahrungen bei der praktischen Anwendung im öffentlichen Dienst.

Auszug aus dem Buch

A. Einführung

Mit dem Abschluss des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD), der am 1. Oktober 2005 in Kraft getreten ist, haben der Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf Arbeitgeberseite und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf Arbeitnehmerseite für den öffentlichen Dienst der Bundesrepublik Deutschland eine grundlegende Umgestaltung des bisherigen Tarifrechts ins Rollen gebracht. Der TVöD hat die bisherigen Manteltarifverträge, also den BAT, BAT-O, BAT-Ostdeutsche Sparkassen, BMT-G, BMT-G-O, MTArb und den MTArb-O, abgelöst.

Ein Hauptziel der Reform des öffentlichen Tarifrechts war die Schaffung von mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse. Dies gilt vor allem bei der Arbeitszeitregelung, der Entgeltgestaltung und der Leistungsorientierung. Darüber hinaus enthält der Tarifvertrag Öffnungsklauseln, welche die individuelle Anpassung der tariflichen Regelungen auf betrieblicher Ebene ermöglicht. So können die Arbeitgeber zusammen mit der Personalvertretung die speziellen Bedürfnisse der Betriebe im Wege von Dienst- oder Betriebsvereinbarungen ausgestalten.

Verschiedene Stimmen geben wieder, dass die Tarifvertragsparteien den Einstieg in eine leistungs- bzw. erfolgsabhängige Vergütung und damit einen Paradigmenwechsel hin zu mehr Flexibilität, mehr Leistungs- und Erfolgsorientierung und damit auch zu mehr Effektivität und Effizienz vollzogen haben. Begründet wird die Aussage dadurch, dass die bisherige automatische Verknüpfung von Arbeitszeit und Vergütungshöhe in Teilen beseitigt und durch eine Verknüpfung von Leistung bzw. Erfolg sowie Vergütungshöhe ersetzt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einführung: Überblick über die Reform des öffentlichen Tarifrechts und den Übergang vom BAT zum TVöD mit Fokus auf Flexibilisierung und Leistungsorientierung.

B. Leistungsbezogene Stufenaufstiege nach § 17 TVöD: Detaillierte Betrachtung der Tabellenentgelte, Voraussetzungen für Stufenlaufzeiten sowie Regelungen zur Verkürzung oder Verlängerung derselben.

C. Leistungsentgelte nach § 18 TVöD: Analyse der Einführung variabler Vergütungsformen wie Leistungsprämien, Leistungszulagen und Erfolgsprämien sowie der zugehörigen Bewertungsmethoden.

D. Erste Erfahrungen mit den leistungsbezogenen Elementen des TVöD: Reflexion über die praktische Wirksamkeit, Herausforderungen und notwendige Rahmenbedingungen bei der Anwendung der neuen Tarifregeln.

Schlüsselwörter

TVöD, Leistungsentgelt, Stufenaufstieg, Tarifreform, Leistungsbewertung, Zielvereinbarung, Leistungszulage, Leistungsprämie, Erfolgsprämie, Balanced Scorecard, Personalrat, Öffentlicher Dienst, Vergütungssystem, Dienstvereinbarung, Arbeitsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das moderne Vergütungssystem des öffentlichen Dienstes nach dem Tarifvertrag (TVöD) mit einem speziellen Fokus auf die leistungs- und erfolgsabhängigen Komponenten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den leistungsorientierten Stufenaufstiegen nach § 17 TVöD sowie den variablen Leistungsentgelten nach § 18 TVöD, inklusive deren praktischer Umsetzung und rechtlicher Ausgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Zielerreichung der Tarifreform und die Bewertung, wie die neuen Regelungen zur Flexibilisierung und Leistungssteigerung tatsächlich in Verwaltungen und Betrieben des Bundes und der Länder umgesetzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse und Kommentierung der relevanten TVöD-Paragraphen durch, ergänzt durch betriebswirtschaftliche Konzepte zur Unternehmenssteuerung wie die Balanced Scorecard.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Stufenaufstieg (Verkürzung/Verlängerung), die verschiedenen Formen des Leistungsentgelts (Prämie, Zulage, Erfolg) sowie die Verfahren zur Leistungsbewertung und Zielfindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind TVöD, Leistungsentgelt, Stufenaufstieg, Leistungsbewertung, Zielvereinbarung und Dienstvereinbarung.

Wann ist eine Verkürzung der Stufenlaufzeit möglich?

Eine Verkürzung ist möglich, wenn ein Beschäftigter Leistungen erbringt, die erheblich über dem Durchschnitt liegen, wobei der Arbeitgeber hierbei einen Beurteilungsspielraum besitzt.

Wie werden subjektive Leistungsbeurteilungen verhindert?

Das Werk schlägt als Präventionsmaßnahme vor, dass mindestens zwei Vorgesetzte die Leistungen gemeinsam bewerten sollten, zusätzlich zur Einrichtung betrieblicher Kommissionen als Beschwerdeinstanz.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leistungsbezogener Stufenaufstieg und Leistungsentgelt im TVöD
Hochschule
Hochschule Wismar
Autor
L.L.B. Andreas Tittel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
28
Katalognummer
V150852
ISBN (eBook)
9783640621354
ISBN (Buch)
9783640621644
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leistungsbezogener Stufenaufstieg Leistungsentgelt TVöD
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
L.L.B. Andreas Tittel (Autor:in), 2010, Leistungsbezogener Stufenaufstieg und Leistungsentgelt im TVöD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150852
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Leseprobe aus  28  Seiten
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