Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Organisation

Geschäftsmodelle und der Faktor Erfolg. Warum sich immer mehr Unternehmen als Plattform organisieren

Titel: Geschäftsmodelle und der Faktor Erfolg. Warum sich immer mehr Unternehmen als Plattform organisieren

Hausarbeit , 2022 , 11 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht der Frage nach, auf welcher Basis Geschäftsmodelle Erfolg generieren können. Immer mehr Unternehmen arbeiten auf der Basis einer so genannten Plattform - was macht sie erfolgreicher? Und warum und wie entstehen in bestimmten Marktsegmenten dominante Business-Modelle?

Pipeline-Unternehmen schaffen Wert durch die klassische Wertschöpfungskette. Ein Rohstoff/Rohprodukt durchläuft viele Schritte, von denen jeder einzelne den Wert des Produkts steigert. Plattformunternehmen sind dagegen oft gerade kein Teil einer Produktionskette. Sie bilden eine Art Marktplatz, auf dem Konsumenten und Produzenten in Kontakt treten können. Das ist die Basis des Erfolgs.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. DIE NEUEN REGELN DES ERFOLGS

1.1 PIPELINES UND PLATTFORMEN

1.2 DER ENTSCHEIDENDE LINK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den fundamentalen Wandel der Geschäftsmodell-Logik von traditionellen, linear strukturierten "Pipeline-Unternehmen" hin zu vernetzten "Plattform-Unternehmen" und analysiert, wie diese neuen Prinzipien der Ressourcenorchestrierung, externen Interaktion und Ökosystem-Maximierung auch auf den Gesundheitssektor angewendet werden können.

  • Gegenüberstellung von Pipeline- und Plattform-Modellen
  • Analyse des Netzwerk-Effekts und neuer Erfolgsfaktoren (z.B. Personalisierung)
  • Die Rolle der "Transformation" durch den entscheidenden "Link" zwischen Erfindung und Markt
  • Übertragbarkeit plattformökonomischer Prinzipien auf Akteure im Gesundheitswesen
  • Agilität und Ökosystem-Zusammenarbeit als strategische Überlebensvorteile

Auszug aus dem Buch

1.2. Der entscheidende Link

Der MP3-Erfinder war ein Deutscher. In seiner Dissertation beschrieb Prof. Karl-Heinz Brandenburg 1989 Techniken, welche die Grundlage für moderne Audiokodierungs bzw. Audiodatenkompressionsverfahren bilden, darunter das MP3-Format. (Wikipedia 2022b) Das revolutionierte die Welt des akustischen Genusses. Bald hatte die gute alte Schallplatte ausgedient, wenig später auch ihr Nachfolger, die CD, und dann die DVD. Künstler verkauften keine Platten mehr, weil Milliarden von Menschen nur noch kopierten oder streamten. Der MP3 folgte das MP4-Format, und seither werden auch Filme nicht mehr gekauft, sondern heruntergeladen oder ebenfalls gestreamt. Gegenwärtig hält diese Gewohnheit auch Einzug im Fernsehen. Interessant daran ist, dass Prof. Brandenburg nur der Ruhm des Erfinders blieb. Das Geschäft mit den neuen, kleinformatigen Dateien machten andere. Zuallererst Apple.

Stelios Kavadias, Kostas Ladas und Christoph Loch gehen in ihrem Artikel „The Transformative Business Model“ (Harvard Business Review 2016b) der Frage nach, welches Geschäftsmodell und welches entscheidende Momentum es eigentlich braucht, damit Unternehmen nicht das Schicksal von Prof. Brandenburg teilen, sondern mit einer neuen, bahnbrechenden Technologie tatsächlich ein Geschäft machen. Dafür analysierten sie 40 Unternehmen, von denen nur ein Teil Erfolg hatte, andere scheiterten radikal. Der Kern ihrer Antwort: MP3-Player revolutionierten den Markt von Abspielgeräten erst, nachdem Apple den iPod mit iTunes verbunden und damit in ein neues Geschäftsmodell verwandelt hatte. So holte Apple den Verkauf von Musiktonträgern von der physischen in die virtuelle Welt. Entscheidend war nicht MP3 und nicht der iPod, sondern der geschäftliche Link, die Verbindung zwischen der Erfindung und dem Markt, nämlich iTunes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. DIE NEUEN REGELN DES ERFOLGS: Dieses Kapitel erläutert den konzeptionellen Übergang von einem linearen Produktionsmodell (Pipeline) zu einem vernetzten Plattform-Geschäftsmodell und dessen wirtschaftliche Auswirkungen.

1.1 PIPELINES UND PLATTFORMEN: Hier werden die strukturellen Unterschiede zwischen traditionellen Herstellern und Plattformen anhand von Beispielen wie Apple, Amazon und Facebook detailliert gegenübergestellt.

1.2 DER ENTSCHEIDENDE LINK: Das Kapitel analysiert, warum technologische Innovationen allein nicht ausreichen und durch ein geschäftliches Bindeglied (den "Link") marktfähig gemacht werden müssen, um langfristigen Erfolg zu sichern.

Schlüsselwörter

Plattform-Ökonomie, Pipeline-Modell, Wertschöpfungskette, Netzwerk-Effekt, Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Interaktion, Ökosystem, Ressourcenorchestrierung, Transformation, Gesundheitswesen, Elektronische Patientenakte, Innovation, Personalisierung, Marktplatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den fundamentalen Wandel in der Art und Weise, wie Unternehmen heute erfolgreich Wert generieren, indem sie von starren Produktionsketten hin zu flexiblen, vernetzten Plattformen wechseln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Mechanismen der Plattform-Ökonomie, die Bedeutung von Ökosystemen, die Rolle des Netzwerk-Effekts und die Herausforderungen bei der Transformation von traditionellen Business-Modellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren von Plattformen zu identifizieren und zu untersuchen, inwieweit diese auf komplexe und oft klassisch organisierte Bereiche wie das Gesundheitswesen übertragbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Fallstudienanalyse, bei der aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Konzepte (wie die von Van Alstyne, Parker oder Kavadias et al.) auf historische Unternehmensentwicklungen und aktuelle Praxistrends angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Unterscheidung zwischen Pipeline- und Plattform-Unternehmen, analysiert Erfolgsfaktoren wie die "Ressourcenorchestrierung" und erörtert die Anwendbarkeit dieser Prinzipien auf das Gesundheitswesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Plattform-Ökonomie, Geschäftsmodell-Transformation, Netzwerk-Effekte und die Digitalisierung von Interaktionsprozessen charakterisiert.

Warum war der iPod erfolgreicher als die MP3-Technologie selbst?

Nach Ansicht der Autoren, weil Apple nicht nur die Technik (MP3) anbot, sondern durch die Verbindung von iPod und iTunes den entscheidenden "Link" zwischen der Erfindung und dem Markt schuf, was den Konsum von Musik in die virtuelle Welt verlagerte.

Inwiefern lässt sich Plattform-Ökonomie auf das Gesundheitswesen anwenden?

Das Gesundheitswesen könnte durch Plattform-Prinzipien, wie sie beispielhaft bei der elektronischen Patientenakte (E-Akte) angestrebt werden, die Effizienz steigern und die Qualität der Versorgung durch leichtere Datenvernetzung zwischen Ärzten, Kliniken und Patienten verbessern.

Was unterscheidet ein Pipeline-Unternehmen laut Text von einem Plattform-Unternehmen?

Pipeline-Unternehmen setzen auf interne Optimierung von Produktionsketten zur Wertschöpfung, während Plattform-Unternehmen den Wert durch die externe Orchestrierung von Interaktionen zwischen Marktteilnehmern in einem Ökosystem generieren.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschäftsmodelle und der Faktor Erfolg. Warum sich immer mehr Unternehmen als Plattform organisieren
Hochschule
Fachhochschule des bfi Wien GmbH  (Gesundheitsmanagement und Digital Health)
Veranstaltung
Geschäftsmodelle im Gesundheitssektor und Life-Science-Bereich
Note
1
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
11
Katalognummer
V1508640
ISBN (PDF)
9783389102473
ISBN (Buch)
9783389102480
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschäftsmodelle - Plattform - Pipeline
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Geschäftsmodelle und der Faktor Erfolg. Warum sich immer mehr Unternehmen als Plattform organisieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1508640
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  11  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum