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Die behavioristische Lerntheorie und ihre Konsequenzen auf Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung

Titel: Die behavioristische Lerntheorie und ihre Konsequenzen auf Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung

Hausarbeit , 2021 , 13 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Marie Büttner (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der behavioristischen Lerntheorie, insbesondere der operanten Konditionierung und untersucht die Konsequenzen, die sich daraus für Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung ergeben. Die Arbeit beginnt mit der Definition von Lernen und einer kurzen Einführung in verschiedene Lerntheorien: Konstruktivismus, Kognitivismus und Behaviorismus. Der Behaviorismus, der sich auf das objektiv beobachtbare Verhalten konzentriert, wird dann detailliert dargestellt, insbesondere durch die klassischen Konditionierungsprozesse, die von Iwan Pawlow und John B. Watson geprägt wurden.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der operanten Konditionierung, die durch B.F. Skinner bekannt wurde. In diesem Prozess lernen Individuen, ihr Verhalten durch positive oder negative Verstärkung zu verändern. Die Arbeit erklärt die Begriffe Verstärkung, Bestrafung und Verstärker und beschreibt, wie diese Elemente den Lernprozess beeinflussen können. Abschließend diskutiert die Arbeit die Grenzen und Möglichkeiten des Behaviorismus. Ein Kritikpunkt ist, dass der Behaviorismus lediglich das sichtbare Verhalten als Indikator für Lernen anerkennt, wobei unsichtbare Lernprozesse ignoriert werden. Ebenso müssen individuelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Belohnungen und Bestrafungen berücksichtigt werden, um den Lernprozess erfolgreich zu gestalten. Insgesamt kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass die behavioristische Lerntheorie zwar nützliche Einblicke und Anwendungsfelder bietet, jedoch ihre Grenzen hat, die in der Lehr-Lern-Praxis beachtet werden müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lerntheorien

2.1 Definition und Entstehung von Lerntheorien

2.2 Darstellung der klassischen Lerntheorien

3 Behaviorismus

3.1 Entstehungsgeschichte des Behaviorismus

3.2 Einflussreichste Vertreter des Behaviorismus

3.2.1 Iwan Petrowitsch Pawlow

3.2.2 John Broadus Watson

3.2.3 Edward Lee Thorndike

3.2.4 Burrhus Frederic Skinner

4 Klassische und operante Konditionierung

4.1 Die klassische Konditionierung

4.2 Die operante Konditionierung

4.2.1 Begrifflichkeiten zur operanten Konditionierung

4.2.2 Das Kontingenzschema nach Skinner

4.2.3 Verstärker, Verstärkung und Bestrafung

4.2.4 Einflussfaktoren auf die operante Konditionierung

5 Die Lehr-Lern-Situation zwischen der IUBH und mir als Beispiel für einen behavioristischen Lernprozess im Rahmen der operanten Konditionierung

5.1 Vorstellung der Ausganglage

5.2 Theoretische Durchführung der Lehr-Lern-Situation

5.3 Konsequenzen auf den Lehrenden und den Lernenden

6 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Konsequenzen der behavioristischen Lerntheorie für Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung. Dabei wird insbesondere auf die Anwendung der operanten Konditionierung fokussiert, um ein Verständnis für die Möglichkeiten und Begrenzungen dieses theoretischen Ansatzes in der Praxis zu entwickeln.

  • Grundlagen der Lerntheorien und des Behaviorismus
  • Die wichtigsten Vertreter des Behaviorismus und ihre historischen Kontexte
  • Differenzierung zwischen klassischer und operanter Konditionierung
  • Analyse einer praktischen Lehr-Lern-Situation im Fernstudium
  • Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen behavioristischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

3.1 Entstehungsgeschichte des Behaviorismus

Zu Beginn des 20. Jahrhunderters begann das Zeitalter der Moderne (vgl. Schönpflug 2013, S.286) Sie entstand dadurch, dass die Menschen das eintönige alte Leben überhatten und auf Veränderungen und Neuerungen bedacht waren (vgl. ebd., S.286). Vor allem die Fortschritte in der Wissenschaft, sollen für diese Arbeit fokussiert werden. Eine Vielzahl an neuen Theorien und Verfahren, wie zum Beispiel die Evolutionstheorie oder die Atomphysik, wurden entwickelt und beeinflussen die Psychologie bis heute (vgl. ebd., S.286). Aber auch in den Naturwissenschaften wurden Fortschritte gemacht. Beispielsweise, so schreiben Bodenmann, Perrez und Schär (2019, S.43): „Rutherford zeigt auf, dass Atome teilbar sind, Planck veröffentlicht seine Quantentheorie und Einstein publiziert 1905 die Relativitätstheorie.“

In vielen anderen Bereichen zeigte sich der Umschwung in die Moderne ebenfalls, wie beispielsweise durch die Erfindung der Fließbandarbeit im Bereich der Technik und Wirtschaft (vgl. Schönpflug 2013, S.286). Auch die Psychologie entwickelte sich im 20. Jahrhundert weiter und erlangte nach Schönpflug (2013, S.285): „als Wissenschaft ihre institutionelle Selbstständigkeit.“ Zur Zeit der Moderne beeinflussten vor allem der Behaviorismus, die Tiefenpsychologie und der Kognitivismus die Psychologie (vgl. ebd., S.285).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Bedeutung des Lernens ein und legt das Ziel der Arbeit fest, behavioristische Lerntheorien in der Erwachsenenbildung zu analysieren.

2 Lerntheorien: Hier werden Definitionen und Entstehung von Lerntheorien erläutert und eine komprimierte Darstellung von Konstruktivismus, Kognitivismus und Behaviorismus gegeben.

3 Behaviorismus: Dieses Kapitel behandelt die historische Entstehung des Behaviorismus und stellt die bedeutendsten Vertreter wie Pawlow, Watson, Thorndike und Skinner vor.

4 Klassische und operante Konditionierung: Das Kapitel differenziert zwischen diesen beiden Unterkategorien des Behaviorismus, wobei der Fokus auf der operanten Konditionierung und den Mechanismen von Verstärkung und Bestrafung liegt.

5 Die Lehr-Lern-Situation zwischen der IUBH und mir als Beispiel für einen behavioristischen Lernprozess im Rahmen der operanten Konditionierung: Anhand einer persönlichen Fallstudie im Fernstudium wird die Theorie in die Praxis transferiert und auf ihre Konsequenzen für Lehrende und Lernende hin untersucht.

6 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Ergebnisse, bewertet die Vor- und Nachteile des Behaviorismus und betont die Notwendigkeit, dessen Grenzen im Lernprozess zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Behaviorismus, Lerntheorie, operante Konditionierung, klassische Konditionierung, Lernen, Lernpsychologie, Verstärkung, Bestrafung, Fernstudium, Lehr-Lern-Situation, IUBH, B.F. Skinner, Iwan Pawlow, John B. Watson, Edward Lee Thorndike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der behavioristischen Lerntheorie und untersucht deren Anwendung sowie die damit verbundenen Konsequenzen für Lehrende und Lernende im Kontext der Erwachsenenbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Behaviorismus, seine geschichtliche Entwicklung und die Unterscheidung zwischen klassischer sowie operanter Konditionierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Primärziel ist die Ermittlung der Konsequenzen, die sich aus der Anwendung behavioristischer Theorien in Lehr-Lern-Situationen ergeben, um Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur in Kombination mit einer praxisbezogenen Fallstudie, in der die Autorin ihre eigene Lernsituation im Fernstudium analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Lerntheorien, die Entstehungsgeschichte des Behaviorismus samt seiner wichtigen Vertreter, die Erläuterung der Konditionierungsarten und die praktische Anwendung auf eine konkrete Lernsituation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Behaviorismus, operante Konditionierung, Lernpsychologie, Verstärker, Bestrafung und Lehr-Lern-Situation charakterisieren.

Wie wird das Kontingenzschema nach Skinner in der Arbeit angewendet?

Das Schema wird genutzt, um die vier verschiedenen Arten von Konsequenzen (positive/negative Verstärkung sowie direkte/indirekte Bestrafung) systematisch auf die persönliche Lernsituation der Autorin anzuwenden.

Welche zentrale Grenze des Behaviorismus nennt die Autorin?

Die Autorin hebt hervor, dass der Behaviorismus Lernende auf eine reaktive Rolle reduziert und keine Berücksichtigung der aktiven Handlungs- oder Reflexionsfähigkeit zulässt.

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Details

Titel
Die behavioristische Lerntheorie und ihre Konsequenzen auf Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung
Note
1.3
Autor
Marie Büttner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1508681
ISBN (PDF)
9783389077689
ISBN (Buch)
9783389077696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Behaviorismus Lerntheorien Thorndike Watson Konditionierung Pawlow Skinner Erwachsenenbildung IU IUBH
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie Büttner (Autor:in), 2021, Die behavioristische Lerntheorie und ihre Konsequenzen auf Lehrende und Lernende in der Erwachsenenbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1508681
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Leseprobe aus  13  Seiten
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