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Die mittelalterliche Stadt und deren Bevölkerung

Eine Darstellung an ausgewählten Beispielen

Title: Die mittelalterliche Stadt und deren Bevölkerung

Term Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Theresa Hiepe (Author)

German Studies - Older German Literature, Medieval Studies
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In dieser Hausarbeit möchte ich auf die besondere Bedeutung der Entwicklung von Städten im Mittelalter eingehen, indem ich zunächst die Begriffe ‚Mittelalter’ und ‚Stadt’ definieren werde, ehe ich mich auf die Phasen der Entwicklungen des Stadtwesens beziehe. In zwei weiteren Punkten werde ich allgemein auf das Verhältnis Stadt – Land und den Aufbau der mittelalterlichen Städte verweisen sowie im Konkreten auf die Bauweise der Häuser. Abschließend beziehe ich mich auf die mittelalterliche, städtische Bevölkerung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSKLÄRUNGEN

2.1 MITTELALTER

2.2 STADT

3. MITTELALTERLICHE STADTGRÜNDUNGEN

3.1 ENTWICKLUNG DES STADTWESENS

3.2 VERHÄLTNIS STADT – LAND

3.3 DER AUFBAU MITTELALTERLICHER STÄDTE

3.4 MITTELALTERLICHE HÄUSER

4. MITTELALTERLICHE STADTBEVÖLKERUNG

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Entwicklungsprozesse der mittelalterlichen Stadt sowie deren ökonomische und soziale Struktur. Der Fokus liegt dabei auf der Definition des Stadtbegriffs, den Bedingungen der Stadtgründungen, der räumlichen Gestaltung der Städte und der Herausbildung des Bürgertums als neue gesellschaftliche Klasse.

  • Phasen der mittelalterlichen Stadtentwicklung und Urbanisierung
  • Wechselbeziehung zwischen Stadt und Umland
  • Architektonische Merkmale und Bauvorschriften mittelalterlicher Häuser
  • Soziale Schichtung und das Leben der städtischen Bevölkerung
  • Wandel von der feudalen Abhängigkeit hin zum modernen Stadtbürgertum

Auszug aus dem Buch

3.4 Mittelalterliche Häuser

Neben Köln mit seinen 35.000 Einwohnern gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde doch der Großteil der deutschen Städte nur von wenigen hundert Menschen bewohnt. Außer der Größe war der Unterschied zu einem Dorf manchmal nicht ganz eindeutig, denn auch in der Stadt gab es Menschen, die landwirtschaftlich tätig waren. Dies galt besonders für die bereits erwähnten Ackerbürgerstädte mit ihren so genannten ‚Ackerbürgern’, deren städtisches Anwesen einem Bauernhof glich oder ihm doch sehr ähnlich sehen konnte. Gleichzeitig gab es aber auch Stadtteile und Städte, die eine spezifisch städtische Bebauung aufwiesen. Man konnte Straßen entlanggehen und Plätze betreten, die von Häusern gesäumt wurden, wie es sie außerhalb der Stadtmauern nicht gab. Zum typischen Erscheinungsbild der spätmittelalterlichen Städte gehörte das ‚Bürgerhaus’, welches in den unterschiedlichen Gebieten Deutschlands sehr verschieden ausfiel: So waren die Häuser in Südostdeutschland aus Hausteinen erbaut, während im Südwesten und in West- und Mitteldeutschland das Fachwerk dominierte. Der Norden hingegen sowie Teile Bayerns waren durch den Ziegelbau gekennzeichnet. Neben dem sehr variierenden Baumaterial zeigten gegen Ende des Mittelalters die meisten größeren Orten eine typische, Raum sparende Bebauung auf: Schmale und tiefe Grundstücke (vgl. dazu Abb. 3).

„Die relativ kurze Straßenfront wurde von dem – meist den Giebel der Straße zuwendenden – Hauptgebäude eingenommen, dessen Erdgeschoß die große, gleichzeitig als Durchfahrt benutzte Diele einahm, dessen Obergeschoß zum Wohnen genutzt wurde, und dessen Dach als Speicher diente.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die veränderte Funktion der Stadt vom antiken Zentrum zur ‚freien Stadt‘ des Mittelalters und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. BEGRIFFSKLÄRUNGEN: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden zeitlichen Rahmen des Mittelalters sowie die soziologischen und ökonomischen Kriterien, die eine mittelalterliche Stadt ausmachen.

3. MITTELALTERLICHE STADTGRÜNDUNGEN: Es wird die Urbanisierung als gesellschaftlicher Prozess beschrieben, wobei der Fokus auf Stadtgrundrissen, dem Verhältnis zum Umland und der spezifischen Bauweise städtischer Häuser liegt.

4. MITTELALTERLICHE STADTBEVÖLKERUNG: Der Abschnitt behandelt die demografische Entwicklung und die soziale Hierarchie innerhalb der Stadt, insbesondere die Entstehung des Bürgertums gegenüber der feudalen Gesellschaft.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Bedeutung der Stadt als Ort der Innovation zusammen, die maßgeblich zur Überwindung feudaler Abhängigkeiten beitrug.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Stadtentwicklung, Urbanisierung, Stadtbürger, Feudalismus, Stadtgründung, Marktrecht, Bürgerhaus, Sozialstruktur, Stadtverwaltung, Ackerbürgerstädte, Infrastruktur, Mittelalterliche Stadt, Gesellschaftswandel, Stadt-Land-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die sozioökonomische und strukturelle Entwicklung von Städten im europäischen Mittelalter.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf Stadtgründungen, dem Aufbau städtischer Siedlungen, der Bauweise von Häusern und der Entwicklung der Stadtbevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt als einen Veränderungsprozess aufzuzeigen, der den Grundstein für einen modernen Menschentypus – den Stadtbürger – legte.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse und Auswertung historischer Quellen und Forschungsliteratur zur mittelalterlichen Stadtgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei zentrale Aspekte: die Voraussetzungen der Stadtgründungen, die bauliche Gestaltung von Städten und Häusern sowie die soziale Schichtung innerhalb der städtischen Bevölkerung.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Wichtige Begriffe sind Urbanisierung, Stadtmauer, Bürgerrecht, Leibeigenschaft, Naturalwirtschaft und Handelszentrum.

Was versteht man unter dem Begriff „Ackerbürgerstädte“?

Dies sind Städte, in denen die Bewohner trotz städtischer Strukturen zu einem großen Teil landwirtschaftlich tätig waren und sich über Gärten und Viehhaltung selbst versorgen konnten.

Warum war die „Stadtluft“ im Mittelalter so bedeutsam?

Der Satz „Stadtluft macht frei nach Jahr und Tag“ beschreibt den Prozess, dass Leibeigene, die in die Stadt flüchteten, nach einer bestimmten Frist ihre persönliche Abhängigkeit von einem Grundherrn verloren und frei wurden.

Welche Rolle spielten die Stadtmauern für die Entwicklung der Städte?

Die Stadtmauer diente nicht nur dem Schutz, sondern definierte auch rechtlich und ökonomisch den Bereich des städtischen Wirtschaftsraums, der sich vom ländlichen Umland abhob.

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Details

Title
Die mittelalterliche Stadt und deren Bevölkerung
Subtitle
Eine Darstellung an ausgewählten Beispielen
College
Utrecht University  (Germanistik)
Course
Deutsche Sprache und Kultur des Mittelalters
Grade
1,0
Author
Theresa Hiepe (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V150886
ISBN (eBook)
9783640622405
ISBN (Book)
9783640622610
Language
German
Tags
Mittelalter Mittelalter Stadt Mittelalter Bevölkerung Mittelalter Stadt & Bevölkerung Die mittelalterliche Stadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theresa Hiepe (Author), 2010, Die mittelalterliche Stadt und deren Bevölkerung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150886
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