Politische Einflüsse auf die Entwicklung der DDR-Geschichtswissenschaft

Gab es eine Kulturgeschichtsschreibung in der DDR?


Hausarbeit, 2006
52 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Geschichte der DDR Geschichtswissenschaft
II.1. Auswirkung der DDR-Politik auf die Geschichtswissenschaft - Die marxistisch-leninistische Geschichtsschreibung bis zu den 70er Jahre
II.1.1. 1945 — 1948: Entwicklung des fortschrittlichen Humanismus
II.1.2. 1948 — 1952: Der „Sturm auf die Festung Wissenschaft“
II.1.3. 1952 - 1956: Die Wendung zum „Nationalen“
II.1.4. 1956 — 1961: Die Erziehung zum sozialistischen Patriotismus
II.1.5. 1961 — 1966: Umfassender Aufbau des Sozialismus
II.1.6. 1967 - 1971: Das „entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus“ (ESS) und die Bedeutung des Geschichtsbewusstseins
II.1.7. Ab 1971: „Revolutionarer Weltprozess“, Internationalismus, Integration in das sozialistische Staatsgefuge
II.2 Zusammenfassung
II.3. Die DDR-Geschichtswissenschaft vom Ende der 70er Jahre bis 1989/90
II.4. Zusammenfassung

III. Aufgabe und Funktion der marxistisch- leninistischen DDR-Geschichtswissenschaft
III.1. Aufgaben der DDR-Geschichtswissenschaft
III.2. Funktionen der DDR-Geschichtswissenschaft

IV. Herausbildung von Forschungsschwerpunkten in der DDR-Geschichtswissenschaft
IV. 1. Inhaltliche Schwerpunkte im Geschichtsbild der DDR-Geschichts­ wissenschaft bis zum Beginn der 70er Jahre
IV. 2. Periodisierung der Geschichte des 19. Jahrhunderts in der DDR-Geschichtswis- senschaft seit Ende der 70er Jahre
IV. 3. Tendenzen und Probleme der Forschung unter thematischem Aspekt
IV.3.1. Deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts im Uberblick
IV.3.2. Parteiengeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung
IV.3.3. Agrargeschichte
IV.3.4. Regionalgeschichte
IV.3.5. Wirtschafts- und Sozialgeschichte

V. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Ausgangspunkt dieser Arbeit bildet das Seminar: „Kulturgeschichte in Deutschland: Von J. Burc- khardt bis E. Friedell (1860 — 1933)“, dessen Schwerpunktthema die Entwicklung der Kulturge- schichtsschreibung in Deutschland bis zur Grundung des Dritten Reiches war.

Unter dem Begriff „Kulturgeschichte“ finden sich in der Brockhaus Enzyklopadie folgende De- finitionen:

„Kulturgeschichte, gusammenfassende Beg:

1) fur die Wandlungen des geistig kulturellen Lebens,
2) fur deren Eforschung undDarstellung.[...]“[1]

Der Begriff „Kulturgeschichte“ unterlag in seiner Bedeutung einer steten Wandlung. Gepragt wurde er zunachst im 18. Jahrhundert und zwar als Abgrenzung zur politischen Geschichte der Staatsaktionen. Spater wurde er zur umfassenden Bezeichnung fur die Gesamtheit menschlichen Schaffens und Wirkens in der Geschichte. Dabei umfasste er gleichzeitig die politische, wirt- schaftlich-sozialen Lebens- und Denkformen, Sitten, Brauche, Religion und Kunst, wie auch geis- tige und technische Leistungen.

Die Anfange der Beschaftigung mit der Kulturgeschichte liegen im Aufklarungsglauben und da- mit bei Voltaire und J. C. Adelung. Unter J. G. Herder sah dann die deutsche Romantik in der Kulturgeschichte das unbewusste Schaffen und den Ausdruck des „Volksgeistes“. J. Burckhardt lieB in seine Kulturgeschichtsschreibung, neben seiner Beschreibungen zur Entstehung von Staatsformen, auch die Entwicklung der Familie, Brauchtum, Sprache, Religion, Kunst und Wis- senschaft mit einflieBen.

Bedeutsamkeit gewann die Kultur- und Sittengeschichtsschreibung mit J. Scherr und L. Friedlan- der. E. Gothein suchte in j. Burckhardts Nachfolge, die Aufgaben der Kulturgeschichte abzu- grenzen und traf dabei in groBer Auseinandersetzung auf D. Schafer.

Die Kulturgeschichte zu einer wissenschaftlichen Methode aller Geschichtsforschung zu erhe- ben[2], war K. Lamprechts Ziel. Er ging davon aus, dass Kulturgeschichte eine gesetzmaBige Ab- folge typischer Seelen- und Geisteshaltungen. 1909 grundete er in Leipzig das „Institut fur Kul- tur- und Universalgeschichte“, das insbesondere dem Vergleich verschiedener Kulturen dienen sollte. K. Breysig stand in der Nachfolge K. Lamprechts und sah in den verschiedenen Kulturen eine Abfolge gleichartiger, voneinander unabhangiger Wachstumsvorgange. Die Gebiete der Kul- turphilosophie sollten sich dann in der vergleichenden Kulturgeschichte bei O. Spengler und A. J.

Toynbee herausbilden, die sich der Geistesgeschichte zuwandte und unter Einfluss der Soziologie zur Kultur soziologie wurde. Die Kulturgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts sollte dann auch wirtschafts- und sozialgeschichtliche Betrachtungen in ihre Untersuchungen einbeziehen.

Diese kurz dargestellte geschichtliche Entwicklungen und Veranderungen zeigen bereits die viel- seitige Verwendung des Begriffs „Kulturgeschichte“. Einerseits als Abgrenzung zu anderen Teil- bereichen der Geschichtswissenschaft, entstanden durch eine fortwahrende Spezialisierung der Forschungsgebiete, andererseits als universeller Ansatz jeglicher Geschichtsschreibung. Festzuhalten ist, dass fur diese Arbeit eindeutig unter dem Begriff der „Kulturgeschichte“ das Teilgebiet der Geschichte gemeint ist, das sich mit dem geistig kulturellen Leben, deren Darstel- lung und Erforschung auseinander setzt.

Auffallend ist, dass Betrachtungen zur Kulturgeschichte und -schreibung Deutschlands sich im Allgemeinen heutzutage auf das Gebiet der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland beschran- ken. Bedeutsam ist jedoch, dass sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwei deutsche Staaten bildeten. Zwei deutsche Staaten mit gegensatzlichen politischen Gesellschaftssystemen. Ein geschichtlich gemeinsam entwickeltes Kulturgebiet war nun geteilt. Zwei Staaten, zwei Ge- schichtswissenschaften, die nun um Anspruch miteinander konkurrieren, jeweils die vernunftige Konsequenz aus der deutschen Geschichte zu ziehen und ausgehend von dem daraus resultie- renden Legitimationsanspruch der BRD und der DDR die jeweilige Auffassung entspricht, die jeweils richtige Interpretation der deutschen Geschichte vorzunehmen und anzubieten. Die prob- lembeladene „deutsch-deutsche“ Beziehung wurde ebenso auf der Ebene der beiden sich selbst- andig voneinander entwickelnden deutschen Geschichtswissenschaften widergespiegelt.

Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 und dem „Sieg“ des Kapitalismus bzw. der „Zerschla- gung“ des Sozialismus hat sich damit einhergehend auch die „westdeutsche“ Geschichtsfor- schung durchgesetzt. Der „Historikerstreit“ war entschieden. Die DDR-Geschichtswissenschaft wegen ihrer Methoden und Ergebnissen kritisiert, was zur Folge hat, dass sie hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse nunmehr unberucksichtigt gelassen werden musste.[3] 45 Jahre DDR-Geschichtsforschung sind groBtenteils fur die neueren Forschungen unbrauchbar gewor- den. Und dennoch wird das Thema „DDR-Geschichtswissenschaft“ in jungster Zeit wieder the- matisiert und tritt ins Rampenlicht geschichtswissenschaftlicher Forschungen. So bildet sie auch die Grundlage fur den Schwerpunkt dieser Arbeit, in der die Existenz einer DDR- Kulturgeschichtsschreibung untersucht werden soll, da sie bekanntlich die wissenschaftliche

Grundlage jeglicher Geschichtsschreibung bildet und damit auch verantwortlich fur Themen- schwerpunkte — also beispielsweise kulturgeschichtlicher Forschungen - ist.

Interessant ist in erster Linie fur diese Arbeit ist zunachst aber, in wie weit es eine Kulturge- schichtsschreibung in der DDR gab. Welche Tendenzen sich in der DDR- Geschichtswissenschaft ausbildeten und welche politischen Einflusse diese Tendenzen gelenkt haben.

Zunachst soll dabei kurz die Entwicklung der DDR-Geschichtswissenschaft in der Zeit zwischen der Grundung der beiden deutschen Staaten (1949) und dem Mauerfall (1989) dargestellt werden. Veranderungen in Forschung und Lehre aufgezeigt und die Herausbildung von in diesem Zu- sammenhang entstandener Themenschwerpunkte der DDR-Geschichtsschreibung aufgezeigt werden.

Im speziellen wird dann auf die DDR-Geschichtsschreibung und ihre Teilgebiete eingegangen und tiefgrundiger untersucht werden. Gab es Kulturgeschichtsschreibung auch in der DDR? Welche Themenschwerpunkte der DDR-Geschichtswissenschaften aus kulturgeschichtlicher Perspektive standen dabei im Mittelpunkt?

II. Geschichte der DDR-Geschichtswissenschaft

II.1. Auswirkung der DDR-Politik auf die Geschichtswissenschaft - Die marxistisch- leninistische Geschichtsschreibung bis zu den 70er Jahren

Nach Gunther Heydemann[4] lassen sich sieben Phasen der Geschichte der Geschichtswissen­schaft in der DDR unterscheiden:

1. 1945 — 1948: Entwicklung des fortschrittlichen Humanismus
2. 1948 — 1952: Der „Sturm auf die Festung Wissenschaft“[5]
3. 1952 — 1956: Die Wendun]g zum „Nationalen“
4. 1956 — 1961: Die Erziehung zum sozialistischen Patriotismus
5. 1961 — 1966: Umfassender Aufbau des Sozialismus
6. 1967 . 1971: Das „ESS“ und die Bedeutung des Geschichtsbewusstseins
7. seit 1971: „Revolutionarer Weltprozess“, Internationalismus, Integration in das sozialistische Staatsgefuge.[6]

II.1.1. 1945 - 1948: Entwicklung des fortschrittlichen Humanismus

In der 1. Periode von 1945 - 1948 war es im Bereich der Wissenschaft im Forschungs- und Lehrbetrieb sowohl im sowjetisch besetzten Teil als auch in den ubrigen Teilen Deutschlands zum erliegen gekommen. Das politisch-propagandistische Vorgehen wurde zunachst geschickt neutral gehalten, so dass es von der Mehrheit der Bevolkerung durchaus angenommen werden konnte. So galt auch fur den wissenschaftlichen Bereich:

„Die Bestimmung der Ergiehungs- und Bildungsgiele war bis 1947 so gehalten, dass ihnen auch jeder Nichtkommunist gustimmen konnte. Die tragenden Begriffe waren Antifaschismus, Antimilitarismus, Frieden, Freiheit, Demokratie und Humanismus, wobei die beiden letgteren jedoch nicht naher definiert wurden."[7]

Allerdings wurde bereits jetzt schon deutlich, dass den Geschichtswissenschaften wie auch der Philosophie besondere Bedeutung beigemessen wurde und zwar mit dem Ziel sie auf die Grund- lage der Ideologie des Marxismus-Leninismus zu stellen. Erkennbar war dies daran, dass die Vor- lesungstatigkeiten an den Universitaten bereits zu Beginn des Jahres 1946 einsetzten, wogegen der Lehrbetrieb fur Geschichte und Philosophie erst zum Wintersemester 1946/47 — also einein- halb Jahre spater — aufgenommen wurde.[8] Fruhzeitig wurden schon die Bestrebungen einer zu- kunftigen Hochschul- und Bildungspolitik im Sinne einer ideologischen Fixierung der Wissen- schaft auf den Marxismus erkennbar, was naturlich auch tief greifende Veranderungen in perso- neller und organisatorischer Hinsicht bedeuten mussen.

Es muss jedoch festgestellt werden, dass bis etwa 1948 noch von einem Universitatsbetrieb „ im Sinne der deutschen Universitatstradition. “^esprochen werden kann. „Bemerkenswerte Unterschiede %wi- schen dem Osten und dem Westen Deutschlands zeichneten sich dabei zunachst kaum ab. “[9]

II.1.2. 1948 - 1952: Der „Sturm auf die Festung Wissenschaft“

Die mit dem Einigungsparteitag bereits 1946 gegrundete SED[10] begann nun in Anlehnung an das sowjetische Vorbild KPdSU ihren Anspruch auf die ausschlieBliche Fuhrungsrolle, verbunden mit dem Monopolanspruch der marxistisch-leninistischen Ideologie in Staat und Gesellschaft durchzusetzen. Damit einhergehend erfolgte auch die Zentralisierung jeglicher Planung, Leitung und Lenkung aller gesellschaftlichen Teilbereiche, somit auch auf dem bildungs- und hochschul- politischen Sektor. Neben MaBnahmen der marxistisch-leninistischen Schulung wissenschaftli- chen Personals im Universitatsbetrieb, erfolgte auch eine Anderung der Zulassungsbestimmun- gen fur den Erhalt eines Studienplatzes. So wurden Studenten burgerlicher Herkunft bzw. jene, die einer Familie mit Hochschulabschluss entstammten, gegenuber „Arbeiter- und Bauernstuden- ten“ in hohem MaBe benachteiligt.[11]

Die letzte hochschulische Autonomie ging schlieBlich mit den auf der 1. Parteikonferenz am 23. Mai 1949 gefassten Entschlussen, zusammengefasst in „Vorlaufige Arbeitsordnung der Uni­versitaten und wissenschaftlichen Hochschulen der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands“ verloren. Diese von der SED vorangetriebenen hochschulpolitischen MaBnahmen wirkten zwei- fellos ebenso auf die Geschichtswissenschaft zuruck.

Mit der fortlaufenden Abwanderung von Historikern ging die gleichzeitige Eingliederung marxis- tisch-leninistischer Krafte im Bereich Geschichtswissenschaft einher. Zu nennen waren dabei: Alfred Meusel, Hermann Duncker und Leo Stern.

Fur die Historiker bestand Reiseverbot, Ausschluss von jeglicher internationaler Fachliteratur und durch die Verweigerung von Druckerlaubnis auch keine Publikationsmoglichkeiten.

Zudem fand eine SchlieBung der Fachrichtung Geschichtswissenschaft an etlichen Universitaten statt und an den noch bestehenden eine unangemessene Aufblahung des wissenschaftlichen Per­sonals durch marxistisch-leninistische Kader.

II.1.3. 1952 - 1956: Die Wendung zum „Nationalen“

Auf der Grundlage der durch die 1951 durchgefuhrte Studienreform geschaffenen strukturellen Voraussetzungen konnte sich nun eine geschichtswissenschaftliche Forschung und Lehre aus- schlieBlich auf der Basis marxistisch-leninistischer Ideologie entwickeln, auch wenn es noch in den Anfangsjahren an in dieser Hinsicht ausgebildetem Personal mangelte.

Eine Prazisierung der Funktion marxistisch-leninistischer Geschichtswissenschaft in wissen- schaftlicher und politischer Hinsicht prazisierten zum einen Leo Stern mit seinem Aufsatz zu den „Gegenwartsaufgaben der deutschen Geschichtsforschung“[12] sowie Walter Ulbricht[13] in einer Rede vom 9. Juli 1952 zu den Aufgaben der Geschichtswissenschaft. Zentrale Punkte darin war- en:

- die radikale Ablehnung burgerlicher Geschichtsschreibung
- ausschlieBliche Geltung und Anwendung des dialektischen und historischen Materialis- mus fur die DDR-Geschichtswissenschaften,

Ziel war die Realisierung eines neuen, marxistisch-leninistischen Geschichtsbildes.

Aufgaben eines solchen neuen Geschichtsbildes waren:

- Lossagung der DDR-Geschichtswissenschaft von den Positionen des traditionellen aka- demischen deutschen Historismus und Weiterentwicklung der Theorie des Marxismus und der Geschichtsforschung als Grundlage der Geschichtswissenschaft der DDR,
- Herausstellung der bis ins Hochmittelalter zuruckreichenden Freiheits- und Kampftradi- tionen des deutschen Volkes,
- Verbindung des klassischen deutschen Kulturerbes in Kunst und Wissenschaft mit dem sozialistischen Realismus,
- Wendung der DDR-Geschichtswissenschaft zum Nationalen durch Herausstellung von Mut, Heldentum, Patriotismus und Hingabe an die groBe Sache des deutschen Volkes,
- Widersetzung gegen ideologische Einflusse des anglo-amerikanischen Imperialismus und Entlarvung aller reaktionaren und pseudowissenschaftlicher Theorien,
- Befreiung der Lehre an Schulen und Universitaten von reaktionarem Ballast „und alles zu tun, um die Kenntnisse der geschichtliche Vergangenheit des deutschen Volkes zur mobi- lisierenden Kraft zu machen fur den Kampf um Frieden, Demokratie, Fortschritt und Aufbau des geeinten Deutschlands.“[14]

Die Verstarkung der ideologischen Ausrichtung der Geschichtswissenschaft schlug sich vor allem nieder, in der zunehmenden Einflussnahme auch institutionell auf die universitare Geschichtswis­senschaft mit Hilfe der Grundung spezieller wissenschaftlicher Institute an den Universitaten Berlin, Leipzig und Halle, an denen marxistisch-leninistische Nachwuchs-Kader fur Forschung und Lehre ausgebildet wurden.

1952 wurde das „Museum fur Deutsche Geschichte“ im Berliner Zeughaus eroffnet. Das Berli­ner Institut fur Geschichte des Deutschen Volkes erhielt dazu die Aufgabe, ein Lehrbuch der deutschen Geschichte fur die Hochschulen der DDR zu erstellen. 1953 wurde die wichtigste und maBgebendste geschichtswissenschaftliche Zeitschrift der DDR „Zeitschrift fur Geschichtswis- senschaft“ gegrundet.

Augenscheinliches Ziel all dieser MaBnahmen war unverkennbar die Durchsetzung der marxis- tisch-leninistischen Geschichtsauffassung und des nationalen Geschichtsbewusstseins, das das Engagement des Einzelnen wie der Gesamtheit beim Aufbau des Sozialismus erhohen und ver- starken sollte.

Allerdings standen dem Aufbau des Sozialismus im Sinne der „Errungenschaften der Sowjetwis- senschaft auf allen Gebieten“ zu ubernehmen[15] Schwierigkeiten entgegen. Vor allem die Abwan- derung qualifizierter Wissenschaftler konnte auch nicht durch Privilegien oder finanzielle Vergu- tungen aufgehalten werden. Das rigide Vorgehen der Partei in allen gesellschaftlichen Bereichen loste einen unlosbaren Konflikt aus, der durch den nachfolgenden Tod Stalins schlieBlich die Parteifuhrung zwang, mit ihren repressiven MaBnahmen vorsichtiger umzugehen und schlieBlich sogar den Umschwung zu einem „Neuen Kurs“ zwang.

Die Auswirkungen dieses Umschwunges wirkte sich auf die Geschichtswissenschaft dergestalt aus, dass nun die bisher vernachlassigte Auseinandersetzung mit der westdeutschen Geschichts- forschung durch eine differenziertere, aber eben auch kritische Auseinandersetzung ersetzt und intensiviert wurde. So nahmen erstmals 1953 marxistisch-leninistische Historiker am Deutschen Historikertag in Bremen teil. Diese „Tauwetter-Periode“ zwischen 1953 und 1955 war vor allem auch gepragt durch „das Bemuhen um ein „gesamtdeutsches“ Gesprach“.[16] Die Revidierung des „Neuen Kurses“ setzte jedoch bereits im Fruhjahr 1955 durch die Kritik an der Forschung und Lehre in der DDR-Geschichtswissenschaft wieder ein. Kritikpunkte im Ein- zelnen dabei waren:

- „ungenugende Verbindung der geschichtswissenschaftlichen Arbeit mit dem Leben und dem gegenwartigen Kampf unseres Volkes“,
- „die Tendenz des Subjektivismus“,
- „die ungenugende Beherrschung der speziellen Forschungsmethoden der Geschichtswis- senschaft“ und vor allem
- „Fehlen einer zentralen Koordinierung und Planung der geschichtswissenschaftlichen Arbeit“.[17]

Konsequenz war schlieBlich eine noch verstarkte Ausrichtung der Geschichtswissenschaft durch die SED.

II.1.4. 1956 - 1961: Die Erziehung zum sozialistischen Patriotismus

Seit 1956 begann die SED wiederum verscharft die Geschichtswissenschaft in ideologischer Hin- sicht zu maBregeln. Vor allem kritisierte sie an den Historikern zu geringe marxistisch- leninistische Prinzipienfestigkeit zu zeigen. So wurden auch personelle Veranderungen am Redak- tionskollegium der ZfG vorgenommen und linientreue, eher aus der Partei als aus der Wissen- schaft stammende Mitglieder bevorzugt. Trotz seiner als revisionistisch kritisierten Aufsatze ver- blieb Jurgen Kuczynski wie auch Joachim Streisand dem Redaktionskollegium erhalten, sah sich jedoch in Folge dieser UmstrukturierungsmaBnahmen immer starker der Kritik jungere Krafte ausgesetzt.

Die generelle sozialistische Orientierung an den Hochschulen sowie deren Anwendung in Lehre und Forschung, wurde erneut auf der 1958 stattfindenden III. Hochschulkonferenz der SED in Berlin gefordert.[18] Von besonderer Bedeutung war auch die Grundung der Zeitschrift „Beitrage zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ im Jahr 1959, wodurch die SED die schon immer kritisierte Forschung hinsichtlich der Auseinandersetzung mit der deutschen Arbeiterbe- wegung anregen wollte und zugleich ein spezielles Fach- und Publikationsorgan zu besitzen. Die SED maB der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung groBes Interesse bei, was die Tatsa- - 12 - che beweist, dass die Zeitschrift vom Institut fur Marxismus-Leninismus beim ZK der SED he- rausgegeben wurde. Seit 1969 erschien sie dann unter dem abgeanderten Titel: „Beitrage zur Ge- schichte der deutschen Arbeiterbewegung“.

1958 sollte auch das Jahr der Internationalisierung sein. In Leipzig wurde die „Deutsche Histori- ker-Gesellschaft“ als Gegenspieler zum Verband der Historiker Deutschlands in der BRD ge- grundet und sollte somit auch die marxistisch-leninistische Geschichtswissenschaft im internatio- nalen Raum vertreten konnen, was sie auch auf den folgenden Internationalen Historikerkon- gressen und nationalen Historikertagen in Stockholm, Trier und Ulm taten.

Diese tief greifenden MaBnahmen der SED-Fuhrung dieser Phase machen eine eindeutig fest- stellbare Verhartung in der ideologischen Ausrichtung der marxistisch-leninistischen Geschichts- wissenschaft in der DDR erkennbar und fuhrten zu einer ideologischen wie auch personellen Homogenitat.

II.1.5. 1961 - 1966: Umfassender Aufbau des Sozialismus

Den Beginn dieser 5. Periode bildete ein wichtiges politisches Ereignis, dessen Auswirkungen sich nicht nur in der Zeit seines Bestehens, sondern durchaus auch auf die nachfolgende zeigen sollten: Der Bau der Berliner Mauer. Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist die schwere Krise der SED, der es angesichts der Abwanderungen zahlreicher DDR-Burger und damit auch von Fachpersonal nicht gelungen war, die Menschen in die von ihr geschaffene Gesellschaftsordnung zu integrieren.

Mit Hilfe der Geschichtswissenschaft sollte erneut versucht werden, das sozialistische Bewuss- tsein zu starken. Diesmal jedoch unter ausdrucklichen Bezug auf die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, als deren einzig wahrhafte Sachverwalterin sich die Partei sah. So standen von 1961 bis 1966 geschichtswissenschaftliche Diskussionen und Publikationen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung im Vordergrund und hatten Vorrang vor anderen Themen. Der konkrete Ausdruck der Billigung und ausdrucklichen Befurwortung der Favorisierung der Ge- schichte der deutschen Arbeiterbewegung durch das ZK schlug sich in der Ausarbeitung eines „Grundriss(es) der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ im Jahr 1962 nieder.

Ein weiteres Ziel war es, die geschichtswissenschaftliche Forschung noch mehr als bisher durch ein einheitliches System der Planung, Lenkung und Leitung von Forschungsaufgaben zu straffen. Dies stand im Einklang mit den Hauptzielen des Parteitages im Januar 1963: Die innere Konsoli- dierung des Herrschaftssystems in der DDR sowie die Produktivitats- und Effektivitatssteigerung der Wirtschaft.[19]

Die besondere Bedeutung der Geschichtswissenschaft zur Erreichung dieser Ziele wurde nun auf ALLE Wissenschaften ausgeweitet, die nun als Produktivkrafte im Rahmen der „wissenschaft- lich-technischen Revolution“ (WTR) zu einem hoheren Lebensstandard beitragen sollten.

Dem Ziel der Vereinheitlichung der Wissenschaftsorganisation wurde schlieBlich durch die Grundung der „Sektion Geschichte“ bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Anfang des Jahres 1964 Rechnung getragen. Hauptaufgabe war, durch die Ausarbeitung und He- rausgabe eines einheitlichen Forschungsplanes, die Leitlinien fur bestimmte Forschungsschwer- punkte bis zum Jahr 1970 fest zu setzten.[20]

1966 wurde schlieBlich das erste, groBe geschichtswissenschaftliche Forschungsprojekt der DDR durch das Institut fur Marxismus-Leninismus beim ZK der SED durch die Herausgabe der acht- bandigen „Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ fertig gestellt.[21] Diese verstarkte Fixie- rung auf die Geschichte der Arbeiterbewegung und der Zeitgeschichte nach 1945 sowie die aus diesem Themenkomplex abgeleitete DDR-Geschichtsschreibung, sollte Staat und Gesellschaft der DDR als „gesetzmaBiges Ergebnis der geschichtlichen Entwicklung der letzten 120 Jahre“ ausweisen.

II.1.6. 1967 - 1971: Das „entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus“ (ESS) und die Bedeutung des Geschichtsbewusstseins

Erneut Kritik ubte die SED im Rahmen des VII. Parteitages an der Entwicklung der Forschung und Lehre im Hochschulbereich. Nach Ansicht der Partei waren die wissenschaftlichen Leistun- gen der Universitaten, vor allem ihr Einsatz zur Steigerung und Verbesserung der wirtschaftli- chen Produktivitat, hinter den in sie gesetzten Erwartungen zuruck geblieben. Die Folge waren MaBnahmen, die einen noch strafferen Studienablauf gestalten sollten, Verbesserung der Grund- lagen der Hochschulforschung sowie der angewandten Forschung und schlieBlich insgesamt die Vereinheitlichung der Hochschulstruktur- und Organisation durch die Einfuhrung von Sektio- nen, um die wissenschaftliche Arbeit innerhalb einer Fachrichtung, als auch die Zusammenarbeit mit verwandten Fachrichtungen zu fordern.

Vor allem aber ruckte damit auch die Lenkung und Leitung der Geschichtswissenschaft noch starker in Parteinahe. Es erfolgte eine zunehmende Einbindung der Wissenschaft in Partei und Wirtschaft im Sinne eines Systemdenkens, das Gesellschaft als Gesamtsystem mit davon abhan- gigen Teilsystemen betrachtet. In diesem Zusammenhang muss die erhohte Bedeutung der Wis- senschaft gesehen werden, als Teilsystem des Gesamtsystems Gesellschaft, als „unmittelbare Produktivkraft“ bzw. „Hauptproduktivkraft“ verstanden werden.

II.1.7. Ab 1971: „Revolutionarer Weltprozess“, Internationalisms, Integration in das so- zialistische Staatsgefuge

In dieser Periode erfolgte durch die SED auf ihrem VIII. Parteitag die vorerst letzte Umorientie- rung der marxistisch-leninistischen Geschichtswissenschaft in der DDR. Ihm war zudem der Fuhrungs- und Machtwechsel von Walter Ulbricht auf Erich Honecker vorausgegangen.

Bei dieser Neuorientierung ging es um die Zurucknahme der unter W. Ulbricht stark betonten DDR-zentrischen Komponente der Geschichtsinterpretation zu Gunsten einer internationalisti- schen Betrachtungsweise.

In Anlehnung an den richtungweisenden Leitaufsatz zur Auswertung des Parteitages fur die Ge­schichtswissenschaft, in dem es hieB, sie habe „vor allem den Nachweis zu fuhren, dass der inne- re Gang der Menschheitsgeschichte gesetzmaBig zum Sozialismus und Kommunismus fuhrt,“[22] hieB das nunmehr fur die marxistisch-leninistischen Historiker in der DDR, die in Vergangenheit und Gegenwart im Rahmen der nunmehr Arbeiterbewegung fuhrende Rolle und Bedeutung der KPdSU bzw. UdSSR besonders herauszuarbeiten und verstarkt historisch zu fundieren.

Diese Umorientierung beruhte auf einer erneuten Akzentuierung der Ideologie, um ein auf mog- lichst hohem Niveau stehendes sozialistisches Bewusstsein zu erzielen. Dabei stand „die Erzie- hung der Werktatigen im Geist des Marxismus-Leninismus“[23] in engem Bezug „zur offensiven Auseinandersetzung mit der burgerlichen Ideologie“[24]. Besonders bekraftigt wurde die Bedeutung der verstarkten Auseinandersetzung der Historiker in der DDR mit der burgerlichen - einschlieB- lich der rechtssozialdemokratischen Geschichtsschreibung und Geschichtsideologie - wegen eines zentralen Punktes: „In ihrer gesamten Arbeit geht die Geschichtswissenschaft davon aus, dass das um die Sowjetunion zusammengeschlossene sozialistische Weltsystem sich als gesetzmaBiges Ergebnis des gesamten Verlaufes der Weltgeschichte herausgebildet hat und die DDR der recht- maBige Erbe aller revolutionaren, fortschrittlichen und humanistischen Traditionen der deut- schen Geschichte und vor allem der deutschen Arbeiterbewegung ist.“[25]

Es fand eine Abkehr von der bisher dominierenden DDR-zentristischen Betrachtungsweise statt. Die Betonung lag nun auf der Rolle, die die UdSSR hinsichtlich der Vorgeschichte und Grun-dung der DDR spielte. Die Aufgabe der DDR-Geschichtswissenschaft bestand nun darin, sich insbesondere mit der Geschichte des deutschen Volkes, der Parteigeschichte, der Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung sowie schließlich der DDR-Geschichte anzunehmen.

[...]


[1] Brockhaus Enzyklopadie in vierundzwanzig Banden, 19. Auflage, Mannheim 1990, 12. Band, Seite 585

[2] mit seinem Werk „Die kulturhistorische Methode“ (1900)

[3] vgl. Jarausch, Konrad H.; Middell, Matthias; Sabrow, Martin: Storfall DDR-Geschichtswissenschaft — Problemfeld einer kritischen Historisierung in: Iggers, Georg G.; Jarausch, Konrad H.; Middell, Matthias; Sabrow, Martin (Hrsg.): Historische Zeitschrift — Die DDR-Geschichtswissenschaft als Forschungsproblem, Beiheft 27, Munchen 1998

[4] Heydemann, Gunther: (Erlanger Historische Studien, Bd. 6) Geschichtswissenschaft im geteilten Deutschland — Entwicklungsgeschichte, Organisationsstruktur, Funktionen, Theorie- und Methodenprobleme in der Bundesrepub- lik Deutschland und der DDR, Frankfurt am Main 1980, S. 139 ff.

[5] Zitat Stalins, vgl.: Muller, Marianne; Muller, Egon Erwin: „.. .sturmt die Festung Wissenschaft!“ Die Sowjetisierung der mitteldeutschen Universitaten seit 1945, Berlin-Dahlem 1953

[6] Zur Periodeneinteilung vgl. Heydemann, Gunther, a. a. O.

[7] Dokumente zur Bildungspolitik in der Sowjetischen Besatzungszone. Ausgewahlt und erlautert von Siegfried Baske und Martha Engelbert, Bonn/Berlin 1966, S. XV.

[8] Rexin, Manfred: Die Entwicklung der Wissenschaftspolitik in der DDR, in: Wissenschaft und Gesellschaft in der DDR. Eingeleitet von Peter Christian Ludz, Munchen 2/1971, S. 85

[9] Timm, Albrecht: Das Fach Geschichte in Forschung und Lehre in der Sowjetischen Besatzungszone seit 1945, Bonn 1958, S. 10

[10] Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

[11] Muller, Marianne; Muller, Egon Erwin: „.. .sturmt die Festung Wissenschaft!“ Die Sowjetisierung der mitteldeut- schen Universitaten seit 1945, Berlin-Dahlem 1953

[12] Stern, Leo: Gegenwartsaufgaben der deutschen Geschichtsforschung, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Martin- Luther-Universitat Halle-Wittenberg. Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe Nr. 1, Jg.1, Heft 3, s. 1 - 17

[13] Hehn, J.: Die Sowjetisierung des Geschichtsbildes in Mitteldeutschland, in: Europa-Archiv 19, S. 6.938 (Rede auf der II. Parteikonferenz der SED)

[14] vgl. Stern, Leo, a. a. O.

[15] Referat des 1. Sekretars der SED, Walter Ulbricht, auf der 2. Parteikonferenz der SED, Juli 1952 in: Neue Welt, H. 15, August 1952, zit. nach Rexin, Manfred: Die Entwicklung der Wissenschaftspolitik in der DDR, in: Wissenschaft und Gesellschaft der DDR, Munchen 1971,S. 93

[16] Timm, A.: Das Fach Geschichte, a. a. O., S. 37

[17] ZfG 3 (1955), H. 4, „Verbesserung der Forschung und Lehre in der Geschichtswissenschaft der Deutschen De- mokratischen Republik, S. 507 - 527

[18] Weber, Herrmann; Oldenburg, Fred: 25 Jahre SED. Chronik einer Partei, Koln 1971

[19] Weber, H.: Die sozialistische Einheitspartei..., a. a. O., S. 23 f.

[20] Hornig, Hannes: Ein neuer Abschnitt in der Geschichtswissenschaft. Zur Bildung der Sektion Geschichte bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, in: ZfG 12 (1964), H. 3, S. 381-387 und Engelbert, Ernst: Die Aufgaben der Historiker der DDR von 1964 bis 1970. Pflichten und Rechte der Sektion Geschichte bei der Deut- schen Akademie der Wissenschaften, a. a. O., S. 388-402

[21] Vgl. ZfG 14 (1966), H. 8,

[22] Bartel, Horst; Schmidt, Walter: Neue Probleme der Geschichtswissenschaft in der DDR. Zur bisherigen Auswer­tung des VIII. Parteitages der SED durch die Historiker, in: ZfG 20, H. 7, S. 797 - 817

[23] Zentraler Forschungsplan der marxistisch-leninistischen Gesellschaftswissenschaften der DDR bis 1975, abge- druckt in: Einheit 27 (1972), H. s, S. 169 - 184, S. 169

[24] Ebenda

[25] Zentraler Forschungsplan..., a. a. O. S. 180

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Details

Titel
Politische Einflüsse auf die Entwicklung der DDR-Geschichtswissenschaft
Untertitel
Gab es eine Kulturgeschichtsschreibung in der DDR?
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Kulturgeschichte in Deutschland: Von J. Burckhardt bis E. Friedell (1860 – 1933)
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
52
Katalognummer
V150995
ISBN (eBook)
9783640623518
ISBN (Buch)
9783640623570
Dateigröße
650 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturgeschichte, DDR-Geschichtswissenschaft, DDR, Geschichte, politische Einflüsse, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft, DDR-Geschichtsforschung, marxistisch-leninistisch, Geschichtsbild, Kocka, Jacobeit, deutsche Kulturgeschichte, Burckhardt, Friedell, Marx, Lenin
Arbeit zitieren
Katja Wesolowski (Autor), 2006, Politische Einflüsse auf die Entwicklung der DDR-Geschichtswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150995

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