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Frida Kahlo. Ihre Rolle als Frau und ihre politische Attitüde

Title: Frida Kahlo. Ihre Rolle als Frau und ihre politische Attitüde

Seminar Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diana Ingeborg Klein (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Mit dem im Jahre 2002 erschienen Kinofilm «Frida» von Regisseurin Julie Taymor, bescherte man der mexikanischen Malerin aus dem 20. Jahrhundert nicht nur eine populäre Rückkehr, sondern immigrierte sie damit auch nach Europa. Die Rolle der Kahlo gehörte zu einer der begehrtesten Frauenrollen für eine Kinoverfilmung in den letzten Jahren. Außer Madonna erregte sie zuletzt auch das Begehren von Jennifer Lopez. Mit Salma Hayek, geboren in Veracruz, in der Hauptrolle wurde der Film mit zwei Oscars und einem Golden Globe ausgezeichnet. Seit dem spricht man von einer regelrechten «Fridamanie». Doch soll in dieser Arbeit nicht etwa die Rezension eines Filmes entstehen, sondern vielmehr die Persönlichkeit der Frida Kahlo unter die Lupe genommen werden. Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin war sie vor allem eine Frau, die sich mit dem Leben in Mexiko und dessen politischen Gegebenheiten auseinander zu setzten hatte. Dank einer guten Quellenlage, bestehend aus einem «Gemalten Tagebuch», zahlreichen
Briefen und ihren Gemälden als ebenso wertvolle Zeugnisse, ist ihr Leben und ihre Zeit gut zugänglich. Darüber hinaus befindet sich ihr Haus, La Casa Azul, nach wie vor in Coyoacán und vermittelt den Besuchern des Museums einen guten Einblick in Frida und ihre Welt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. FRIDA IN IHRER ROLLE ALS FRAU:

II. 1. IHRE MÄDCHENJAHRE MIT ZUKUNFTSBLICK

II. 2. DIE KÜNSTLERIN

II. 3. IN DER LIEBE

III. FRIDAS POLITISCHE ATTITÜDE:

III.1. TOCHTER DER REVOLUTION (1907 – 1925)

III. 2. KOMMUNISTISCHE KÄMPFERIN FÜR DAS VOLK (1928 – 1954)

IV. FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Persönlichkeit von Frida Kahlo, wobei der Fokus auf ihrer Identität als Frau sowie ihrer spezifischen politischen Einstellung liegt. Ziel ist es, Kahlo jenseits der durch den Kinofilm populär gewordenen "Fridamanie" zu betrachten und ihr Leben anhand ihrer Kunst, ihrer persönlichen Korrespondenz und ihres historischen Kontextes in Mexiko zu analysieren.

  • Biografische Entwicklung und prägende Lebensereignisse
  • Die Rolle der Kunst als Ausdrucksmittel und Bewältigungsstrategie
  • Die komplexe Liebesbeziehung zu Diego Rivera
  • Politisches Engagement und ideologische Einordnung im mexikanischen Kontext

Auszug aus dem Buch

II. 1. Ihre Mädchenjahre mit Zukunftsblick

Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderón wurde am 6. Juli 1907 als fünfte Tochter von Guillermo Kahlo, einem ungarisch – jüdischen Berufsfotographen, der in Baden – Baden aufgewachsen und nach Mexiko ausgewandert war und als dritte Tochter von Mathilde Kahlo, geborene Calderón y Gonzales, einer indianisch abstammenden Mexikanerin, in Coyoacán bei Mexiko D.F. geboren. Ihre Kindheit erlebte Frida, so schrieb sie selber in ihrem Mitte der 40er Jahre begonnenen Tagebuch, als „wunderschön“. Zu ihrem Vater entwickelte sie ein ganz besonderes Verhältnis. Dies lässt sich einerseits darauf zurückführen, dass die Mutter sich für ihre Erziehung nicht sonderlich zu interessieren schien und andererseits, dass Vater und Tochter die künstlerische Tätigkeit, sowie die gemeinsame Erfahrung körperlicher Leiden verband. Mit achtzehn Jahren hatte Guillermo, der Epileptiker war und kurz zuvor seine Mutter verloren hatte, einen Unfall. Die Konsequenz war, dass er wegen der zunehmend stärkeren Anfälle sein Hochschulstudium abbrechen musste. Trotz etlicher Behandlungen wurde er niemals anfallsfrei. 1913 bekam Frida Kinderlähmung und musste neun Monate lang im Bett bleiben. Ein dünneres und ein verkürztes Bein blieb als körperliche Folge. Der Vater opferte viel Zeit für die Genesung seiner Tochter. Einige Jahre später verletzte sich Frida ihren rechten Fuß an einem Baumstumpf und behielt davon eine leichte Verkrümmung zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Arbeit mit Fokus auf die Persönlichkeitsanalyse Kahlos jenseits der populärkulturellen Wahrnehmung.

II. FRIDA IN IHRER ROLLE ALS FRAU:: Untersuchung der prägenden Kindheit, der Rolle der Kunst für ihre psychische Stabilität und die komplexe Liebesbeziehung zu Diego Rivera.

II. 1. IHRE MÄDCHENJAHRE MIT ZUKUNFTSBLICK: Darstellung von Herkunft, Kindheit, dem Einfluss des Vaters und dem lebensverändernden Verkehrsunfall.

II. 2. DIE KÜNSTLERIN: Analyse der Bedeutung der Kunst für Kahlo als Ausdruck ihrer Identität, ihrer Individualität und als Verarbeitung ihres Schmerzes.

II. 3. IN DER LIEBE: Betrachtung der zentralen und schwierigen Liebesbeziehung zu Diego Rivera sowie weiterer prägender Affären im Leben der Künstlerin.

III. FRIDAS POLITISCHE ATTITÜDE:: Beleuchtung des politischen Werdegangs Kahlos und ihrer Verankerung in den revolutionären und kommunistischen Strömungen Mexikos.

III.1. TOCHTER DER REVOLUTION (1907 – 1925): Analyse des Einflusses der mexikanischen Revolution und der frühen politischen Sozialisierung im Umfeld der "cachuchas".

III. 2. KOMMUNISTISCHE KÄMPFERIN FÜR DAS VOLK (1928 – 1954): Auseinandersetzung mit ihrem Beitritt zur Kommunistischen Partei und ihrem politischem Wirken bis zum Lebensende.

IV. FAZIT: Zusammenführende Betrachtung von Tragik und Triumph in Kahlos Leben, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Schmerz, Liebe und Politik.

Schlüsselwörter

Frida Kahlo, Mexiko, Kunst, Diego Rivera, Identität, Kommunismus, mexikanische Revolution, Weiblichkeit, Selbstporträt, Biografie, Schmerz, La Casa Azul, Politischer Aktivismus, Feminismus, Sozialismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben und Wirken der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, wobei der Fokus gezielt auf ihrer Identität als Frau und ihrer politischen Einstellung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen Kahlos biographische Eckpunkte, den Stellenwert der Kunst als Bewältigungsstrategie, ihre komplexe Liebesbeziehung zu Diego Rivera sowie ihr politisches Engagement.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit Frida Kahlos, um ein differenzierteres Bild abseits der populären "Fridamanie" zu zeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer biographisch-analytischen Untersuchung, die sich auf eine fundierte Quellenlage stützt, darunter Kahlos Tagebuch, Briefe, ihre Gemälde und biografische Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Kahlos Rolle als Frau – von der Kindheit über ihre künstlerische Tätigkeit bis zu ihrem Liebesleben – und anschließend ihre politische Attitüde in den Phasen der mexikanischen Revolution und des Kommunismus detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Frida Kahlo, Identität, Kunst, politische Attitüde, Mexiko, Kommunismus und das Spannungsfeld zwischen Tragik und Triumph.

Welchen Einfluss hatte der Verkehrsunfall auf Kahlos politisches und künstlerisches Leben?

Der Unfall markiert einen bedeutenden Wendepunkt; er führte sie zur Malerei als Ventil für ihre physischen und psychischen Leiden und veränderte ihre Lebenspläne grundlegend, was ihr wiederum neue soziale Kontakte und den Zugang zu politischen Kreisen ermöglichte.

Wie bewertet die Autorin Kahlos politisches Engagement im Vergleich zu Diego Rivera?

Die Arbeit legt nahe, dass Kahlos politische Einstellung zwar von Rivera beeinflusst wurde, sie aber dennoch eigenständige Ansichten vertrat, was sich unter anderem in ihrer Distanz zur trotzkistischen Theorie manifestierte.

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Details

Title
Frida Kahlo. Ihre Rolle als Frau und ihre politische Attitüde
College
University of Heidelberg  (Romanisches Seminar)
Course
Mujeres en América Latina
Grade
1,7
Author
Diana Ingeborg Klein (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V151037
ISBN (eBook)
9783640630226
ISBN (Book)
9783640630578
Language
German
Tags
Frida Kahlo mexikanische Kunst gemaltes Tagebuch Malerin der Schmerzen Diego Rivera Rolle als Frau politische Attitüde kommunistische Kämpferin für das Volk autoretrato Mexiko im 20. Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Ingeborg Klein (Author), 2005, Frida Kahlo. Ihre Rolle als Frau und ihre politische Attitüde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151037
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