Fantasy als Parodie

Humorvolle Verfremdung in diversen Themenbereichen und Figurenkonstellationen der Discworld-Romane


Diplomarbeit, 2007
102 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographien
2.1 Terry Pratchett
2.2 Stephen Briggs
2.3 Colin Smythe
2.4 Josh Kirby
2.5 Paul Kidby
2.6 Jack Cohen
2.7 Ian Stewart
2.8 Bernard Pearson

3. Mediale Transformationen
3.1 Radio und Hörbücher
3.2 Theater
3.3 Animationsfilme
3.4 Kino und Fernsehen
3.5 Spiele

4. Ausgewählte Figurenkonstellationen der Discworld Romane
4.1 Death
4.1.1 Death und die Menschen
4.1.2 Death, Arbeit und Verantwortung
4.2 Die City Watch
4.2.1 Die City Watch Romane als Kriminalparodie
4.2.2 Die City Watch Romane und Politik

5. Ausgewählte Themenbereiche der Discworld Romane
5.1 Theologie auf der Discworld
5.2 Die Rolle der Frau in den Discworld Romanen

6. Schlussbemerkungen

7. Bibliographie
7.1 die Discworld Reihe
7.1.1 Discworld Romane
7.1.2 The Science of Discworld
7.1.3 weitere Discworld Publikationen
7.2 Bücher für jüngere Leser
7.2.1 Discworld
7.2.2 Roundworld
7.3 Andere Werke
7.3.1 Romane
7.3.2 Kurzgeschichten, Gedichte und Essays

8. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Und sie bewegt sich doch.

Eine scheibenförmige Welt, getragen auf dem Rücken von vier Elefanten, die wiederum auf dem Panzer der gigantischen Sternenschildkröte Great A’Tuin stehen, welche gemächlich durch den Weltraum schwimmt. Zunächst klingt das nur nach einer weiteren Fantasywelt, aber auch dem Genre unerfahrenen Leser wird schnell klar, dass die Discworld einzigartig ist. Sie ist weit mehr als nur eine Welt in der Städte von Menschen, Zwergen und Untoten bevölkert werden, Hausdrachen im wahrsten Sinne des Wortes existieren und der Bibliothekar der Universität ein Orang Utan ist. Auf der Scheibenwelt werden Märchen wahr und Metaphern real. Die Zahnfee existiert, hat aber soviel Arbeit, dass sie ein Franchise-Unternehmen betreibt, die Barbarenhorde ist bereits im Rentenalter, und es gibt einen fünften Reiter der Apokalypse namens Ronny (der die Gruppe allerdings verließ, bevor sie berühmt wurde).

Die Discworld Romane werden primär dem Genre der Fantasy zugeteilt. Wikipedia definiert den Begriff Fantasy wie im Folgenden:

„Als modernes Subgenre der Phantastik stellt die Fantasy übernatürliche, märchenhafte und magische Elemente in den Vordergrund. Meist bedient sie sich der Motive alter Mythen, Volksmärchen oder Sagen. So tauchen Sagengestalten wie Zwerge oder Zauberer auf, aber auch neu erfundene Wesen oder mit menschlichen Eigenschaften ausgestattete Tiere. Für gewöhnlich wird die Handlung in eine fiktive Welt verlagert, die sich deutlich von der irdischen Realität unterscheidet. Das Fiktionale wird nicht mehr als ein solches behandelt, sondern gilt innerhalb dieser Welt als real.“1

Es lässt sich also festhalten, dass Literatur als Fantasy bezeichnet werden kann, wenn sich die Handlung in einer imaginativen Welt abspielt bzw. märchenhafte Erzählelemente vorhanden sind. Spielt die Handlung in unserer Welt, so müssen übernatürliche Elemente vorhanden sein (z.B. die Existenz der Magie in den „Harry Potter“ Romanen). In den meisten Fällen jedoch vollzieht sich das Geschehen auf einer andersartigen Welt, die zwar größtenteils auch magisch ist, aber stets eigene Regeln und eine eigene Realität besitzt. Diese Welten orientieren sich häufig an historischen Epochen wie dem Mittelalter und wirken daher meist eher archaisch. Politisch gesehen bestehen die meisten Fantasywelten aus Feudalsystemen oder Monarchien, meist in einer Einheit mit dem jeweiligen religiösen System. Gut und Böse sind in vielen Romanen klar voneinander getrennt, und wie in den klassischen Abenteuerromanen gibt es auch hier die üblichen Klischees und Stereotypen, insbesondere da die Fantasyliteratur auf den bekannten Heldenepen beruht, wie etwa dem Nibelungenlied oder der Artussage. Als Begründer der modernen Fantasy gilt J.R.R Tolkien, dessen Werke (u.a. „Herr der Ringe“) in den späten Sechziger Jahren die Fantasy salonfähig machten. Weitere nennenswerte Schriftsteller, welche das Genre mitgeprägt haben, sind Fritz Leiber („Fafhrd und der Graue Mausling“), C.S. Lewis („Die Chroniken von Narnia“), und Marion Zimmer Bradley (die Reihen „Avalon“ und „Darkover“). In den letzten Jahren erhielt das Genre einen neuen Popularitätsschub durch die „Herr der Ringe“ Verfilmungen und das „Harry Potter“ Phänomen. Trotzdem gilt Fantasy immer noch als Trivialliteratur, deren Romane eine meist konservative und stark vereinfachende Weltordnung darstellen. Dies ist sicherlich oft zutreffend, aber gerade in den letzten zwei Dekaden werden zunehmend moralisch ambivalente Themen behandelt. Als Vertreter dieser anspruchsvolleren Fantasy gelten u.a. Tad Williams und George R. R. Martin.

Diese Grundlagen (imaginative und altertümlich anmutende Welt, bekannte Erzählmuster) treffen sicherlich fast vollständig auf Pratchetts Romanreihe zu. Die fiktive Welt ist die Scheibenwelt; ein Zuhause nicht nur für Menschen, sondern auch für Zwerge, Zauberer, und viele andere sagenhafte Gestalten. Immer wieder bedient sich der Autor beliebter Erzählmuster und versetzt diese in eine fremdartige Umgebung. Schon der Aufbau der Discworld - eine scheibenförmige Welt, getragen auf dem Rücken von vier Elefanten, welche auf dem Panzer einer riesenhaften Schildkröte stehen - beruht auf einem Weltbild aus der indischen Mythologie. Auch wendet Pratchett immer wieder sein Augenmerk auf die politischen Systeme der verschiedenen Staaten der Scheibenwelt, und unbestritten bedient er sich durchaus der klassischen Klischees der heroischen Fantasyliteratur. Es ist sein spezieller Umgang mit diesen Klischees, der seine Romane so besonders macht. Er parodiert nicht nur die traditionelle Erzählweise des Genres, er lässt Allegorien und Metaphern real werden. Wenn die Einwohner der Scheibenwelt an etwas glauben (sei es Gott, Zahnfee, oder der gute Ausgang einer Geschichte), so wird es real.

Wie viele Fantasyautoren hat Terry Pratchett eine große und obsessive Fangemeinde. Es existieren Unmengen an Discworld Merchandise, auf der ganzen Welt finden Conventions statt, und bis zum Siegeszug J.K. Rowlings war Pratchett der meistverkaufte Schriftsteller Großbritanniens. Dies spricht sicherlich zunächst dafür, dass Pratchett tatsächlich Trivialliteratur schreibt, und viele Leser nutzen seine Romane wohl wirklich zum reinen Eskapismus. Aber Pratchetts Romane haben eine zweite, anspruchsvolle Ebene. Seine Art, Geschichten zu erzählen, wird oft mit Tolkien verglichen, aber Pratchett ist witziger, schärfer, mehr interessiert an den Figuren als an der Geschichte selbst. Er spielt mit den erzählerischen Konventionen und verdreht sie immer wieder, wodurch der Leser stets aufmerksam bleiben muss, wenn er den Faden nicht verlieren will. Die Bücher vereinen Einflüsse von Autoren wie J.R.R. Tolkien und H.P. Lovecraft mit Volksmärchen, bekannten Legenden, Popkultur und Wissenschaft, und selbst das ist nur ein Bruchteil von Pratchetts schriftstellerischem Aktionsradius. Er vermischt alte Bilder mit modernen Motiven, wenn beispielsweise im Roman „Witches Abroad“ eine der (guten) Hexen auf der Reise entlang einer mit gelben Steinen gepflasterten Strasse fast von einem herabfallenden Haus erschlagen wird (eine Parodie auf „The Wizard of Oz“),2 während die Rahmenhandlung darin besteht, zu verhindern, dass das Dienstmädchen den Prinzen heiratet - eine Umkehrung der altbekannten Geschichte. Pratchetts Welt ist leicht zugänglich - ihre eigenen Gesetze und Regeln sind unkompliziert und auch für den Einsteiger schnell erschlossen - und der Humor ist universal.

Seit dem ersten Roman aus dem Jahre 1983 hat sich die Reihe zu einer der beliebtesten Buchserien der Welt entwickelt, mit Unmengen von Merchandise, alljährlichen Conventions, Theateradaptionen und sogar einer TV-Verfilmung. Neue Romane erreichen sofort nach Erscheinen die oberen Plätze der Bestsellerlisten, und in Großbritannien ist Pratchett der meistverkaufte Autor der Neunziger Jahre. Regelmäßig gewinnen Pratchetts Romane Preise, unter anderem den British Fantasy Award, die Carnegie Medal, und den Bollinger Everyman Wodehouse Prize. Im Jahre 1998 wurde er vom Prince of Wales zum Officer of the Order of the British Empire ernannt, und er hat von bislang drei Universitäten den Ehrendoktorgrad erhalten.

Terry Pratchett hat mit seiner Romanreihe in mittlerweile einem Vierteljahrhundert eine Welt erschaffen, die der realen Welt (oft als Roundworld bezeichnet) erstaunlich ähnelt, aber gerade verfremdet genug ist, um mit unserer Sicht der Dinge zu spielen. Nicht umsonst wird er sowohl mit Tolkien und Douglas Adams als auch mit Charles Dickens oder Kurt Vonnegut verglichen - wer die Scheibenwelt als reine Fantasy sieht, unterschätzt Pratchett gewaltig. Sein wahres Metier ist der - gerade in den späteren Büchern stellenweise recht dunkle - Humor, die fortlaufende Parodie auf menschliche Sichtweisen und Traditionen. Indem er mit unseren Erwartungen spielt und erzählerische Gewohnheiten fortlaufend persifliert und umkehrt, ermöglicht er dem Leser eine neue Sichtweise auf Altbekanntes.

In meiner Arbeit möchte ich mich mit dieser Eigenheit Pratchetts befassen und aufzeigen, auf welche Weise er diese zwei Genres - Fantasy und Parodie - untrennbar zusammenführt. Dabei werde ich mich sowohl mit ausgewählten Charakteren der Discworld als auch mit bestimmten Themen und wie diese in den Romanen behandelt werden beschäftigen, und ferner untersuchen, wie Terry Pratchett durch seine fortlaufende Unterwanderung der narrativen Kausalität den Leser immer wieder zur moralischen Stellungnahme herausfordert.

Die folgenden zwei Kapitel sind als weitere Einführung in die Discworld gestaltet. Zusätzlich zu der Biographie Pratchetts stelle ich einige weitere Personen vor, die großen Anteil am Erfolg der Serie haben. Dieses Kapitel wird gefolgt von einem kurzen Abriss über die bisherigen Transformationen der Discworld Reihe, um einen Eindruck über Größe und Dynamik des Fandoms zu vermitteln. Danach folgt der Schwerpunkt meiner Arbeit mit einer genaueren Betrachtung einzelner Figurenkonstellationen und Themenbereichen. Für eine Übersicht auf das Gesamtwerk Pratchetts setze ich eine Bibliographie mit begleitenden Anmerkungen ans Ende meiner Arbeit.

Die deutschen Übersetzungen der Romane stammen von Andreas Brandhorst. Nun lassen sich Pratchetts Sprachspiele in den meisten Fällen nicht übersetzen, da er über einen sehr komplexen Schreibstil verfügt. Sein Wortwitz ist sehr pointiert und besteht häufig darin, ein Wort oder gar nur wenige Buchstaben einer im Englischen populären Formulierung zu ändern. In anderen Fällen kopiert er den Stil bekannter Autoren, spielt mit berühmten Zitaten, oder führt bekannte Szenarien ad absurdum - beispielsweise wenn sich ein Krieger darüber ereifert, dass sich nach einem gewonnenem Kampf am nächsten Tag die Mutter des getöteten Monsters bei ihm beschwert hat, was ein ironischer Verweis auf die Legende von Beowulf ist. Diese Witze und Anspielungen müssen vom Übersetzer verstanden werden, um differenziert behandelt werden zu können, denn wenn diese Feinheiten nicht auffallen, können sie nicht an den Leser weiter gegeben werden. Sicherlich ist es auch sinnvoller, im Zweifelsfall textgetreu zu übersetzen und einen Witz zu verlieren, anstatt - wie es leider auch vorkommt - den Text eigenmächtig so zu verändern, dass auch die Übersetzung komisch wirken soll, mit oft recht zweifelhaftem Ergebnis. Unerfreulicherweise treten auch überdurchschnittlich viele vermeidbare Fehler in der Übersetzung auf, weswegen die meisten deutschen Fans die Originalversion bevorzugen. Im Folgenden beziehe ich mich daher ausschließlich auf die englischen Originaltexte Pratchetts.

2. Biographien

2.1 Terry Pratchett

Terence David John Pratchett wird am 28 April 1948 als Sohn von David und Eileen Pratchett in Beaconsfield in der Grafschaft Buckinghamshire geboren. Er behauptet bis heute, dass er seine frühe Bildung hauptsächlich der örtlichen Bücherei verdankt. Pratchett entscheidet sich später zum Besuch der High Wycombe Technical High School, hält aber immer noch nicht viel von Unterricht.3

Als Terry Pratchett dreizehn Jahre alt ist, veröffentlicht die Schülerzeitung seine Kurzgeschichte “The Hades Business“. Im Jahre 1963 wird die Geschichte dann im Science Fantasy Magazine gedruckt, und der Fünfzehnjährige erhält 14 Pfund für seine erste kommerzielle Veröffentlichung. Seine zweite publizierte Geschichte, “Night Dweller“, erscheint im November 1965 im New Worlds Magazine.

Pratchett belegt Leistungskurse in Kunst, Geschichte und Englisch, bekommt aber bald das Angebot, für Bucks Free Press als Journalist zu arbeiten. Pratchett verlässt die Schule mit achtzehn Jahren, und belegt neben seiner Arbeit sowohl Kurse für Journalisten am National Council for the Training of Journalists als auch einen Englisch-Leistungskurs an der Abendschule. Mit seiner Frau Lyn, die er 1968 heiratet, zieht er in ein kleines Cottage in Somerset, und in den nächsten Jahren wechselt er zwischen verschiedenen regionalen Zeitungen im südwestlichen England, unter anderem der Western Daily Press und dem Bath Chronicle.

Im Jahre 1968 interviewt Pratchett Peter Bander van Duren, den Co-Direktor von Colin Smythe Limited, eines kleinen Verlages für Fantasy und Science-Fiction. Das Interview bezieht sich auf ein neu veröffentlichtes Buch, und Pratchett erwähnt, dass er selbst auch ein Buch namens “The Carpet People“ geschrieben hat. Nach einigen Verzögerungen veröffentlicht der Verlag Pratchetts ersten Roman schliesslich 1971 mit einer Launch Party in der Teppichabteilung des Kaufhauses Heal’s in der Tottenham Court Road in London. Der Roman findet kaum Beachtung, doch die wenigen Rezensionen sind durchweg positiv. Auf “The Carpet People“ folgen 1976 “The Dark Side of the Sun“ und 1981 “Strata“, beide von Pratchett in seiner Freizeit geschrieben.

Neben seiner Arbeit als Journalist und Hobby-Schriftsteller produziert Pratchett ab Mitte der Siebziger Jahre eine Cartoon-Reihe für die Zeitschrift “Psychic Researcher“, welche von Colin Smythe Limited herausgegeben wird. In dieser Reihe beschreibt er die Vorgänge in Warlock Hall, einer fiktiven Regierungseinrichtung, die sich mit Paranormaler Forschung beschäftigt.

1980 wechselte Terry Pratchett zum Central Electricity Generating Board, wo er als Pressesprecher für 3 Kernkraftwerke arbeitet. Nebenbei schreibt er weiter Romane, und 1983 wird der erste Discworld Roman “The Colour Of Magic“ veröffentlicht. Dies ist auch das erste Buch, welches vom Corgi-Verlag publiziert wird, einer Tochterfirma von Transworld. Corgi schafft es außerdem, den Titel als sechsteilige Serie an BBC-Radio zu verkaufen, die die Reihe in der Sendung “Women’s Hour“ ausstrahlt. Später sendet die BBC auch den dritten Discworld-Roman, „Equal Rites“. Bis heute halten beide Hörspiele den Rekord für die meisten Zuhörerreaktionen.

Als 1986 “The Light Fantastic“ veröffentlicht wird, wird deutlich, dass Pratchett zu einem der großen Verlagshäuser wechseln muss. Colin Smythe, mittlerweile ein enger Freund Pratchetts, empfiehlt ihn seinem Bekannten David Burnett von Gollancz, einem Verlag mit einer erfolgreichen SF-Liste. Trotzdem Pratchetts Bücher nicht als traditionelle SF bezeichnet werden können, enstand eine Co-Veröffentlichungs- Vereinbarung für die folgenden drei Titel: “Equal Rites“, “Mort“, und “Sourcery“. Mit dem wachsenden Erfolg wird das geschäftliche Verhältnis von Pratchett und Smythe jedoch immer unübersichtlicher, und so beenden beide Männer das bisherige Arrangement, und Smythe wird Pratchetts Agent.

Außerdem wird deutlich, dass seine Stelle als Pressesprecher seiner Arbeit als Autor im Wege steht. Pratchett gibt seine Stelle beim CEGB im September 1987 auf, und sagt bis heute, er würde ein Buch über seine Zeit dort schreiben - aber niemand würde ihm glauben wollen. Die Arbeit als Vollzeit-Autor zahlt sich bald aus, und seitdem veröffentlicht Terry Pratchett im Durchschnitt zwei Romane pro Jahr. Sein nächster Vertrag mit Gollancz umfasst schon sechs Bücher, mit sehr viel höherem Honorar. Außerdem verbessern sich stetig die Verkaufszahlen - zehn Jahre später stehen zwei Bücher von ihm (“Maskerade“ und “Interesting Times“) gleichzeitig in den Top Ten der Hardcover- und der Taschenbuchlisten des Buchhandels, während “Soul Music“ sogar vier Wochen lang auf dem ersten Platz der Taschenbuchliste rangiert - in den Neunziger Jahren besonders beachtlich für einen Fantasyroman. Die Times ernennt ihn zum meistverkauften und bestverdienenden Autor des Jahres 1996.

Ab Mitte der Neunziger erscheinen auch Discworld-Bücher, die keine Romane sind. Nach dem Erfolg der ersten Theater-Adaptionen von Stephen Briggs erscheinen nun ebenfalls fiktive Führer und Landkarten für Discworld, herausgegeben von Briggs, Paul Kidby und Pratchett. Selbst ein Kochbuch mit Rezepten der beliebten Figur Nanny Ogg und sogar ein Discworld-Lexikon sind entstanden.

Mit fast elf Millionen verkauften Büchern ist Terry Pratchett in Großbritannien der meistverkaufte Autor der Neunziger Jahre. In den letzten Jahren befindet er sich auf Platz Zwei hinter Joanne K. Rowling. In BookTrack’s Weekly Bestselling Chart finden sich über sechzigmal Romane von Pratchett unter den Top 5000 der meistverkauften Titel. Als Pratchett 1997 als Gast in einer Game Show auftritt, stellt der Moderator die Frage, wessen Autors Bücher am häufigsten gestohlen werden. Pratchett antwortet sofort mit „Das sind meine!“ Die Antwort ist richtig.

Pratchett engagiert sich seit Jahren stark für die Orang Utan Foundation und ruft bei Fan-Events immer wieder zu Spenden auf. Er ist auch ein Vertreter der British Humanist Association. Außerdem war er sowohl ein Jahr Vorsitzender der britischen Autorengesellschaft als auch Vorsitzender der Diskussionsrunde des Richtergremiums für den Rhone-Poulenc Preis im Jahre 1997.

Im Jahre 1998 denkt Pratchett zunächst an einen Scherz von seinen Freunden als er eine offizielle Verlautbarung aus der Downing Street erhält. Doch tatsächlich - in Begleitung seiner Familie wird er am 26. November im Buckingham Palace vom Prince of Wales persönlich zum Officer of the Order of the British Empire ernannt. Im nächsten Jahr empfängt er einen Ehrendoktorgrad für Literatur von der Universität Warwick. Weitere Ehrendoktorate erhält er 2001 von der Universität Portsmouth sowie 2004 von der Universität Bristol.

Mitte 2005 kritisiert Pratchett die Fixierung der Medien auf die Autorin der Harry Potter Romane, Joanne K. Rowling. Er sagt, dass einige Medienvertreter in ihrem Bemühen, Rowling gerecht zu werden, andere Schriftsteller übersehen. Seine Worte werden später aus dem Kontext gerissen und fälschlich als Angriff gegen Rowling - und nicht gegen die einseitige Medienberichterstattung - dargestellt.

Seine Tochter Rhianna Pratchett (geboren 1976) ist ebenfalls Journalistin. Sie hat außerdem eine Fantasynovelle mit dem Titel “Child of Chaos” geschrieben und an der Entwicklung mehrerer Computerspiele mitgearbeitet. Ferner ist sie ein Mitglied der Writers' Guild of Great Britain.

Terry Pratchett gibt seine Hobbies wie folgt an: “schreiben, spazieren gehen, Computer, leben”. Er ist außerdem dafür bekannt, große schwarze Hüte zu tragen und viel Zeit auf Conventions und Lesereisen zu verbringen. In seiner kurzen Autobiographie im Klappentext von “Carpe Jugulum“ schreibt Pratchett, er lebe hinter einer Tastatur in Wiltshire, wo er, in einem verzweifelten Versuch, Zeit zum Schreiben zu finden, Briefe beantwortet. In “The Fifth Elephant“ teilt er seinen Lesern dann mit, dass er kein Leben haben will, weil er sich fühlt, als ob er bereits drei führt. Doch trotz seines immensen Erfolges bleibt Pratchett in seiner Normalität fast mysteriös - er ist beinahe die Antithese eines berühmten Schriftstellers. Pratchett ist auf den ersten Blick kein beeindruckender Mann - recht klein und unscheinbar, würde ihn wahrscheinlich niemand für einen auf der ganzen Welt verehrten Multi-Millionär halten. Doch wenn Pratchett spricht - mit einer etwas zu hohen, leicht lispelnden Stimme - ist es fast unmöglich, die Zuneigung der Fans nicht nachzuvollziehen. Pratchett ist nicht nur klug, er ist auch wahrhaft liebenswürdig. In seinen Romanen wirkt er als Humanist, aber auch in Interviews, Ansprachen und seinem Umgang mit Fans scheint sein ehrliches Interesse an den Menschen und ihren Eigenarten das Auffälligste an ihm zu sein. Er ist weder einschüchternd noch unnahbar, sondern ermuntert seine Leser immer wieder zum Austausch; und es ist fast unvorstellbar, für einen längeren Zeitraum sein Fan zu sein ohne je mit ihm persönlich gesprochen zu haben. Doch genau dadurch gewinnen seine Bücher ihre Glaubhaftigkeit. Pratchett schreibt, weil es seine Berufung ist, der Ruhm und das Geld scheinen bei ihm nebensächlich - insbesondere, wenn er auf einer Feier zu seinen Ehren das Bankett frühzeitig verlässt, um mit den Fans in einer Bar zu feiern. Für viele seiner Leser gilt er als moralische Instanz, und diese Nähe zu ihm ist vielleicht der Hauptgrund für seine ikonenhafte Stellung.

2.2 Stephen Briggs

Stephen Briggs4 wird 1951 in Oxford geboren. Er selbst bezeichnet sich als Beamter, der in seiner Freizeit gerne schauspielert, und durch dieses Hobby ist er zu einem der bekanntesten Gesichter im Discworld Fandom geworden.

Nach der Schule arbeitet Briggs für kurze Zeit in der Bodleian Library der Universität Oxford. Schon bald allerdings wechselt er ans städtische Amt, wo er heute noch arbeitet.

Als begeistertes Mitglied einer örtlichen Laienschauspieltruppe, dem Studio Theatre Club,5 adaptiert Briggs Werke wie Monty Pythons „Das Leben des Brian“ und Tom Sharpes “Porterhouse Blue“ für die Bühne. Immer auf der Suche nach neuem, möglichst komischen Material, wird ihm 1991 vorgeschlagen, “Wyrd Sisters“ von Pratchett zu bearbeiten. Nachdem er das Buch liest und begeistert ist, kontaktiert er Pratchett, der ihm die Erlaubnis zur Adaption erteilt. Die Bühnenversion, in der Briggs den Duke Felmet spielt, wird ein großer Erfolg, und im nächsten Jahr führt die Truppe “Mort“ auf, mit Stephen Briggs als Death.

Im Jahre 1993 wird “Guards! Guards!“ adaptiert, und Briggs spielt zum ersten Mal den Patrizier Lord Vetinari, einer der wichtigsten Charaktere in den Discworld Romanen. Auf Nachfrage erklärt Pratchett, dass er sich die Figur vorstellt wie Alan Rickman in „Stirb Langsam“, woraufhin sich Briggs, der Rickman tatsächlich ähnlich sieht, den gleichen Bart stehen lässt - und ihn bis heute nicht wieder abrasiert hat. Seitdem hat er diese Rolle in mehreren anderen Stücken, auf Conventions und anderen offiziellen Discworld Veranstaltungen gespielt. Die meisten Darstellungen des Patriziers, wie z.B. auf einer Discworld Briefmarke, basieren heute auf Briggs, und die Mehrheit der Fans kann sich Lord Vetinari nicht mehr anders vorstellen. Die Aufführung von Discworld Stücken ist nun eine Tradition des Studio Theatre Clubs, und die Einnahmen werden der Orang Utan Foundation gespendet, für die sich sowohl Briggs als auch Pratchett stark einsetzen.

Ebenfalls im Jahre 1993 erscheint “The Streets of Ankh-Morpork“, die erste Landkarte der Discworld, eine Zusammenarbeit von Briggs und Pratchett, gezeichnet von Stephen Player. Briggs, fasziniert von dem Gedanken, Pratchetts Fantasiewelt eine greifbare Gestalt zu geben, erarbeitet weitere Karten für andere Orte auf der Discworld, wie “A Tourist Guide to Lancre“ und “Death’s Domain“.

1995 erscheint “The Discworld Companion“, eine Enzyklopädie von Informationen über die Discworld, die Briggs in den vergangenen Jahren zusammen getragen hat. Ergänzte Ausgaben erscheinen 1998 und 2003, und es wird behauptet, dass Briggs mehr über die Scheibenwelt weiß als Pratchett selbst. Ferner sind Briggs’ Adaptionen auch in Buchform erhältlich und werden von Laientruppen auf der ganzen Welt aufgeführt. Außerdem liest er viele der ungekürzten Hörbuchversionen der Discworld Romane, wofür er bislang zwei Industry Awards erhalten hat.

Briggs führt ein kleines, aber sehr erfolgreiches Merchandise-Projekt.6 Anfangs verkauft er nur Unseen University Schals, mittlerweile umfasst sein Angebot auch T- Shirts, Schlüsselanhänger, Anstecker und weitere Sammelstücke. Dieses Projekt, genannt CMOT Dibbler nach einem bekannten Discworld Charakter, wird allein von Briggs aus seiner Wohnung geleitet.

2.3 Colin Smythe

Colin Smythe wird 1942 in Berkshire geboren und graduiert 1963 am Trinity College in Dublin. 1966 gründet er sein Verlagshaus Colin Smythe Limited,7 welches sich sowohl auf irische Literatur von Autoren wie W.B. Yeats, Samuel Beckett und Oscar Wilde als auch auf irische Folklore und Politik spezialisiert. Smythe publiziert außerdem Bücher der Literaturkritik, Parapsychologie, Wappenkunde und Science-Fiction/Fantasy.

Seit seiner Zeit an der Universität ein großer Fan von Fantasy und Science Fiction, veröffentlicht Smythe die ersten fünf Romane Pratchetts, angefangen mit “The Carpet People“ im Jahre 1971. Seit 1987 ist er Pratchetts Agent und kümmert sich nicht nur um die Veröffentlichungen seiner Romane, sondern auch um die Übersetzungen, die Filmrechte und das Merchandise. Er war ebenfalls der Agent des verstorbenen Josh Kirby und ist verantwortlich für die Rechte von Kirbys Discworld-Zeichnungen in Großbritannien.

Smythe ist Gastdozent für Anglistik der Universität Ulster und der Universidade Moderna in Lissabon. Für seinen Einsatz im Dienste der irischen Literatur erhält er 1998 ein Ehrendoktorat von der Universität Dublin.

2.4 Josh Kirby

Ronald William “Josh” Kirby war ein britischer Graphiker. Geboren 1928 in Waterloo, Lancashire, besucht Kirby die Liverpool City School of Art, wo er seinen Spitznamen erhält -Kommilitonen vergleichen seine Arbeit mit den Werken des Malers Sir Joshua Reynolds. Nach seinem Abschluss arbeitet er zunächst in London, wo er Filmplakate entwirft. Schon bald macht er sich selbstständig, zeichnet auch für die Titelblätter von Magazinen, Comics und Büchern. Kirby entwirft außerdem Poster für bekannte Filme wie „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, „Krull“ und „Das Leben des Brian“. Als der Corgi- Verlag ihm Ende der Achtziger Jahre den Auftrag gibt, den Einband für “The Colour of Magic“ zu kreieren, denkt Kirby zunächst an einem einmaligen Auftrag, doch es beginnt eine jahrelange Zusammenarbeit. Kirby zeichnet insgesamt 25 Buchcover für Pratchett und ist damit entschieden mitverantwortlich für das Erscheinungsbild des Discworld Universums in der Phantasie der Leser.

Josh Kirby verstirbt unerwartet im Oktober 2001. Terry Pratchett persönlich teilt die Nachricht den Fans in einem öffentlichen Eintrag im Internet mit.8 Sein Nachfolger ist der britische Zeichner Paul Kidby.

2.5 Paul Kidby

Paul Kidby, 1964 in Middlesex geboren, ist ein englischer Zeichner, der am besten für seine Illustrationen des Discworld-Universums bekannt ist. 1986 beginnt er seine Karriere als freischaffender Künstler, beeinflusst sowohl von klassischen Vorbildern wie Vermeer und Velazquez, aber auch von bekannten Zeichnern aus der Fantasyszene wie Roger Dean und Patrick Woodroffe. Zunächst entwirft er Titel für Bücher, Magazine und Videospiele, doch nachdem er im Jahre 1993 das erste Mal einen Discworld-Roman liest, zeichnet er seither fast ausschließlich Figuren und Landschaften aus der Scheibenwelt.

2001 übernimmt er die Nachfolge des verstorbenen Josh Kirby und zeichnet nun die Buchtitel der Romane. Ferner entwirft er die Discworld Kalender und die Discworld Tagebücher, zeichnet aber auch Landkarten und sogar ein Rollenspiel, welche auf der Discworld basieren. Viele seiner Werke sind zusammen mit Erläuterungen in “The Pratchett Portfolio“ (1996) und “The Art of Discworld“ (2004) erschienen. “The Last Hero“, ein von Kidby illustrierter Roman von Terry Pratchett, erscheint 2001 und hält sich sieben Wochen lang auf Platz Eins der britischen Bestsellerliste.

Kidby betreibt eine Website,9 über welche viele seiner Werke als Karten, Drucke, T- Shirts etc. bestellt werden können.

2.6 Jack Cohen

Jack Cohen ist Biologe und Evolutionsspezialist an der Universität Warwick in England. Cohen ist ein Mitglied von Mensa, dem international anerkannten Verein für intellektuell hochbegabte Menschen. Er ist besonders bekannt für seine Arbeit als Berater von Science-Fiction Autoren (sowohl für Fernsehserien als auch Romane). Unter diesen Autoren befinden sich unter anderem Anne McCaffrey, Larry Niven, Steven Barnes und natürlich Terry Pratchett. Mit seinem Freund und Kollegen Ian Stewart, der ebenfalls an der Universität Warwick unterrichtet, hat Cohen sowohl Bücher über die Erkenntnistheorie als auch die “Science of Discworld“ Bücher herausgebracht.

Cohen hat viele Jahre als Berater der Fernsehserie „Akte X“ gearbeitet. Seine Arbeit wurde auf besondere Weise gewürdigt - in einer Folge geht es um einen ScienceFiction Schriftsteller namens Jose Chung, eine Danksagung an Cohen.

Im Jahre 1999 ernennt Terry Pratchett Cohen und Ian Stewart während der Zeremonie zur Verleihung der Ehrendoktorwürde Pratchetts von der Universität Warwick zu “Honorary Wizards of the Unseen University“.

Jack Cohen kann oft auf Conventions angetroffen werden, und hält - meist zusammen mit Stewart - wissenschaftliche Vorlesungen für Science-Fiction Fans.

2.7 Ian Stewart

Ian Stewart wird 1945 in England geboren. In der zehnten Klasse bemerkt sein Mathematiklehrer seine außergewöhnliche Begabung für das Fach und lässt ihn als Test ohne jegliche Vorbereitung zusammen mit den älteren Schülern die Abiturprüfung in Mathematik ablegen. Stewart besteht die Prüfung mit Abstand als Bester. Auf die Bemühung seines Lehrers hin erhält Stewart ein Stipendium für Cambridge, wo er am Churchill College seinen Bachelor of Arts in Mathematik macht. Stewart wechselt zur Universität Warwick, wo er seinen Doktor der Philosophie macht, nach dessen Erhalt er einen Lehrstuhl angeboten bekommt. Er ist seitdem Mathematikprofessor an der Universität Warwick, mit Stellen als Gastdozent in Deutschland, Neuseeland, und den USA.

1995 erhält Stewart die Michael Faraday Medal. Im Jahre 2001 wird er in die Royal Society aufgenommen.

Stewart hat über 140 wissenschaftliche Werke veröffentlicht;10 er ist Berater für Mathematik des New Scientist Magazins und war mathematischer Fachberater für die Encyclopaedia Britannica, ist aber am meisten bekannt für die drei “Science of Discworld“ Bücher, die er in Zusammenarbeit mit seinem Freund und Kollegen Jack Cohen geschrieben hat. In den Büchern erklären beide Forscher auf verständliche und witzige Weise wissenschaftliche Vorgänge, während Terry Pratchett eine Rahmengeschichte beisteuert. Als Pratchett 1999 von der Universität Warwick den Ehrendoktor verliehen bekommt, ernennt er in seiner Dankesrede beide Männer zu “Honorary Wizards of the Unseen University“.

2.8 Bernard Pearson

Bernard Pearson, geboren 1946 in London, ist ein Gestalter, der hauptsächlich für seine Discworld-Skulpturen bekannt ist. Er ist Mitbegründer der Clarecraft Company, einem bekannten Hersteller von Fantasyspielfiguren und Sammelstücken.

Pearson studiert für kurze Zeit an einer Kunsthochschule, die er verlässt um 1967 seine eigene Töpferei zu eröffnen. 1980 gründet er mit seiner Ehefrau Isobel Pearson die Firma Clarecraft, welche schon bald als Hersteller von teilweise obskuren Fantasymodellen bekannt wird.

Trotzdem er schon lange Zeit ein Fan von Pratchett ist, trifft Pearson den Autor erst im Jahre 1990. Pratchett zeichnet ihm eine Skizze eines bekannten Discworld-Charakters, und Pearson fertigt eine Figur danach an, welche sofort ein großer Erfolg wird. Nach seinem Weggang von Clarecraft beginnt Pearson mit seiner Serie von äußerst detaillierten Miniaturskulpturen von Gebäuden aus den Discworld Romanen, unter anderem ein Modell der Unseen University. Mittlerweile entwirft Pearson auch die bei Sammlern sehr begehrten Discworld Briefmarken sowie weiteres Merchandise. Sein nächstes Projekt ist die Herstellung von Discworld Banknoten und Münzen.

Pearson lebt mit seiner Frau Isobel in Wincanton, Somerset, und führt dort ein Geschäft, The Cunning Artificer.11 Das Geschäft verkauft hauptsächlich Discworld Merchandise, darunter Briefmarken, Discworld-Romane, und Clarecraft Modelle. Während Isobel Pearson sich um Bestellung und Versand kümmert, arbeitet Bernard Pearson selbst mit zwei weiteren Künstlern, Vincent Cowdrey und Dom Edgar, in der Werkstatt. Mitte 2005 gibt Pearson bekannt, dass er an Arthritis leidet und keine weiteren Keramiken mehr herstellen wird. Seine letzte Skulptur ist ein Modell des Postamtes von Ankh- Morpork.

Sein Spitzname The Cunning Artificer wurde ihm von Terry Pratchett gegeben. Der Name basiert auf der Street of Cunning Artificers in Ankh-Morpork, die häufig in den Romanen erwähnt wird.

3. Mediale Transformationen

Die Werke Pratchetts werden viel und gerne für andere mediale Darstellungsformen bearbeitet. Zunächst kamen bereits in den Achtziger Jahren Adaptionen für das Radio, später Hörbücher, Rollen-, Karten- und Brettspiele, Zeichentrickfilme, die viel beachteten Bearbeitungen fürs Theater, und natürlich Computerspiele. In den letzten Monaten wurde die TV-Verfilmung eines Discworld Romans realisiert, während eine Verfilmung für das Kino zwar seit einigen Jahren geplant ist, aber noch aussteht.

[...]


1 [Artikel] Fantasy. http://de.wikipedia.org/wiki/Fantasy (10.03.2007)

2 Pratchett, Terry: Witches Abroad. 10.Aufl. New York: HarperTorch, o.J., S. 164-167. 7

3 “’Educational’ refers to the process, not the object. Although, come to think of it, some of my teachers could easily have been replaced by a cheeseburger.” Pratchett, Terry <tpratchett@unseen.demon.co.uk> “*I* American judges.“ 15. Oktober 1996. < alt.fan.pratchett > (11.03.2007)

4 „stephenbriggs.com“ http://www.stephenbriggs.com (10.03.2007)

5 “Studio Theatre Club“ http://www.studiotheatreclub.com (10.03.2007) 15

6 “cmot dibbler“ http://www.stephenbriggs.com/cmot.html (10.03.2007) 16

7 “Colin Smythe Ltd.“ http://www.colinsmythe.co.uk/ (11.03.2007)

8 “I have just heard that Josh Kirby, who did all the DW covers (well, all the paperback and all but one of the hardcovers) has died in his sleep, aged 72. I'm going to have a drink.“ Pratchett, Terry <tpratchett@unseen.demon.co.uk> “Josh Kirby“ 26. Oktober 2001. < alt.fan.pratchett > (11.03.2007)

9 “Terry Pratchett / Paul Kidby Discworld Artwork by Paul Kidby” http://www.paulkidby.com (11.03.2007)

10 “Science is the best defence against believing what we want to.” Stewart, Ian: What Does a Martian Look Like? o.O.: Wiley, 2002. Seite unbekannt.

11 “The Cunning Artificer’s Discworld Emporium” http://www.artificer.co.uk/ (10.03.2007)

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Details

Titel
Fantasy als Parodie
Untertitel
Humorvolle Verfremdung in diversen Themenbereichen und Figurenkonstellationen der Discworld-Romane
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
2,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
102
Katalognummer
V151080
ISBN (eBook)
9783640630240
ISBN (Buch)
9783640630585
Dateigröße
814 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Terry Pratchett, Discworld, Scheibenwelt, Belletristik, Bibliothekswesen, Informationswesen, Fantasy, Parodie
Arbeit zitieren
Nicole Walther (Autor), 2007, Fantasy als Parodie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151080

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