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Das Internet im österreichischen Wahlkampf

Title: Das Internet im österreichischen Wahlkampf

Seminar Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BA Bakk.Komm. Heidi Huber (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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„Das Netz ist unpolitisch" (Rainer Rilling)

Diese These verblasst angesichts der rasch fortschreitenden Entwicklung des Internet in den letzten 15 Jahren. Es hat sich gezeigt, dass die Politik sehr wohl im Internet präsent ist. Kaum jemand würde dies heute noch leugnen (vgl. Birkenmaier 2004: 203). Wir treten mittels Internet in Kontakt mit Behörden, beteiligen uns an politischen Diskussionen in verschiedenen Foren, informieren uns über den neuesten Stand der Dinge und stolpern gelegentlich über Partei-Websites, die besonders dann interessant sind, wenn gerade Wahlkampfzeit ist. Die politischen Parteien haben mittlerweile verstanden, das Internet als Wahlkampfmedium einzusetzen. Brisantestes Beispiel ist der US-Wahlkampf um die Nachfolge von George Bush. Fast täglich überschlagen sich hier die Meldungen über neue Spendenrekorde im Zuge der Internet-Wahlkampagne. Selbst das Fernsehen, bisher wichtigstes Medium in den Wahlauseinandersetzungen, wird 2007 durch YouTube, dem bekanntesten Videoportal, ersetzt (vgl. ORF 2007: o.S.). Im neuen Jahrtausend angelangt, vergrößert sich der Einfluss des Internet, auch für die Politik. Das Netz ist politisch.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Fragestellungen

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Politische Kommunikation im Internet

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Vom Mythos der „Amerikanisierung“

2.3 Formen politischer Online-Kommunikation

2.3.1 Virtuelle Parteizentralen

2.3.2 E-Mail und Newsletter

2.3.3 Weblogs

2.3.4 Diskussionsforen

2.3.5 Chat

3. Wahlkampf im Internet

3.1 Voraussetzungen

3.1.1 Kriterien für Öffentlichkeit

3.1.2 Nutzerstruktur

3.2 Kommunikationspotenziale

3.2.1 Technisches Potenzial

3.2.2 Politisches Potenzial

3.2.3 Stimmenpotenzial

3.3 Nationalratswahlkampf 2002 und 2006

3.3.1 Online-Campaigning der Parteien

3.3.2 Angekommen im digitalen Zeitalter?

3.3.3 Nach der Wahl ist vor der Wahl

4. Konklusion

4.1 Resümee und Interpretation der Ergebnisse

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wachsenden Einfluss des Internets als Wahlkampfmedium in Österreich, analysiert dessen strategische Nutzung durch politische Parteien und evaluiert das Mobilisierungspotenzial unter Berücksichtigung der österreichischen Nationalratswahlkämpfe 2002 und 2006.

  • Entwicklung der politischen Kommunikation im digitalen Raum.
  • Anwendung der Amerikanisierungsthese auf moderne Wahlkämpfe.
  • Technisches und politisches Potenzial der Internetnutzung für Parteien.
  • Analyse der Online-Kampagnenführung der österreichischen Parlamentsparteien.
  • Zielgruppenansprache und Rolle der Internet-User im politischen Prozess.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Technisches Potenzial

Einer der Hauptvorteile im Zuge der Internetnutzung ist, dass dieses Medium 24 Stunden zur Verfügung steht und somit ohne Weiteres aktualisiert werden kann und flexibel anwendbar ist. Verglichen mit traditionellen Medien wie Presse und Fernsehen ist es auf Dauer gesehen kostengünstiger und bietet die gleichen Chancen, sowohl für kleine, als auch für große Parteien (vgl. Glatzmeier 2004: 176f.).

Vergleicht man das Internet mit den traditionellen Massenmedien, so findet man eine deutlich größere Auswahl an Möglichkeiten – das, was wir heute als Interaktivität bezeichnen. Zudem zeichnet sich das Netz durch seine Multimedialität aus, indem die Elemente Text, Bild und Ton miteinander verknüpft werden können (vgl. Jarren 1998: 14). Große Datenmengen können durch das Internet befördert werden, die dann wiederum ihrerseits verändert und bearbeitet werden können. Einen entscheidenden Vorteil gegenüber herkömmlichen Medien wie beispielsweise das Fernsehen, zeigt sich auch darin, dass das Internet die Möglichkeit bietet, aktiv als User zu agieren (vgl. Van de Velde 1998: 426).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des Internets für die moderne Politik und Definition des Forschungsinteresses bezüglich des österreichischen Wahlkampfs.

2. Politische Kommunikation im Internet: Theoretische Grundlegung der Begriffe und Analyse der verschiedenen Formen politischer Online-Präsenz, von Weblogs bis hin zu Diskussionsforen.

3. Wahlkampf im Internet: Untersuchung der technischen Voraussetzungen, Kommunikationspotenziale und der spezifischen Anwendung bei den Nationalratswahlkämpfen 2002 und 2006.

4. Konklusion: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf den Stellenwert des Internets als komplementäres Wahlkampfmedium in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Internet, Wahlkampf, Politische Kommunikation, Österreich, Online-Campaigning, Mobilisierung, Amerikanisierung, Personalisierung, Parteien, digitale Demokratie, Internet-Nutzung, Wahlkampftaktik, Zielgruppenansprache, Weblogs, E-Democracy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Proseminararbeit befasst sich mit dem Einfluss des Internets auf den politischen Wahlkampf in Österreich und analysiert, wie Parteien dieses Medium zur Kommunikation und Mobilisierung einsetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Online-Kommunikation, das technische und politische Potenzial des Netzes, die Amerikanisierungsthese sowie der konkrete Vergleich der Wahlkampagnen 2002 und 2006.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss des Internets auf den Wahlkampf in Österreich zu beleuchten und herauszufinden, inwiefern durch dieses neue Medium eine effektive Wählermobilisierung stattfinden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Daten zur Internet-Nutzung in Österreich, ergänzt durch die Analyse von Wahlkampfstrategien der Parlamentsparteien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die Analyse der Formen politischer Online-Kommunikation, die Voraussetzungen für einen Internet-Wahlkampf und die Betrachtung der tatsächlichen Wahlkampfaktivitäten der österreichischen Parteien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Internet, Wahlkampf, politische Kommunikation, Mobilisierung, Amerikanisierung und Online-Campaigning.

Wie haben sich die Parteien im Wahlkampf 2006 verhalten?

Im Jahr 2006 nahmen besonders die Grünen eine Vorreiterrolle ein, während andere Parteien wie die FPÖ verstärkt auf multimediale Inhalte wie den HC-Rap setzten, um Wähler im digitalen Zeitalter zu erreichen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Zukunft?

Das Fazit lautet, dass das Internet den Wahlkampf nicht allein gewinnt, aber als komplementäres und mittlerweile unverzichtbares Medium neben Fernsehen und Presse eine feste Größe in der politischen Landschaft geworden ist.

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Details

Title
Das Internet im österreichischen Wahlkampf
College
University of Salzburg  (Fachbereich Kommunikationswissenschaft)
Course
Einführung in das kommunikationswissenschaftliche Arbeiten
Grade
1,0
Author
BA Bakk.Komm. Heidi Huber (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V151099
ISBN (eBook)
9783640624492
ISBN (Book)
9783640624775
Language
German
Tags
Internet Wahlkampf im Internet Österreich Nationalratswahl 2002 und 2006
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Bakk.Komm. Heidi Huber (Author), 2007, Das Internet im österreichischen Wahlkampf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151099
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