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Mangelernährung im Kontext von Alter

Titel: Mangelernährung im Kontext von Alter

Hausarbeit , 2009 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Germraj Nagendearajah (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema “Alter und Ernährung“. Es hat sich bei den Recherchen herausgestellt, dass das Spektrum zu diesem Themengebiet als außerordentlich facettenreich und tiefgründig charakterisiert werden kann. Insofern können nicht alle Aspekte aufgezeigt und bearbeitet werden, da diese den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würden.
Gleichwohl soll ein Einblick in diese Thematik und seinen Problemstellungen gegeben werden, da das spezifische Ernährungsverhalten eine zentrale Rolle in der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention einnimmt. Es kann als eine, von außen als auch von innen, beeinflussbare Determinante gesehen werden: Dies lässt sich an verschiedenen aktuellen Aufklärungskampagnen wie am Beispiel „Fit im Alter“ der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.“ feststellen.
Als ein schier unfassbares Paradoxon bewahrheitet sich das Missverhältnis zwischen Nahrungsmittelüberangebot und Mangel- bzw. Unterernährung. Zudem erfreut sich das Fachgebiet der Gerontologie zunehmender Aktualität, als Auslöser wäre unter anderem der demografische Wandel der Bevölkerung anzubringen.
Eingangs möchte ich zweifellos darauf aufmerksam machen, dass eine vielseitige und vollwertige Ernährung nicht nur im Alter bedeutend ist, sondern auch in jungen Jahren eine signifikante Rolle spielt. Sie hat direkte Konsequenzen auf die gesundheitliche Verfassung im Alter (vgl. Lichtenberg et al., 2001).
Die vorliegende Arbeit soll die allumfassenden Determinanten der Mangelernährung aufzeigen. Dazu werde ich zunächst mit einer Auffassung des Altersbegriffes beginnen, weiterführend die physiologischen Gegebenheiten im Alter benennen. Daraufhin werde ich die Symptome der Dehydration, eine weiterer häufig beobachteter Missstand im Alter, anführen. Anschließend werden Risikofaktoren, Ursachen und Folgen der Mangelernährung untersucht und mögliche Ernährungstherapien aufgezeigt. Die Ergebnisse der Arbeit werden in einem Fazit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung Alter(n)

3. Altersassoziierte Veränderungen des Organismus und ihre Effekte

4. Dehydration im Alter

5. Definition Mangelernährung

5.1 Ätiologie der Mangelernährung: Risikofaktoren und Ursachen

5.2 Folgen der Mangelernährung im Alter

6. Formen der Ernährungstherapie

6.1 Orale Ernährung

6.2 Enterale Ernährung

6.3 Parenterale Ernährung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Problematik der Mangelernährung im Alter und analysiert die vielschichtigen physischen, sozialen und psychischen Determinanten, die zu einer unzureichenden Nährstoffversorgung führen. Ziel ist es, die physiologischen Veränderungen des Alterungsprozesses darzustellen, die Zusammenhänge mit Dehydration aufzuzeigen und therapeutische Interventionsmöglichkeiten zu evaluieren.

  • Physiologische Veränderungen des Organismus im Alter
  • Dehydration und ihre gesundheitlichen Folgen
  • Risikofaktoren und Ursachen der Mangelernährung
  • Formen und Indikationen der Ernährungstherapie (oral, enteral, parenteral)
  • Bedeutung der Ernährung für Lebensqualität und Krankheitsprävention

Auszug aus dem Buch

5.1 Ätiologie der Mangelernährung: Risikofaktoren und Ursachen

Eine Mangelernährung beeinträchtigt die Lebensqualität älterer Menschen enorm, daher ist es umso wichtiger die Ursachen festzustellen (Gehart, 2007). Für Stähelin und Seiler (2004, S. 279) steht fest, dass „Malnutrition die häufigste Diagnose bei betagten Kranken [sei], da Vereinsamung und Multimorbidität, die typischen Merkmale des älteren Patienten sind, zwangsläufig zu Malnutrition führen“.

Dabei muss beachtet werden, dass die Kausalzusammenhänge zwischen Risikofaktoren und Ernährung bei Hochbetagten nicht mehr so eindeutig sind (Arens-Azevedo, 2006). Außer den schon erwähnten Veränderungen des Stoffwechsels ist es keinesfalls auszuschließen, dass noch weitere Parameter eine Mangelernährung begünstigen. Generell lässt sich die Mangelernährung multikausal in soziale, psychosoziale, körperliche, altersbedingte, krankheitsbedingte und finanzielle Ursachen kategorisieren (Tragl, 1999; Stähelin & Seiler, 2004).

Nicht selten trägt auch der Medikamentenkonsum mit seinen Nebenwirkungen zur Mangelernährung bei (Arens-Azevedo & Behr-Völtzer, 2002). Arens-Azevedo und Behr-Völtzer (2002, S. 248) prognostizieren ein „in der Regel schleichendes“ Einsetzen, das klinische Bild typisieren sie als symptomreich und unspezifisch. In diesen Gründen sehen sie (vgl. ebd.) die Ursachen für die häufig versäumte Diagnosestellung. Sie (vgl. ebd.) berichten auch von Befunden, die fälschlicherweise als „Altersschwäche“ oder „Gewichtsverlust infolge einer Tumor-erkrankung“ abgestempelt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit führt in die Thematik „Alter und Ernährung“ ein, benennt die Relevanz des demografischen Wandels und gibt einen Überblick über den Aufbau der Untersuchung.

2. Begriffsbestimmung Alter(n): Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene wissenschaftliche und soziologische Perspektiven auf den Alterungsbegriff sowie funktionale Einteilungen der Lebensphasen.

3. Altersassoziierte Veränderungen des Organismus und ihre Effekte: Der Abschnitt beschreibt physiologische Abbauprozesse im Muskelsystem, Verdauungsapparat und Urogenitaltrakt und deren Auswirkungen auf den Nährstoffbedarf.

4. Dehydration im Alter: Es wird die Klassifizierung der Dehydration erläutert und die Problematik des veränderten Durstempfindens sowie des Flüssigkeitsbedarfs im Alter diskutiert.

5. Definition Mangelernährung: Dieses Kapitel definiert Mangelernährung, differenziert zwischen Unter- und Fehlernährung und analysiert deren Risikofaktoren sowie Folgen für die Morbidität und Mortalität.

6. Formen der Ernährungstherapie: Hier werden die therapeutischen Ansätze der oralen, enteralen und parenteralen Ernährung im Kontext der geriatrischen Versorgung vorgestellt.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Bedeutung individueller Ernährungsanpassungen und ethischer Gesichtspunkte betont wird.

Schlüsselwörter

Mangelernährung, Alter, Ernährungstherapie, Gerontologie, Dehydration, Malnutrition, Unterernährung, Fehlernährung, Altersanorexie, Multimorbidität, Enterale Ernährung, Parenterale Ernährung, Lebensqualität, Prävention, Stoffwechselveränderungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Thema „Mangelernährung im Alter“ und untersucht, wie physiologische, soziale und psychische Faktoren die Nährstoffversorgung bei älteren Menschen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Alterungsprozess, die Dehydration, die verschiedenen Ursachen der Mangelernährung sowie die medizinischen Möglichkeiten der Ernährungstherapie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Identifikation von Determinanten der Mangelernährung und die Darstellung von Interventionsstrategien zur Verbesserung der gesundheitlichen Verfassung und Lebensqualität im Alter.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung klinischer Studien sowie fachspezifischer Erkenntnisse aus der Geriatrie und Ernährungsmedizin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die physiologischen Altersveränderungen, die Symptomatik der Dehydration, die Ursachen und Folgen von Mangelernährung sowie einen detaillierten Überblick über Ernährungstherapien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Mangelernährung, Alter, Dehydration, Ernährungstherapie, Malnutrition, Multimorbidität und präventive Gesundheitsförderung.

Welche Bedeutung hat der Medikamentenkonsum für den Ernährungszustand?

Medikamente können den Appetit mindern, das Geschmacks- oder Geruchsempfinden stören oder die Nährstoffresorption negativ beeinflussen, was das Risiko einer Mangelernährung signifikant erhöht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Mangelernährung wichtig?

Die Unterscheidung hilft, gezielte Therapiemaßnahmen zu ergreifen: Während bei der quantitativen Unterernährung eine Energiezufuhr im Vordergrund steht, erfordert die qualitative Fehlernährung eine spezifische Supplementierung von Mikronährstoffen.

Welche Rolle spielt die soziale Komponente?

Soziale Faktoren wie Vereinsamung, Isolation und die Unfähigkeit zur eigenständigen Zubereitung von Mahlzeiten werden als wesentliche Risikopfeiler für eine mangelhafte Ernährung eingestuft.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mangelernährung im Kontext von Alter
Hochschule
Universität Bremen  (Gesundheitswissenschaften)
Veranstaltung
Gesundheitliche und soziale Risiken und Ressourcen im Alter
Note
1,3
Autor
Germraj Nagendearajah (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V151180
ISBN (eBook)
9783640625543
ISBN (Buch)
9783640625314
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mangelernährung Kontext Alter Altersassoziierte Veränderungen des Organismus und ihre Effekte Dehydration im Alter Definition Mangelernährung Ätiologie der Mangelernährung: Risikofaktoren und Ursachen Folgen der Mangelernährung im Alter Formen der Ernährungstherapie Orale Ernährung Enterale Ernährung Parenterale Ernährung Gesundheitliche und soziale Risiken und Ressourcen im Alter Fehlernährung Malnutrition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Germraj Nagendearajah (Autor:in), 2009, Mangelernährung im Kontext von Alter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151180
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Leseprobe aus  20  Seiten
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