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Auswirkungen des Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI unter Berücksichtigung pflegesensitiver Kennzahlen

Titel: Auswirkungen des Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI unter Berücksichtigung pflegesensitiver Kennzahlen

Hausarbeit , 2024 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marc-Justin Trux (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die nachfolgende Arbeit zeigt potenzielle Auswirkungen des zum 01.07.2023 Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI. Der Fokus liegt hierbei auf den qualitativen Auswirkungen und soll Chancen und Risiken im internationalen Vergleich darstellen. In Abgrenzung zum klinischen Sektor ermöglicht § 113c SGB XI erstmalig die Einführung eines wissenschaftlichen Instrumentes zur strategischen Personalausrichtung im Langzeitpflegebereich bis hin zu einem Skill- und Grademix, der maßgeblichen Einfluss auf die Aufbau- und Ablauforganisation der Pflegeeinrichtungen nehmen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

2. Formulierung der Forschungsfrage

3. Methodisches Vorgehen

4. Die Rolle der Profession Pflege im öffentlichen Gesundheitsdienst

4.1 Pflegesensitive Kennzahlen zur Messung der Qualität

4.2 Die Rolle der Profession Pflege in Amerika

5. Die Integrierung von PeBeM in der stationären Langzeitpflege

6. Beantwortung der Forschungsfrage

7. Diskussion bzw. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des neuen Personalbemessungsinstrumentes (PeBeM) nach § 113c SGB XI in der stationären Langzeitpflege in Deutschland im internationalen Vergleich mit dem US-amerikanischen Magnet-Hospital Konzept, um Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungsqualität und der Personalsituation zu identifizieren.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf das Gesundheitswesen
  • Vergleich der Rollen und Qualifikationsprofile in der Pflege (USA vs. Deutschland)
  • Implementierung von PeBeM als wissenschaftliches Personalbemessungsinstrument
  • Bedeutung pflegesensitiver Kennzahlen zur Steigerung der Versorgungsqualität
  • Magnet-Hospital Konzept als Strategie zur Fachkräftebindung und Qualitätssteigerung

Auszug aus dem Buch

4.1 Pflegesensitive Kennzahlen zur Messung der Qualität

Kennzahlen in der Pflege werden als quantitative Datensätze bezeichnet, die die wissenschaftlichen Gütekriterien (Reliabilität, Validität, Objektivität) erfüllen müssen und die Möglichkeit bieten große Datensätze in komprimierter und übersichtlicher Form darzustellen. Sie sind sowohl ein Standardinstrument des operativen als auch des strategischen Controllings und dienen den Fach- und Führungskräften als essentielle Entscheidungsgrundlage der Unternehmung (Ostermann & Schwarz, 2007). Um die qualitative Versorgung bei knappen Personalressourcen sicherzustellen, müssen insbesondere Kennzahlen bzw. pflegesensitive Qualitätskriterien festgelegt und gemessen werden, um den Erfolg des Versorgungsprozesses objektiv darstellen zu können (Schilde, 2008). Die pflegesensitiven Kennzahlen müssen dabei die Kernbereiche des pflegerischen Alltags umfassen, die vollständige Abbildung des Pflegeprozesses ermöglichen und insbesondere die Lebensqualität der zu versorgenden Personen erfassen.

Spezifische Indikatoren können zum Beispiel die Dekubitusrate, die Sturzrate, unbeabsichtigter Gewichtsverlust oder die Schmerzsituation des Betroffenen sein (Zufiiga et al., 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland: Analysiert zukünftige Bevölkerungsszenarien und verdeutlicht den zunehmenden Druck auf das Gesundheits- und Pflegesystem durch eine alternde Gesellschaft.

2. Formulierung der Forschungsfrage: Leitet aus der prekären Personalsituation und internationalen Best-Practice-Beispielen die zentrale Frage zur Vergleichbarkeit pflegesensitiver Kennzahlen ab.

3. Methodisches Vorgehen: Beschreibt die strukturierte Literaturrecherche in Fachdatenbanken sowie die Einbeziehung amerikanischer Pflegeorganisationen zur Erlangung internationaler Vergleichspunkte.

4. Die Rolle der Profession Pflege im öffentlichen Gesundheitsdienst: Untersucht die Relevanz des Magnet-Hospital Konzepts für die deutsche Langzeitpflege und definiert pflegesensitive Kennzahlen als Basis für messbare Qualitätsindikatoren.

5. Die Integrierung von PeBeM in der stationären Langzeitpflege: Erläutert die Einführung des neuen Personalbemessungsinstrumentes, der Abkehr von der starren Fachkraftquote und die resultierende Verschiebung der Qualifikationsniveaus.

6. Beantwortung der Forschungsfrage: Synthetisiert die Ergebnisse zum Potenzial von PeBeM und unterstreicht die Notwendigkeit von Qualifikationsanhebungen nach internationalem Vorbild.

7. Diskussion bzw. Ausblick: Kritisiert die bisherige Umsetzung von PeBeM, betont die Wichtigkeit wissenschaftlicher Begleitung und fordert eine langfristige strategische Neuausrichtung zur Sicherung der Versorgungsqualität.

Schlüsselwörter

Pflegefachkräfte, PeBeM, Langzeitpflege, Magnet-Hospital, Pflegesensitive Kennzahlen, Forschung, Demografischer Wandel, Personalbemessung, Qualitätssicherung, Qualifikationsniveaus, SGB XI, Gesundheitswesen, Patientenoutcomes, Profession Pflege, Pflegeprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einführung des neuen Personalbemessungsinstrumentes (PeBeM) in der stationären Langzeitpflege und vergleicht diese Entwicklung zur Qualitätsverbesserung mit dem erfolgreichen amerikanischen Magnet-Hospital Konzept.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der demografische Wandel, die notwendige Akademisierung der Pflege, die Einführung von Personalbemessungsinstrumenten und die Messbarkeit von Pflegequalität durch pflegesensitive Kennzahlen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist, zu untersuchen, welche potenziellen Auswirkungen im Rahmen pflegesensitiver Kennzahlen durch die Integrierung des Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI im internationalen Vergleich zu erwarten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine strukturierte Literaturrecherche durchgeführt, unter Nutzung von Datenbanken wie Carelit und PubMed sowie unter Einbeziehung von Erkenntnissen führender US-amerikanischer Pflegeorganisationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die demografische Entwicklung, die Rolle der professionellen Pflege in Deutschland und den USA, das Konzept des Magnet-Hospitals sowie die gesetzliche Einführung und Umsetzung des PeBeM und dessen Auswirkungen auf das Qualifikationsgefüge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Pflegefachkräfte, PeBeM, Langzeitpflege, Magnet-Hospital, pflegesensitive Kennzahlen, Qualitätssicherung und Qualifikationsniveaus.

Warum wird das amerikanische Magnet-Hospital Konzept als Vergleich herangezogen?

Es gilt als Best-Practice-Beispiel, bei dem durch verbesserte Personalstrukturen und Forschungsorientierung nachweislich sowohl die Patientensicherheit erhöht als auch die Bindung von Pflegefachkräften an die Einrichtungen verbessert wurde.

Welche konkrete Veränderung bringt das PeBeM für deutsche Pflegeeinrichtungen?

PeBeM ersetzt die bisherige, starre Fachkraftquote durch einen differenzierten Skill- und Grademix, der eine bedarfsgerechte Personalzusammenstellung basierend auf den tatsächlichen Bedürfnissen der zu Pflegenden ermöglicht.

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Details

Titel
Auswirkungen des Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI unter Berücksichtigung pflegesensitiver Kennzahlen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Marc-Justin Trux (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
21
Katalognummer
V1511936
ISBN (PDF)
9783389080047
ISBN (Buch)
9783389080054
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegemanagement Pflegewissenschaft Versorgungsforschung strategische Personalausrichtung Pflegerische Outcomes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc-Justin Trux (Autor:in), 2024, Auswirkungen des Personalbemessungsinstrumentes nach § 113c SGB XI unter Berücksichtigung pflegesensitiver Kennzahlen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1511936
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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