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Burnout und Wiedereingliederung. Erfolgreiche Strategien im Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Title: Burnout und Wiedereingliederung. Erfolgreiche Strategien im Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Case Study , 2022 , 15 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Marie Büttner (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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Die Fallstudie behandelt das Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) am Beispiel eines Burnout-Patienten. Der Fall dreht sich um Herrn Meier, einen 43-jährigen Personalreferenten, der aufgrund psychischer Belastungen und Überarbeitung an Burnout erkrankt ist. Die Studie erklärt zunächst die Definition und Symptomatik von Burnout sowie die Risikofaktoren, die zur Erkrankung beigetragen haben. Anschließend wird das BEM-Verfahren Schritt für Schritt erläutert, angefangen mit der Überprüfung der Voraussetzungen, dem Einladungsschreiben, dem Informationsgespräch bis hin zur Maßnahmenplanung.

Der Fokus liegt auf zwei zentralen Maßnahmen: der Stufenweisen Wiedereingliederung (STW) und der Umgestaltung des Arbeitsplatzes. Die STW ermöglicht es Betroffenen, schrittweise wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren, während die Arbeitsplatzumgestaltung helfen soll, stressauslösende Faktoren zu minimieren und eine erneute Erkrankung zu verhindern. Die Fallstudie kommt zu dem Schluss, dass beide Maßnahmen im Rahmen des BEM-Verfahrens bei Burnout-Patienten erfolgreich sein können, jedoch stark vom individuellen Fall abhängen. Eine detaillierte Analyse der persönlichen und beruflichen Situation ist entscheidend, um geeignete Maßnahmen festzulegen und anzupassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das BEM-Verfahren im Rahmen eines Burnout-Betroffenen

2.1 Fallvorstellung

2.2 Burnout-Erkrankung

2.2.1 Die Definition von Burnout und die Einordnung in die ICD-10-Klassifikation

2.2.2 Die Symptomatik von Burnout

2.2.3 Risikofaktoren, die eine Burnout-Erkrankung auslösen können

2.3 Darstellung des BEM-Prozesses am Fall von Herrn Meier

2.3.1 Überprüfung der Voraussetzungen für ein BEM-Verfahren laut § 167 Abs. 2 SGB IX

2.3.2 Das Einladungsschreiben an den Arbeitnehmer zu einem BEM-Verfahren

2.3.3 Informationsgespräch und Erstgespräch inklusive Situationsanalyse

2.3.4 Maßnahmenplanung

3 Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Fallstudie untersucht, inwieweit die stufenweise Wiedereingliederung (STW) sowie gezielte Arbeitsplatzumgestaltungen als effektive Maßnahmen innerhalb eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) für Mitarbeiter mit einer Burnout-Erkrankung fungieren können, um die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und zu erhalten.

  • Grundlagen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 167 Abs. 2 SGB IX
  • Pathogenese und Symptomatik von Burnout-Erkrankungen
  • Prozesshafte Anwendung des BEM an einem praktischen Fallbeispiel (Herr Meier)
  • Analyse von Interventionsmaßnahmen wie der stufenweisen Wiedereingliederung
  • Bedeutung der individuellen Situationsanalyse für den Erfolg von BEM-Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Informationsgespräch und Erstgespräch inklusive Situationsanalyse

Das Informationsgespräch ist ein Zusatz zum Einladungsschreiben und findet grundlegend zwischen dem BEM-Berechtigten und dem Fallmanager statt, wobei weitere Teilnehmer zulässig sind, sofern sie bei der Rückantwort des Einladungsschreibens seitens des BEM-Berechtigten genehmigt wurden (Weiß, 2020, S. 150). Dies kann beispielsweise, wie im vorliegenden Fall von Herrn Meier, der Betriebsrat sein. Im Fokus des Gespräches stehen nach Weiß (2020, S. 150) die BEM-Ziele, Inhalte, Prinzipien und Klärung von Fragen des BEM-Berechtigten, aber auch das Unterschreiben verschiedener Formulare, wie zum Beispiel die Zustimmung zur Verarbeitung der Daten.

Um den Ist-Zustand in einen Soll-Zustand überführen zu können, ist es wichtig den aktuellen Ist-Zustand im Erstgespräch in Form einer Situationsanalyse darzustellen. Dafür muss der BEM-Berechtigte seine eigene Situation subjektiv darstellen, wofür sowohl betriebliche als auch nicht-betriebliche Faktoren ausgewertet werden müssen. Daraus kann dann abgeleitet werden welche Ursachen und Einflussfaktoren zur Entstehung der Arbeitsunfähigkeit führten. Das Ziel ist es dann im nächsten Schritt diese mithilfe verschiedener Maßnahmen zu reduzieren (Stöpel et al., 2019, S. 72).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das BEM als gesetzliches Instrument zur beruflichen Reintegration und skizziert die Relevanz des Themas angesichts steigender Burnout-bedingter Fehlzeiten.

2 Das BEM-Verfahren im Rahmen eines Burnout-Betroffenen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu Burnout, stellt den fiktiven Fall von Herrn Meier vor und beschreibt detailliert die prozessualen Schritte des BEM von der Einladung bis zur Maßnahmenplanung.

3 Fazit: Das Fazit bestätigt die Eignung von STW und Arbeitsplatzumgestaltung als BEM-Maßnahmen, betont jedoch die Notwendigkeit einer individuellen Einzelfallanalyse für den Erfolg.

Schlüsselwörter

Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Burnout, Stufenweise Wiedereingliederung, STW, Arbeitsplatzumgestaltung, Reintegration, Gesundheitsmanagement, Situationsanalyse, Fallstudie, Prävention, psychische Erkrankung, Leistungsdruck, Rehabilitation, Arbeitsunfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) bei einem Arbeitnehmer, der krankheitsbedingt aufgrund eines Burnout-Syndroms ausgefallen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der gesetzlich verankerten Implementierung des BEM, der klinischen Betrachtung von Burnout-Faktoren sowie der praktischen Ausgestaltung von Reintegrationsmaßnahmen.

Welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die stufenweise Wiedereingliederung und die Anpassung des Arbeitsplatzes erfolgreiche Maßnahmen darstellen, um Burnout-Betroffene wieder stabil in den Arbeitsprozess einzugliedern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Fallstudie, in der der BEM-Prozess am Beispiel des fiktiven Arbeitnehmers "Herr Meier" theoretisch fundiert detailliert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Fallbeispiels, die theoretische Unterfütterung der Burnout-Erkrankung sowie die methodische Aufarbeitung der einzelnen BEM-Prozessschritte inklusive Situationsanalyse und Maßnahmenplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Betriebliches Eingliederungsmanagement, Burnout, stufenweise Wiedereingliederung und betriebliche Gesundheitsprävention charakterisiert.

Warum spielt die Situationsanalyse eine so wichtige Rolle?

Die Situationsanalyse ist essenziell, da sie die individuellen Ursachen der Arbeitsunfähigkeit (betrieblich wie persönlich) offenlegt, ohne die keine passgenauen Maßnahmen abgeleitet werden könnten.

Kann die stufenweise Wiedereingliederung allein den Erfolg garantieren?

Nein, laut Autorin dient die STW primär der Rehabilitation, sollte jedoch stets im Kontext weiterer Maßnahmen, wie der Arbeitsplatzanpassung, durchgeführt werden, um auch präventive Ziele zu erreichen.

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Details

Title
Burnout und Wiedereingliederung. Erfolgreiche Strategien im Betrieblichen Eingliederungsmanagement
Grade
2.0
Author
Marie Büttner (Author)
Publication Year
2022
Pages
15
Catalog Number
V1511966
ISBN (PDF)
9783389080122
ISBN (Book)
9783389080139
Language
German
Tags
BEM Wiedereingliederung Burnout Berufliche Wiedereingliederung DLBPSFSBW Eingliederungsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Büttner (Author), 2022, Burnout und Wiedereingliederung. Erfolgreiche Strategien im Betrieblichen Eingliederungsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1511966
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