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Die deutsche UMTS Auktion

Titel: Die deutsche UMTS Auktion

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Beate Neubauer (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ergebnis der deutschen UMTS – Auktion kam wohl für alle etwas überraschend: Die teilnehmenden Unternehmen hatten im Vorfeld vermutlich nicht damit gerechnet soviel Geld für eine Lizenz ausgeben zu müssen, demzufolge schlecht war die Stimmung unter den Auktionsteilnehmern. Das Finanzministerium dürfte hingegen positiv überrascht gewesen sein, ein solches ‚Weihnachtsgeschenk’ im Sommer hatte wohl niemand erwartet. In dieser Arbeit solle gezeigt werden, wie die deutsche UMTS – Auktion aufgebaut war, wie sie verlief und warum ein solches finanzielles Rekordergebnis für den deutschen Staat möglich wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auktionen

2.1. Die Englische Auktion

2.2. Vickrey-Auktion

2.3. Holländische Auktion

2.4. Verdeckte Höchstpreisauktion

2.5. Der ‚Independent Private Value’ Fall

3. Die deutsche UMTS Auktion

3.1. Der deutsche Mobilfunkmarkt und UMTS

3.2. Design der deutschen UMTS Auktion

3.3. Teilnehmer an der deutschen UMTS Auktion

3.4. Verlauf der deutschen UMTS Auktion

4. Analyse der Ergebnisse der deutschen UMTS Auktion

4.1. Ziele und Gründe einer Auktion

4.2. Abweichungen vom Basisfall bei der deutschen UMTS Auktion

4.3. Auswirkungen des Auktionsdesign auf das Ergebnis der Auktion

5. Bewertung der deutschen UMTS Auktion

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufbau, den Verlauf und das unerwartet hohe Ergebnis der deutschen UMTS-Auktion im Jahr 2000. Ziel ist es, die Gründe für das Rekordergebnis zu analysieren und zu bewerten, inwiefern das Auktionsdesign sowie das strategische Verhalten der Bieter zum Auktionsausgang beigetragen haben.

  • Grundlagen verschiedener Auktionsformen (Englisch, Vickrey, Holländisch, Verdeckte Höchstpreisauktion)
  • Struktur und Design der deutschen UMTS-Auktion
  • Rolle der Marktteilnehmer und der Regulierungsbehörde
  • Analyse der Auktionsphasen und des Bieterverhaltens
  • Bewertung der Ergebnisse im Kontext wirtschaftlicher Theorien und Wettbewerbseffekte

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Englische Auktion

Die Englische Auktion ist der wohl bekannteste Auktionstypus und verkörpert am ehesten die Vorstellungen, die gemeinhin von Auktionen existieren. Es gibt den Auktionator, der die Waren anbietet. Zumeist wird ein Mindestgebot genannt und dann wird in Schritten (das letzte Gebot muss um einen Mindestbetrag erhöht werden) gesteigert. Die Bieter übersteigern sich gegenseitig und steigen, wenn ihre persönliche Wertschätzung überboten ist aus der Auktion aus. Wer als Letztes verbleibt, also nicht mehr überboten wurde, erhält das Objekt zu einem Preis in Höhe des letzten Gebots. „In der Englischen Auktion können die Bieter […] das Verhalten der anderen Bieter beobachten, [es handelt sich also um eine] offene Auktion[.]“2 Die optimale Bietstrategie ist es also, so lange in der Auktion zu verbleiben, bis die eigene Wertschätzung erreicht ist, bietet dann noch jemand steigt man aus der Auktion aus. Die Strategie ist dominant, da sie, ganz gleich wie sich die anderen Bieter verhalten den eigenen Nutzen aus der Auktion optimiert.3 Ein solches Bietverhalten wird durch die offene Auktion möglich, da man immer weiß wie hoch die Gebote sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die rasante Entwicklung des Mobilfunks ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Gründen für das überraschend hohe Ergebnis der UMTS-Auktion im Jahr 2000.

2. Auktionen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und die vier Standardauktionsformen, die für das Verständnis des Auktionsdesigns notwendig sind.

3. Die deutsche UMTS Auktion: Hier werden der Mobilfunkmarkt, das spezifische Design der deutschen Auktion, die Teilnehmer und der chronologische Auktionsverlauf detailliert beschrieben.

4. Analyse der Ergebnisse der deutschen UMTS Auktion: Dieses Hauptkapitel analysiert das Bieterverhalten, beleuchtet Abweichungen vom theoretischen Basisfall und untersucht die Auswirkungen des gewählten Auktionsdesigns.

5. Bewertung der deutschen UMTS Auktion: Abschließend erfolgt eine kritische Würdigung der Auktion hinsichtlich ihrer Zielerreichung und der Auswirkungen auf den Wettbewerb.

Schlüsselwörter

UMTS-Auktion, Mobilfunk, Versteigerung, Auktionsdesign, Bieterverhalten, Lizenzvergabe, Regulierungsbehörde, Independent Private Value, Höchstpreisauktion, Wettbewerb, Frequenzspektrum, Erlös, Marktmechanismen, Netzbetreiber, Strategisches Bieten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der deutschen UMTS-Auktion von 2000, insbesondere mit der Frage, wie es zu einem derart hohen finanziellen Ergebnis kommen konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Auktionsmechanismen, die Struktur des deutschen Mobilfunkmarktes, die Gestaltung der Lizenzvergabe und die strategischen Entscheidungen der teilnehmenden Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Zustandekommen des Rekordergebnisses zu erklären und zu bewerten, ob dieses primär dem Auktionsdesign oder strategischen Faktoren der Bieter geschuldet war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine spieltheoretische und ökonomische Analyse des Auktionsdesigns sowie des Bietverhaltens unter Berücksichtigung von Basisfall-Annahmen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Phasen der Auktion, die Rolle der Regulierungsbehörde, die Auswirkungen der "indirekten Vergabe" sowie die Kritik am Auktionsverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem UMTS-Auktion, Auktionsdesign, Bieterverhalten, Frequenzspektrum und Wettbewerb.

Warum wird die "indirekte Vergabe" der Lizenzen so stark kritisiert?

Die indirekte Vergabe ermöglichte es, dass die Anzahl der Lizenzen nicht fest vorgegeben war, was den etablierten Netzbetreibern Spielraum gab, durch strategisches Bieten finanziell schwächere Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.

Gab es alternatives Verhalten für die Bieter in der Endphase?

Ja, laut Analyse hätten die beiden führenden Bieter die Auktion durch eine frühzeitigere Abstimmung schneller beenden können, verzichteten jedoch darauf, vermutlich aus Misstrauen oder dem Streben nach internationaler Marktführerschaft.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die deutsche UMTS Auktion
Hochschule
Universität Bayreuth
Note
1,3
Autor
Beate Neubauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V151197
ISBN (eBook)
9783640626038
ISBN (Buch)
9783640626106
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhandlungen UMTS Auktion Auktionstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Beate Neubauer (Autor:in), 2004, Die deutsche UMTS Auktion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151197
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Leseprobe aus  21  Seiten
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