Italienische Migranten in Wolfsburg und Berlin

Zwei unterschiedliche Stadtgeschichten


Hausarbeit, 2005
25 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Wolfsburg
2.1. Die ersten Italiener in Wolfsburg im Zeitraum von 1938 bis 1945
2.2. Gastarbeiter in Wolfsburg von 1962 bis 1974
2.3. Italiener in Wolfsburg heute

3. Berlin
3.1. Die ersten Italiener in Berlin im Zeitraum von 1900 bis 1945
3.2. Italiener in Berlin in der Zeit der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts
3.3. Italiener in Berlin in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute

4. Vergleich beider Stadtgeschichten

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einführung

Italienische Migrationprozesse haben primär wirtschaftliche Gründe. Durch starke regionale Ungleichgewichte wird bis heute die wirtschaftliche, soziale und politische Einheit Italiens geprägt. Man spricht von dem sogenannten Nord-Süd-Gefälle. Seit der politischen Einigung herrschte ein unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklungsweg. Im Norden ging der Industrialisierungsprozess schnell voran. Im Süden ließ sich jedoch eine nur schleppende sozioökonomische Entwicklung feststellen. Die Regionen im Süden und im Norden sind unterschiedlich mit Ressourcen ausgestattet und das trug zur verschiedenen und ungleichzeitigen Entwicklung bei. Während im Norden die Po-Ebene fruchtbares Land für die Landwirtschaft bietet, ist dieses im Süden rar. Im Norditalien findet sich auch ein beträchtliches Eisenvorkommen und die Energiegewinnung ist auch weitaus unkomplizierter. Dadurch konnte sich die Industrie im Norden sehr schnell entwickeln, aber auch wegen der Nähe zu wirtschaftlich entwickelten Ländern wie Frankreich und Österreich. Der Süden konzentriert sich auf den Wirtschaftszweig Landwirtschaft. Es sind dort durch fehlende natürliche Ressourcen kaum andere Wirtschaftssektoren vertreten und somit konnte und kann kaum industrielle Entwicklung stattfinden. Das führte in der Vergangenheit zu hoher Arbeitslosigkeit und großen sozialen Unterschieden zwischen dem Norden und dem Süden Italiens. Die lokale und regionale Armut in Süditalien führte zu Wanderungen in die zunächst nördlichen und industriellen Gebiete Italiens und dann auch in die Wirtschaftszentren der mittel- und nordeuropäischen Staaten und sogar nach Nord- und Südamerika. Hohes Einkommen, Aussicht auf Arbeit und urbane Zivilisation in diesen Regionen waren die Pull-Faktoren für die italienische Binnenwanderung und Emigration. Die Auswanderung nach Übersee und in das westliche Europa nahm Ende des 19. Jahrhunderts verstärkt zu. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts versuchte die Italienische Regierung durch Anwerbeverträge und Wanderungsvereinbarungen unter anderem mit der Bundesrepublik Deutschland das Mezzogiornoproblem zu lösen, denn Italien konnte der hohen Arbeitslosigkeit und den wirtschaftlichen Rückstand im Süden schwer entgegenwirken.

In der BRD herrschte nach Kriegsende ein großer Arbeitskräftemangel, so dass dieses Defizit durch ausländische Gastarbeiter ausgeglichen werden sollte. 1955 unterzeichnete die Bundesregierung das deutsch–italienische Anwerbeabkommen. Die sogenannte Gastarbeiterpolitik wurde von 1955 bis 1973 betrieben. Im Zuge der Ölkrise und einer steigenden Arbeitslosigkeit verhängte die BRD 1973 den Anwerbestopp, um den weiteren Zuzug von Arbeitskräften zu beenden. Gleichzeitig wurde eine Rückkehrförderung angeboten. Zwar sank die Zahl ausländischer Beschäftigter in den Folgejahren, die ausländische Wohnbevölkerung wuchs jedoch. Einerseits ist dies mit Familiennachzug sowie Kinderreichtum zu erklären. Andererseits griff die Rückkehrförderung nicht.

Die Italiener gehörten denn auch zu den ersten Arbeitsimmigranten, die in großer Zahl nach Deutschland kamen. Die Anwerbung im Mezzogiorno lief aber nur zögernd an. 1959 betrug die Zahl der geworbenen Italiener in der BRD rund 28.000, aber im Jahr 1962 waren es bereits über 117.000 und mit über 630.000 italienischen Bürgern wurde 1973 der Höchststand erreicht.

Nach den Türken und den Angehörigen der Nachfolgestaaten Ex-Jugoslawiens sind die Italiener heute die drittstärkste ethnische Minderheit in Deutschland. Ende 1999 betrug die Zahl der italienischen Wohnbevölkerung in der BRD rund 615.900 Personen und 72,7 Prozent von ihnen leben schon länger als 10 Jahre in Deutschland.[1]

Im Folgenden werden nun die Städte Wolfsburg und Berlin näher betrachtet. Wie sah und sieht die italienische Migration in diesen Städten aus? War das Motiv Arbeit und das Schaffen von besseren Lebensbedingungen für die Familien in Italien der Hauptgrund für ihre Wanderung in diese Städte oder gibt es vielleicht andere, nicht so offensichtliche Motive?

In die Städte Wolfsburg und Berlin sind zu verschiedenen Zeiten, nicht nur im Zeitraum von 1955 bis 1973, Italiener migriert. Auch heute leben noch viele Italiener in diesen Städten. Das lässt darauf schließen, dass sie auch andere Möglichkeiten, außer als Gastarbeiter zeitweise für deutsche Firmen zu arbeiten, gefunden haben, sich ein Leben in Deutschland aufzubauen. Inwieweit treten sie in diesen Städten in Erscheinung und gibt es italienische Organisationen und Initiativen? Des weiteren wird untersucht, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede Wolfsburg und Berlin im Hinblick auf italienische Migration haben.

2. Wolfsburg

2.1. Die ersten Italiener in Wolfsburg im Zeitraum von 1938 bis 1945

1938 begannen die Bauarbeiten des Werks des KdF[2] -Wagens und der Stadt Wolfsburg, die damals unter dem Namen „Stadt des KdF-Wagen bei Fallersleben“ gegründet wurde. Erst 1945 auf Drängen der amerikanischen Militärregierung bekam die Stadt ihren heutigen Namen Wolfsburg, benannt nach dem Schloß Wolfsburg.[3] Der Grundstein für das heutige VW-Werk wurde 1938 von Adolf Hitler in dieser Region aufgrund der guten Verkehrsanbindung durch den Mittellandkanal, der damals schon fertiggestellten Autobahn und der dort verlaufenden Bahnstrecken gelegt. Um das Werk und die Stadt möglichst schnell aufzubauen und für die Kriegsproduktion nutzbar zu machen, wurden viele Arbeiter benötigt. Aufgrund der Rekrutierungsvereinbarungen zwischen Italien und Deutschland wurden schnell genug Arbeiter zur Verfügung gestellt und bereits im Dezember 1938 lebten 2534 italienische Arbeiter in Wolfsburg.[4] Die Italiener waren zu dieser Zeit noch freie Arbeiter, das heißt, sie lebten in Baracken im Gemeinschaftslager zusammen mit deutschen, holländischen und tschechischen Bauarbeitern und im Unterschied zu den Zwangsarbeitern bekamen sie warmes Essen am Abend nach der Arbeitszeit. Klar von ihnen getrennt, lebten im östlichen Teil des Lagers die sowjetischen Arbeiter. Diese Trennung brachte die rassistische Differenzierung zwischen den Zwangsarbeitern unterschiedlicher Nationen zum Ausdruck. Das Ansehen der Italiener und ihre bisher guten Lebensbedingungen im Lager änderten sich nach dem Sturz Mussolinis und mit der Kündigung des Achsen-Paktes am 9. September 1943. Wurden sie zuvor als „Kameraden der Arbeit“ angesehen, waren sie nun „Verräter“ und „Schweine“. Sie wurden schlechter behandelt und der Rang eines freien Arbeiters wurde ihnen auch aberkannt. 1943 kamen ungefähr 1000 italienische Militärinternierte als Zwangsarbeiter hinzu. Mit dem Ende des II. Weltkrieges sind die Italiener auch wieder zurück nach Italien gegangen, denn sie hatten keine Unterstützung in Form von Initiativen oder Organisationen.

Erst mit der Gastarbeiterpolitik wurden wieder verstärkt italienische Arbeiter für Wolfsburg geworben.

2.2. Gastarbeiter in Wolfsburg von 1962 bis 1974

Die sich stetig verbessernde Auftragslage für das VW-Werk verlangte immer mehr Arbeitskräfte ab den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Erst sechs Jahre nachdem die Bundesregierung Anwerbeverträge und Wanderungsvereinbarungen mit verschiedenen Ländern wie Spanien oder Italien abgeschlossen hat, entschied sich 1961 die VW-Leitung dieser steigenden Auftragslage durch ausländische Kräfte gerecht zu werden. VW begann nun vorwiegend italienische Arbeitskräfte anzuwerben. Der Betrieb entschloss sich für diese Maßnahme recht spät. Das hängt vor allem mit dem Bau der Berliner Mauer zusammen. Zuvor hatte das VW-Werk genug Arbeiter aus der damaligen DDR. Wolfsburg liegt in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Grenze der DDR und viele Arbeitskräfte pendelten bis zum Bau der Mauer zwischen Wolfsburg und ihrer Heimatstadt.

Vorwiegend wurden italienische Arbeiter für das Werk angeworben. Warum es zum größten Teil Italiener waren, hat verschiedene Gründe. Einmal ist auf die Geschichte der italienischen Fremdarbeiter zur Zeit des Dritten Reiches zu verweisen, die an dem Aufbau der Stadt und des Werkes des KdF-Wagens beteiligt waren. Des weiteren hatten die deutschen Anwerbebüros mit ihren erfahreneren Mitarbeitern in Neapel und Verona eine höhere Vermittlungskapazität als die deutschen Dienststellen in Madrid, Athen, Saloniki und Istanbul. Während aus Spanien, Griechenland und der Türkei zwischen 250 und 750 Arbeitskräfte pro Woche nach Deutschland vermittelt wurden, konnten aus Italien bis zu 4500 Arbeitsimmigranten geworben werden. Der Hauptgrund für italienische Arbeitskräfte war jedoch die gute Beziehung, die der damalige VW-Generaldirektor Nordhoff mit Papst Pius II. pflegte. Da die Arbeitskräfte aus der DDR nun ausblieben und schneller Ersatz gefunden werden musste, fragte Nordhoff im Vatikan an, um 3000 italienische Arbeiter zu erhalten. Der Vatikan stellte diese auch zur Verfügung und meinte:

„.[dass, d.V.]es – nach einem kurzen Anruf beim päpstlichen Werk der Assistenz (PCA) – wohl möglich sein werde, über die ACLI[5] die von Ihnen gewünschten italienischen Jungarbeiter zu erhalten.“

(zitiert nach von Oswald, Anne: Volkswagen, Wolfsburg und die italienischen „Gastarbeiter“ 1962 – 1975. Die gegenseitige Verstärkung des Provisoriums. In: Archiv für Sozialgeschichte 42. (2002). S.56)

Es ist zweifelhaft, dass das VW-Werk alle geforderten 3000 Arbeiter über den Vatikan vermittelt bekommen hat, jedoch wurde mit Hilfe des Vatikans die Wartezeit für das Werk erheblich verkürzt. Bereits im Folgejahr 1962 wurden 4957 Italiener eingestellt. Die folgende Tabelle zeigt die Personalentwicklung italienischer Arbeitskräfte im Werk:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: von Oswald 2002, Tabelle Nr. 1, S. 60)

Bereits am Ende des ersten Anwerbejahres hatte VW fast 5000 italienische Arbeitnehmer, doch von denen verließen gut ein Drittel noch in dem Jahr die Stadt. Auch im darauf folgendem Jahr wurden 2911 Italiener eingestellt und fast genauso viele, 2816 italienische Arbeitskräfte, haben das Werk und die Stadt verlassen. Diese Massenwanderungen, dass heißt die hohe Mobilität innerhalb der italienischen Belegschaft, hielten über die Jahre hinweg bis zum Anwerbestopp 1975 an. Die hohe Fluktuationsziffer[6] im Jahr 1966 von 87,9 %, ist mit der ersten wirtschaftlich konjunkturellen Krise der Nachkriegszeit zu erklären. Auch im Jahre 1972 steht die hohe Fluktuationsziffer von 71,6 % in Verbindung mit der Absatzkrise. Doch wie ist die hohe Mobilität während der Hochkonjunktur und intensiven Anwerbephase in den Jahren 1969 bis 1971 sowie 1973 zu erklären? Ab 1968 stiegen die Einstellungen von Italienern sprunghaft, doch zugleich verließen die Hälfte von ihnen schon bald wieder das Werk und die Stadt. Sehr erstaunlich sind vor allem die Zahlen vom Jahr 1971. Obwohl das VW-Werk einen hohen Arbeitskräftebedarf hatte und 5146 italienische Arbeitnehmer in diesem Jahre einstellte, gingen zugleich 6461.

Diese Massenwanderung wiederholte sich zum Absatztief 1974 und 1975.

Um diese permanenten Wanderungen von kommenden und gehenden Italienern zu erklären, wird im Folgenden auf die Betriebspolitik des Werkes und auf die Lebensbedingungen der Italiener in Wolfsburg zu dieser Zeit eingegangen.

Die Betriebspolitik von VW, durch italienische Arbeitsmigranten der steigenden Auftragslage gerecht zu werden, war eine kurzfristig angelegte Planung; ein Konzept des Provisoriums. Das hatte großen Einfluss auf jegliche Entscheidungen bezüglich der Integration von Italienern im Werk und in der Stadt Wolfsburg. Da nach der Entscheidung, italienische Gastarbeiter im Werk zu beschäftigen, schnell eine Lösung für Unterkünfte gefunden werden musste, entschied man sich vorerst für Holzhäuser, die schnell und billig gebaut werden konnten, um die bereits ein halbes Jahr später eintreffenden italienischen Arbeiter unterzubringen. Die Unterkünfte waren in der Nähe des Werkes und abseits von der Stadt erbaut worden und sollten als Übergangslösung dienen. Die Unterkünfte Kästorf und Berliner Brücke, auch als „Italiener-Dorf“ bezeichnet, mit ihren Holzhäusern blieben jedoch bis 1974 bestehen. Jedes Zimmer war um die 13 m² groß und war mit zwei Doppelbetten, einem kleinen Tisch, vier Stühlen und einem Kleiderschrank für jeden Bewohner ausgestattet. Auf jeder Etage lebten 68 Personen aufgeteilt auf 17 Zimmern. Es gab auf der Etage einen Kochraum mit 18 elektrischen Kochplatten und einen Waschraum mit 13 Waschbecken und vier Toiletten.[7] Auch war um die Berliner Brücke ein zwei Meter hoher Zaun, ein bewachter Eingang mit Schlagbaum, der vom Werkschutz kontrolliert wurde, errichtet wurden. Somit waren die Italiener nicht nur räumlich sondern auch optisch von den Einwohnern Wolfsburgs getrennt.

[...]


[1] Pressedienst Drehscheibe: Online-Lexikon. Ausländer, Fremdenfeindlichkeit, Extremismus. Italiener.

www.drehscheibe.org/leitfaden-artikel.html?LeitfadenID=123 (10.02.2005)

[2] KdF ist die Abkürzung für „Kraft durch Freude“. Es war eine nationalsozialistische Organisation der

Deutschen Arbeitsfront (DAF).

[3] Reichardt, Klaus: wolfsburg-citytour.de. www.wolfsburgcitytour.de/Centrum/Wolfsburger_Zeittafel/wolfsburger_zeittafel.html (10.02.2005)

[4] Projektgruppe, Deutsch-Italienische Gesamtschule, Wolfsburg: Hinsehen statt wegsehen.

www.denktag.de/denktag2002/79_Hinsehen_statt_wegsehen/wob_de.html (10.02.2005)

[5] ACLI (Associazione cattolica die lavoratori italiani) ist eine katholische Vereinigung der italienischen Arbeiter, die 1944 als Gegenbewegung zu den italienischen Gewerkschaften vom Vatikan gegründet wurde. Die aktive

Betreuung der Auswanderung und die Sozialbetreuung der italienischen Emigranten in den Aufnahmegesellschaften gehören zu ihren Aufgabenschwerpunkten.

[6] Die Fluktuationsziffer verdeutlicht die Mobilität innerhalb der italienischen Belegschaft. Sie wird nach der Formel effektiver Abgänge mal hundert durch den Jahresdurchschnitt des Belegschaftsbestandes berechnet. Unter effektive Abgänge sind Austritte auf eigenen Wunsch und fristgemäße bzw. fristlose Kündigungen.

[7] vgl. von Oswald 2002, S. 74

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Italienische Migranten in Wolfsburg und Berlin
Untertitel
Zwei unterschiedliche Stadtgeschichten
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Romanistik)
Veranstaltung
Sind Germanesi Italiener?
Note
1
Autor
Jahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V151211
ISBN (eBook)
9783640627363
ISBN (Buch)
9783640627240
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Italienische Migration, Migrationsgeschichte Wolfsburg, Migrationsgeschichte Berlin, Italiener in Berlin, Italiener in Wolfsburg, Gastarbeiterpolitik, italienische Gastarbeiter, Mezzogiorno
Arbeit zitieren
Milena Gutsch (Autor), 2005, Italienische Migranten in Wolfsburg und Berlin , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151211

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